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Comprehensive Soldier Fitness. Die präventive Wirkung CSF auf Posttraumatische Belastungsstörungen

Titel: Comprehensive Soldier Fitness. Die präventive Wirkung CSF auf Posttraumatische Belastungsstörungen

Hausarbeit , 2020 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Julia Albrecht (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der Hausarbeit wird die präventive Wirkung des Comprehensive Soldier Fitness Programms (CSF) in Bezug auf posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) untersucht. Das Comprehensive Soldier Fitness Programm der US Armee, welches 2008 ins Leben gerufen wurde, hat sich die Stärkung der psychischen Gesundheit und Resilienz der Soldaten, ihrer Familienmitglieder und aller anderen Mitarbeiter der Armee zum Ziel erklärt. Mit Hilfe des Global Assessment Tools wird diese in vier Dimensionen (Familie, Soziales, Spiritualität, Emotionalität) erfasst und gezielt gestärkt. Eine der größten Baustellen neben der hohen Suizidrate ist die Erkrankung an posttraumatischer Belastungsstörungen nach einem Auslandseinsatzes der Soldaten. Die Ergebnisse des Programms wurden von der US Armee in Berichten veröffentlicht und zeigen, dass die Ergebnisse der Soldaten, die eine Intervention erhalten haben, besser abschneiden, als die der Kontrollgruppe, auch wenn die Effektgrößen gering sind. Jedoch gibt es keine objektive Prüfung durch eine weitere Instanz außerhalb der US Armee.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methoden

3. Theorie

4. Ergebnisse

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die präventive Wirkung des „Comprehensive Soldier Fitness“-Programms (CSF) der US-Armee in Bezug auf die Entstehung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) bei Soldaten nach Auslandseinsätzen. Dabei wird kritisch hinterfragt, inwiefern das auf Resilienztraining basierende Programm tatsächlich als präventive Maßnahme gegen die psychische Pathologisierung durch Kriegserlebnisse fungieren kann.

  • Struktureller Aufbau und theoretische Grundlagen des Comprehensive Soldier Fitness Programms
  • Analyse der Wirksamkeit des Global Assessment Tools (GAT)
  • Transferierbarkeit des Penn Resilience Programms auf militärische Kontexte
  • Kritische Bewertung der internen Evaluierungsberichte der US-Armee
  • Diskussion von Herausforderungen und Limitationen bei der PTBS-Prävention im Militär

Auszug aus dem Buch

Theorie

Während eines Ereignisses mit hohem Stress setzt das Gehirn das Stresshormon Adrenalin frei, dass den Körper auf einen Kampf oder eine Flucht vorbereitet. Adrenalin zusammen mit Noradrenalin stimulieren gemeinsam die Amygdala. Die Amygdala bildet lebendige, emotionale Erinnerungen an ein Erlebnis. Diese neuronale Reaktion war nützliche in einer Zeit, in der diese Erinnerungen für das Überleben notwendig waren. Zum Beispiel für Jäger, die eine negative Erfahrung bei Jagen gemacht haben. Die Reaktion des Gehirns beziehungsweise der Amygdala in einer ähnlichen Situation würde den Jäger daran erinnern, was er nicht tun sollte. In der heutigen Welt verursacht diese Reaktion Erinnerungen, die durch Umweltsignale hervorgerufen werden, die überproportionale Angstreaktionen entstehen lassen (Harvard Women’s Health Watch, 2005).

Das Comprehensive Soldier Fitness Programm ist die größte universell psychosoziale Prävention, die jemals durchgeführt wurde (Lester PB, Harms PD, Herian MN, Krasikova DV, Beal SJ, 2011). Laut der US Armee ist das Programm auf folgendes ausgelegt: „die normale psychologische Leistungskurve der Soldatenpopulation nach rechts zu verschieben. Das heißt, die Anzahl der Soldaten zu erhöhen, die aus ihren Kampferfahrungen Bedeutung und persönliches Wachstum ziehen und die Anzahl der Soldaten zu verringern, die Stress-Pathologien entwickeln“ (Cornum R, Matthews M, Seligman M., 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das CSF-Programm ein, erläutert dessen Ursprung als Reaktion auf hohe Suizid- und PTBS-Raten im US-Militär und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Methoden: Hier wird das methodische Vorgehen bei der Recherche beschrieben, einschließlich der verwendeten Datenbanken und der Auswahlkriterien für die untersuchten Studien und Berichte.

3. Theorie: Das Kapitel beleuchtet die neurobiologischen Grundlagen der Stressreaktion sowie die konzeptionellen Säulen des CSF-Programms, insbesondere das Global Assessment Tool (GAT) und den Bezug zum Penn Resilience Programm.

4. Ergebnisse: Es werden die Erkenntnisse zu den Längsschnittanalysen des Penn Resilience Programms sowie die Evaluierungsberichte des CSF-Programms der US-Armee zusammengefasst.

5. Diskussion: Das abschließende Kapitel kritisiert die methodischen Schwächen der Programmbewertung, diskutiert die Übertragbarkeit der Ergebnisse und ordnet die Bedeutung des Programms für die psychische Gesundheit von Soldaten ein.

Schlüsselwörter

Comprehensive Soldier Fitness, PTBS, US-Armee, Resilienz, Global Assessment Tool, Penn Resilience Programm, Mentale Fitness, Psychische Gesundheit, Kampftrauma, Prävention, Stresshormone, Soldaten, Suizidprävention, Psychologische Belastbarkeit, Krisenintervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert kritisch das „Comprehensive Soldier Fitness“-Programm der US-Armee und untersucht dessen Wirksamkeit bei der Prävention von posttraumatischen Belastungsstörungen bei Soldaten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die psychologische Resilienz, die Struktur des Global Assessment Tools, die neurobiologischen Stressreaktionen und die wissenschaftliche Evidenzbasis militärischer Interventionsprogramme.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu eruieren, ob das CSF-Programm hält, was es verspricht, und ob es eine tatsächliche präventive Wirkung gegenüber kriegsbedingten Traumafolgestörungen besitzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse von offiziellen Evaluierungsberichten der US-Armee sowie wissenschaftlichen Studien zu psychologischen Trainingsprogrammen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Programms, die methodische Herleitung und die Darstellung der Ergebnisse sowie deren kritische Diskussion.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Comprehensive Soldier Fitness, Resilienz, PTBS, US-Armee und psychologische Prävention charakterisieren.

Wie bewertet die Autorin die objektive Prüfung des Programms?

Die Autorin weist darauf hin, dass bisher lediglich interne Berichte der US-Armee zur Verfügung stehen, was eine unabhängige und objektive wissenschaftliche Prüfung der Ergebnisse erschwert.

Was ist die Hauptkritik am Global Assessment Tool (GAT)?

Die Hauptkritik besteht darin, dass das GAT primär allgemeine psychische Dimensionen misst und keine direkte oder spezifische Diagnostik von PTBS-Symptomen ermöglicht.

Welche Rolle spielt das Penn Resilience Programm für die Untersuchung?

Das Penn Resilience Programm dient als theoretische und empirische Evidenzbasis für das CSF-Programm, wobei die Übertragbarkeit der Ergebnisse von Jugendlichen auf Soldaten kritisch hinterfragt wird.

Was schlussfolgert die Arbeit über den Nutzen des Programms?

Obwohl das Programm kritisch betrachtet wird, schlussfolgert die Arbeit, dass es einen wichtigen gesellschaftlichen Schritt darstellt, um das Bewusstsein für die psychische Gesundheit im Militär zu schärfen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Comprehensive Soldier Fitness. Die präventive Wirkung CSF auf Posttraumatische Belastungsstörungen
Hochschule
MSB Medical School Berlin - Hochschule für Gesundheit und Medizin
Note
1,0
Autor
Julia Albrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
11
Katalognummer
V1035710
ISBN (eBook)
9783346446404
Sprache
Deutsch
Schlagworte
comprehensive soldier fitness wirkung posttraumatische belastungsstörungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Albrecht (Autor:in), 2020, Comprehensive Soldier Fitness. Die präventive Wirkung CSF auf Posttraumatische Belastungsstörungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1035710
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Leseprobe aus  11  Seiten
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