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Materielle (Schul-)Kulturen. Beobachtungsprotokoll und Reflexion

Title: Materielle (Schul-)Kulturen. Beobachtungsprotokoll und Reflexion

Project Report , 2020 , 6 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Emma Hinz (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

Die Beobachtung ist ein wichtiger Aspekt der Ethnografie, welcher Menschen im alltäglichen Leben untersucht, um Eindrücke aus ihrer Lebenswelt zu bekommen. Aus den Beobachtungen können Deutungen und weitere Forschungsfragen entstehen. Dabei ist es wichtig, in der Beobachtung richtig zu notieren. Das bedeutet, es darf weder zu interpretativ sein, noch zu „leer“. Dies fiel mir ziemlich schwer, da es in der Natur des Menschen liegt, alles, was man sieht, auch direkt zu bewerten oder zu analysieren. Das Ziel der Ethnografie ist es, den Bezug der Handlung zum Leben zu verstehen und sich die Sicht der Welt vor Augen zu führen. Dies ist in der Beobachtung nicht immer leichtgefallen, doch die Erstellung der Codes konnte als Verfremdungsmittel eingesetzt werden. Das Kodieren hat ebenfalls dazu beigetragen, individuelle Verhaltensmuster zu verstehen und dann eben auch zu deuten. Ein besonderer Fokus wurde auf die materielle Kultur gesetzt, da es auch das Thema des Projektbandes ist. Dazu gehörten Artefakte und Objekte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Beobachtungsprotokoll

2. Reflexion

Zielsetzung und Themen

Das Ziel dieses Projektberichts ist es, durch eine ethnografische Beobachtung in der Universitätsbibliothek Hildesheim die Rolle materieller Kulturen im Lernalltag zu analysieren. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei darauf, wie Artefakte und Objekte als Teil der Lernumgebung identitätsstiftend wirken und wie die Interaktion zwischen Mensch und Gegenstand im Kontext schulischer und universitärer Praktiken gedeutet werden kann.

  • Methodische Reflexion ethnografischer Beobachtungsprozesse
  • Analyse von Interaktionen zwischen Akteuren und materiellen Objekten
  • Vergleichende Betrachtung von Lernumgebungen (Schule vs. Universität)
  • Deutung von Körperlichkeit und Mimik im Lernprozess
  • Untersuchung der symbolischen Bedeutung von Alltagsgegenständen

Auszug aus dem Buch

Reflexion

Die Beobachtung ist ein wichtiger Aspekt der Ethnografie, welcher Menschen im alltäglichen Leben untersucht, um Eindrücke aus ihrer Lebenswelt zu bekommen. Aus den Beobachtungen können Deutungen und weitere Forschungsfragen entstehen. Dabei ist es wichtig, in der Beobachtung richtig zu notieren. Das bedeutet, es darf weder zu interpretativ sein, noch zu „leer“. Dies fiel mir ziemlich schwer, da es in der Natur des Menschen liegt, alles, was man sieht, auch direkt zu bewerten oder zu analysieren. Das Ziel der Ethnografie ist es, den Bezug der Handlung zum Leben zu verstehen und sich die Sicht der Welt vor Augen zu führen. Dies ist in der Beobachtung nicht immer leichtgefallen, doch die Erstellung der Codes konnte als Verfremdungsmittel eingesetzt werden. Das Kodieren hat ebenfalls dazu beigetragen, individuelle Verhaltensmuster zu verstehen und dann eben auch zu deuten. Ein besonderer Fokus wurde auf die materielle Kultur gesetzt, da es auch das Thema des Projektbandes ist. Dazu gehörten Artefakte und Objekte.

Ein wesentlicher Aspekt in der Ethnografie ist das schreibende Beobachten, denn dabei findet zugleich die sprachliche Erschließung von Phänomenen statt, die noch gar nicht in sprachlicher Form vorliegen, sondern erst durch die Beschreibung zur Sprache gebracht werden. Das bedeutet, dadurch, dass etwas beobachtet wird und aufgeschrieben wird, gewinnt es an Relevanz für den Forscher/die Forscherin. Des Weiteren nimmt die Forscherin/der Forscher direkt an der Beobachtung teil. Dieser Prozess führte bei der Beobachtung teilweise auch zu Problemen, denn die zu beobachtende Person bemerkte auf einmal, dass ich sie beobachte. Dabei kamen unangenehme Gefühle hoch. Es war fast schon so, als würde man bei etwas ertappt werden. Diese Emotionen führen wiederum dazu, dass man sich vielleicht in Zukunft unauffälliger verhält, denn man wollte die Person auch nicht irritieren.

Zusammenfassung der Kapitel

Beobachtungsprotokoll: Dieses Kapitel enthält eine detaillierte, zeitlich protokollierte Beschreibung einer beobachteten Person in der Universitätsbibliothek, wobei besonderer Wert auf die Verwendung von Gegenständen und die Körpersprache gelegt wird.

Reflexion: In diesem Kapitel erfolgt eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Beobachtungserfahrungen, bei der methodische Schwierigkeiten, die Bedeutung materieller Kultur und die eigene Rolle als Beobachter reflektiert werden.

Schlüsselwörter

Ethnografie, Beobachtungsprotokoll, materielle Kultur, Reflexion, Lernumgebung, Artefakte, Kodierung, Teilnehmende Beobachtung, Körperlichkeit, Identitätsstiftung, Soziokulturelle Bedeutung, Universitätsbibliothek, Lernprozesse, Subjekt-Objekt-Beziehung, Feldstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit umfasst ein Beobachtungsprotokoll sowie eine anschließende wissenschaftliche Reflexion über eine ethnografische Feldstudie in einer Universitätsbibliothek.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Rolle der materiellen Kultur im Lernkontext, die Bedeutung von Objekten für die Identitätsstiftung sowie die methodischen Herausforderungen des „schreibenden Beobachtens“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Bezug zwischen menschlichen Handlungen, materiellen Artefakten und Lernprozessen zu verstehen und soziokulturelle Ordnungen innerhalb einer Bibliothekssituation zu erfassen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine ethnografische Beobachtung durchgeführt, die durch ein Protokoll dokumentiert und anschließend mittels Kodierung und reflexiver Analyse ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil setzt sich aus einer präzisen Beobachtungsbeschreibung und einer intensiven Reflexion zusammen, in der die Beobachtungssituation sowie die Bedeutung von Gegenständen wie Laptops oder Mappen kritisch hinterfragt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Ethnografie, materielle Kultur, Teilnehmende Beobachtung, Lernprozesse und Identitätsstiftung.

Wie geht die Autorin mit dem Problem der Irritation bei der beobachteten Person um?

Die Autorin reflektiert die unangenehmen Gefühle, die durch das Entdecktwerden entstehen, und diskutiert, wie diese Emotionen das weitere Vorgehen und die Unauffälligkeit im Feld beeinflussen.

Warum wird die materielle Kultur als so wichtig erachtet?

Materielle Dinge werden als identitätsstiftend und sinngebend betrachtet; durch ihre Interpretation lässt sich die gesellschaftliche Ordnung innerhalb eines Raumes wie der Bibliothek besser verstehen.

Welche Unterschiede zwischen Schule und Universität werden im Text deutlich?

Die Autorin assoziiert bestimmte Gegenstände, wie Mappen, mit schulischer Kontrolle und Unselbstständigkeit, während sie die Universität eher durch Merkmale wie Selbstständigkeit und Eigenverantwortung charakterisiert.

Welche neuen Forschungsfragen ergaben sich aus der Beobachtung?

Die Beobachtung führte zu weiterführenden Fragen zur Bedeutung der Körperhaltung beim Lernen und zur Frage, inwiefern Lernen ein verkörperter Prozess ist.

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Details

Title
Materielle (Schul-)Kulturen. Beobachtungsprotokoll und Reflexion
Course
Projektband Pädagogik Forschendes Lernen in den Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften
Grade
1,3
Author
Emma Hinz (Author)
Publication Year
2020
Pages
6
Catalog Number
V1035657
ISBN (eBook)
9783346452856
Language
German
Tags
Ethnographie Dinge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Emma Hinz (Author), 2020, Materielle (Schul-)Kulturen. Beobachtungsprotokoll und Reflexion, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1035657
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