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Zeigen als Grundoperation pädagogischen Handelns im Schulunterricht. Analyse und Kritik

Titel: Zeigen als Grundoperation pädagogischen Handelns im Schulunterricht. Analyse und Kritik

Hausarbeit , 2021 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Fabiola Pelzer (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird eine Theorie von Klaus Prange genauer analysiert. Zeigen – dies ist das Schlagwort. Die These der Hausarbeit ist, dass Zeigen die Grundoperation pädagogischen Handelns ist. Jeder kann sich unter dem Begriff "Zeigen" etwas vorstellen. Beispielsweise wird den Kindern an einer Bushaltestelle von den Eltern vorgeführt, wie sie ein Ticket kaufen und mit Hilfe eines Fahrplanes, wie sie selbstständig in die Schule fahren. Den Enkelkindern wird demonstriert, woran zu erkennen ist, dass die Äpfel im Garten reif sind. Kleinkinder zeigen auf Gegenstände und fragen ihre Eltern: "Was ist das?", woraufhin sie es erklärend gezeigt bekommen. Wenn man jedoch in Fachkreisen darüber diskutiert, was nun pädagogisches Handeln ist, werden Begriffe gebraucht. Die Hausarbeit beschäftigt sich deshalb mit der Frage nach Klaus Prange: Lässt sich Zeigen als Grundoperation pädagogischen Handelns beschreiben?

Vorwiegend orientiert sich die Arbeit an der Seminarlektüre "Die Formen des pädagogischen Handelns" von Klaus Prange und Gabriele Strobel-Eisele. Zu Beginn der Arbeit wird erläutert, was die Erziehung, beziehungsweise pädagogisches Handeln, ausmacht. Dabei werden auch die Grundbegriffe erklärt. Danach wird zuerst im Allgemeinen untersucht, weshalb Zeigen die Grundoperation pädagogischen Handelns sein kann. Anschließend wird diese in einzelne Zeigeformen – ostensives, repräsentatives, direktives, reaktives Zeigen – unterteilt, analysiert und auch auf mögliche Fehlformen hingewiesen. Es werden auch eigene Beispiele aus verschiedenen Bereichen herangezogen. Daraufhin wird veranschaulicht auf welcher Art und Weise die Grundoperation des pädagogischen Handelns Zeigen im Schulunterricht vorhanden ist. Im vorletzten Kapitel wird die Problematik der Theorie von weiteren Wissenschaftlern diskutiert und aus Sicht von Prange verteidigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung pädagogisches Handeln

3. Grundlegende Formen

3.1 Grundoperation Zeigen

3.2 Das ostensive Zeigen: die Übung

3.3 Das repräsentative Zeigen: die Darstellung

3.4 Das direktive Zeigen: die Aufforderung

3.5 Das reaktive Zeigen: die Rückmeldung

4. Anwendung im Schulunterricht

5. Problematik

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich mit der Theorie von Klaus Prange auseinander, nach der das "Zeigen" die Grundoperation pädagogischen Handelns darstellt. Ziel ist es, die verschiedenen Formen des Zeigens zu analysieren, ihre praktische Anwendung im Schulkontext aufzuzeigen und die wissenschaftliche Debatte um diese Theorie kritisch zu reflektieren.

  • Die systematische Definition pädagogischen Handelns als "Operative Pädagogik".
  • Die Analyse der vier Zeigeformen: ostensives, repräsentatives, direktives und reaktives Zeigen.
  • Die praktische Umsetzung und Bedeutung der Zeigestruktur im schulischen Alltag.
  • Die Auseinandersetzung mit Kritikpunkten hinsichtlich Machtverteilung, Fremdsteuerung und Anerkennung.

Auszug aus dem Buch

3.2 Das ostensive Zeigen: die Übung

Als Üben wird die mehrfache Durchführung derselben oder gleichartigen Handlungen bezeichnet (vgl. Prange/Strobel-Eisele 2006, S.48). „Was nicht geübt wird, wird nicht gelernt. Ohne Üben kein wirkliches Können.“ (ebd.)

Im Gegensatz zu anderen Zeigeformen wird bei der Übung vom Kind mit Hilfe des Erziehers aus- und eingeübt, was die größte interpersonelle Verbundenheit zueinander schafft. Diese Zeigeform beschreibt das offensichtliche Vorführen eines Themas dem Erziehenden. Währenddessen wird Grundlegendes ausgeübt und eingeübt (vgl. ebd., S.48-49).

Dies lässt sich auch feststellen anhand des Beispiels, eines Kindes, das die Kleidungsstücke selbstständig anziehen lernt. Im ersten Moment sind viele Kinder ungeschickt und schlüpfen beim Unterhemd in das falsche Loch, oder ziehen es seitenverkehrt an. Indem die Eltern es vormachen und sich selbst anziehen, zeigen sie durch Mitmachen dem Kind wie, und in welcher Reihenfolge sich angekleidet wird. Das Kind macht den Bewegungsablauf nach und übt das Ankleiden durch Wiederholungen ein.

Es imitiert und lernt durch Abschauen. Wie etwas funktioniert, wird beim Ausüben dem Kind präsentiert, dabei lernt diese oder dieser. Beim Üben wiederholt das Kind das Gezeigte, was als Erziehen zu sehen ist (vgl. ebd., S. 49).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die zentrale These von Klaus Prange ein, dass Zeigen die Grundoperation pädagogischen Handelns ist, und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Begriffserklärung pädagogisches Handeln: Dieses Kapitel definiert Erziehung als pädagogisches Handeln und führt den Begriff der "Operativen Pädagogik" zur Begründung des pädagogischen Handelns ein.

3. Grundlegende Formen: Hier werden die vier Kernformen – ostensives, repräsentatives, direktives und reaktives Zeigen – detailliert analysiert, inklusive ihrer Funktion und möglicher Fehlformen.

4. Anwendung im Schulunterricht: Das Kapitel veranschaulicht, wie die theoretischen Zeigeformen konkret im schulischen Alltag eingesetzt werden, um Wissen zu vermitteln und Kompetenzen zu fördern.

5. Problematik: Die theoretischen Ansätze Pranges werden hier einer kritischen Prüfung unterzogen, wobei insbesondere Machtaspekte und Einwände anderer Wissenschaftler diskutiert werden.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird die Bedeutung des Zeigens für die Erziehung bestätigt, während gleichzeitig der Bedarf an Weiterentwicklung der Theorie betont wird.

Schlüsselwörter

Pädagogisches Handeln, Klaus Prange, Zeigen, Grundoperation, Operative Pädagogik, ostensives Zeigen, repräsentatives Zeigen, direktives Zeigen, reaktives Zeigen, Erziehung, Schulunterricht, Lernen, Didaktisches Dreieck, Machtverhältnis, Mündigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die pädagogische Theorie von Klaus Prange, die besagt, dass das "Zeigen" die fundamentale Grundoperation jeglichen pädagogischen Handelns ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die verschiedenen Zeigeformen (ostensives, repräsentatives, direktives und reaktives Zeigen) sowie deren ethische und praktische Dimensionen im Erziehungsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Stimmigkeit der Prange'schen These zu prüfen, ihre Anwendungsmöglichkeiten im Schulunterricht darzulegen und die wissenschaftliche Debatte dazu kritisch zu würdigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Interpretation der einschlägigen Fachliteratur, insbesondere der Werke von Klaus Prange und Gabriele Strobel-Eisele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die detaillierte Untersuchung der vier Zeigeformen, deren spezifische Anwendung im Unterricht sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Theorie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Operative Pädagogik, Zeigestruktur, Erziehung, pädagogisches Handeln, Lernen, Didaktisches Dreieck und Mündigkeit.

Wie unterscheiden sich ostensives und repräsentatives Zeigen?

Das ostensive Zeigen bezieht sich primär auf das praktische Üben und Vormachen, während das repräsentative Zeigen darauf abzielt, durch Darstellungen und Zeichen das Unsichtbare oder Abwesende sichtbar zu machen.

Welche Rolle spielt die Kritik von Schwarz und Brinkmann?

Die Kritiker werfen Prange vor, dass seine Theorie die Fremdsteuerung überbetone und das Machtgefälle zwischen Erziehendem und Lernendem sowie individuelle Autonomie zu wenig berücksichtige.

Wie verteidigt Prange seine Theorie gegen den Vorwurf der Machtausübung?

Prange argumentiert, dass Macht und Fremdsteuerung unvermeidbare Randbedingungen pädagogischen Handelns sind und dass eine ethische, wohlwollende Anwendung dieser Macht legitim und für den Bildungsprozess notwendig ist.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zeigen als Grundoperation pädagogischen Handelns im Schulunterricht. Analyse und Kritik
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,3
Autor
Fabiola Pelzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1033689
ISBN (eBook)
9783346440730
ISBN (Buch)
9783346440747
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klaus Prange Prange Erziehung Zeigen Zeigestruktur Grundoperation Grundbegriffe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabiola Pelzer (Autor:in), 2021, Zeigen als Grundoperation pädagogischen Handelns im Schulunterricht. Analyse und Kritik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1033689
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Leseprobe aus  21  Seiten
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