Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Germanistik - Linguistik

Der Zusammenhang von Sprache, Denken und Handeln

Titel: Der Zusammenhang von Sprache, Denken und Handeln

Hausarbeit , 1999 , 12 Seiten , Note: unbenotet

Autor:in: Kathrin Schwarz (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit soll der Zusammenhang von Sprache, Denken und Handeln erörtert werden. Dazu werden Thesen verschiedener Linguisten wiedergegeben und verglichen. Am Ende wird ein eigenes Urteil hinzugefügt.

Wohl eine der bekanntesten Thesen zu diesem Thema ist die sogenannte „Sapir-Whorf-These“.
Nach ihr ist die Sprache für die Gesellschaft ein Medium des Ausdrucks, welches bestimmte Interpretationen der Welt vorgibt. Somit werden Bedeutungen nicht so sehr von den Menschen entdeckt, sondern sie werden ihnen eher aufgezwungen durch den Einfluß, den die sprachliche Form auf ihre Orientierung in der Welt ausübt, ohne daß sie dies selbst wahrnehmen.

B.L. Whorf erweiterte diese These noch radikal: Nach ihm gibt uns die Sprache jegliche Auffassungen der alltäglichen Dinge vor. Sie hat Einfluß auf jegliche kulturellen sowie persönlichen Aktivitäten. Ohne Sprache ist kein Denken möglich.
Wir können nur in Termini unserer Einzelsprache sprechen und nehmen die Welt auch nur in diesen Termini wahr („Gefängnis unserer Sprache“). Man kann sprechen ohne zu denken, aber nicht denken ohne zu sprechen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Zusammenhang von Sprache, Denken und Handeln

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis zwischen Sprache, Denken und Handeln unter Einbeziehung linguistischer Thesen. Ziel ist es, die wechselseitigen Beeinflussungsfaktoren zu erörtern, verschiedene theoretische Ansätze kritisch zu vergleichen und ein eigenes Urteil zur Frage der sprachlichen Determinierung des Denkens zu formulieren.

  • Die Sapir-Whorf-These und die radikale Erweiterung durch Whorf
  • Vergleichende Analysen interkultureller Sprach- und Weltansichten
  • Die Rolle von grammatischen Kategorien und mentalen "Frames"
  • Situationskontext und Sprechakte in der Kommunikation
  • Das Verhältnis von individueller Wahrnehmung und sprachlicher Kodierung

Auszug aus dem Buch

Der Zusammenhang von Sprache, Denken und Handeln

In dieser Hausarbeit soll der Zusammenhang von Sprache, Denken und Handeln erörtert werden. Dazu werden Thesen verschiedener Linguisten wiedergegeben und verglichen. Am Ende wird ein eigenes Urteil hinzugefügt.

Wohl eine der bekanntesten Thesen zu diesem Thema ist die sogenannte „Sapir-Whorf-These“. Nach ihr ist die Sprache für die Gesellschaft ein Medium des Ausdrucks, welches bestimmte Interpretationen der Welt vorgibt. Somit werden Bedeutungen nicht so sehr von den Menschen entdeckt, sondern sie werden ihnen eher aufgezwungen durch den Einfluß, den die sprachliche Form auf ihre Orientierung in der Welt ausübt, ohne daß sie dies selbst wahrnehmen.

B.L. Whorf erweiterte diese These noch radikal: Nach ihm gibt uns die Sprache jegliche Auffassungen der alltäglichen Dinge vor. Sie hat Einfluß auf jegliche kulturellen sowie persönlichen Aktivitäten. Ohne Sprache ist kein Denken möglich. Wir können nur in Termini unserer Einzelsprache sprechen und nehmen die Welt auch nur in diesen Termini wahr („Gefängnis unserer Sprache“). Man kann sprechen ohne zu denken, aber nicht denken ohne zu sprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Zusammenhang von Sprache, Denken und Handeln: Das Kapitel führt in die Thematik ein, präsentiert die Positionen von Sapir, Whorf, Slobin und anderen Linguisten und reflektiert kritisch über das Ausmaß der sprachlichen Beeinflussung des Denkens.

Schlüsselwörter

Sapir-Whorf-These, Sprachwissenschaft, Interkulturelle Kommunikation, Weltansicht, Sprachstruktur, Denken, Handeln, Psycholinguistik, Rich Points, Frames, Sprechakte, Linguistischer Determinismus, Kontext, Semantik, Kognition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen und philosophischen Fragestellung, inwieweit unsere Sprache unser Denken und unser Handeln beeinflusst oder determiniert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die Sapir-Whorf-Hypothese, der Vergleich verschiedener Sprachkulturen (wie der Hopi-Sprache), die Bedeutung von situativem Kontext sowie die psychologischen Grundlagen der menschlichen Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, verschiedene linguistische Theorien zum Zusammenhang von Sprache und Denken gegenüberzustellen, kritisch zu bewerten und ein eigenes Fazit zu ziehen, ob Denken sprachabhängig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte, vergleichende Analyse, bei der Thesen namhafter Linguisten (u.a. Whorf, Slobin, Saussure, Agar) zusammengeführt und auf ihre logische Konsistenz sowie empirische Relevanz geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die radikale Whorf-These, kontrastiert diese mit moderneren Ansätzen wie denen von Slobin oder Merten und untersucht spezifische sprachliche Phänomene wie Farbgliederungen, Sprechakte und das Konzept der "rich points".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sapir-Whorf-These, interkulturelle Kommunikation, Sprachstruktur, Denken, Handeln, Frames und Sprechakte charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Slobin von der Whorfs?

Während Whorf eine starke sprachliche Determination postuliert ("Gefängnis der Sprache"), schwächt Slobin diese These ab, indem er argumentiert, dass Menschen zwar gleich denken, diese Gedanken aber aufgrund unterschiedlicher grammatischer Strukturen verschieden ausdrücken.

Warum ist das Verständnis des "Kontextes" nach Agar so wichtig?

Agar betont, dass Wörter allein nicht ausreichen, um Bedeutung zu vermitteln; erst der situative Kontext, kulturelle Vorannahmen ("frames") und die pragmatische Funktion der Sprechakte ermöglichen ein echtes Verständnis zwischen Sprechern verschiedener Sprachkulturen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Zusammenhang von Sprache, Denken und Handeln
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Deutsche und Niederländische Philologie)
Veranstaltung
Grundkurs C
Note
unbenotet
Autor
Kathrin Schwarz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
12
Katalognummer
V10328
ISBN (eBook)
9783638167840
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprache Denken Handeln Kommunikation Sapir Whorf Übersetzung Slobin Beeinflussung Levi-Strauss Saussure Zeichen System Zweitsprache Linguistik Boa Fillmore
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathrin Schwarz (Autor:in), 1999, Der Zusammenhang von Sprache, Denken und Handeln, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/10328
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  12  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum