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Die 'konstruierte' Frau. Soziale Prozesse und Verhältnisse bei Simone de Beauvoir

Title: Die 'konstruierte' Frau. Soziale Prozesse und Verhältnisse bei Simone de Beauvoir

Research Paper (undergraduate) , 2021 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tony Kanwischer (Author)

Sociology - Miscellaneous

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In einer von cis-Männern (ergo von männlichem Geschlecht und sich selbst als Mann identifizierend) über Jahrtausende aufgebauten patriarchischen Gesellschaft wurden und werden cis-Frauen (wie auch andere Menschengruppen) systematisch unterdrückt und zum Objekt degradiert. Heute wie damals hat die Emanzipation aus dieser Lage, in der cis-Frauen sich befinden, eine gesellschaftliche und politische Brisanz. In den letzten 72 Jahren, seit das Buch erschien ist, hat sich die Situation für Frauen nur oberflächlich und partiell verbessert. Heute sind in vielen Ländern Frauen vor dem Gesetz zumindest formal gleichgestellt und haben die gleichen Rechte wie Männer. Dennoch bedarf es feministischer Menschen und Bewegungen um auf den noch immer herrschenden Missstand aufmerksam zu machen. Patriarchisch - hierarchische Verhältnisse lassen sich nur langsam lösen. In dieser Arbeit soll es hauptsächlich um die cis-Frau gehen, wobei das cis zugunsten der besseren Lesbarkeit ausgeklammert wird, Gleiches gilt für den cis-Mann. Es sollen in dieser Arbeit die sozialen und teilweise historischen Prozesse und Verhältnisse, die zur ‘Konstruktion‘ der Frau führen dargestellt und erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Patriarchische Verhältnisse

Die Entstehung des Patriarchats

Soziale Verhältnisse

Fazit

Prozesse der Erziehung

Kindheit

Ehe

Mutter

Fazit

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen und sozialen Mechanismen der Unterdrückung der Frau, wie sie von Simone de Beauvoir in ihrem Werk „Das andere Geschlecht“ analysiert wurden, und beleuchtet deren Relevanz sowie die fortbestehenden patriarchalen Strukturen in der Erziehung und Gesellschaft.

  • Die historische Genese patriarchaler Herrschaftsverhältnisse
  • Die Konstruktion der Frau als „das Andere“ in der Gesellschaft
  • Soziale Bedingungen für Frauen in Frankreich um 1949
  • Die Rolle der Erziehung bei der Festigung geschlechtsspezifischer Rollenbilder
  • Die institutionelle Ehe und Mutterschaft als Instrumente der Immanenz

Auszug aus dem Buch

Die Entstehung des Patriarchats

Mit Beginn des Ackerbaus und der Viehzucht wurde der Mensch sesshaft und es entstand zum ersten Mal Privateigentum. (vgl. Beauvoir, 2020, S. 92) Dieses konnte geraubt und musste entsprechend verteidigt werden. In diesem Zusammenhang wurden die körperlichen Attribute von Männern höher bewertet als die der Frauen. Die fortpflanzungsrelevanten (sexuellen) Fähigkeiten der Frau machten sie zu einem ‘Rohstoff’, der erbeutet (z. Bsp. nach Kriegen) und erworben (z. Bsp. zum Zweck der Heirat; als Sklavin) werden konnte. Im Gegensatz zu Männern wurden Frauen doppelt ausgebeutet - als Arbeitskraft und für sexuelle Dienste respektive für die Fortpflanzung, denn Kinder waren Arbeitskräfte. (vgl. Lerner, 1991, S. 266)

Mit dem Aufkommen der Ehe wurde die Patilokalität Brauch, das heißt, dass die Frau zur Familie des pater familias des künftigen Ehemanns zog (dort ist sie die Andere). Ein wichtiger Teil war zudem das Erbrecht, denn der Eigentümer entfremdet seine Existenz im Eigentum. Dieses besteht über die Grenzen des zeitlichen Lebens hinaus, dementsprechend kann es nur in seinem ‘Besitz’ bleiben, wenn es Individuen gehört, die die Seinen sind. (vgl. Beauvoir, 2020, S. 108) Um dies sicherzustellen, wurde unter Androhung schwerster Strafen absolute Treue von der Frau verlangt, im Gegensatz zum teils polygamen Mann wurde der Frau also die Monogamie auferlegt. (vgl. ebd., S. 108)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in Simone de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“ ein und definiert die grundlegende Forschungsfrage zur „Konstruktion“ der Frau in einer patriarchalen Gesellschaft.

Patriarchische Verhältnisse: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Patriarchats durch Privateigentum, Religion und die männlich dominierte Geschichtsschreibung sowie die sozioökonomischen Bedingungen für Frauen in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Prozesse der Erziehung: Hier wird analysiert, wie Mädchen von Kindheit an durch gesellschaftliche Normen, die Ehe und die Rolle der Mutter auf ihre Identität als „das Andere“ und in die Immanenz gedrängt werden.

Schluss: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass trotz formaler Fortschritte patriarchale Strukturen weiterhin den gesellschaftlichen Diskurs und die Entwicklungsmöglichkeiten von Frauen beeinflussen.

Schlüsselwörter

Patriarchat, Simone de Beauvoir, Geschlechterkonstruktion, Immanenz, Transzendenz, Feminismus, Erziehung, Ehe, Mutterschaft, Privateigentum, Frauengeschichte, Rollenbilder, Geschlechterverhältnisse, Unterdrückung, Emanzipation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der patriarchalen Unterdrückung der Frau auf Basis der Existenzphilosophie von Simone de Beauvoir.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die historische Entstehung des Patriarchats, die soziale Konstruktion geschlechtsspezifischer Identitäten und die Mechanismen der Erziehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Prozesse nachzuzeichnen, die zur sozialen und politischen „Konstruktion“ der Frau als untergeordnetes Wesen führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die zentrale soziologische und philosophische Texte, insbesondere von Simone de Beauvoir, auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung patriarchaler Strukturen (Entstehung und soziale Verhältnisse) sowie die Analyse erzieherischer Prozesse (Kindheit, Ehe, Mutterrolle).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Patriarchat, Immanenz, Transzendenz, Geschlechterkonstruktion, Emanzipation und das Konzept der „anderen“ Frau.

Wie unterscheidet sich die Erziehung von Mädchen im Vergleich zu Jungen laut der Analyse?

Mädchen werden laut Beauvoir von Beginn an auf eine passive Rolle in der häuslichen Sphäre vorbereitet, während Jungen zur Selbstbehauptung und Weltgestaltung erzogen werden.

Warum spielt das Konzept des „Privateigentums“ eine so entscheidende Rolle für die Unterdrückung der Frau?

Die Entstehung von Privateigentum führte zur Notwendigkeit der Erbenbestimmung, was die Frau durch Monogamie und Ehe kontrollierbar und zu einem „Besitz“ des Mannes machte.

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Details

Title
Die 'konstruierte' Frau. Soziale Prozesse und Verhältnisse bei Simone de Beauvoir
College
University of Potsdam
Grade
1,7
Author
Tony Kanwischer (Author)
Publication Year
2021
Pages
12
Catalog Number
V1032052
ISBN (eBook)
9783346437723
Language
German
Tags
frau soziale prozesse verhältnisse simone beauvoir
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tony Kanwischer (Author), 2021, Die 'konstruierte' Frau. Soziale Prozesse und Verhältnisse bei Simone de Beauvoir, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1032052
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