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Höhere Risikobereitschaft durch das Tragen eines Fahrradhelms?

Methodische Analyse der Studie "Wearing a bike helmet leads to less cognitive control, revealed by lower frontal midline theta power and risk indifference" (Schmidt, Kessler, Holroyd & Miltner, 2019)

Titel: Höhere Risikobereitschaft durch das Tragen eines Fahrradhelms?

Hausarbeit , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Felix Ehrich (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob es durch das Tragen eines Fahrradhelms zu einer höheren Risikobereitschaft kommt und analysiert hierfür die Studie "Wearing a bike helmet leads to less cognitive control, revealed by lower frontal midline theta power and risk indifference" (2019) von Barbara Schmidt, Luisa Kessler, Clay Holroyd und Wolfgang Miltner.

Eine gesetzliche Helmpflicht im Straßenverkehr für das Tragen eines Fahrradhelms, welche in einigen europäischen Ländern besonders außerhalb von Ortschaften vorzufinden ist, gibt es in Deutschland nicht. Dennoch tragen die meisten Menschen einen Helm, weil sie davon überzeugt sind, dass dieser ihr Verletzungsrisiko reduzieren kann. Dementgegen lassen sich in der Forschung Studien wiederfinden, die negative Auswirkungen des Tragens von Sicherheitsvorkehrungen wie Helme oder Gurte aufzeigen.

So kann es vorkommen, dass das Tragen eines solchen Objekts zu einer erhöhten Bereitschaft führt, riskantere Entscheidungen zu treffen. Dies wird als Risikokompensation oder auch Risikohomöostase bezeichnet und von Barbara Schmidt, Luisa Kessler, Clay Holroyd und Wolfgang Miltner aufgegriffen, die sich in ihrer Studie mit den Auswirkungen des Tragens eines Fahrradhelmes auf die Risikobereitschaft von Versuchspersonen befassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Experimente in den Sozialwissenschaften

3. Studie von Schmidt, Kessler, Holroyd & Miltner (2019)

3.1 Ausgangsstudie: Gamble und Walker (2016)

3.1.1 Design

3.1.2 Ablauf

3.1.3 Ergebnisse

3.2 Erweiterung der Studie durch Schmidt et al.

3.3 Hypothesen

3.4 Experiment

3.4.1 Sample

3.4.2 Ablauf

3.5 Ergebnisse

3.5.1 Auswertungsmethoden

3.5.2 Werte der Angst, sensation-seeking und Häufigkeit des Fahrradfahrens

3.5.3 Verhalten im Risikospiel

3.5.4 Bewertung der Risikooptionen und Ergebnisse der EEG-Analyse

4. Analyse der Studie

4.1 methodisch

4.2 inhaltlich

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Experiment von Schmidt et al. (2019) einer methodischen Analyse auf Basis sozialwissenschaftlicher Kriterien zu unterziehen und deren Ergebnisse kritisch einzuordnen, insbesondere im Vergleich zur Bezugsstudie von Gamble und Walker (2016).

  • Grundlagen und Gütekriterien von Experimenten in den Sozialwissenschaften.
  • Vergleichende Analyse der Versuchsdesigns von Gamble und Walker sowie Schmidt et al.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Helmtragen und kognitiver Kontrolle mittels EEG.
  • Operationalisierung von Risikokompensation und Risikohomöostase.
  • Methodische und inhaltliche Evaluation der Studienergebnisse.

Auszug aus dem Buch

3.4.2 Ablauf

Der Ablauf des Experiments ähnelte dem von Gamble und Walker. Zu Beginn mussten die Probandinnen und Probanden ebenso den State-Trait Anxiety Inventory und den Sensation-Seeking Scale From V ausfüllen, um nach dem Experiment testen zu können, ob mögliche Kausalzusammenhänge auf einen veränderten Angstzustand, das Angstempfinden oder individuelles sensationsorientiertes Verhalten der Individuen zurückzuführen sind. Ergänzend wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anschließend eine Elektrodenkappe aufgesetzt, um eine Messung des EEG während des Experiments durchzuführen. Die Experimentalgruppe erhielt zusätzlich einen Fahrradhelm mit einer Kamerahalterung aufgesetzt. Auf eine Baseballkappe für die Kontrollgruppe wurde hierbei verzichtetet, da diese bereits die Elektrodenkappe aufsetzen mussten. Analog zu Gamble und Walker wurde auch bei Schmidt et al. vor dem Risikospiel eine echte Augenkalibrierung durchgeführt, um die Versuchspersonen in Unwissenheit über den wahren Grund des Helmes zu lassen.

Im Gegensatz zu Gamble und Walker wurde ein verändertes Risikospiel von Schmidt et al. verwendet. Dies war erforderlich, da in der Theorie der kognitiven Kontrolle diese nur dann eine zentrale Rolle spielt wenn sich Menschen zwischen verschiedenen Risikoalternativen entscheiden müssen, diese Voraussetzung beim Aufblasen des Ballons in der Studie von Gamble und Walker allerdings nicht gegeben war. Im Experiment von Schmidt et al. wurden die Probandinnen und Probanden daher vor die Aufgabe gestellt, sich in 240 Versuchen, die in zwei Blöcke mit einer Pause eingeteilt wurden, für eine von zwei Auszahlungskombinationen zu entscheiden, die jeweils mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% auftreten konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Risikokompensation beim Tragen von Fahrradhelmen ein und skizziert die Fragestellung der Arbeit in Anlehnung an die Studie von Schmidt et al.

2. Experimente in den Sozialwissenschaften: Hier werden die methodischen Gütekriterien eines Experiments, wie Replizierbarkeit, Kontrolle von Störgrößen sowie interne und externe Validität, definiert und theoretisch begründet.

3. Studie von Schmidt, Kessler, Holroyd & Miltner (2019): Dieses Kapitel analysiert das Design, die Hypothesen und die Ergebnisse der Studie von Schmidt et al. sowie deren Abgrenzung zur Bezugsstudie von Gamble und Walker.

4. Analyse der Studie: Die methodische und inhaltliche Evaluation bewertet die Durchführung des Experiments hinsichtlich der Einhaltung wissenschaftlicher Standards und interpretiert die Ergebnisse zur kognitiven Kontrolle.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Studie als echtes Experiment klassifiziert werden kann und neue Erkenntnisse zur Risikohomöostase durch die Messung frontaler Theta-Wellen liefert.

Schlüsselwörter

Fahrradhelm, Risikokompensation, Risikohomöostase, Kognitive Kontrolle, EEG, Sozialwissenschaftliches Experiment, Methodenanalyse, Schmidt et al., Risikoverhalten, Social Priming, Validität, Frontal Midline Theta Power, Sensation Seeking, State-Trait Anxiety Inventory, Versuchsdesign.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht methodisch das Experiment von Schmidt et al. (2019), welches prüft, ob das Tragen eines Fahrradhelms zu einer veränderten Risikobereitschaft und kognitiven Kontrolle führt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Definition von experimentellen Designs, die Untersuchung von Risikokompensation und die Messung kognitiver Prozesse (kognitive Kontrolle) im Kontext von Sicherheitsvorkehrungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die methodische Einordnung der Studie von Schmidt et al. und die Überprüfung, ob deren Experiment den hohen Anforderungen an ein echtes sozialwissenschaftliches Experiment entspricht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Analyse verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Analyse durch, in der die Anforderungen an ein Experiment (nach Diekmann und Zimmermann) mit dem tatsächlichen Aufbau der untersuchten Studie abgeglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil behandelt den Vergleich zwischen der Bezugsstudie (Gamble und Walker) und der aktuellen Studie (Schmidt et al.), inklusive Hypothesen, Versuchsaufbau, Auswertungsmethoden und der EEG-Datenanalyse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Risikohomöostase, kognitive Kontrolle, Frontal Midline Theta Power, experimentelles Design, Validität und Risikokompensation.

Warum war eine Anpassung des Risikospiels durch Schmidt et al. gegenüber der Vorstudie nötig?

Da die Theorie der kognitiven Kontrolle erfordert, dass Probanden zwischen verschiedenen Optionen wählen, war das ursprüngliche "Ballon-Aufblas-Spiel" von Gamble und Walker nicht geeignet, weshalb Schmidt et al. ein Spiel mit zwei spezifischen Auszahlungsoptionen implementierten.

Welche Rolle spielt die „Frontal Midline Theta Power“ in der Studie?

Sie dient als valider neurologischer Indikator für kognitive Kontrolle. Die geringere Ausprägung bei der Helmgruppe weist darauf hin, dass das Tragen des Helms die kognitive Kontrolle bei Risikoentscheidungen reduziert.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Höhere Risikobereitschaft durch das Tragen eines Fahrradhelms?
Untertitel
Methodische Analyse der Studie "Wearing a bike helmet leads to less cognitive control, revealed by lower frontal midline theta power and risk indifference" (Schmidt, Kessler, Holroyd & Miltner, 2019)
Hochschule
Universität Erfurt  (Staatswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Empirische Erforschung von selbstschädigendem Verhalten
Note
1,3
Autor
Felix Ehrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1030582
ISBN (eBook)
9783346454805
ISBN (Buch)
9783346454812
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Methoden Empirische Sozialforschung Experiment Methodik Risikobereitschaft Risiko Fahrradhelm Methoden der empirischen Sozialforschung Selbstschädigung Sozialwissenschaftliche Experimente
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Ehrich (Autor:in), 2020, Höhere Risikobereitschaft durch das Tragen eines Fahrradhelms?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1030582
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Leseprobe aus  18  Seiten
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