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Die Problematik der Leihmutterschaft. Inwiefern stellt das Konzept der Leihmutterschaft ein moralisches Problem dar?

Titel: Die Problematik der Leihmutterschaft. Inwiefern stellt das Konzept der Leihmutterschaft ein moralisches Problem dar?

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jenny Braun (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit soll einen Überblick über die Debatte um das Thema Leihmutterschaft geben, in der vor allem die Kritikpunkte und die ethische Problematik aus den verschiedenen Perspektiven dargeboten wird.

Hierzu sollen zunächst die systemischen Kritikpunkte erläutert und speziell aus Sicht der Leihmutter und der auftraggebenden Eltern betrachtet werden. Die Würde der beteiligten Parteien wird ebenfalls thematisiert, woran die ethische Problematik erkennbar werden soll. Letztlich dient diese Arbeit als Überblick, der zeigt, inwiefern eine Leihmutterschaft ein moralisches Problem darstellt.

Grundlage dazu ist vor allem ein Text von Barbara Bleisch, die die Personenkonstellation in der Leihmutterschaft aufgeschlüsselt und kommentiert hat sowie einen Einblick in die Vielfältigkeit dessen gibt. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt bei den Personen, die in Leihmutterschaftsverhältnissen beteiligt sind, und fokussiert daher die moralischen und ethischen Fragen des Konzeptes. Der juristische Bezug wird demnach nicht schwerpunktmäßig behandelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Systemische Kritikpunkte einer Leihmutterschaft

2.1 Aus Sicht der Leihmutter

2.1 Aus Sicht der auftraggebenden Eltern

3 Ethische Problematik

3.1 Die Instrumentalisierung der Leihmutter

3.2 Die Würde des Kindes

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die moralische Dimension der Leihmutterschaft und hinterfragt, inwiefern dieses Konzept mit ethischen Grundprinzipien vereinbar ist. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei insbesondere auf die Problematik der Instrumentalisierung aller Beteiligten durch kommerzielle Vertragsstrukturen.

  • Systematische Analyse von Leihmutterschaft aus Sicht der Leihmütter und auftraggebenden Eltern.
  • Ethische Bewertung der Instrumentalisierung und Menschenwürdeverletzung.
  • Untersuchung des Status des Kindes als Handelsgut und dessen Schutzbedürftigkeit.
  • Kritische Betrachtung der moralischen Vertretbarkeit von kommerziellen Leihmutterschaftsprogrammen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Instrumentalisierung der Leihmutter

„Ist Leihmutterschaft moralisch zu rechtfertigen, oder geht dieses Verfahren notwendig mit einer Ausbeutung oder einer Instrumentalisierung der Leihmutter einher?“

Die „Gefahren von Instrumentalisierung und Menschenwürdeverletzung“ stellen den wohl problematischsten Faktor in der Debatte um Leihmutterschaft dar. Hierbei ist es notwendig zu betrachten, aus welchen Gründen sich die Leihmutter zur Leihmutterschaft entschließt.

Es muss ganz klar zwischen den Frauen abgestuft werden, die sich aus Überzeugung und Wohltat zur Leihmutter bereitstellen und solchen, meist aus Schwellenländern oder armen Verhältnissen stammenden Frauen, die den Verdienst der Schwangerschaft als Ausweg ihrer Notsituation sehen.

Solange die Leihmutter freiwillig in den Vertrag einsteigt, handelt sie aus freiem Willen und aus Überzeugung. Ob sie dem Bestellpaar einen Wunsch erfüllen oder es einfach aus finanziellen Gründen tut, ist ihre eigene Entscheidung und kann zwar als moralisch fragwürdig bewertet, jedoch nicht als verwerflich angesehen werden. In diesem Fall kann Leihmutterschaft als Freiwilligkeit gesehen werden. In einigen Fällen berichten Leihmütter sogar über Freude, die sie miterleben, wenn die Eltern ihr Kind erhalten und dass die eigenen emotionalen Strapazen schnell verschwinden. Dabei ist es wohl weniger entscheiden, welche Art von Leihmutterschaft stattfindet, als viel mehr der eigene Standpunkt, die Vorkenntnisse und die Freiwilligkeit der Leihmutter. Es kann also durchaus ein positives Erlebnis für beide Parteien sein, was sicher keine verwerfliche Tat ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, indem sie den starken Kinderwunsch als menschliches Bedürfnis gegen die moralisch fragwürdigen Strukturen kommerzieller Leihmutterschaft abwägt.

2 Systemische Kritikpunkte einer Leihmutterschaft: Dieses Kapitel beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven von Leihmüttern und auftraggebenden Eltern sowie die problematische Kommerzialisierung durch Vertragsmodelle.

2.1 Aus Sicht der Leihmutter: Hier wird thematisiert, dass die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind durch Verträge ignoriert wird und die Gründe der Frauen, in solche Programme einzusteigen, oftmals prekär sind.

2.1 Aus Sicht der auftraggebenden Eltern: Das Kapitel erläutert, wie durch die vertragliche Festlegung eines Preises die Leihmutter auf ihre biologische Funktion reduziert und das Kind zum kommerziellen Produkt degradiert wird.

3 Ethische Problematik: Es wird dargelegt, dass das Vertragswerk die Würde der Beteiligten missachtet, da die Leihmutter bei gesundheitlichen Risiken oder Schwangerschaftsabbrüchen rechtlich nicht abgesichert ist.

3.1 Die Instrumentalisierung der Leihmutter: Die Untersuchung konzentriert sich auf die moralische Frage der Ausbeutung, insbesondere wenn Frauen aufgrund finanzieller Notlagen ihre reproduktive Autonomie verkaufen.

3.2 Die Würde des Kindes: Dieses Kapitel stellt fest, dass das Kind im Kontext der Leihmutterschaft den Status einer erwerbbaren Sache erhält, was eine schwere Verletzung seiner Menschenwürde darstellt.

4 Fazit: Das Fazit schließt mit der Erkenntnis, dass Leihmutterschaft, insbesondere in der kommerziellen Form, aus moralischen Gründen nicht vertretbar ist, da sie den Wert menschlichen Lebens preisgibt.

Schlüsselwörter

Leihmutterschaft, Instrumentalisierung, Ethik, Menschenwürde, Fortpflanzungsmedizin, Kommerzialisierung, Kinderwunsch, Reproduktionsmedizin, Moral, Leihmutter, Bestelleltern, Ausbeutung, Menschenhandel, Schwangerschaft, Elternkonstellation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die ethischen Implikationen und moralischen Probleme, die mit dem Konzept der Leihmutterschaft einhergehen, insbesondere im Hinblick auf deren kommerzielle Praktiken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Instrumentalisierung von Leihmüttern, der Status des Kindes als Handelsgut und die ethischen Konflikte, die entstehen, wenn der Kinderwunsch durch Verträge und Geldleistungen erfüllt wird.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu verdeutlichen, warum die kommerzielle Leihmutterschaft aus ethischer Sicht als moralisch verwerflich betrachtet werden muss, da sie die Würde der beteiligten Menschen gefährdet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine philosophische Analyse, die auf einer theoretischen Untersuchung und der Auseinandersetzung mit der Fachliteratur, insbesondere dem Werk von Barbara Bleisch, basiert.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in systemische Kritikpunkte sowie eine vertiefte ethische Problematisierung, bei der die Perspektiven der Leihmutter, der Eltern und das Kindeswohl im Mittelpunkt stehen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Instrumentalisierung, Menschenwürde, kommerzielle Leihmutterschaft, reproduktive Autonomie und Ethik definieren.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Vertrages bei der Leihmutterschaft?

Die Autorin sieht den Vertrag als Instrument der Entmenschlichung, da er emotionale Prozesse und das Mitspracherecht der Leihmutter zugunsten der zahlenden Eltern ignoriert.

Welche Folgen hat die Leihmutterschaft laut Text für das Kind?

Das Kind wird zu einer Art Produkt degradiert, dessen Leben einen materiellen Preis erhält, was psychische Folgen und eine langfristige Missachtung seiner individuellen Würde zur Folge haben kann.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Problematik der Leihmutterschaft. Inwiefern stellt das Konzept der Leihmutterschaft ein moralisches Problem dar?
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Autor
Jenny Braun (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V1030323
ISBN (eBook)
9783346433213
ISBN (Buch)
9783346433220
Sprache
Deutsch
Schlagworte
problematik leihmutterschaft inwiefern konzept problem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jenny Braun (Autor:in), 2017, Die Problematik der Leihmutterschaft. Inwiefern stellt das Konzept der Leihmutterschaft ein moralisches Problem dar?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1030323
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Leseprobe aus  14  Seiten
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