Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Adorno. Zwischen Rationalität und Metaphysik

Titel: Adorno. Zwischen Rationalität und Metaphysik

Essay , 2019 , 6 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In seinen Meditationen zur Metaphysik wirft Adorno die Frage auf, wie und ob Metaphysik in unserer „aufgeklärten und säkularen“ Gesellschaft noch möglich ist. Die Sinnlücke, die die Rationalität im Sinne Max Webers hinterlassen hat, bereitet uns ein Unbehagen. Dieses Unbehagen umschreibt Adorno mit dem Begriff des vergeblichen Wartens. Er versucht kritisch die Bedeutung der Sinnlichkeit wieder gleichberechtigt neben dem Verstand zu rehabilitieren, als eine Art Korrektiv gegen unser entfremdetes Verhältnis zu unserer Umwelt und Kultur.

Die vorliegende Arbeit will den Versuch unternehmen den Begriff des vergeblichen Wartens ein wenig zu umschreiten, um seine heutige Stellung –und damit die Stellung der Metaphysik – in der Gesellschaft zu verorten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zwischen Rationalität und Metaphysik

3. Der Begriff des vergeblichen Wartens

4. Überwindung des vergeblichen Wartens?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kritische Auseinandersetzung Theodor W. Adornos mit dem Status der Metaphysik in einer säkularisierten, von Rationalität geprägten Gesellschaft. Ziel ist es, den von Adorno geprägten Begriff des „vergeblichen Wartens“ zu deuten und die damit verbundene Entfremdung des modernen Menschen zu analysieren.

  • Die kritische Diagnose der westlichen Rationalität bei Adorno
  • Die Transformation der Metaphysik nach Kant
  • Die Auswirkungen der industriellen Gesellschaft auf die Sinnsuche
  • Möglichkeiten der Selbstreflexion in einem entfremdeten System

Auszug aus dem Buch

Der Begriff des vergeblichen Wartens

Obwohl man genauso weit ist wie vorher, glaubt man die Welt verstanden und durchschaut zu haben. Doch die hinterlassene Lücke ist deutlich spürbar und forciert den Drang nach einer Sinnsuche im Leben. Enttäuscht und verzweifelt von der ihm vorliegenden Welt, fragt sich der Mensch ob das denn alles ist. An dieser Stelle bringt Adorno den Begriff des vergeblichen Wartens ins Spiel:

„Vergebliches Warten verbürgt nicht, worauf die Erwartung geht, sondern reflektiert den Zustand, der sein maß hat an der Versagung. Je weniger an Leben mehr bleibt, desto verlockender fürs Bewusstsein, die kargen und jähen Reste des Lebendigen fürs erscheinende Absolute zu nehmen. Gleichwohl könnte nichts als wahrhaft Lebendiges erfahren werden, was nicht auch ein dem Leben Transzendentes verhieße. (Adorno, Negative Dialektik, S.368)“

Das Problem mit der hinterlassenen metaphysischen Lücke der Wissenschaft und Rationalität ist, dass sie den Menschen verleitet, sie mit Ersatzideologien wie Sozialismus oder Nationalismus zu füllen. Von Kant mit dem Bewusstsein zurückgelassen, dass wir aufgrund unserer Wahrnehmungsfilter keine metaphysischen Aussagen machen können, verwandelt sich das Kritische ins Entsagende und „das Absolute zur müßigen Sorge“. Somit wird alles was über unsere Wahrnehmungskategorien hinaus transzendiert, als imaginär verteufelt und disqualifiziert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, ob Metaphysik in der aufgeklärten Moderne noch möglich ist, und thematisiert das damit verbundene Unbehagen.

Zwischen Rationalität und Metaphysik: Hier wird Adornos Kritik am Projekt der Aufklärung und an der durch Kant geprägten rationalistischen Erkenntnistheorie untersucht, welche die Metaphysik an den Rand der Bedeutungslosigkeit drängt.

Der Begriff des vergeblichen Wartens: Der Fokus liegt auf der Analyse dieses spezifischen Adorno-Begriffs als Ausdruck der Sinnlücke in einer technokratischen, entfremdeten Gesellschaft.

Überwindung des vergeblichen Wartens?: Dieses Kapitel diskutiert abschließend die Notwendigkeit, das blinde Hinnehmen der Gegebenheiten aufzugeben und durch kritisches Hinterfragen wieder zu geistiger Autonomie zu gelangen.

Schlüsselwörter

Adorno, Metaphysik, Rationalität, Aufklärung, Sinnsuche, vergebliches Warten, Entfremdung, Negative Dialektik, Subjektivität, Ideologie, Industriegesellschaft, Sinnlichkeit, Autonomie, Moderne, Kant

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung von Theodor W. Adornos Meditations-Konzept zur Metaphysik innerhalb der modernen, säkularisierten Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Rationalität und Metaphysik, die Auswirkungen der Aufklärung auf das menschliche Bewusstsein sowie die Entfremdung im Produktionsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, den Begriff des „vergeblichen Wartens“ zu erläutern und dessen Bedeutung für die aktuelle gesellschaftliche Stellung der Metaphysik zu verorten.

Welche wissenschaftliche Methodik wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse, die primär auf Adornos Hauptwerk „Negative Dialektik“ sowie ergänzender Sekundärliteratur zu Adornos Vorlesungen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwertung der Metaphysik seit Kant, die daraus resultierende Sinnlücke und die daraus resultierende menschliche Anfälligkeit für Ersatzideologien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Adorno, Metaphysik, Rationalität, vergebliches Warten und Entfremdung.

Warum sieht Adorno die Aufklärung kritisch?

Adorno kritisiert, dass das Projekt der Aufklärung in ein reines Kontrollstreben umschlägt, das den Menschen zur bloßen Funktion innerhalb eines Systems degradiert.

Welche Rolle spielt die „Sinnlücke“ für das moderne Subjekt?

Die Sinnlücke führt zu einer existenziellen Leere, die den Menschen dazu verleitet, diese durch kurzfristige Ersatzideologien oder gesellschaftliche Anpassung zu überdecken, statt die großen Fragen des Lebens kritisch zu stellen.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Adorno. Zwischen Rationalität und Metaphysik
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
6
Katalognummer
V1027472
ISBN (eBook)
9783346433336
Sprache
Deutsch
Schlagworte
adorno zwischen rationalität metaphysik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Adorno. Zwischen Rationalität und Metaphysik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1027472
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  6  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum