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Die Fremdwortschreibung im Deutschen

Eine Untersuchung der Graphem-Phonem-Korrespondenzen bei Gallizismen

Title: Die Fremdwortschreibung im Deutschen

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit sollen die Besonderheiten von Gallizismen, insbesondere ihre phonologischen und graphematischen Eigenschaften, stehen. In diesem Zusammenhang soll untersucht werden, welche Fremdheitsmerkmale zu Schwierigkeiten bezüglich der Rechtschreibung von französischen Entlehnungen führen können.

Zunächst soll eine kurze Bestimmung des Fremdwortbegriffs erfolgen, wobei zusätzlich eine Abgrenzung zwischen Fremd- und Lehnwort vorgenommen werden soll. Daran anschließend sollen die besondere Graphem-Phonem-Beziehung französischer Entlehnungen dargestellt werden. Hierfür sollen zunächst phonologische und nachfolgend graphematische Merkmale erläutert werden, die sich in Bezug auf das deutsche Kernsystem unterscheiden. Im Anschluss daran soll die durchgeführte Untersuchung zur Fremdwortschreibung dargestellt werden. Hierfür soll zunächst der verwendetet Testbogen näher erläutert werden, gefolgt von der Darstellung der Ergebnisse.

Der Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache besteht zu einem großen Teil aus Fremdwörtern, die im Laufe der Jahrhunderte aus vielen unterschiedlichen Sprachen ganz oder zum Teil entlehnt wurden. Trotz der Bezeichnung „fremd“ sind sie als ein Bestandteil des deutschen Sprachsystems zu verstehen. Im Vergleich zum nativen Kernsystem weisen sie jedoch strukturelle Auffälligkeiten und quellsprachliche Eigenschaften auf, die sie von Wörtern des deutschen Wortschatzes unterscheiden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung - Fremdwort

3 Graphem-Phonem-Korrespondenzen bei Gallizismen

3.1 Phonologische Fremdheitsmerkmale

3.2 Graphematische Fremdheitsmerkmale

4 Darstellung des Testbogens

5 Darstellung der Ergebnisse

6 Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Besonderheiten von Gallizismen in der deutschen Sprache mit einem Fokus auf deren phonologische und graphematische Eigenschaften. Ziel der Untersuchung ist es, aufzuzeigen, welche Fremdheitsmerkmale bei der Schreibung französischer Entlehnungen im Deutschen zu Schwierigkeiten führen können.

  • Phonologische Besonderheiten von Gallizismen im Deutschen
  • Graphematische Fremdheitsmerkmale und Integrationsstufen
  • Analyse der Phonem-Graphem-Korrespondenzen
  • Methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung mittels Testbögen
  • Auswertung von Fehlerquellen bei der Rechtschreibung von Fremdwörtern

Auszug aus dem Buch

3.1 Phonologische Fremdheitsmerkmale

Mit der Entlehnung von Wörtern aus anderen Sprachen werden im Deutschen zunehmend Laute übernommen, die im Phoneminventar des nativen Wortschatzes nicht vorhanden sind. Dabei können bei der Reproduktion dieser fremden Laute zwei Möglichkeiten in Erscheinung treten (Volland 1986, S. 18):

1. Der, für das deutsche Phonemsystem, fremde Laut wird vom Sprecher des Deutschen übernommen und imitiert (phonemische Transferenz). Nach Munske (1995, S 460ff.) haben diese fremden Laute jedoch keinen Phonemstatus mehr, „da sie im deutschen Wortschatz keine Minimalpaare bilden [und] ihre Realisierung primär der Imitation [und] der Orientierung an den Quellsprachen verdanken.“.

2. Der, für das deutsche Phonemsystem, fremde Laut wird mit einem ähnlichen und einen, für den Sprecher des Deutschen, bekannten Phonem ersetzt (phonemische Integration). Dieser Vorgang wird auch als Substitution bezeichnet.

Im Folgenden sollen die wichtigsten Merkmale und Eigenschaften von Gallizismen im Bereich der Phonologie, getrennt nach Konsonanten und Vokalen, näher betrachtet werden.

Konsonanten:

Das Französische besitzt mehrere Konsonanten, die im deutschen Sprachsystem nicht vorhanden sind. Hierbei spielen für die französischen Entlehnungen im Deutschen vor allem der stimmhafte, alveolare Frikativ [ᴣ], der stimmhafte Nasalkonsonanten [ɲ] sowie der (Halb-) Konsonant [w] eine wichtige Rolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Fremdwortschreibung im Deutschen ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung von Gallizismen.

2 Begriffserklärung - Fremdwort: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Fremdwortes im Abgleich zum Lehnwort und beschreibt, warum Fremdwörter trotz ihrer Integration als solche wahrgenommen werden.

3 Graphem-Phonem-Korrespondenzen bei Gallizismen: Das Kapitel analysiert die phonologischen und graphematischen Strukturen französischer Entlehnungen im Deutschen.

3.1 Phonologische Fremdheitsmerkmale: Hier werden die lautlichen Besonderheiten wie der alveolare Frikativ oder Nasalkonsonanten und deren Integration in das deutsche System detailliert betrachtet.

3.2 Graphematische Fremdheitsmerkmale: Dieser Abschnitt befasst sich mit der schriftlichen Wiedergabe französischer Laute und der Tendenz zur graphematischen Transferenz.

4 Darstellung des Testbogens: Das Kapitel erläutert den methodischen Aufbau der Untersuchung sowie die Auswahl der Schwerpunkte und der Testteilnehmer.

5 Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Untersuchung werden hier ausgewertet, wobei der Fokus auf den orthographischen Herausforderungen bei der Schreibung der Testwörter liegt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und resümiert, welche Faktoren zu Schwierigkeiten bei der Schreibung von Gallizismen führen.

Schlüsselwörter

Fremdwortschreibung, Gallizismen, Phonologie, Graphematik, Rechtschreibung, Phonem-Graphem-Korrespondenz, Integration, Transferenz, Fremdheitsmerkmale, Orthographie, Testbogen, Nasalvokale, Sprachkontakt, Deutsch, Lehnwort.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Fremdwortschreibung im Deutschen, speziell mit dem Fokus auf Wörter, die aus dem Französischen entlehnt wurden.

Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt?

Zentrale Themen sind die phonologischen und graphematischen Unterschiede zwischen dem deutschen Kernsystem und den französischen Entlehnungen sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für die korrekte Schreibung.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche spezifischen Fremdheitsmerkmale bei der Schreibung von Gallizismen zu Rechtschreibschwierigkeiten bei Sprechern führen, deren Erstsprache Deutsch ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde eine strukturell-systematische Betrachtung gewählt, die durch eine empirische Untersuchung in Form eines Testbogens mit zehn Teilnehmern ergänzt wurde.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der phonologischen und graphematischen Besonderheiten sowie die detaillierte Vorstellung und Auswertung der Ergebnisse des durchgeführten Testbogens.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Fremdwortschreibung, Graphem-Phonem-Korrespondenz, phonemische Integration und Gallizismen charakterisiert.

Warum stellt gerade der Konsonant [ᴣ] eine Besonderheit dar?

Der Konsonant [ᴣ] stellt eine Besonderheit dar, da er als stimmhaftes Korrelat zu [ʃ] eine Lücke im deutschen Phonemsystem füllt, jedoch im Auslaut bei der Integration häufig entstimmt wird.

Welchen Einfluss hat die Visualisierung auf die Ergebnisse?

Die Visualisierung von Schreibvarianten hilft Probanden, intuitiv die richtige Schreibung zu identifizieren, da Wörter zumeist als Ganzheit im Gedächtnis gespeichert werden.

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Details

Title
Die Fremdwortschreibung im Deutschen
Subtitle
Eine Untersuchung der Graphem-Phonem-Korrespondenzen bei Gallizismen
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V1025927
ISBN (eBook)
9783346425737
ISBN (Book)
9783346425744
Language
German
Tags
Fremdwortschreibung Linguistik Gallizismen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Die Fremdwortschreibung im Deutschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1025927
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