Diese Arbeit nimmt eine Abgrenzung zwei zentraler Grundbegriffe (Bildung und Erziehung) der Erziehungswissenschaft vor, indem sie deren Grundverständnisse und historische Entwicklung vergleicht.
Außerdem wird die Problematik der Umsetzung des Rechts auf Bildung diskutiert und in Verbindung mit der Forderung nach Chancengleichheit gebracht.
Dies geschieht mithilfe einer empirischen Studie, deren Forschungsdesign und methodische Vorgehensweise ebenfalls kurz analysiert wird.
Inhaltsverzeichnis
1 Reflexionsaufgabe 1
1.1 Gliederung der Erziehungswissenschaft
1.2 Grundverständnisse von Erziehung
1.3 Historische Aspekte
1.4 Erziehung heute
1.5 Der Terminus Bildung in Abgrenzung zum Erziehungsbegriff
1.6 Klafkis Bildungsbegriff
1.7 Historische Aspekte
1.8 Bildung heute
1.9 Fazit
2 Reflexionsaufgabe 2
2.1 Das Recht auf Bildung
2.2 Beschreibung und Erläuterung der Fragestellung
2.3 Methodisches Vorgehen
2.4 Reflexion des Forschungsdesigns
2.5 Fazit
3 Reflexionsaufgabe 3
3.1 Die Problematik der Chancengleichheit
3.2 Inhalt und Problemfeld des Artikels
3.3 Geschichtlicher Hintergrund des Problemfelds
3.4 Subdisziplin und Grundrichtung des Artikels
3.5 Bedeutung des Problems für die heutige Pädagogik
3.6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient der vertieften Auseinandersetzung mit grundlegenden erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen, insbesondere der Definition von Erziehung und Bildung sowie der Analyse von Bildungsungleichheiten und deren historischem Kontext in Deutschland.
- Grundbegriffe der Pädagogik (Erziehung vs. Bildung)
- Historische Entwicklung des Erziehungs- und Bildungsbegriffs
- Soziale Herkunft und Bildungschancen von Frauen
- Methodische Reflexion quantitativer Studien
- Anforderungen an Chancengleichheit in der modernen Pädagogik
Auszug aus dem Buch
1.1 Gliederung der Erziehungswissenschaft
Die Erziehungswissenschaft ist ein unüberschaubares Gebiet, welches von Günther Bittner auch als „buntscheckiges Gemisch von Moden, persönlichen Steckenpferden [und] humanitären Idealen“ (Bittner, 1989, S.215 zit. in Gudjons, 2012, S.19) bezeichnet wird. Damit soll deutlich werden, dass es keine einheitliche Gliederung des Gebiets gibt und es je nach Standort anders strukturiert wird (Gudjons, 2012, S.19-20).
Doch trotz dieser Uneinigkeit ist es unumstritten, dass Erziehung und Bildung die zentralen Grundbegriffe dieser wissenschaftlichen Disziplin darstellen. Sie sind der Kernbereich der Erziehungswissenschaft, weshalb besonders die Abgrenzung dieser Begriffe zueinander wichtig ist, wenn man sich mit der Erziehungswissenschaft auseinandersetzen will.
Im Folgendem sollen nun diese sprachlichen Ausdrücke diskutiert, sowie deren historische Entwicklung dargestellt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Reflexionsaufgabe 1: Dieses Kapitel erörtert die Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft sowie die historischen Wandlungen und Definitionen von Erziehung und Bildung.
2 Reflexionsaufgabe 2: Hier wird der Zugang zur Bildung unter Berücksichtigung sozialer Herkunft thematisiert und eine quantitative Studie hinsichtlich ihres Designs kritisch reflektiert.
3 Reflexionsaufgabe 3: Dieser Abschnitt analysiert die Problematik der Chancengleichheit in der Frauenbildung sowie die methodische Verortung der zugrunde liegenden Studien innerhalb der Erziehungswissenschaft.
Schlüsselwörter
Erziehungswissenschaft, Bildung, Chancengleichheit, Sozialisation, Quantitative Methode, Bildungsbeteiligung, Historische Pädagogik, soziale Herkunft, Klafki, Erziehungsbegriff, Bildungsressourcen, Empirie, Frauenbildung, Bildungsstandards, Pädagogik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst eine modulare Reflexion über pädagogische Grundbegriffe, die historische Einordnung von Erziehungs- und Bildungskonzepten sowie die kritische Betrachtung aktueller Studien zur Bildungsbeteiligung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Differenzierung von Erziehung und Bildung, die Geschichte des Schulwesens und die Untersuchung der Abhängigkeit von Bildungschancen vom elterlichen Status.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die theoretische Durchdringung pädagogischer Kernkonzepte sowie die Anwendung wissenschaftstheoretischer Reflexion auf konkrete empirische Untersuchungen zur Bildungsexpansion.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es erfolgt eine hermeneutische Auswertung pädagogischer Basisliteratur sowie eine methodenkritische Analyse quantitativer sozialwissenschaftlicher Datensätze.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in drei Reflexionsaufgaben, die jeweils Theoriebezüge, historische Aspekte und die kritische Würdigung empirischer Studien behandeln.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Erziehungswissenschaft, Chancengleichheit, Bildungsbeteiligung und empirischer Ansatz definiert.
Wie unterscheidet sich Erziehung von Bildung laut Text?
Während Erziehung als Einflussnahme durch Dritte auf die Persönlichkeitsentwicklung verstanden wird, betont der Bildungsbegriff die individuelle Leistung und die Selbstbildung des Subjekts.
Welchen Stellenwert hat die soziale Herkunft für die heutige Pädagogik?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die soziale Herkunft und das elterliche Einkommen weiterhin eine entscheidende Barriere für echte Chancengleichheit darstellen.
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- Anonym (Author), 2018, Diskussion pädagogischer Grundbegriffe. Ein Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1024902