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Inklusion durch das Response-to-Intervention-Verfahren. Eignung für einen inklusiven Unterricht

Title: Inklusion durch das Response-to-Intervention-Verfahren. Eignung für einen inklusiven Unterricht

Term Paper , 2020 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Inclusion

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob die Inklusion mithilfe des Response-to-Intervention-Verfahrens möglich ist. Um ein besseres Verständnis zu dem Thema Inklusion zu haben, wird in Kapitel 2 dieser Begriff zu Beginn definiert. Darauf folgt die Definition der Bezeichnungen 'Exklusion' und 'Integration', diese sind notwendig, um die Definition der Inklusion genauer eingrenzen zu können.

Im Anschluss daran wird die Geschichte der Inklusion genauer aufzeigt und mit einem abschließenden Ausblick auf die aktuelle Lage der Inklusion in Deutschland abgerundet. In Kapitel 3 wird auf die Vorteile von Inklusion für SuS sowohl mit Behinderung als auch ohne Behinderungen eingegangen. Im Anschluss werden die Probleme der Inklusion anhand der Lektüren "Kritik der Inklusion" von Michael Winkler und "Inklusion - Eine Kritik" von Bernd Ahrbeck aufgezeigt.

Nach einer genauen Schilderung der Problematiken der Inklusion und der Herausforderungen, wird in Kapitel 4 der Response-to-Intervention Ansatz (RTI) mithilfe eines Artikels von Marco Ennemoser aus der Lektüre "Interventionen bei Lernstörungen-Förderung, Training und Therapie in der Praxis" als Lösungsvorschlag präsentiert und dargestellt. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die Organisation des Verfahrens gelegt.

Das fünfte Kapitel beinhaltet eine genaue Darstellung der Vorgehensweise des RTI-Verfahrens und umfasst anschließend mit den gewonnenen Kenntnissen der Inklusion eine kritische Auseinandersetzung, ob Inklusion an Regelschulen unter der Verwendung des RTI-Ansatzes zu realisieren ist.

Das Bild einer homogenen Schülerschaft ist längst nicht mehr allgegenwärtig. Seit des Beschlusses des Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 verpflichtet sich auch Deutschland, ausgehend vom Prinzip der Gleichberechtigung, allen Schülerinnen und Schülern, also auch jene mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, Zugang zu allen Bildungsinstitutionen zu gewährleisten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. INKLUSION

2.1 WAS IST EXKLUSION? – EINE DEFINITION

2.2 WAS IST INTEGRATION? – EINE DEFINITION

2.3 WAS IST INKLUSION? - EINE DEFINITION

2.4 DIE GESCHICHTE DER INKLUSION

2.5 AKTUELLER AUSBLICK – INKLUSION HEUTE

3. DIE VOR- UND NACHTEILE DER INKLUSION

3.1 DIE VORTEILE DER INKLUSION

3.2 DIE PROBLEME DER INKLUSION

4. DER RESPONSE-TO-INTERVENTION-ANSATZ

4.1 RESPONSE TO INTERVENTION – EIN ÜBERBLICK

4.2 DIE GRUNDSÄTZE DES RTI

5. INKLUSION UND RTI

5.1 DIE VORGEHENSWEISE DES RTI-VERFAHRENS

5.2 DIE EIGNUNG DES RTI VERFAHRENS FÜR EINEN INKLUSIVEN UNTERRICHT

6. FAZIT

Zielsetzung und Thematik

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Fragestellung, inwiefern das Response-to-Intervention-Verfahren (RTI) als Instrument und Lösungsvorschlag dienen kann, um die schulische Inklusion von Schülerinnen und Schülern erfolgreich zu realisieren. Dabei werden die theoretischen Grundlagen der Inklusion den Herausforderungen gegenübergestellt, die sich durch das RTI-Verfahren adressieren lassen.

  • Grundlagen der Begriffe Exklusion, Integration und Inklusion
  • Analyse der Chancen und Probleme des inklusiven Schulsystems
  • Einführung und Organisation des Response-to-Intervention-Ansatzes
  • Eignung von RTI als präventives und inklusives Beschulungskonzept
  • Kritische Reflexion über Ressourcenbedarf und systemische Grenzen

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Grundsätze des RTI

Das RTI Verfahren nennt drei verschiedene Merkmale, die genauer auf die Verantwortung der Regelschulen abzielen. In den nächsten Abschnitten werde ich die Merkmale jeweils vorstellen und genauer erklären.

1) Primat der Prävention

Unter dem ersten Merkmal versteht man im RTI Ansatz, dass Lernstörungen schon früh genug erkannt werden sollen („Prävention statt wait-to-fail“). Das Problem ist, dass Interventionen meist viel zu spät eingreifen, wenn der Schüler oder die Schülerin bereits unter dem Misserfolg der Lernstörung leiden. Ziel ist es den Lernerfolg genau zu überprüfen, um die Fortschritte und Entwicklungen der SuS beobachten zu können. Sollte es zu ausbleibenden Lernerfolgen kommen, werden stärkere und intensivere Fördermaßnahmen verwendet (Ennemoser 2014, S.507 f.).

2) Ausbleibender Lernfortschritt als Kriterium für die Veranlassung von Fördermaßnahmen

Der zweite Ansatz des RTIs beschreibt die Kritik des RTIs an der traditionellen Definition von Lernstörungen.

Nach dem traditionellen Verständnis einer Lernstörung wird diese mithilfe des IQ-Diskrepanz-Kriterium definiert. Bedeutet: Eine Lernstörung ist, wenn die zu erwartende, schulische Leistung nicht erfüllt werden kann (Ennemoser 2014, S.508). Daran kritisiert der RTI Ansatz, dass Kindern, die einen erkennbaren Förderbedarf haben und diesen benötigen, Fördermaßnahmen vorenthalten werden. Statt also dem Kind zu helfen und zu es fördern, überdauert es eine lange Geschichte schulischen Leistungsversagens. Die Leistungsabstände zu den anderen SuS sind kaum bis gar nicht mehr aufzuholen.

Der RTI hingegen beschreibt eine Lernstörung anhand des ausbleibenden Lernerfolges. Der Fokus liegt hier nicht auf dem IQ, sondern auf das Lernangebot für die SuS und ihre Reaktionen auf die Maßnahmen (Ennemoser 2014, S.508).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Thematik der Inklusion ein, stellt die zentrale Forschungsfrage und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Untersuchung.

2. INKLUSION: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Exklusion, Integration und Inklusion voneinander ab, erläutert die historische Entwicklung und gibt einen Ausblick auf die aktuelle Situation in Deutschland.

3. DIE VOR- UND NACHTEILE DER INKLUSION: Es werden sowohl die positiven Aspekte wie Teilhabe und soziale Akzeptanz als auch die Herausforderungen und systemischen Probleme der Inklusion kritisch beleuchtet.

4. DER RESPONSE-TO-INTERVENTION-ANSATZ: Der Abschnitt stellt das RTI-Verfahren als präventiven Ansatz vor und erläutert dessen grundlegende Prinzipien und Merkmale als Alternative zur traditionellen Lernstörungsdiagnostik.

5. INKLUSION UND RTI: Hier wird die praktische Vorgehensweise des RTI-Verfahrens im schulischen Kontext beschrieben und eine kritische Bewertung hinsichtlich der Eignung für den inklusiven Unterricht vorgenommen.

6. FAZIT: Das abschließende Kapitel beantwortet die Forschungsfrage und resümiert, dass das RTI-Verfahren ein wertvoller Schritt, aber keine Komplettlösung für die Herausforderungen der Inklusion darstellt.

Schlüsselwörter

Inklusion, Exklusion, Integration, Response-to-Intervention, RTI-Verfahren, Prävention, Lernstörungen, Förderkonzept, Regelschule, Chancengleichheit, UN-Behindertenrechtskonvention, Bildungssystem, Sonderpädagogik, Schulerfolg, Leistungsversagen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob das Response-to-Intervention-Verfahren (RTI) als Instrument geeignet ist, um das Ziel der schulischen Inklusion in Deutschland zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen der Inklusion, deren Vor- und Nachteile sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem präventiven RTI-Ansatz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer wissenschaftlichen Analyse zu klären, ob durch die Anwendung des RTI-Verfahrens Inklusion an Regelschulen besser realisiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Konzepte und der kritischen Reflexion empirischer Ansätze basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Abwägung von Pro- und Contra-Argumenten zur Inklusion, die Vorstellung der RTI-Prinzipien und die Verknüpfung beider Bereiche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Inklusion, RTI-Verfahren, Prävention, Lernstörungen und die Teilhabe von Schülerinnen und Schülern am Regelschulunterricht.

Inwiefern kann das RTI-Verfahren Inklusion fördern?

Es ermöglicht eine frühzeitige Identifizierung von Lernschwierigkeiten und bietet ein strukturiertes, evidenzbasiertes Förderangebot, das ein „Wait-to-fail“-Szenario verhindern soll.

Wo liegen die Grenzen des RTI-Ansatzes im Kontext der Inklusion?

Das Verfahren stößt dort an Grenzen, wo gravierende Behinderungen (z.B. geistige Behinderung) vorliegen, die über eine bloße Lernförderung hinausgehen, und es erfordert einen hohen zusätzlichen Work-Load für Lehrkräfte.

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Details

Title
Inklusion durch das Response-to-Intervention-Verfahren. Eignung für einen inklusiven Unterricht
College
University of Siegen
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
18
Catalog Number
V1024837
ISBN (eBook)
9783346426796
ISBN (Book)
9783346426802
Language
German
Tags
Inklusion Integration Förderpädagogik Hausarbeit Pädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Inklusion durch das Response-to-Intervention-Verfahren. Eignung für einen inklusiven Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1024837
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