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"Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne". Eine intertextuelle Entdeckungsreise voller Abenteuer

Titel: "Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne". Eine intertextuelle Entdeckungsreise voller Abenteuer

Essay , 2013 , 6 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anja Keller (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dem Bilderbuch „Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne“ scheint der Autor Jakob Martin Strid gemäß dem Untertitel „Wie Hieronymus Bergström Severin Olsen wieder in sein Amt als rechtmäßiger Bürgermeister von Glückshafen eingesetzt wurde“ eine politische Geschichte erzählen zu wollen. Da aber die Altersempfehlung für dieses Buch vom in Deutschland herausgebenden Verlag auf ab 4 Jahren festgelegt ist, taucht schnell die Frage auf, inwieweit sich eine Zielgruppe im Vorschulalter für eine Thematik aus der Erwachsenenwelt interessieren kann. Deshalb liegt es nahe, dass Strid eine literarische Doppeladressierung im Sinn hat, deren dazu notwendige Doppelsinnigkeit durch ein Spiel der Intertextualität und Intermedialität erreicht wird, die nicht nur durch unterschiedliche Markierungen in Wort, Geschehen und Bild agieren, sondern auch unterschiedlich hoch bzw. niedrig gestecktes Vorwissen über die zitierten Prätexte aus der Abenteuerliteratur voraussetzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die intertextuelle Ebene

2.1. Literarische Anspielungen

2.2. Bildliche Intertextualität

3. Das Abenteuer-Genre

3.1. Motive und Robinsonade

3.2. Komik als Verbindungselement

4. Doppeladressierung und Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Bilderbuch „Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne“ von Jakob Martin Strid hinsichtlich seiner narrativen und bildlichen Doppeladressierung. Dabei wird analysiert, wie der Autor durch intertextuelle Anspielungen und die Integration von Motiven der Abenteuerliteratur sowohl ein kindliches als auch ein erwachsenes Publikum anspricht und wie diese unterschiedlichen Lesarten durch Komik und Intermedialität vereint werden.

  • Intertextualität und literarische Referenzen
  • Die Funktion der Doppeladressierung in der Kinderliteratur
  • Motive der Abenteuer- und Reiseliteratur
  • Das Zusammenspiel von Bild und Text
  • Anachronismen als Brückenelement zwischen Generationen

Auszug aus dem Buch

Die intertextuelle Ebene

Mit dem Bilderbuch „Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne“ scheint der Autor Jakob Martin Strid gemäß dem Untertitel „Wie Hieronymus Bergström Severin Olsen wieder in sein Amt als rechtmäßiger Bürgermeister von Glückshafen eingesetzt wurde [...]“ (S. 3) zu beabsichtigen, eine politische Geschichte zu erzählen. Damit knüpft er dann auch an seine bisherigen „politischen und satirischen Cartoons“ (Nachsatzblatt) an. Da aber die Altersempfehlung für dieses Buch vom in Deutschland herausgebenden Verlag auf ab 4 Jahren2 festgelegt ist, taucht schnell die Frage auf, inwieweit sich eine Zielgruppe im Vorschulalter für eine Thematik aus der Erwachsenenwelt interessieren kann. Deshalb liegt es nahe, dass Strid den mit Begriffen aus dem erwachsenen Verwaltungsalltag – wie z.B. „Amt“ (S. 3) und „rechtmäßig“ (S. 3) - formulierten Untertitel nutzt, um gezielt Erwachsene anzusprechen und ihnen die Zielsetzung seines Bilderbuches mitzuteilen sucht. Gemeint sind die erwachsenen Mitleser, die Ewers als „inoffizielle[n] Adressaten“3 bezeichnet und die bei Kinderliteratur „das entwicklungspsychologische Bezugsschema [präferieren]. Problembewältigungen sollen für sie im Kinderbuch stets auf Reifungsvorgänge bezogen sein.“4

Doch Strid möchte keinen Erwachsenen, der ‚nur‘ inoffiziell mitliest. Er hat ganz konkret eine literarische Doppeladressierung im Sinn5, deren dazu notwendige Doppelsinnigkeit6 durch ein Spiel der Intertextualität und Intermedialität erreicht wird, die nicht nur durch unterschiedliche Markierungen in Wort, Geschehen und Bild agieren, sondern auch unterschiedlich hoch bzw. niedrig gestecktes Vorwissen über die zitierten Prätexte voraussetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Doppeladressierung bei Jakob Martin Strid und Darstellung der Forschungsfrage.

2. Die intertextuelle Ebene: Untersuchung der verschiedenen intertextuellen Signale, von Namenszitaten bis hin zu expliziten bildlichen Verweisen auf die Literaturgeschichte.

3. Das Abenteuer-Genre: Analyse der narrativen Motive, insbesondere der Robinsonade, und der komischen Wirkung durch den Vergleich mit klassischen Abenteuerromanen.

4. Doppeladressierung und Resümee: Synthese der Ergebnisse, wie das Werk durch Nostalgie und technischen Fortschritt eine gemeinsame Leseerfahrung für Kinder und Erwachsene schafft.

Schlüsselwörter

Doppeladressierung, Kinderliteratur, Intertextualität, Abenteuerliteratur, Jakob Martin Strid, Bilderbuchanalyse, Robinsonade, Komik, Intermedialität, Rezeption, Literaturtheorie, Erzählstruktur, Kindheit, Erwachsenenliteratur, Genre

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Bilderbuch „Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne“ von Jakob Martin Strid unter dem Gesichtspunkt, wie es trotz seiner Ausrichtung auf Kinder auch eine erwachsene Leserschaft durch komplexe Anspielungen anspricht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die intertextuelle Gestaltung, die Einbettung in das Genre der Abenteuerliteratur sowie das Konzept der literarischen Doppeladressierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Strid durch intertextuelle und intermediale Techniken eine Brücke zwischen der kindlichen Wahrnehmung und einem literarisch versierten Erwachsenenverständnis schlägt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die auf komparatistischen Ansätzen und kinderliterarischer Forschung (insbesondere nach Hans-Heino Ewers) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Namens- und Bildzitaten sowie die Analyse der genretypischen Motive, die durch eine komische Wirkung für beide Zielgruppen aufbereitet werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Doppeladressierung, Intertextualität, Abenteuer-Genre, Bilderbuchanalyse und Komik.

Wie unterscheidet sich Strids Ansatz von klassischer Abenteuerliteratur?

Während klassische Abenteuerliteratur oft auf Authentizität setzt, bricht Strid diese durch ein „unglaubliches“ Setting und humorvolle Anachronismen auf, was die Geschichte für ein junges Publikum zugänglicher macht.

Welche Rolle spielt die „Riesenbirne“ in diesem Kontext?

Sie fungiert nicht nur als zentrales Transportmittel der Erzählung, sondern dient als intertextueller Bezugspunkt zu anderen Reiseberichten und dient als Schiff der Phantasie.

Warum wird im Buch auf moderne Technik verwiesen?

Die Integration moderner Motive wie Computer oder E-Gitarren schafft einen bewussten Anachronismus, der die Brücke zwischen Nostalgie und Moderne schlägt und das Interesse beider Generationen bedient.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Doppeladressierung?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es Strid erfolgreich gelingt, eine literarische Gemeinsamkeit über Altersgrenzen hinweg zu schaffen, indem er Kindern ein Abenteuer bietet und Erwachsenen eine Reise durch die Literaturgeschichte ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne". Eine intertextuelle Entdeckungsreise voller Abenteuer
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Kinder- und Jugendliteratur
Note
1,3
Autor
Anja Keller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
6
Katalognummer
V1023179
ISBN (eBook)
9783346419972
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinderbuch Kinderliteratur Abenteuer Intertextualität Bilderbuch Strid
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Keller (Autor:in), 2013, "Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne". Eine intertextuelle Entdeckungsreise voller Abenteuer, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1023179
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Leseprobe aus  6  Seiten
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