In dieser Arbeit werden die Veränderungen in der Kommunikation durch Social Media abgehandelt und daraus Marketingstrategien für Kulturbetriebe erschlossen.
Kommunikation ist allgegenwärtig und unerlässlich für menschliches zusammenleben. Theorien zur Kommunikation sind relativ jung und definieren diese meistens als Übertragung von Signalen mittels Zeichen und Symbolen von Sender zu Empfänger. Dass der Empfänger das versteht, was der Sender beabsichtigt hat, ist nicht gewährleistet. In Bezug auf Social-Media-Kommunikation wird diese Diskrepanz ebenfalls deutlich. Die Entwicklung des Internets und der Social-Media-Plattformen geht schnell und dynamisch voran. Daraus ergeben sich für Kulturbetriebe einige Chancen im Bereich des Online-Marketings.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kommunikationsmodelle
- Die Entwicklung von Social Media
- Kommunikation über Social Media
- Social Media Marketing für Kulturbetriebe
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die Auswirkungen von Social Media auf die Kommunikation und die daraus resultierenden Marketingstrategien für Kulturbetriebe. Sie befasst sich mit der Entwicklung und den Besonderheiten der Social-Media-Kommunikation, analysiert verschiedene Kommunikationsmodelle und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen und Chancen für Kulturinstitutionen im digitalen Zeitalter.
- Entwicklung und Charakteristika von Social Media
- Kommunikationsmodelle und -theorien
- Besonderheiten der Social-Media-Kommunikation
- Marketingstrategien für Kulturbetriebe im Kontext von Social Media
- Potenziale und Herausforderungen der digitalen Kommunikation für Kulturinstitutionen
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Kommunikation in der menschlichen Interaktion und stellt die rasante Entwicklung der Medien, insbesondere des Internets, in den Vordergrund. Die Arbeit fokussiert dabei auf die Kommunikation über Social Media und deren Bedeutung für den Marketingbereich, insbesondere für Kulturbetriebe.
2. Kommunikationsmodelle
Dieser Abschnitt analysiert verschiedene Kommunikationsmodelle, beginnend mit dem sprachlichen Ansatz von Saussure und dem „Kreislauf des Sprechens“. Das Kapitel beleuchtet zudem das Informationstheoretische Modell von Shannon und die Bedeutung von Zeichen und Symbolen im Organon-Modell von Bühler. Die Transaktionsanalyse von Eric Berne wird vorgestellt, die die menschliche Psyche und ihre Einfluss auf die Kommunikation beleuchtet.
3. Die Entwicklung von Social Media
Dieses Kapitel zeichnet die rasante Entwicklung des Internets und der sozialen Medien nach, beginnend mit der Einführung des World Wide Web. Es werden die Unterschiede zwischen interaktiven und nicht-interaktiven Medien und der Einfluss der Dotcom-Blase auf die Entstehung der heutigen Social-Media-Plattformen beleuchtet.
3.1. Kommunikation über Social Media
Der Abschnitt untersucht die Besonderheiten der Kommunikation über Social Media. Der Fokus liegt dabei auf den Aspekten Echtzeit, Informationsaustausch, Orts- und Zeitungebundenheit sowie auf den Möglichkeiten der Interaktion über verschiedene Ebenen hinweg (Kognition, Kommunikation, Kooperation).
Schlüsselwörter
Social Media, Kommunikation, Marketing, Kulturbetriebe, Kommunikationsmodelle, Social-Media-Marketing, digitale Kommunikation, Interaktion, Nutzerverhalten, Online-Gemeinschaften, Marketingstrategien.
Häufig gestellte Fragen
Wie verändert Social Media die Kommunikation?
Social Media ermöglicht Echtzeit-Kommunikation, den schnellen Informationsaustausch und eine interaktive Vernetzung, die unabhängig von Ort und Zeit stattfindet.
Welche Chancen bietet Social Media für Kulturbetriebe?
Kulturbetriebe können neue Zielgruppen erreichen, direkt mit ihrem Publikum interagieren und kosteneffizientes Online-Marketing zur Steigerung ihrer Bekanntheit nutzen.
Was sind die zentralen Ebenen der Interaktion in sozialen Medien?
Die Interaktion erfolgt über drei Ebenen: Kognition (Wahrnehmung), Kommunikation (Austausch) und Kooperation (Zusammenarbeit).
Welche Kommunikationsmodelle werden in der Arbeit behandelt?
Es werden klassische Modelle wie das Organon-Modell von Bühler, das informationstheoretische Modell von Shannon sowie Ansätze der Transaktionsanalyse von Eric Berne herangezogen.
Was ist der Unterschied zwischen interaktiven und nicht-interaktiven Medien?
Interaktive Medien (Web 2.0) ermöglichen dem Nutzer, selbst Inhalte zu erstellen und direkt Feedback zu geben, während nicht-interaktive Medien eher eine Einweg-Kommunikation (Sender zu Empfänger) darstellen.
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- Miriam Schmidt (Author), 2019, Wie Social Media die Kommunikation verändert. Marketingstrategien für Kulturbetriebe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1021339