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Zur Shop-Startseite › Politik - Thema: Internationale Beziehungen

Kooperative Lösungsansätze im internationalen Wassernutzungsrecht. Die Auseinandersetzung um die GERD-Talsperre zwischen Äthiopien und Ägypten

Titel: Kooperative Lösungsansätze im internationalen Wassernutzungsrecht. Die Auseinandersetzung um die GERD-Talsperre zwischen Äthiopien und Ägypten

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 25 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Alexander Rosarius (Autor:in)

Politik - Thema: Internationale Beziehungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Um potenzielle Rückschlüsse im Umgang mit zwischenstaatlichen Streitigkeiten im Wassernutzungsrecht zu erarbeiten, soll zunächst eine Verständnisgrundlage für die theoretischen Rahmenbedingungen geschaffen werden, indem die zugrundeliegende Problematik des Nilkonflikts zwischen Ägypten und Äthiopien erläutert wird. Im Zuge dessen diente eine Reihe verschiedener Sekundärwerke als vornehmliche Informationsquelle. In einem nächsten Schritt werden die Entwicklung und die theoretischen Grundlagen des internationalen Wassernutzungsrechts, insbesondere der Grundsatz der angemessenen Nutzung gemeinsamer natürlicher Ressourcen, perspektivisch betrachtet und angeführt. Diesbezüglich wurde auf die Überlegungen von Behrmann Das Prinzip der angemessenen Nutzung und vernünftigen Nutzung und Teilhabe nach der VN-Wasserlaufkonvention und Wehling Wasserrechte am Nil Bezug genommen.

Im Anschluss an die fokale Ausarbeitung der völkerrechtlichen Theorie wird veranschaulicht, inwiefern die ägyptisch äthiopischen Argumentationsweisen hinsichtlich des Nilwasserkonfliktes mit Hilfe bestehender völkerrechtlicher Verträge oder Abkommen legitimiert werden und auf welche Weise etwaige kooperative Konfliktansätze zu einer Lösung dieser zwischenstaatlichen Streitigkeiten führen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ursachen des GERD-Konfliktes

3. Grundsätze des internationales Wassernutzungsrecht

3.1 Prinzip der absoluten territorialen Souveränität

3.2 Prinzip der absoluten territorialen Integrität

3.3 Prinzip der angemessenen Nutzung gemeinschaftlicher Ressourcen

4. Lösungsansätze für den GERD-Konflikt

4.1 Internationale Abkommen zur Lösung zwischenstaatlicher Konflikte?

4.2 Konfliktlösungsstrategie durch Kooperationsabkommen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den zwischenstaatlichen Konflikt um das Grand-Ethiopien-Renaissance-Damm-Projekt (GERD) zwischen Äthiopien und Ägypten. Ziel ist es, unter Einbeziehung des internationalen Wassernutzungsrechts und bestehender völkerrechtlicher Abkommen zu ergründen, inwieweit kooperative Verhandlungslösungen zur Beilegung dieser Streitigkeiten beitragen können.

  • Grundlagen des internationalen Wassernutzungsrechts
  • Analyse der Ursachen des Nilwasserkonfliktes
  • Bewertung historischer und aktueller völkerrechtlicher Verträge
  • Untersuchung von Konfliktmanagement- und Kooperationsansätzen
  • Diskussion von Win-Win-Szenarien und Kompensationsmechanismen

Auszug aus dem Buch

3.1 Prinzip der absoluten territorialen Souveränität

Das Prinzip der absoluten territorialen Souveränität impliziert, dass jeder Anrainerstaat bei der Nutzung internationaler Binnengewässer frei über die Ressource eines Wasserlaufes verfügen und auch solche Maßnahmen ergreifen darf, die den Wasserverlauf nachhaltig beeinflussen. Konkret bedeutet dies, dass der Staat keine Rücksicht auf die Interessen der übrigen Anrainerstaaten nehmen muss und im Zuge seines eigennützigen Handelns negative Auswirkungen für die angrenzenden Anrainerstaaten billigend in Kauf nimmt.

Gemäß der territorialen Souveränität werden Anrainerstaaten, die weiter flussaufwärts lokalisiert sind, bevorzugt. Die Theorie wird am häufigsten mit einer Stellungnahme des US-amerikanischen Generalstaatsanwaltes Judson Harmon im Rahmen der Auseinandersetzung zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko bezüglich der Verwendung und Nutzung des Rio Grandes in Verbindung gebracht. (Vgl. Wehling 2018: 25f.; Mühlhans 1998: 3f.) Hudson war in diesem Konflikt der Auffassung, dass die konzeptionelle Vorstellung über die territoriale Souveränität den Staaten die ausschließliche Kontrolle über die Nutzung von Wasserressourcen innerhalb der staatlichen Grenzen erlaube.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Wasserknappheit und leitet die daraus resultierende Problematik zwischen Ober- und Unteranliegern am Beispiel des Nilkonfliktes ein.

2. Die Ursachen des GERD-Konfliktes: Dieses Kapitel analysiert die Beweggründe Äthiopiens für den Bau des Damms sowie die Sicherheitsbedenken Ägyptens vor dem Hintergrund von Bevölkerungswachstum und Klimawandel.

3. Grundsätze des internationales Wassernutzungsrecht: Hier werden die theoretischen völkerrechtlichen Prinzipien wie territoriale Souveränität, territoriale Integrität und das Prinzip der angemessenen Nutzung dargelegt.

4. Lösungsansätze für den GERD-Konflikt: Das Kapitel untersucht bestehende bilaterale Abkommen auf ihre Tauglichkeit und diskutiert neue kooperative Ansätze wie die Nilbecken-Initiative.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass nur durch Kompromissbereitschaft und kooperative Mechanismen eine langfristige Lösung möglich ist.

Schlüsselwörter

Nilkonflikt, GERD-Talsperre, Internationales Wassernutzungsrecht, Äthiopien, Ägypten, Wasserknappheit, Oberanlieger, Unteranlieger, Kooperationsabkommen, Völkerrecht, Ressourcenmanagement, UN-Wasserlaufkonvention, Konfliktforschung, Nilbecken-Initiative, Souveränität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den zwischenstaatlichen Ressourcenkonflikt zwischen Äthiopien und Ägypten um das Grand-Ethiopien-Renaissance-Damm-Projekt (GERD).

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die völkerrechtlichen Grundlagen der Wassernutzung, die historische Perspektive der Nil-Abkommen sowie moderne Ansätze zur Konfliktlösung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll untersucht werden, ob und wie der Konflikt durch kooperative Verhandlungen und unter Anwendung des internationalen Wassernutzungsrechts friedlich gelöst werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der kritischen Auswertung völkerrechtlicher Verträge und theoretischer Konzepte der Konfliktforschung.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ursachen, die Erläuterung der rechtlichen Prinzipien (Souveränität, Integrität, angemessene Nutzung) und die kritische Analyse von Lösungsansätzen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Nilkonflikt, Wassernutzungsrecht, Kooperation, GERD und Völkerrecht beschreiben.

Warum wird der Vertrag von 1902 in der Arbeit angeführt?

Er dient als historisches Beispiel für bilaterale Regelungen, auf die sich Ägypten zur Wahrung seiner Wassernutzungsinteressen bezieht, die jedoch in der heutigen Debatte stark umstritten sind.

Welche Rolle spielt die Nilbecken-Initiative im Kontext der Lösungsansätze?

Sie wird als ein wesentlicher, wenn auch noch unvollständiger Versuch beschrieben, durch regionale Kooperation einen Rahmen für die gerechte Verteilung der Wasserressourcen zu schaffen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kooperative Lösungsansätze im internationalen Wassernutzungsrecht. Die Auseinandersetzung um die GERD-Talsperre zwischen Äthiopien und Ägypten
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
1.0
Autor
Alexander Rosarius (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
25
Katalognummer
V1020107
ISBN (eBook)
9783346414175
ISBN (Buch)
9783346414182
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kooperation GERD Wasserkonflikte Äthiopien Ägypten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Rosarius (Autor:in), 2021, Kooperative Lösungsansätze im internationalen Wassernutzungsrecht. Die Auseinandersetzung um die GERD-Talsperre zwischen Äthiopien und Ägypten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1020107
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Leseprobe aus  25  Seiten
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