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Interreligiöses Lernen in der Schule. Das Hamburger Modell des Religionsunterrichts

Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus

Titel: Interreligiöses Lernen in der Schule. Das Hamburger Modell des Religionsunterrichts

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Julian Bug (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Lehrer und Lehrerinnen stehen täglich vor der Herausforderung religiöser Pluralität. In dieser Arbeit soll diese Herausforderung aus der Sicht des Religionsunterrichts näher betrachtet werden, da es sich hierbei um ein Thema handelt, das hauptsächlich alltäglich gelernt wird, nicht aber den flächendeckenden Weg in den Schulunterricht gefunden hat.

Interreligiöses Lernen ist insbesondere heutzutage in unserer multikulturellen und polyreligiösen Gesellschaft essenziell, damit Schüler und Schülerinnen sich in diese Gesellschaft integrieren und an dieser partizipieren können. Wichtig ist es darzulegen, dass Schüler und Schülerinnen im Alltag stetig mit der Tatsache des interreligiösen Lernens konfrontiert werden.

Sei es in der Klasse mit andersgläubigen Mitschülern, wenn ihnen auf dem Schulweg Frauen mit Hijab (islamisches Kopftuch) entgegen kommen, oder in den Medien wirksame Diskussionen über ein Kopftuchverbot und die Veröffentlichung von Publikationen wie beispielsweise „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Religiös-kulturell pluralistisches Deutschland

Religionstheologische Positionen/Modelle zum interreligiösen Dialog

Wie findet interreligiöses Lernen bereits statt? – das Hamburger Modell des Religionsunterrichts für alle im Blick

Chancen, Perspektiven und Herausforderungen des interreligiösen Lernens

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und Umsetzung des interreligiösen Lernens im Religionsunterricht, um in einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft zum gegenseitigen Verständnis und zur sozialen Integration beizutragen.

  • Analyse der religiös-kulturellen Pluralität in Deutschland
  • Vergleich religionstheologischer Positionen (Exklusivismus, Inklusivismus, Pluralismus)
  • Untersuchung des „Hamburger Modells“ als dialogorientierter Ansatz
  • Reflexion über außerschulische Lernorte wie den Friedhof
  • Diskussion von Herausforderungen an die professionelle Lehrkompetenz

Auszug aus dem Buch

Wie findet interreligiöses Lernen bereits statt? – das Hamburger Modell des Religionsunterrichts für alle im Blick

Beschäftigt man sich mit der Durchführung interreligiöser Lernprozesse im Rahmen des Bildungsauftrages der Schule, beziehungsweise des Religionsunterrichts findet man diverse Konzepte, die den Schüler*innen einen adäquaten Zugang zum interreligiösen Dialog bieten sollen.

Interessant zu beobachten ist an dieser Stelle, dass die meisten dieser Zugänge zum interreligiösen Lernen physisch geschaffen werden. Das heißt, dass das tatsächliche Erfahren, das Kennenlernen einer Religion, über, für eben diese Religion spezifische Gegenstände fruchtbar gemacht werden soll. Gleichzeitig erfordert das Lernen an Gegenständen eine äußerst massive, dezidierte Vorbereitung der Lehrperson, wenn gleich fraglich ist, ob ein*e Religionslehrende*r, die Bedeutsamkeit des einzelnen Gegenstands vollumfänglich und authentisch erfassen und wiedergeben kann. Insbesondere dann, wenn dieser Gegenstand einer anderen Religion entstammt, derer die Lehrperson nicht zugehörig ist. Daher scheint es sinnvoll einen Experten der zu lehrenden Religion einzuladen über seine Religion, Bräuche und Traditionen zu berichten. Auch hier ist die Lehrperson erneut, als auch der Referierende gefragt, zu erläutern, dass dieser Bericht von eigenen Erfahrungen geprägt ist. Das bedeutet also, dass man schlechtesten Falls ein einseitig beleuchtetes Bild der Religion vermittelt bekommt, abhängig von den gemachten Erfahrungen und Intentionen des Referenten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des interreligiösen Lernens in der heutigen Gesellschaft und stellt die Forschungsfrage nach der Entwicklung des Religionsunterrichts hin zum interreligiösen Dialog.

Religiös-kulturell pluralistisches Deutschland: Dieses Kapitel thematisiert die multikulturelle Realität Deutschlands und beleuchtet die wissenschaftliche Debatte um den Kulturbegriff zwischen universalistischen und kulturalistischen Positionen.

Religionstheologische Positionen/Modelle zum interreligiösen Dialog: Es werden die drei klassischen Modelle – Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus – in Bezug auf ihre Eignung für den interreligiösen Austausch bewertet.

Wie findet interreligiöses Lernen bereits statt? – das Hamburger Modell des Religionsunterrichts für alle im Blick: Das Kapitel analysiert das Hamburger Konzept als historisch gewachsenen, dialogorientierten Ansatz und diskutiert Lernformen wie die Friedhofspädagogik sowie Anforderungen an Lehrkräfte.

Chancen, Perspektiven und Herausforderungen des interreligiösen Lernens: Hier werden die Möglichkeiten zur Identitätsstärkung und zum Abbau von Unsicherheiten gegenüber dem „Fremden“ gegen die Schwierigkeiten der Thematisierung von Unterschieden abgewogen.

Fazit: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit, interreligiöses Lernen flächendeckend in Schulen zu etablieren, um eine dialogfähige Gesellschaft durch einen Perspektivwechsel weg vom „Ja/Nein-Denken“ hin zum „Wie“ zu fördern.

Schlüsselwörter

Interreligiöses Lernen, Religionsunterricht, Hamburger Modell, Pluralismus, Religionstheologie, interreligiöser Dialog, Identitätsfindung, Friedhofspädagogik, Lehrkompetenz, interreligiöse Dialogkompetenz, gesellschaftliche Integration, multikulturelle Gesellschaft, Religionspluralität, Didaktik, Dialogfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration und Umsetzung von interreligiösem Lernen innerhalb des schulischen Religionsunterrichts in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder umfassen die religiöse Pluralität, verschiedene religionstheologische Dialogmodelle, das Hamburger Modell des Religionsunterrichts sowie die Chancen und Herausforderungen für Lehrkräfte und Lernende.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob sich der Religionsunterricht durch interreligiöse Lernprozesse von einer theologischen Zentrierung hin zu einer religionskundlichen Wissensvermittlung entwickelt und wie dieser Wandel dialogisch gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um den aktuellen Forschungsstand zu religionstheologischen Positionen sowie didaktischen Modellen wie dem „Hamburger Weg“ aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und theoretischen Dialogmodelle analysiert, bevor spezifische Konzepte wie die Friedhofspädagogik und die notwendigen Kompetenzen für Lehrkräfte praxisnah diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Interreligiöses Lernen, Religionsunterricht, Pluralismus, Dialogkompetenz und die professionelle Reflexionshaltung von Lehrkräften.

Wie unterscheidet sich der Pluralismus von den anderen Modellen?

Der Pluralismus, insbesondere nach John Hick, wird als einziges der drei Modelle hervorgehoben, das den Dialog auf Augenhöhe ermöglicht, da er keine Religion als normativ überlegen ansieht, sondern das Theozentrismus-Prinzip verfolgt.

Welche Anforderungen stellt das „Hamburger Modell“ an Lehrkräfte?

Das Hamburger Modell erfordert eine hohe fachliche und didaktische Vorbereitung, da Lehrkräfte in der Lage sein müssen, interreligiöse Spannungssituationen zu moderieren und eine reflexive Haltung einzunehmen, um Stereotype zu vermeiden.

Warum wird der Friedhof als außerschulischer Lernort angeführt?

Der Friedhof dient als Spiegelbild der Gesellschaft, der Begegnungen mit verschiedenen Bestattungskulturen ermöglicht und den interreligiösen Dialog sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität fördern kann.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interreligiöses Lernen in der Schule. Das Hamburger Modell des Religionsunterrichts
Untertitel
Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus
Hochschule
Universität Kassel  (Institut für katholische Theologie)
Veranstaltung
Religion gibt es nur im Plural - Interreligiöses Lernen und Differenzkompetenz
Note
1,6
Autor
Julian Bug (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1014492
ISBN (eBook)
9783346436344
ISBN (Buch)
9783346436351
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedhofspädagogik interreligiös Unterricht Religionsunterricht Hamburg Vergleich Theologie Religionsunterricht für alle Herausforderung Pluralität Dialog Interreligiöser Dialog Differenzkompetenz Exklusivismus Inklusivismus Pluralismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julian Bug (Autor:in), 2021, Interreligiöses Lernen in der Schule. Das Hamburger Modell des Religionsunterrichts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1014492
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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