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Umgang mit Psalmen im Religionsunterricht. Verständnis der religiösen Sprache anhand des Psalms 23

Wie ist Gott für den Beter?

Titel: Umgang mit Psalmen im Religionsunterricht. Verständnis der religiösen Sprache anhand des Psalms 23

Unterrichtsentwurf , 2018 , 32 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird eine Unterrichtsstunde zum Psalm 23 und zum Umgang mit Psalmen als Ausdrucksmittel und Gebetsform entwickelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Fragestellung, wie Gott für die BeterInnen ist. Das Verständnis der religiösen Sprache soll bei den SchülerInnen gefördert werden, um sich selbst ein eigenes Gottesbild zu verschaffen.

Gott ‐ wer ist das eigentlich? Eine Frage, die Kinder gleichermaßen wie Jugendliche und Erwachsene bewegt. Viele wissen wohl, wie sie sich Gott nicht vorstellen möchten. Für viele Erwachsene ist es gerade nicht die übergeordnete Moralinstanz aus der eigenen Kindheit, für Jugendliche eben nicht die sonderbare Autorität und für Kinder etwa ab dem 3. Schuljahr nicht mehr der Mann mit dem Bart.

Als Unterrichtende können wir die Kinder darin stärken, ihre Gottesbilder zu reflektieren und mit dem Biblischen anzureichern. Die Sprache der Psalmen hilft uns nach Gott zu fragen. Es geht wirklich um "Fragen", mit denen wir uns an die Existenz Gottes herantasten. Deshalb beschäftigt sich diese Unterrichtseinheit in intensiver Auseinandersetzung mit ausgewählten Psalmen. Die Klage – Vertrauens – Dankes ‐ Lobes‐ Worte der Psalmen formulieren sprachlich pointiert Erfahrungen damals auf so elementare Weise, dass Menschen heute – egal ob jung oder alt – sich mit ihren eigenen Erfahrungen darin wiederfinden.

Von den individuellen Erfahrungen der Einzelnen ausgehend geben Psalmen in dieser Unterrichtsreihe den Anstoß, Fragen nach Gott zu entwickeln. Die aus der Klage und der in ihr wohnenden Sehnsucht entwickelten und formulierten Fragen finden ihre Entsprechung und Rückkoppelung in den Vertrauensworten der Psalmen, die wir schließlich als "Namen für Gott" lesen und interpretieren können. Es geht also nicht darum, ein festgeschriebenes Gottesbild zu vermitteln, sondern durch Fragen sich der in den Psalmen überlieferten Gotteserfahrung zu nähern, um dadurch in der Entwicklung eines eigenen Gottesbildes unterstützt zu werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Bedingungen

1.1 Schulische Voraussetzungen

1.2 Klassensituation und Lernvoraussetzungen

1.3 Religiöse Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler

1.4 Lehrvoraussetzungen des Lehrers

2 Die Unterrichtseinheit

2.1 Themenwahl

2.2 Angestrebte Kompetenzen der Einheit - Formale Kompetenzen

2.3 Angestrebte Kompetenzen der Einheit - Inhaltsbezogene Kompetenzen

2.4 Tabellarische Darstellung der Unterrichtseinheit

3 Die Unterrichtsstunde

3.1 Theologische Überlegungen

3.2 Darstellung und Begründung des geplanten Lehr-Lern-Prozesses

3.3 Verlaufsplanung der Stunde „Wie ist Gott für den Beter?“

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Kindern in einer Unterrichtseinheit den Zugang zu biblischen Psalmen als Ausdrucksform für persönliche Glaubenserfahrungen und "sprachlose" Momente zu eröffnen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Gottesbilder durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten Psalmen, insbesondere Psalm 23, reflektieren und in einen Dialog mit Gott treten können.

  • Reflexion eigener Gottesbilder im Spiegel biblischer Texte
  • Einsatz von Kunstwerken (Sieger Köder) als Impulsgeber für die Deutung religiöser Phänomene
  • Förderung der Sprachfähigkeit und des persönlichen Ausdrucks durch kreative Methoden
  • Verbindung von biblischer Tradition und individueller Lebenswelt der Kinder
  • Implementierung von Ritualen und Gebeten im schulischen Alltag

Auszug aus dem Buch

3.1 Theologische Überlegungen

Ein Psalm ist im Judentum und im Christentum ein poetischer religiöser Text, der oft eine liturgische Form aufweist. Die Bezeichnung Psalm wird vor alle verwendet für die 150 Gedichte, Lieder und Gebete des Buches der Psalmen der hebräischen Bibel bzw. des Alten Testamentes; auch Psalter genannt. Daneben existieren in der biblischen wie auch außerbiblischen Literatur Texte, die auch Psalmen genannt werden; z.B. die Klagelieder Jeremias oder das Loblied der Hannah. Auch Marias Lobgesang im Neuen Testament wird als Psalm bezeichnet. Diese Gebete und Lieder, die einst das Volk Israel im Gottesdienst benutzt hat, werden heute immer noch von Christen beider Konfessionen im Gottesdienst gebetet werden.

Das Buch Psalmen ist bereits im Neuen Testament (Apg 1,20) belegt. Der Name ist von einem griechischen Saiteninstrument abgeleitet. Ursprünglich wurde ein Psalm als ein Lied von einem Saitenspiel begleitet. Leider sind die Melodien nicht überliefert. Es gibt aber vielfältige Vertonungen von Psalmen und einzelnen Versen. Sie drücken ein breites Spektrum an Gefühlen und Wahrnehmungen der Menschen aus. Psalmen/ Verse werden oft rezitiert. Die alten Formulierungen werden auch in neuerer Sprache dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bedingungen: Dieses Kapitel erläutert die schulischen Rahmenbedingungen, die Klassensituation sowie die religiösen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler.

2 Die Unterrichtseinheit: Hier wird die didaktische Begründung der Themenwahl dargelegt, die Kompetenzziele definiert und die gesamte Unterrichtsreihe tabellarisch strukturiert.

3 Die Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel liefert die theologischen Grundlagen zu den Psalmen, eine ausführliche didaktische Planung des Unterrichtsprozesses sowie eine detaillierte Verlaufsplanung für die spezifische Stunde.

Schlüsselwörter

Psalmen, Psalm 23, Gottesbild, Religionsunterricht, Grundschule, Gebet, Sieger Köder, Religiöse Kompetenz, Sprachbildung, Bildbetrachtung, Vertrauen, biblische Didaktik, Lebenswelt, Schöpfung, Rituale.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die schriftliche Planung einer Unterrichtseinheit im Fach Evangelische Religion zum Thema "Sprache für 'sprachlose' Momente", wobei der Fokus auf dem Verständnis und der Auseinandersetzung mit biblischen Psalmen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Einführung in die Gattung der Psalmen, die Auseinandersetzung mit dem Gottesvertrauen anhand von Psalm 23 und die individuelle Entwicklung von Gottesbildern bei Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Schülern Handwerkszeug zu vermitteln, um Psalmen als Ausdrucksform für eigene Gefühle und als Hilfe für den Dialog mit Gott zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf fachdidaktischen und religionspädagogischen Ansätzen, die durch eine vergleichende Analyse biblischer Texte und die Arbeit mit visuellen Medien (Kunstbetrachtung) ergänzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedingungen der Lerngruppe, die didaktische Planung der Unterrichtseinheit inklusive Kompetenzentwicklung und die detaillierte theologische und methodische Vorbereitung der Sichtstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Psalmen, Gottesbild, Religionspädagogik, Schüleraktivierung durch Kunstwerke und die individuelle Reflexion im Reisetagebuch.

Warum wurde ausgerechnet Psalm 23 für die Sichtstunde gewählt?

Psalm 23 eignet sich besonders gut, da er elementare Erfahrungen wie Zuversicht, Schutz und Geborgenheit thematisiert, die Kindern aus ihrer Lebenswelt vertraut sind und durch bildhafte Sprache den Zugang erleichtern.

Welche Rolle spielt das Künstlerbild von Sieger Köder?

Das Bild dient als motivierender, affektiver Einstieg, der durch seine komplexe Symbolik verschiedene Interpretationsmöglichkeiten bietet und die Schüler dazu anregt, über das Gottesbild des Beters zu forschen.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Umgang mit Psalmen im Religionsunterricht. Verständnis der religiösen Sprache anhand des Psalms 23
Untertitel
Wie ist Gott für den Beter?
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (AKD)
Veranstaltung
Weiterbildung Evangelischer Religionsunterricht
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
32
Katalognummer
V1012591
ISBN (eBook)
9783346430014
ISBN (Buch)
9783346430021
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psalm 23 Sprache für "sprachlose" Momente Unterrichtsbesuch evangelische Religion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Umgang mit Psalmen im Religionsunterricht. Verständnis der religiösen Sprache anhand des Psalms 23, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1012591
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  32  Seiten
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