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Zur Shop-Startseite › Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Inwiefern trägt die Natur des Menschen Recht?

Sind die schlechten Eigenschaften des Menschen die Grundprinzipien der Rechtsprechung?

Titel: Inwiefern trägt die Natur des Menschen Recht?

Seminararbeit , 2016 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Max Feltin (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es stellt sich die Frage, wenn die Staatsauffassung mit dem Naturrecht begründet ist, inwieweit die Natur (des Menschen) Recht trägt. Denn im Gegensatz zu den menschlichen Eigenschaften wie Gewissen, Vernunft und Mitleid, wobei auch hinterfragt werden muss, ob jeder Mensch diese Instanzen besitzt und ob es sie wirklich gibt, stehen Neid, Eitelkeit, Habgier und Egoismus als menschliche Laster. Sind diese schlechten Eigenschaften wirklich die Grundprinzipien der Rechtsprechung?

In der Zeit der Aufklärung gab es einen folgenreichen gesellschaftlichen Umbruch. Die alte Staatskonstitution wird durch das emanzipatorische Denken des Volkes abgelöst. Die vorangehende Ordnung wurde durch Gott begründet und teilte die Gemeinde in eine Standesordnung ein. Die Spitze des Staatssystems bildeten hohe Geistliche wie zum Beispiel Priester. Der einzelne Mensch hatte ein sehr eingeschränktes Mitspracherecht in der Politik und das gesamte System war durch christliches Gedankengut gestützt. Dieses propagierte, dass alles Recht und Gesetz von Gott begründet ist und verhinderte so jegliche Bemühung, die staatliche Ordnung verbessern zu wollen oder gerechter erscheinen zu lassen. Dies führte auch dazu, dass sich die obersten Geistlichen, also die Regierenden, in einer moralischen Überlegenheit fühlten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Naturzustand bei Thomas Hobbes

3. Gegenpositionen zur Auffassung von Hobbes

4. Der Mensch im zivilisierten Zustand

5. Die Rolle des Egoismus und der Selbsterkenntnis

6. Die menschliche Natur im Spiegel der Antike

7. Kant und die zivilisatorische Entwicklung

8. Hannah Arendt und die Banalität des Bösen

9. Historische Betrachtung gesellschaftlicher Krisen

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die philosophische Frage, inwiefern die menschliche Natur das Recht beeinflusst und ob vermeintlich negative Charaktereigenschaften des Menschen als Fundament der Rechtsprechung dienen können.

  • Die Analyse des Naturzustands bei Hobbes im Vergleich zu anderen Denkern wie Rousseau.
  • Die Bedeutung von Egoismus, Neid und Selbsterkenntnis für menschliches Handeln.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit zivilisatorischen Prozessen und dem "Bösen".
  • Die Untersuchung historischer Beispiele für den Scheitern gerechter Verteilungsmodelle.

Auszug aus dem Buch

Die Konsequenzen des Naturzustands bei Thomas Hobbes

Für Hobbes sind alle Menschen von Natur aus gleich. Wenn man alle Fähigkeiten des Menschen zusammenrechnen würde, würde jedes Individuum seiner Meinung nach auf ungefähr das gleiche Ergebnis kommen.

„Denn was Körperkraft betrifft, so hat der Schwächste genügend Kraft, den Stärksten zu töten, entweder durch einen geheimen Anschlag oder durch ein Bündnis mit anderen, die sich in der selben Gefahr wie er befinden“

Auch die Klugheit ist für ihn gerecht verteilt, da er der Ansicht ist, dass sie nur auf Erfahrungen basiert. Weiterhin begründet er dies mit der menschlichen Eigenschaft, sich klüger einzuschätzen als seine Mitmenschen und sieht dies als Zeichen das Klugheit gerecht an jeden verteilt ist, da jeder mit seinem Anteil zufrieden scheint.

„Aus Gleichheit entsteht Unsicherheit, aus Unsicherheit entsteht Krieg“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zur Fragestellung, ob menschliche Eigenschaften die Grundlage für Recht und Gesetz bilden.

2. Der Naturzustand bei Thomas Hobbes: Erörterung der Theorie, dass der Mensch im Naturzustand von Trieben gesteuert wird und Sicherheit nur durch eine starke Staatsgewalt erreichbar ist.

3. Gegenpositionen zur Auffassung von Hobbes: Darstellung abweichender Meinungen, etwa durch Epikur oder andere antike Philosophen, die menschliche Übereinkünfte betonen.

4. Der Mensch im zivilisierten Zustand: Untersuchung, wie der Übergang vom Naturrecht zum Staat den Menschen formt.

5. Die Rolle des Egoismus und der Selbsterkenntnis: Analyse des Egoismus als treibende Kraft menschlicher Laster und der Bedeutung der Selbsterkenntnis.

6. Die menschliche Natur im Spiegel der Antike: Betrachtung der Sichtweisen von Denkern wie Thukydides auf das menschliche Handeln in Krisenzeiten.

7. Kant und die zivilisatorische Entwicklung: Diskussion über Kants Verständnis von Freiheit, Moral und dem zivilisatorischen Prozess.

8. Hannah Arendt und die Banalität des Bösen: Analyse der Struktur des Bösen innerhalb politischer Systeme am Beispiel Eichmanns.

9. Historische Betrachtung gesellschaftlicher Krisen: Reflexion über den Zusammenbruch von Gesellschaftsordnungen und das Scheitern von Gerechtigkeitsversuchen.

10. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung, dass negative Eigenschaften auch in gerechten Gesellschaften bestehen bleiben und ein unvermeidbarer Teil der Natur sind.

Schlüsselwörter

Naturzustand, Rechtsprechung, Thomas Hobbes, Jean-Jacques Rousseau, Immanuel Kant, Hannah Arendt, Egoismus, Naturrecht, Gesellschaftsvertrag, Gerechtigkeit, Menschenbild, Selbsterkenntnis, Böses, Moral, Zivilisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die philosophische Verknüpfung zwischen der menschlichen Natur und der Rechtsprechung, insbesondere die Frage, ob negative Züge das Recht begründen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der Naturzustand, die Entwicklung von staatlicher Ordnung, der Ursprung menschlicher Laster wie Neid und Egoismus sowie deren Einfluss auf das soziale Miteinander.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit hinterfragt, inwiefern die menschliche Natur das Recht trägt und ob die schlechten Eigenschaften des Menschen als Grundprinzipien der Rechtsprechung angesehen werden können.

Welche philosophische Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische philosophische Literaturanalyse, die verschiedene Denker von der Antike bis zur Moderne gegenüberstellt.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich mit der Gegenüberstellung von Theorien wie jenen von Hobbes, Rousseau, Kant und Arendt, um den Ursprung des Bösen und der gesellschaftlichen Ordnung zu ergründen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Selbsterkenntnis und das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Ordnung charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Egoismus?

Der Autor identifiziert den Egoismus als einen Grundbaustein menschlicher Entwicklung, der zwar zu Lastern führt, jedoch gleichzeitig eine notwendige Stufe zur Selbsterkenntnis darstellt.

Welches Fazit zieht die Arbeit über die Gerechtigkeit?

Das Fazit lautet, dass perfekte Gerechtigkeit kaum erreichbar ist, da das "Böse" oder die menschliche Unzufriedenheit ein natürlicher Reflex ist, der sich auch durch politische Systeme nicht vollständig eliminieren lässt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inwiefern trägt die Natur des Menschen Recht?
Untertitel
Sind die schlechten Eigenschaften des Menschen die Grundprinzipien der Rechtsprechung?
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Proseminar Rechtsphilosophie
Note
1,0
Autor
Max Feltin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V1012249
ISBN (eBook)
9783346404251
ISBN (Buch)
9783346404268
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Natur des Menschen Rechtssprechung schlechte Eigenschaften Hobbes Thomas Leviathan Rosseau Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen Ungleichheit unter den Menschen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Max Feltin (Autor:in), 2016, Inwiefern trägt die Natur des Menschen Recht?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1012249
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Leseprobe aus  14  Seiten
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