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Reflexion einer Seminarstunde. Die neue Frauenbewegung in den 70ern

Titel: Reflexion einer Seminarstunde. Die neue Frauenbewegung in den 70ern

Hausarbeit , 2021 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Litza Feld (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der vorliegende Reflexionsbericht bezieht sich auf die Gestaltung einer Seminarstunde im Rahmen des Seminars "Ungehorsam, Emanzipation, Müdigkeit - Kinderladenbewegung und antiautoritäre Erziehung Ende der 1960er Jahre und heute". Anhand der Seminargestaltung war die Autorin verantwortlich, im Hinblick auf die Vermittlung von Wissen, eine Präsentation zum Thema "die Neue Frauenbewegung" zu planen und durchzuführen. Im Folgenden wird auf die Inhalte und Konzeption der Seminarstunde eingegangen und auf der Grundlage der Erfahrungen die praktische Umsetzung bewertet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Reflexion

1.1 Ziele

1.2 Inhalt

1.3 Methoden

1.4 Time

Zielsetzung & Themen

Dieser Reflexionsbericht dient der Dokumentation und Bewertung der Planung sowie Durchführung einer Seminarstunde im Rahmen des Moduls "Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld", in der die historische Entwicklung und die gesellschaftlichen Auswirkungen der neuen Frauenbewegung ab den 1960er Jahren vermittelt wurden.

  • Historische Phasen und Wellen des Feminismus
  • Die Rolle der 68er-Bewegung und Entstehung autonomer Frauengruppen
  • Die Bedeutung von Symbolen und Protestaktionen wie der "Tomatenwurf-Rede"
  • Der Einfluss der "Pille" auf die sexuelle Selbstbestimmung und Emanzipation
  • Kampagnen gegen den Paragrafen 218 und die Gründung von Frauenzentren

Auszug aus dem Buch

1.2 Inhalt

Als Einstieg in das Thema der modernen Frauenrechtsbewegung, habe ich zu Beginn der Stunde einen kleinen historischen Exkurs angerissen. So erklärte ich, dass in der Forschung, die Frauenbewegung in 3 Wellen unterteilt wird (Von Bargen, 2018). In der ersten Welle (Mitte des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts) ging es noch um ganz grundsätzliches politisches und bürgerliches Recht (ebd.). Zum Beispiel das Frauenwahlrecht, das Recht auf Erwerbstätigkeit und das Recht auf Bildung (ebd.). „Nach dem 2. Weltkrieg lebte in den 1960er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland die Frauenbewegung wieder auf“ (ebd.). Diese wurde durch die einstige Student*innenbewegung politisiert (Lenz, 2009, S. 11). Auf dieser Weise formierten sich diverse autonome Frauengruppen und stellten sich der Herausforderung, Diskriminierung und Zurücksetzung weiblicher Personen öffentlich aufzuzeigen (ebd.).

„Trotz völlig unterschiedlicher politischer Richtungen waren sich die Bewegungen einig in ihren Hauptforderungen: Recht auf Selbstbestimmung, aktives Mitspracherecht in der Politik, uneingeschränkter Zugang zu qualifizierten Tätigkeiten und die Abschaffung des Paragrafen 218 (Schwangerschaftsabbruch)“ (ebd.). Die dritte Welle (90er Jahre vor allem in der USA) orientierte sich stark an dem Ziel der zweiten Phase und richtet sich nun aber an alle Geschlechter, egal welche Identität oder Sexualität (Walz, 2018). Die weiteren Inhalte meiner Präsentation bezogen sich spezifisch auf Ursprung der Neuen Frauenbewegung in Deutschland. In der 68er-Bewegung gesellten sich alle Geschlechter zusammen, um gegen gesellschaftliche und wirtschaftliche Missstände in der Bundesrepublik zu demonstrieren, starre und konservative Werte zu betrachten und um gemeinsam Dekomposition autoritärer Beschaffenheit zu fordern (Schulz, 2008). In den 70er Jahren spaltete sich daraus dann die Frauenbewegung (ebd.). Anstoß hierzu waren vor allem persönliche Erfahrungen der Aktivistinnen im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Reflexion: Der Autor erläutert den organisatorischen Kontext und die Zielsetzung der Seminarstunde zur neuen Frauenbewegung.

1.1 Ziele: Die Vermittlung der historischen Entwicklung der Frauenbewegung und der Kampf gegen gesellschaftliche Diskriminierung stehen im Fokus.

1.2 Inhalt: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die drei Wellen des Feminismus, die Rolle des SDS und die Bedeutung von Protesten wie der "Tomatenwurf-Rede".

1.3 Methoden: Die didaktische Vorgehensweise wird beschrieben, wobei der Fokus auf leichter Sprache und dem Einsatz multimedialer Elemente liegt.

1.4 Time: Der zeitliche Ablauf der 30- bis 45-minütigen Seminareinheit und die Erfahrungen bei der Einhaltung des Zeitplans werden reflektiert.

Schlüsselwörter

Neue Frauenbewegung, 68er-Bewegung, Emanzipation, Frauenrechte, SDS, Aktionsrat zur Befreiung der Frau, Tomatenwurf, Antibabypille, Paragraf 218, Mein Bauch gehört mir, Frauenzentrum, Selbstbestimmung, Feminismus, Geschlechtergerechtigkeit, historische Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?

Es handelt sich um einen Reflexionsbericht zu einer selbst gestalteten Seminarstunde über die Entstehung und Entwicklung der neuen Frauenbewegung in Deutschland ab den 1960er Jahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die historischen drei Wellen des Feminismus, die Rolle der Frauen innerhalb der 68er-Bewegung, die Einführung der Antibabypille und den Kampf gegen den Paragrafen 218.

Was war das primäre Ziel der Seminarstunde?

Das Ziel war die Vermittlung der historischen Entwicklung der Frauenbewegung sowie der erreichten Veränderungen im Hinblick auf Frauenrechte bis in die heutige Zeit.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden für die Präsentation verwendet?

Die didaktische Vorgehensweise nutzte "leichte Sprache" zur Vermittlung komplexer Inhalte, ergänzt durch multimediale Elemente wie Tonbandaufnahmen und Videoausschnitte zur Unterstützung der Informationsverarbeitung.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil beleuchtet die Entstehung autonomer Frauengruppen aus dem SDS heraus, die Bedeutung von Symbolen wie dem Venussymbol und die Auswirkungen der "Pille" auf die sexuelle Selbstbestimmung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen unter anderem "Neue Frauenbewegung", "Emanzipation", "Selbstbestimmung", "68er-Bewegung" und "Paragraf 218".

Warum war der "Tomatenwurf" von Sigrid Rüger so bedeutend für die Bewegung?

Der Tomatenwurf gilt heute als symbolischer Auftakt der neuen westdeutschen Frauenbewegung, da er die ignorante patriarchale Haltung der damaligen Kommilitonen im SDS direkt angriff.

Welche Rolle spielten Frauenzentren und Frauenhäuser in den 1970er Jahren?

Frauenzentren dienten als Beratungsstellen und Orte für öffentlichen Dialog, während ab 1976 gegründete Frauenhäuser den Frauen einen Zufluchtsort vor häuslicher Gewalt boten.

Wie wurde die Einführung der Pille in der damaligen Zeit wahrgenommen?

Die Einführung wurde ambivalent aufgenommen: Einerseits als "historischer Tag" für die sexuelle Selbstbestimmung gefeiert, andererseits von konservativen Kreisen und der katholischen Kirche stark kritisiert.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Reflexion einer Seminarstunde. Die neue Frauenbewegung in den 70ern
Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf
Note
1,3
Autor
Litza Feld (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
11
Katalognummer
V1011577
ISBN (eBook)
9783346401892
Sprache
Deutsch
Schlagworte
reflexion seminarstunde frauenbewegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Litza Feld (Autor:in), 2021, Reflexion einer Seminarstunde. Die neue Frauenbewegung in den 70ern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1011577
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Leseprobe aus  11  Seiten
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