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René Descartes und der methodische Zweifel. Einführung in die ersten beiden Mediationen

Titel: René Descartes und der methodische Zweifel. Einführung in die ersten beiden Mediationen

Essay , 2021 , 7 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Edin Cehic (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was kann ich wissen? Was gibt es? Gibt es sowas wie ein allmächtiges Wesen? Woran kann ich zweifeln? Was sind Bedingungen für Wissen? Was sind die Quellen des Wissens? Als was ist mein geistiger Zustand zu verstehen? Mit diesen Fragen fasst man nicht nur die theoretische Philosophie grob zusammen, sondern auch Decartes "Mediationes de prima philosophia" das Thema dieses Essays.

Descartes greift diese und weitere Fragen auf und versucht auf eine scharfsinnige Art und Weise Argumente zu finden, um ein festes Fundament an Wissen aufzubauen. All das bisher als sicher angesehene Wissen soll angezweifelt werden, damit ein festes, stabiles Wissensgebäude aus Wahrheiten entsteht, mit dem Ziel Grundlage und Fundament für die Wissenschaft zu sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung in die methodischen Zweifel

1.1 Das Fehlbarkeitsargument

1.2 Das Traumargument

1.3 Das Dämon-Argument

2. Der Übergang zur gesicherten Erkenntnis

2.1 Das Cogito-Argument

2.2 Der Substanzdualismus

3. Das Wachsbeispiel als Beweis

4. Kritische Reflexion und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert Descartes' methodischen Zweifel in den „Meditationes de prima philosophia“ mit dem Ziel, den Weg zur ersten gesicherten Erkenntnis und die Etablierung des Substanzdualismus nachzuvollziehen.

  • Der methodische Zweifel als Werkzeug der Erkenntnisgewinnung
  • Analyse der Argumentationsschritte: Fehlbarkeit, Traum und Dämon
  • Die Rolle des „cogito ergo sum“ als erstes Fundament
  • Die Bedeutung des Wachsbeispiels für die Substanztheorie
  • Kritische Auseinandersetzung durch spätere Philosophen wie Spinoza, Leibniz und Locke

Auszug aus dem Buch

Das Dämon-Argument

Das Dämon-Argument folgt der Annahme, dass es nach Descartes einen allmächtigen Gott gibt, der uns erschaffen hat. Darauf aufbauend besteht die Möglichkeit, dass dieser Gott uns in allem täusche. (vgl.Descartes 1954: S.14). Aufbauend auf dieser Annahme stellt Descartes sogar mathematische Urteile, die in seinem Traumargument als sichere Erkenntnis galt in Frage. Durch die Existenz Gottes, kann nicht ausgeschlossen werden, dass wir in all unserer Erkenntnis getäuscht werden. Er beendet hier sein Argument nicht, sondern wendet auch hier ein. Indem er Gott als „allgültig“(vgl.ebd.:S15) beschreibt, ist es mit Gottes „Güte unvereinbar“(vgl.ebd.:S15), etwas zu erschaffen, dass sich stetig täuscht. Descartes nimmt somit einen bösen Genius als Täuscher an.

Man kann daher nicht ausschließen, dass ein böser Dämon einen systematisch täuscht. Dies geschieht, indem er dafür sorgt, dass man nur falsche Urteile fälle. Daraus lässt sich folgern, dass alle Urteile, Produkt dieser Täuschung sind. Daher kann jedes Urteil angezweifelt werden. Descartes baut seine Argumentation des methodischen Zweifels steigernd auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung in die methodischen Zweifel: Einführung in die Fragestellung nach Gewissheit und die Notwendigkeit des Zweifels an bisherigen Annahmen.

2. Der Übergang zur gesicherten Erkenntnis: Untersuchung des Prozesses, wie durch das Cogito-Argument der Zweifel überwunden und ein erstes Fundament der Erkenntnis errichtet wird.

3. Das Wachsbeispiel als Beweis: Erläuterung des Wachsbeispiels, um die Trennung von körperlichen Eigenschaften und dem denkenden Ich zu verdeutlichen.

4. Kritische Reflexion und Zusammenfassung: Einordnung der cartesianischen Position in den Kontext der Philosophiegeschichte sowie deren Kritik durch Empiristen und Rationalisten.

Schlüsselwörter

René Descartes, methodischer Zweifel, Meditatio, Cogito ergo sum, Substanzdualismus, Wachsbeispiel, Erkenntnistheorie, böser Dämon, Traumargument, Fehlbarkeitsargument, Geist, Materie, Rationalismus, Wahrheit, Gewissheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die erkenntnistheoretischen Überlegungen von René Descartes, insbesondere seinen methodischen Zweifel und die Herleitung der Existenz des denkenden Subjekts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der methodische Zweifel, das Verhältnis von Geist und Materie, der Substanzdualismus sowie die Suche nach einem unumstößlichen Fundament für das Wissen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den logischen Aufbau von Descartes' Argumentation nachzuzeichnen, der ihn von einer radikalen Skepsis hin zu der gesicherten Erkenntnis des eigenen Ichs führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die hermeneutische Textanalyse und die philosophiehistorische Rekonstruktion, um die Argumente aus den „Meditationen“ systematisch zu erschließen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die drei Stufen des Zweifels (Fehlbarkeit, Traum, Dämon), das Cogito-Argument, den Substanzdualismus sowie das Wachsbeispiel als Erkenntnismodell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Cartesianischer Zweifel, Cogito, Substanzdualismus, Geist-Körper-Problem und Erkenntnisgrundlagen.

Warum spielt das Wachsbeispiel für Descartes eine so zentrale Rolle?

Es dient dazu zu verdeutlichen, dass das Wesen der Dinge nicht durch sinnliche Wahrnehmung, sondern durch das Denken des Geistes erfasst wird, was den Dualismus stützt.

Wie reagieren spätere Philosophen wie Spinoza oder Leibniz auf Descartes?

Sie kritisieren insbesondere seine Lehre von den zwei Substanzen (Geist und Materie) und führen eigene ontologische Konzepte an, die das Verhältnis von Attributen und Substanzen anders definieren.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
René Descartes und der methodische Zweifel. Einführung in die ersten beiden Mediationen
Hochschule
Universität Stuttgart
Note
1,0
Autor
Edin Cehic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
7
Katalognummer
V1010880
ISBN (eBook)
9783346416247
Sprache
Deutsch
Schlagworte
René Descartes Mediationen methodischer Zweifel Philosophie Erkenntnistheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Edin Cehic (Autor:in), 2021, René Descartes und der methodische Zweifel. Einführung in die ersten beiden Mediationen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1010880
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Leseprobe aus  7  Seiten
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