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Der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Ein historischer Vergleich überregional und bundesweit erscheinender Printmedien im Verlauf der letzten zwanzig Jahre

Title: Der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Ein historischer Vergleich überregional und bundesweit erscheinender Printmedien im Verlauf der letzten zwanzig Jahre

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II

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Die vorliegende Ausarbeitung dokumentiert die Durchführung eines Forschungsprojekts, das im Rahmen eines Geschichtsdidaktikseminars an der Universität zu Köln zu dem Thema "Historische Jubiläen" durchgeführt wurde. Als Untersuchungsgegenstand wurde der "Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus" gewählt.

Das Ziel der Forschungsarbeit ist darauf ausgerichtet, herauszuarbeiten, inwiefern dieser Gedenktag im Verlauf der letzten zwanzig Jahre in den deutschen Printmedien diskursiv verhandelt wurde, und zu untersuchen, ob Wandlungen und Kontinuitäten hinsichtlich der Debatte um den Gedenktag feststellbar sind. Die Analyse erstreckt sich dabei auf ausgewählte Jahre, beginnend mit dem Jahr 1996 und weiter auf die Jahre 2005 und 2019. Da die Forschungsarbeit sehr umfangreich war, wird sich bei dieser Ausarbeitung auf zwei zentrale Aspekte beschränkt. In diesem Zusammenhang wird erforscht, inwiefern der Gedenktag in ausgewählten überregionalen und bundesweit erscheinenden Zeitungen und Magazinen in den Kategorien "Holocaust-Begriff" und "Nicht jüdische Opfergruppen" verhandelt wurde.

Der Aufbau der Arbeit orientiert sich folglich an dem Ablauf des Forschungsprozesses. Nach einer eingehenden Erläuterung des historischen Kontextes, bei dem die zentralen geschichtspolitischen Schlüsselereignisse der deutschen Vergangenheitsbewältigung benannt werden, folgt die Einführung des Gedenktags sowie seiner Funktion vor dem Hintergrund des Forschungsgegenstands. In einem weiteren Schritt soll das methodische Vorgehen kurz präsentiert werden, um, darauf aufbauend, die Verhandlung des Gedenktags unter den ausgewählten Kategorien in den Medien darzustellen. Die bei dem Forschungsprojekt gewonnenen Ergebnisse sollen in dem darauffolgenden Kapitel vorgestellt werden. Ein abschließendes Fazit soll dann die Ergebnisse schlussendlich zusammenfassen und bewerten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext

3. Einführung des Gedenktags

4. Methodisches Vorgehen

5. Verhandlung des Gedenktags in den Medien

5.1. Holocaust-Begriff

5.2. „Nicht jüdische“ Opfergruppen

6. Ergebnis

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern der „Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus“ im Zeitraum der letzten zwanzig Jahre in ausgewählten deutschen Printmedien diskursiv verhandelt wurde und welche Kontinuitäten sowie Wandlungen in dieser Debatte feststellbar sind.

  • Analyse der medialen Berichterstattung in den Jahren 1996, 2005 und 2019.
  • Untersuchung der Verwendung und Bedeutung des Begriffs „Holocaust“.
  • Betrachtung der Wahrnehmung und Thematisierung „nicht jüdischer“ Opfergruppen.
  • Diskursive Einordnung der medialen Erinnerungskultur.
  • Identifikation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Berichterstattung verschiedener Publikationen.

Auszug aus dem Buch

5. Verhandlung des Gedenktags in den Medien

Betrachtet man die Verhandlung des Gedenktags der Opfer des Nationalsozialismus im Verlauf der letzten zwanzig Jahre, und zwar beschränkt auf die eingegrenzten Zeiträume, so fällt zunächst die Tatsache auf, dass dieser vor allem in Verbindung mit dem Vernichtungslager Auschwitz thematisiert wird. Auch wenn die Schwerpunktsetzungen der untersuchten Zeitungen und Magazine oftmals unterschiedlich sind, so wird Auschwitz-Birken dennoch immer als „Ausgangspunkt“ aufgeführt.

Im Hinblick auf die Verhandlung des Gedenktags selbst kann angeführt werden, dass im Jahr 1996 überwiegend Beiträge veröffentlicht wurden, die sich kritisch zur Wahl des Datums, der Art und Weise der Implementierung sowie der Vorverlegung der Gedenkveranstaltung im Bundestag äußerten. Vor allem die Vorverlegung wurde scharf kritisiert und stellte die Bedeutsamkeit des Gedenktags infrage. 2005 lag der Fokus insbesondere auf der Einführung des „International Day of Commemoration in memory of the victims of the Holocaust“, der anlässlich des 60. Jubiläums der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz von den Vereinten Nationen etabliert wurde. Durch die Proklamation des internationalen Holocaust-Gedenktags wurden infolgedessen häufige Verknüpfungen bzw. Vermischungen zwischen dem internationalen Gedenktag der Opfer des Holocaust und dem Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus vorgenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Entstehung des Gedenktags am 27. Januar und definiert das Ziel, die mediale Diskursgeschichte des Gedenkens zu erforschen.

2. Historischer Kontext: Hier werden zentrale geschichtspolitische Ereignisse der deutschen Vergangenheitsbewältigung wie Auschwitz, der Eichmann-Prozess und die Wehrmachtsausstellung in ihren historischen Zusammenhang gestellt.

3. Einführung des Gedenktags: Dieses Kapitel erörtert die Funktionen von Gedenktagen im gesellschaftlichen Rahmen und beschreibt die Proklamation durch Roman Herzog im Jahr 1996.

4. Methodisches Vorgehen: Hier wird die historische Diskursanalyse als methodische Grundlage sowie die Auswahl der Zeitungen und Magazine für die Untersuchung dargelegt.

5. Verhandlung des Gedenktags in den Medien: Dieses Kapitel analysiert die mediale Debatte unter Einbeziehung des Holocaust-Begriffs und der Darstellung unterschiedlicher Opfergruppen in den gewählten Jahren.

6. Ergebnis: Die Ergebnisse zeigen, dass eine vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung mit den gewählten Kategorien in den untersuchten Medien nur sehr eingeschränkt stattfindet.

7. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass eine Institutionalisierung des Gedenkens festzustellen ist, wobei jedoch eine starke Fokussierung auf die jüdischen Opfer zu Lasten anderer Opfergruppen dominiert.

Schlüsselwörter

Gedenktag, Nationalsozialismus, Holocaust, Erinnerungskultur, Printmedien, Diskursanalyse, Auschwitz, Opfergruppen, Vergangenheitsbewältigung, 27. Januar, Roman Herzog, Geschichtspolitik, Gedenken, Medienberichterstattung, Zeitgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die mediale Verarbeitung des offiziellen „Gedenktags der Opfer des Nationalsozialismus“ in Deutschland über einen Zeitraum von zwanzig Jahren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Diskurs um den Holocaust-Begriff, die Sichtbarkeit verschiedener Opfergruppen sowie die Entwicklung der deutschen Erinnerungskultur im Kontext von Zeitungsberichterstattungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es herauszuarbeiten, wie der Gedenktag in führenden deutschen Printmedien diskursiv verhandelt wurde und inwiefern sich dabei Wandlungen und Kontinuitäten zeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf der Methode der historischen Diskursanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der historische Kontext, die Einführung des Gedenktags und die mediale Berichterstattung unter spezifischen Kategorien wie dem „Holocaust-Begriff“ und „nicht jüdischen Opfergruppen“ analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Gedenktag, Nationalsozialismus, Erinnerungskultur, Holocaust und historische Diskursanalyse.

Warum wurde das Jahr 1996 als Untersuchungszeitraum gewählt?

Das Jahr 1996 ist relevant, da in diesem Jahr der Gedenktag durch Bundespräsident Roman Herzog in der Bundesrepublik Deutschland offiziell eingeführt wurde.

Welche Rolle spielt der Holocaust-Begriff in der Analyse?

Der Begriff erweist sich als problematisch, da er in den Medien oft diffus verwendet wird und häufig zu einer Vermischung mit dem internationalen Holocaust-Gedenktag führt.

Was ist die zentrale Schlussfolgerung zur medialen Darstellung der Opfer?

Die Analyse zeigt eine starke Fokussierung auf die jüdischen Opfer, während andere Opfergruppen des Nationalsozialismus oft nur in knapper Form oder als „vergessene Opfer“ thematisiert werden.

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Details

Title
Der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Ein historischer Vergleich überregional und bundesweit erscheinender Printmedien im Verlauf der letzten zwanzig Jahre
College
University of Cologne
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
25
Catalog Number
V1009712
ISBN (eBook)
9783346397225
ISBN (Book)
9783346397232
Language
German
Tags
januar gedenkens opfer nationalsozialismus vergleich printmedien verlauf jahre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Ein historischer Vergleich überregional und bundesweit erscheinender Printmedien im Verlauf der letzten zwanzig Jahre, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1009712
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