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Schriftspracherwerb. Der "Lesen durch Schreiben"-Lehrgang und die "silbenanalytische Methode"

Ein Vergleich

Title: Schriftspracherwerb. Der "Lesen durch Schreiben"-Lehrgang und die "silbenanalytische Methode"

Term Paper , 2020 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Cindy Perschmann (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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In der Hausarbeit wird sich mit dem Schriftspracherwerb befasst, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Vergleich des „Lesen durch Schreiben“ Lehrgangs durch Reichen mit der silbenanalytischen Methode von Christa Röber liegt. Der Schriftspracherwerb in der Schule beginnt typischerweise nicht bei Stunde null. Kinder haben schon vor Schulbeginn erste Erfahrungen mit dem Lesen und Schreiben. Der Schriftspracherwerb erfolgt stets individuell, auch wenn es häufig im Anfangsunterricht so scheint, als würden alle Erstklässlerinnen und Erstklässler einheitlich mit dem Erwerb beginnen.

Die Lernvoraussetzungen unterscheiden sich schon vor dem Schuleintritt immens, sodass der Unterschied in den ersten Wochen häufig noch größer wird. Diese Differenzen belaufen sich beispielsweise auf die Vorstellungen über die Schrift sowie auf ihr individuelles Lernverhalten. Ein kompetenter Schreiber verfügt über viele orthographische Regelungen, welche wie in einem orthographischen Lexikon stets abrufbar sind. Die korrekte Schreibung erfolgt somit automatisch, ohne größere Überlegungen anstellen zu müssen. Laut den heutigen Theorien des Schriftspracherwebs ist dieses Lexikon nicht in Form von Wortbildern abgespeichert, sondern vielmehr als sprachstrukturelles Wissen, welches als mentale Vernetzungen vorliegt. Die „Schreibe wie du sprichst“- Methode erscheint dadurch bereits einerseits fehlerhaft und andererseits auch sehr unrentabel. Die Schreibanfänger verschriften Buchstabe für Buchstabe und durch diese Aneinanderreihung entsteht letztendlich das Wort. Kompetente Schreiber verwenden diese Methode nicht, da das Wort in unserem orthographischen Lexikon abgespeichert ist und wir es somit in einem Zug aufschreiben können. Da Grundschulkinder diese mentalen Vernetzungen aber erst aufbauen müssen, sollten ihnen verschiedene Strategien aufgezeigt werden. Die Lautorientierung spielt neben der silbenanalytischen Methode auch heutzutage im Unterricht noch eine Rolle.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Lesen durch Schreiben“

2.1. Drei Prinzipien

2.2. Anlauttabellen

2.3. Schwierigkeiten

3. Silbenanalytische Methode

3.1. Silbe

3.2. Schwierigkeiten

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht kritisch den „Lesen durch Schreiben“-Lehrgang nach Jürgen Reichen mit der silbenanalytischen Methode von Christa Röber, um deren Wirksamkeit und Herausforderungen beim Schriftspracherwerb im Anfangsunterricht zu evaluieren.

  • Vergleich von lautorientierten und silbenphonologischen Lernansätzen
  • Analyse der Rolle von Anlauttabellen und Häusermodellen
  • Untersuchung der Bedeutung von Rechtschreibregeln und orthographischem Wissen
  • Reflektion über die Rolle des Lesens als Nebenprodukt versus strukturelle Basiskompetenz
  • Herausforderungen für Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen

Auszug aus dem Buch

3. Silbenanalytische Methode

Röbers silbenanalytische Methode unterscheidet sich von Reichens Lehrgang dadurch, dass sie keine lautbezogene, sondern eine silbenphonologische Ausrichtung besitzt. Von anderen Lese und Schreiblehrgängen separiert sie sich außerdem dadurch, dass die Silbe und nicht die Buchstaben und deren Beziehungen zu Einzellauten als zentraler Kernpunkt angesehen wird. Röber geht in ihrem Konzept davon aus, „[…] dass Silben (nicht Laute und auch nicht Wörter) die kleinsten spontan zu äußernden Einheiten der Sprache sind und dass der Zugang zur Schrift über Silben den Wahrnehmungskategorien von Schulanfängern entgegenkommt.“ Ihre Methode fungiert auf den typischen Betonungsmustern des Deutschen, wodurch sie sich hauptsächlich auf die trochäischen Zweisilber bezieht. Bei diesen ist die erste Silbe betont und die zweite Silbe unbetont. Dieser prosodische Aspekt der Sprache soll gemäß Röber in der Analyse der Sprache bereits in den Anfangsunterricht integriert werden. Mit den Ausnahmen und mehrsilbigen Wörtern beschäftigt sich der Unterricht erst, wenn der Kernbereich von den Schülerinnen und Schülern beherrscht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Schriftspracherwerbs ein und stellt den Vergleich zwischen zwei zentralen didaktischen Ansätzen in den Fokus der Untersuchung.

2. „Lesen durch Schreiben“: Dieses Kapitel erläutert das Konzept von Jürgen Reichen, seine methodischen Prinzipien und die zentrale Bedeutung der Anlauttabelle im Unterricht.

3. Silbenanalytische Methode: Hier wird der Ansatz von Christa Röber vorgestellt, der die Silbe als zentrale Einheit der Sprachwahrnehmung nutzt und spezifische Modelle wie das Hausmodell einführt.

4. Fazit: Das Fazit bewertet beide Ansätze kritisch und diskutiert deren Vor- und Nachteile im Hinblick auf einen nachhaltigen und strukturierten Schriftspracherwerb.

Schlüsselwörter

Schriftspracherwerb, Lesen durch Schreiben, silbenanalytische Methode, Anlauttabelle, Silbe, orthographisches Wissen, Anfangsunterricht, Lautprinzip, Phonem-Graphem-Korrespondenz, Lernvoraussetzungen, Grundschulpädagogik, Rechtschreibung, Sprachstrukturen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht zwei unterschiedliche didaktische Ansätze des Schriftspracherwerbs im Grundschulalter: den lautorientierten Lehrgang „Lesen durch Schreiben“ und die silbenanalytische Methode.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Themenfeldern zählen die laut- und silbenbasierte Didaktik, der Einsatz von Lernmitteln wie Anlauttabellen und Häusermodellen sowie die Bedeutung des orthographischen Regelwissens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die didaktischen Ansätze gegenüberzustellen und ihre Vor- sowie Nachteile für den Lernprozess der Kinder zu beleuchten, um deren Effektivität im Anfangsunterricht zu beurteilen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Hausarbeit, die auf einer theoretischen Literaturanalyse basiert, um die verschiedenen Lehrkonzepte kritisch einzuordnen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung und kritische Analyse der Prinzipien, Stärken und Schwierigkeiten beider Methoden, inklusive ihrer jeweiligen Modelle wie dem „Lassomodell“ oder dem „Häusermodell“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schriftspracherwerb, Silbenphonologie, orthographische Prinzipien und didaktische Vergleichsanalyse charakterisieren.

Inwiefern unterscheidet sich Röbers Methode von Reichens Ansatz?

Während Reichen den Fokus primär auf das auditive Abhören von Einzellauten legt, zielt Röber auf die Silbe als kleinste spontan äußerbare Einheit ab und nutzt die rhythmischen Strukturen der Sprache.

Warum wird die „Schreibe wie du sprichst“-Methode kritisch hinterfragt?

Die Kritik beruht darauf, dass dieser Ansatz orthographische Besonderheiten und komplexere Sprachstrukturen vernachlässigt, was für Kinder langfristig zu Schwierigkeiten bei der korrekten Rechtschreibung führen kann.

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Details

Title
Schriftspracherwerb. Der "Lesen durch Schreiben"-Lehrgang und die "silbenanalytische Methode"
Subtitle
Ein Vergleich
College
Free University of Berlin
Grade
1,3
Author
Cindy Perschmann (Author)
Publication Year
2020
Pages
11
Catalog Number
V1008138
ISBN (eBook)
9783346392350
ISBN (Book)
9783346392367
Language
German
Tags
schriftspracherwerb lesen schreiben methode vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cindy Perschmann (Author), 2020, Schriftspracherwerb. Der "Lesen durch Schreiben"-Lehrgang und die "silbenanalytische Methode", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1008138
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