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Das Diminutiv in der italienischen Sprache

Title: Das Diminutiv in der italienischen Sprache

Term Paper , 2017 , 20 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Speech Science / Linguistics

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Summary Excerpt Details

In der Ausarbeitung möchte ich mich vorwiegend mit der Diminutivbildung in der italienischen Sprache beschäftigen. Dem vorausgehend werde ich jedoch auch grob auf die Diminutivbildung im Lateinischen und Deutschen eingehen, um die italienischen Diminutive besser einordnen zu können. Zusätzlich werde ich in Ansätzen auf die Maggiorativi, Peggiorativi und Vezzegiativi eingehen, einige Ausnahmefälle vorstellen und einen aktuellen Zeitungsartikel in Hinsicht auf seine Diminutivsuffixe analysieren. Das Ziel meiner Arbeit ist es, die Diminutivbildung als Teil der Wortbildung in der italienischen Sprache zu behandeln.

Die Diminutivbildung ist ein Verfahren der Wortbildung. Durch die Suffigierung einer Basis wird das Wort in seiner Bedeutung hauptsächlich quantitativ und teilweise auch qualitativ verändert. Dieses Ableitungsverfahren lässt sich unter dem Begriff „Alteration“ einordnen.

Ob in der Literatur oder im täglichen Sprachgebrauch, Diminutive begegnen uns überall. In den meisten Fällen haben sie eine weitaus größere Bedeutung als nur die simple Verkleinerung von etwas. Egal ob negativ oder positiv konnotiert, Diminutive können Stimmungen und Meinungen transportieren. Oft sind sie Träger von Ironie oder spöttischen Bemerkungen, aber auch von verniedlichenden und liebkosenden Aussagen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Diminutiv Im Lateinischen

3. Das Diminutiv im Deutschen

4. Das Diminutiv im Italienischen

4.1. Diminutivi

4.1.1. Regeln der Diminutivbildung

4.1.2. Diminutivbildung bei Substantiven

4.1.3. Modifikantenakkumulation

4.1.4. Infixe

4.1.5. Diminutivbildung von Adjektiven

4.1.6. Diminutivbildung von Verben

4.2. Maggiorativi

4.3. Peggiorativi

4.4. Vezzeggiativi

5. Ausnahmefälle

6. Diminutive in einem aktuellen Zeitungsartikel

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die morphologischen Verfahren der Diminutivbildung in der italienischen Sprache und setzt diese in Kontrast zur lateinischen und deutschen Sprachstruktur. Ziel ist es, die produktiven Suffixe sowie die semantischen und pragmatischen Funktionen der Wortverkleinerung und -erweiterung (Augmentativa, Pejorativa, Vezzeggiativi) systematisch aufzuarbeiten.

  • Vergleich der Diminutivbildung im Lateinischen, Deutschen und Italienischen.
  • Systematische Analyse italienischer Suffixgruppen (Diminutivi, Maggiorativi, Peggiorativi, Vezzeggiativi).
  • Untersuchung von Phänomenen wie Modifikantenakkumulation und Infixen im Italienischen.
  • Analyse der Lexikalisierung von diminuierten Formen.
  • Empirische Überprüfung des Diminutivgebrauchs in aktuellen italienischen Zeitungsartikeln.

Auszug aus dem Buch

4.1.3. Modifikantenakkumulation

Besonders ist bei der italienischen Diminutivbildung auch die Möglichkeit, an eine Basis mehrere Modifikanten zu hängen. Obwohl dies auch in anderen romanischen Sprachen möglich ist, ist die Modifikantenakkumulation im Italienischen bei weitem am Produktivsten. Die Zusammensetzungen von zwei Modifikanten ist dabei am Häufigsten. Seltener werden drei Diminutivsuffixe sowohl untereinander, als auch in Kombination mit Augmentativ- oder Pejorativmodifikanten verknüpft. Gebilde mit so vielen Modifikanten wie medic-astr-onz-oli oder febbr-ici-att-ol-ucci-a tauchen nicht im alltäglichen Sprachgebrauch auf.

Weitaus normaler sind Kombinationen wie storia - stori-ella - stori-ell-ina. Storiellina bedeutet kleines Geschichtchen und ist somit noch kleiner, beziehungsweise kürzer, als storiella, das Geschichtchen. Ein weiteres Beispiel ist il fogliettino, kleines Blättchen, welches kleiner ist als il foglietto, das Blättchen und il foglio, das Blatt. Die Frage, ob es Regeln gibt, denen die Modifikantenakkumulation erliegt oder ob jedes Suffix beliebig mit einem anderen verknüpft werden kann, hat Ettinger verneint. Er ist zu dem Ergebnisse gekommen, dass eine völlig freie und willkürliche Kombination nicht möglich ist. Auszuschließen sind laut Ettinger zum Beispiel die Kombinationen von: -in + -on, sowie -ucc- + -on.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition der Diminutivbildung als Wortbildungsverfahren und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.

2. Das Diminutiv Im Lateinischen: Darstellung der lateinischen Suffixgruppen und der Rolle des Diminutivs als historisches Fundament für die romanischen Sprachen.

3. Das Diminutiv im Deutschen: Analyse der deutschen Diminutivsuffixe -chen und -lein sowie deren funktionale Bedeutung im Vergleich zu anderen Wortarten.

4. Das Diminutiv im Italienischen: Umfassende Untersuchung der italienischen Suffixe, unterteilt in die vier Gruppen der Verkleinerungs-, Vergrößerungs-, Abwertungs- und Koseformen.

5. Ausnahmefälle: Betrachtung von Wörtern, die zwar Suffixe aufweisen, aber etymologisch keine echte Diminutiv- oder Augmentativbedeutung mehr besitzen.

6. Diminutive in einem aktuellen Zeitungsartikel: Untersuchung der Hypothese, ob die häufige Verwendung von Diminutiven auch in der italienischen Presse nachweisbar ist.

7. Fazit: Zusammenfassende Gegenüberstellung der drei untersuchten Sprachen und deren Besonderheiten im Bereich der morphologischen Suffixbildung.

Schlüsselwörter

Diminutivbildung, Suffix, Italienisch, Wortbildung, Modifikantenakkumulation, Lexikalisierung, Morphologie, Maggiorativi, Peggiorativi, Vezzeggiativi, Sprachvergleich, Latein, Deutsch, Interfix, Sprachgebrauch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der morphologischen Bildung von Diminutiven, Augmentativen, Pejorativen und Koseformen, primär in der italienischen Sprache unter Einbeziehung des Lateinischen und Deutschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die produktiven Suffixe, die morphologischen Regeln bei der Modifikation von Substantiven, Adjektiven und Verben sowie die semantische Veränderung durch diese Suffixe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vielfalt der italienischen Diminutivsuffixe darzustellen und aufzuzeigen, wie diese nicht nur zur Größenänderung, sondern zur emotionalen Konnotation und Abwertung eingesetzt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine linguistische Analyse, die auf der synchronen Untersuchung romanistischer Arbeiten (insb. Stefan Ettinger) basiert und diese durch Beispiele und eine empirische Analyse von Zeitungsartikeln ergänzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der lateinischen und deutschen Grundlagen, gefolgt von einer detaillierten Klassifizierung der italienischen Suffixe und der Untersuchung von Ausnahmefällen sowie der Lexikalisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind insbesondere Diminutivbildung, Suffixe, Modifikanten, Lexikalisierung sowie die spezifisch italienischen Kategorien der Vezzeggiativi und Peggiorativi.

Welche Bedeutung haben Infixe bei der italienischen Diminutivbildung?

Infixe dienen als Bindeglieder zwischen Basis und Suffix, wobei sie bei der italienischen Diminutivbildung oft etymologische Ursprünge haben oder dazu dienen, phonetisch ausgeglichene Formen zu schaffen.

Warum ist die Analyse der „Modifikantenakkumulation“ wichtig?

Dieses Phänomen zeigt die hohe Produktivität und Flexibilität des Italienischen, bei der mehrere Suffixe kombiniert werden können, um Nuancen in der Wortbedeutung zu erzeugen, was im Deutschen so nicht möglich ist.

Welches Ergebnis erbrachte die Analyse des Zeitungsartikels?

Die Untersuchung zeigte, dass Diminutive in Nachrichtenartikeln überraschend selten vorkommen und dort meist nur in rezeptbezogenen Texten anzutreffen sind, statt zur emotionalen Färbung von Nachrichtenberichten.

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Details

Title
Das Diminutiv in der italienischen Sprache
College
University of Cologne
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
20
Catalog Number
V1005086
ISBN (eBook)
9783346385666
ISBN (Book)
9783346385673
Language
German
Tags
diminutiv sprache
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Das Diminutiv in der italienischen Sprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1005086
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