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CEO-Wechselankündigungen im Bankensektor. Eine Darstellung der Marktreaktionen

Titel: CEO-Wechselankündigungen im Bankensektor. Eine Darstellung der Marktreaktionen

Seminararbeit , 2018 , 54 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mark Lach (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden Ankündigungseffekte eines CEO-Wechsels für den Bankensektor in Europa und den USA nach der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 untersucht.

Es wird der Frage nachgegangen, ob ein Ankündigungseffekt existiert und ob dieser positive oder negative Auswirkungen auf den Aktienkurs hat. Um diese Fragen zu beantworten, werden umfangreiche Analysen nach dem Ereignisstudienansatz durchgeführt. Neben einer allgemeinen Betrachtung werden die CEO-Wechsel nach den Umständen des Wechsels differenziert betrachtet.

Die Effekte sind je nach Betrachtungszeitraum und Wechselumstand unterschiedlich signifikant und stark ausgeprägt. Im Vergleich von Europa zu den USA zeigen Wechselankündigung in Europa einen deutlichen und statistisch signifikanten Effekt, in den USA jedoch nicht.

Ankündigungen von CEO-Wechsel in Europa, bei denen es zuvor öffentliche Spekulationen über den Wechsel gab, zeigen die stärksten und signifikantesten Auswirkungen auf den Aktienkurs. Darüber hinaus wird als Nebenergebnis dieser Studie ein signifikanter Handelsvolumenanstieg am Tag der CEO-Wechselankündigung festgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 CEOs und CEO-Wechsel

2.1 Macht und Bedeutung eines CEOs

2.2 CEOs im Bankensektor

2.3 Allgemeine Unterschiede vor und nach der Finanzkrise

3 Stand der Forschung

3.1 Wechselankündigungshypothesen

3.2 Ankündigungseffekte von CEO-Wechsel

4 Empirische Analyse

4.1 Erwartungen

4.2 Datensatz

4.2.1 Auswahl der Unternehmen

4.2.2 Auswahl der Events

4.2.3 Auswahl der Benchmarks / Referenzindizes

4.3 Methodik der Ereignisstudie

4.3.1 Allgemein

4.3.2 Schätzzeitraum und Ereignisfenster

4.3.3 Abnormale Rendite

4.3.4 Signifikanztest

4.4 Anwendung

4.4.1 Europa

4.4.2 USA

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Ankündigungseffekte von CEO-Wechseln im Bankensektor in Europa und den USA nach der Finanzkrise 2008 anhand eines Ereignisstudienansatzes zu untersuchen und zu bewerten, wie sich diese auf den Aktienkurs und das Handelsvolumen auswirken.

  • Analyse der Marktreaktionen bei CEO-Wechseln im Bankensektor.
  • Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von CEO-Wechseln (neu, verlassen, unter Druck).
  • Vergleichende Untersuchung der Regionen Europa und USA.
  • Prüfung von Spekulationseffekten vor der offiziellen Bekanntgabe.
  • Volumenanalyse als Ergänzung zur Renditeanalyse.

Auszug aus dem Buch

3.1 Wechselankündigungshypothesen

In der Literatur lassen sich hauptsächlich drei verschiedene Hypothesen von Aktienmarktreaktionen aufgrund von CEO-Wechselankündigungen wiederfinden (z.B. bei Bonnier & Bruner (1989), Huson, Malatesta & Parrino (2004) und Kim (1996)), welche im Folgenden erläutert werden:

1. Die Fähigkeits-Hypothese (engl. ability hypothesis):

CEOs und Manager haben ein unterschiedlich stark ausgeprägtes Talent und Fähigkeiten. Da diese Eigenschaften nicht direkt beobachtbar sind, leiten Marktteilnehmer und Investoren diese aus der Unternehmensperformance ab. Bei einem CEO-Wechsel wird angenommen, dass der neue CEO höhere Fähigkeiten als der abgelöste CEO hat. Dies löst eine Verbesserung der Unternehmensperformance aus, wodurch der Markt positiv reagiert und mit steigenden Aktienkursen zu rechnen ist.

2. Die Informations-Hypothese:

Der CEO-Wechsel deutet auf eine schlechte vergangene CEO-Performance hin, welche der Öffentlichkeit zuvor noch nicht offenbart wurde. Somit herrscht Informationsasymmetrie zwischen Insidern (Vorstand und Aufsichtsrat) und den Marktteilnehmern und Investoren. Diese Informationsasymmetrie verschwindet in dem Moment der Bekanntgabe des CEO-Wechsels. Daraufhin preist der Markt die neuen (negativen) Informationen ein, was zu einem fallenden Aktienkurs führt.

3. Die Sündenbock-Hypothese (engl. scapegoat hypothesis):

Die Sündenbock-Hypothese beruht auf einem von Mirrlees (1976), Hölmstrom (1979) und Shavell (1979) entwickelten Agency-Modell. Demnach verfügen alle Manager über gleiche Fähigkeiten. Die Unternehmensperformance ist daher das Ergebnis von Managerbemühungen und einem zufälligen Faktor, der als Glück interpretiert wird. Dieser Zufallsfaktor strebt gegen einen Mittelwert. Somit ist eine schlechte Performance nicht das Resultat eines schlechten Managements, sondern von Pech. Die Aktionäre drohen bei einer schlechten Leistung mit einer Kündigung, um sicherzustellen, dass der CEO stets bemüht ist, die beste Leistung zu erbringen. Im Falle einer schlechten Leistung wird der CEO entlassen, um die Glaubwürdigkeit der Drohung aufrecht zu erhalten. Der Markt sieht CEOs als leicht austauschbar, so dass ein neuer CEO ähnliche Fähigkeiten wie andere Manager besitzt und das Potential hat, äquivalente Anstrengungen zu leisten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Marktreaktionen auf CEO-Wechsel im Bankensektor ein und umreißt die Relevanz der Untersuchung nach der Finanzkrise 2008.

2 CEOs und CEO-Wechsel: Dieses Kapitel erläutert die Macht und Bedeutung eines CEOs, Besonderheiten im Bankensektor sowie strukturelle Marktveränderungen vor und nach der Finanzkrise.

3 Stand der Forschung: Hier werden theoretische Hypothesen zu CEO-Wechselankündigungen vorgestellt und ein Überblick über bisherige empirische Studien und deren Ergebnisse gegeben.

4 Empirische Analyse: Dieser Hauptteil beschreibt die Erwartungen, den Datensatz, die Methodik der Ereignisstudie sowie die praktische Anwendung und Auswertung für die Regionen Europa und USA.

5 Zusammenfassung und Fazit: Das letzte Kapitel fasst die gewonnenen Ergebnisse zusammen und zieht ein Resümee über die Diskrepanzen zwischen den untersuchten Regionen und den Einfluss von Spekulationen.

Schlüsselwörter

CEO-Wechsel, Bankensektor, Aktienmarktreaktion, Ereignisstudie, Kumulierte abnormale Rendite, Markteffizienz, Fähigkeits-Hypothese, Informations-Hypothese, Sündenbock-Hypothese, Handelsvolumen, Finanzkrise, Europa, USA, Spekulationseffekte, Managementwechsel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie der Aktienmarkt auf die Ankündigung eines CEO-Wechsels bei Banken in Europa und den USA nach der Finanzkrise 2008 reagiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Rolle von CEOs in Banken, theoretische Erklärungsansätze für Marktreaktionen (Hypothesen) und die empirische Überprüfung mittels Ereignisstudien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit zielt darauf ab festzustellen, ob Ankündigungseffekte existieren und ob diese positive oder negative Auswirkungen auf den Aktienkurs haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein Ereignisstudienansatz genutzt, um abnormale Renditen und das Handelsvolumen rund um den Zeitpunkt der Ankündigung zu messen und statistisch auf Signifikanz zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Datenselektion von Banken, die methodische Vorgehensweise zur Bestimmung abnormaler Renditen und die detaillierte Analyse der Ergebnisse für Europa und die USA.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind CEO-Wechsel, Bankensektor, Ereignisstudie, Markteffizienz, abnormale Rendite und Finanzkrise.

Warum zeigen europäische Banken stärkere Marktreaktionen als US-Banken?

Dies wird auf die höhere CEO-Fluktuation in Europa, die kürzere Verweildauer von CEOs und die spezifischen Auswirkungen der Eurokrise auf europäische Banken zurückgeführt.

Haben Spekulationen vor der Ankündigung einen Einfluss auf die Ergebnisse?

Ja, die Arbeit zeigt, dass Ergebnisse signifikanter werden, wenn Spekulations-Events in die Analyse einbezogen werden, was auf eine erhöhte mediale Aufmerksamkeit hinweist.

Wie wirkt sich ein CEO-Wechsel unter "Druck" auf den Aktienkurs aus?

Überraschenderweise ließen sich für CEO-Wechsel unter "Druck" kaum signifikante Kursreaktionen nachweisen, was im Widerspruch zu manchen Vorstudien steht.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
CEO-Wechselankündigungen im Bankensektor. Eine Darstellung der Marktreaktionen
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Unternehmensfinanzierung)
Note
1,0
Autor
Mark Lach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
54
Katalognummer
V1002972
ISBN (eBook)
9783346380654
ISBN (Buch)
9783346380661
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ceo-wechselankündigungen bankensektor eine darstellung marktreaktionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mark Lach (Autor:in), 2018, CEO-Wechselankündigungen im Bankensektor. Eine Darstellung der Marktreaktionen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1002972
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Leseprobe aus  54  Seiten
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