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Die Aktualität und Relevanz von Geschlechterstereotypen und dem Konzept des "Male Gaze"

Titel: Die Aktualität und Relevanz von Geschlechterstereotypen und dem Konzept des "Male Gaze"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jana Kostova (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Anwendbarkeit einer These der Feministin Laura Mulvey auf aktuelle Medien und ihre Verbindung zu geschlechtlichen Stereotypen. Es wird die Aktualität und Relevanz von Geschlechterstereotypen und dem Konzept des „Male Gaze“ untersucht.

Ziel dieser Arbeit ist es, eine Verbindung zwischen der stereotypen Darstellung von Geschlechtern und dem „Male Gaze“ herzustellen und zu erforschen, inwiefern der „Male Gaze“ in dieser Form in aktuellen Medien noch zu finden ist. Durch vergleichende Literaturanalyse wurden mithilfe der Literatur von Thomas Eckes, Martina Thiele, Walter Lippmann, Erving Goffman oder auch Susanne Holschbach Geschlechterstereotype und ihre Hierarchie erforscht. Daraufhin wurde Laura Mulveys Theorie untersucht und in Verbindung zu stereotypem Verhalten gebracht. Zum Abschluss wurde mithilfe der Literatur von Cory Albertson das aktuelle Auftreten von stereotypen Geschlechterdarstellungen und dem „Male Gaze“ in den Medien betrachtet.

Nach Analyse der Literatur wurde deutlich, dass die Merkmale und das Verhalten von stereotypen Männern der Auslöser und Grund für die Entstehung des „Male Gaze“ sind. Der männliche Blick hat seine Aktualität nicht verloren und lässt sich nach wie vor in den Medien auffinden. Durch die Erweiterung weiblicher Stereotype, wird der „Gaze“ nun auch auf das Bild von neuen, unkonventionellen Frauen gerichtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschlechterstereotype und ihre Herkunft

2.1 Das verzerrte Frauenbild in den Medien

2.2 Die stereotype Darstellung der Männerrolle

3. Hierarchie und Machtverhältnis unter Geschlechterstereotypen

4. Die Frau als visuelles Lustobjekt: Die Theorie des „Male Gaze“ nach Laura Mulvey

4.1 Der männliche Blick als ein stereotypes Verhalten

4.2 Auftreten des „Male Gaze“ in den aktuellen Medien

5. Relevanz und Aktualität des „Male Gaze“ in der heutigen Gesellschaft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Aktualität und Relevanz des Konzepts des „Male Gaze“ von Laura Mulvey im Kontext der stereotypen Darstellung von Frauen und Männern in modernen Medien und analysiert, inwiefern dieses Machtverhältnis trotz gesellschaftlicher Veränderungen weiterhin besteht.

  • Analyse von Geschlechterstereotypen und deren Ursprung
  • Untersuchung von Machtverhältnissen und Geschlechterhierarchien in Medien
  • Dekonstruktion der „Male Gaze“-Theorie nach Laura Mulvey
  • Überprüfung der heutigen Aktualität des männlichen Blicks in TV und Film

Auszug aus dem Buch

4. Die Frau als visuelles Lustobjekt: Die Theorie des „Male Gaze“ nach Laura Mulvey

Die britische feministische Filmtheoretikerin Laura Mulvey veröffentlichte in einem Aufsatz im Jahre 1975 ihre Theorie des „Male Gaze“ (= „männlicher Blick“), welche auch heute noch Dreh und Angelpunkt der feministischen Medienwissenschaft ist (vgl. Albertson: 2018: 54). Mulvey behauptet in ihrem Aufsatz, dass der Film die „gesellschaftlich etablierte Interpretation“ (Mulvey 1994: 48) der Geschlechterhierarchie widerspiegelt und mit ihr spielt. Es ist ihr Ziel mithilfe von Psychoanalyse die Macht vom Patriarchat in Kinofilmen zu offenbaren (vgl. Albertson 2018: 54). Mulvey möchte die Psychoanalyse als „politische Waffe“ (Mulvey 1994: 48) gebrauchen und stützt sich dazu auf die Theorien von Sigmund Freud und Jacques Lacan (vgl. Manlove 2007: 84). Ihre Absicht ist es, zu beweisen, dass durch die existierende patriarchalische Gesellschaft unbewusst die Struktur des Filmes beeinflusst wird (vgl. Mulvey 1994: 48).

Der „Male Gaze“ stellt die hierarchische Macht zwischen den Geschlechtern dar und hilft dabei diese zu erklären (vgl. Manlove 2007: 84). Die Theorie stützt auf der zentralen Aussage, dass die „Faszination mit Film“ abhängig sei von dem Auftreten eines männlichen Blickes auf Frauen (vgl. Albertson 2018: 54). Die Frau nehme hierbei eine untergeordnete Position ein und würde durch diesen Blick objektiviert werden (vgl. ebd.). Sie diene im Grunde ausschließlich dem „Vergnügen heterosexueller Männer“ (ebd.). Dieser Blick definiere das Kino und erfolge meist aus dem Standpunkt eines männlichen Protagonisten (vgl. Mulvey 1994: 60ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, wie aktuell das Konzept des „Male Gaze“ auf Basis stereotypischer Darstellungen von Frauen und Männern in heutigen Medien ist.

2. Geschlechterstereotype und ihre Herkunft: Es wird definiert, was Stereotype sind, und die spezifischen, verzerrten Rollenbilder von Frauen und Männern in den Medien werden analysiert.

3. Hierarchie und Machtverhältnis unter Geschlechterstereotypen: Dieses Kapitel untersucht die im Mediensystem inhärente Geschlechterhierarchie und das Machtgefälle, das durch stereotype Darstellung erzeugt wird.

4. Die Frau als visuelles Lustobjekt: Die Theorie des „Male Gaze“ nach Laura Mulvey: Hier wird Mulveys Theorie des männlichen Blicks detailliert erläutert, kritisch diskutiert und mit dem stereotypen männlichen Verhalten in Medien in Verbindung gesetzt.

5. Relevanz und Aktualität des „Male Gaze“ in der heutigen Gesellschaft: Das Fazit fasst zusammen, dass das Konzept trotz medienkritischer Entwicklungen weiterhin eine hohe Relevanz besitzt und der männliche Blick in Medien fortbesteht.

Schlüsselwörter

Male Gaze, Geschlechterstereotype, Medienforschung, Laura Mulvey, Geschlechterhierarchie, Machtverhältnis, Frauenbild, Männerrolle, Objektifizierung, Stereotypisierung, Patriarchat, Filmtheorie, Gender Studies, Medienkritik, Identitätsmodelle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, inwiefern das Konzept des „Male Gaze“ der Feministin Laura Mulvey auch in heutigen Medien noch anwendbar ist und wie es mit der stereotypen Darstellung von Frauen und Männern korrespondiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entstehung von Geschlechterstereotypen, der Analyse von Machtverhältnissen zwischen den Geschlechtern in Medien und der theoretischen Durchdringung der filmtheoretischen Perspektive des männlichen Blicks.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, eine Verbindung zwischen der stereotypen Inszenierung der Geschlechter und dem „Male Gaze“ herzustellen, um zu prüfen, ob und wie dieser Blick in modernen Medien weiterhin präsent ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Literaturanalyse, um bestehende Theorien und Studien zu Geschlechterstereotypen sowie zum „Male Gaze“ zusammenzuführen und daraus Antworten auf die Forschungsfrage abzuleiten.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Stereotypen und ihrer Herkunft, die Analyse von Geschlechterhierarchien sowie die tiefgehende Behandlung von Laura Mulveys Theorie, ergänzt durch aktuelle mediale Fallbeispiele.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit maßgeblich?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Male Gaze, Geschlechterstereotype, Objektifizierung, Machtverhältnis und Medienkritik charakterisiert.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Frau in aktuellen Fernsehserien?

Obwohl Frauen in modernen Medien oft selbstbewusster und unabhängiger dargestellt werden, stellt die Arbeit fest, dass sie häufig weiterhin in Strukturen gepresst werden, die dem „Male Gaze“ und damit männlichen Erwartungen entsprechen.

Gibt es eine Veränderung durch Ironisierung von Stereotypen?

Die Autorin diskutiert, dass Ironisierung zwar humoristisch wirken mag, jedoch oft eine „Verfestigung bestehender Stereotype“ bewirkt, da sie das Wissen um diese traditionellen Rollenbilder voraussetzt.

Ist das Konzept des „Male Gaze“ laut dieser Arbeit überholt?

Nein, die Analyse kommt zu dem Schluss, dass der männliche Blick seine Aktualität nicht verloren hat, da sich die stereotype Geschlechterdifferenz und die damit verbundene Machtstruktur in Medien weiterhin hartnäckig hält.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Aktualität und Relevanz von Geschlechterstereotypen und dem Konzept des "Male Gaze"
Hochschule
Technische Hochschule Mittelhessen
Note
1,7
Autor
Jana Kostova (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V1001660
ISBN (eBook)
9783346377326
ISBN (Buch)
9783346377333
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medien Geschlecht Stereotyp Stereotypen Geschlechterstereotypen Male Gaze Frauen Film Frauenbild Geschlechterrolle Laura Mulvey Mulvey Machtverhältnis Hierarchie Geschlechterhierarchie Objektifizierung Thiele Lippmann Goffman Albertson
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jana Kostova (Autor:in), 2020, Die Aktualität und Relevanz von Geschlechterstereotypen und dem Konzept des "Male Gaze", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1001660
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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