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Die Hinwendung Frankreichs zum Projekt "europäische Integration". War die Suezkrise ein Wendepunkt für die europäische Integration Frankreichs?

Titel: Die Hinwendung Frankreichs zum Projekt "europäische Integration". War die Suezkrise ein Wendepunkt für die europäische Integration Frankreichs?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Yannick Puhze (Autor:in)

Weltgeschichte - Moderne Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Hinwendung Frankreichs zum Projekt "europäische Integration".

Innerhalb des zweiten Kapitels dieser Ausarbeitung wird die Gründung der EGKS durch den Schumann-Plan, das Scheitern der EVG und die Vorverhandlungen der Römischen Verträge thematisiert, welche essenziell sind für das Aufzeigen des Wendepunktes Frankreichs nach dem Scheitern der Operation Musketier und die damit verbundene Integration Frankreichs in die EWG und EURATOM.

Innerhalb des ersten Unterkapitels des dritten Kapitels wird ein kurzer Überblick über den Ausbruch und Verlauf der Suezkrise gegeben. Bei dem darauffolgenden Unterkapitel wird die Suezkrise als der Auslöser für die friedlichen Verhandlungen und das Zustandekommen der Römischen-Verträge in den Blick genommen. Des Weiteren wird kapitelübergreifend ein Zusammenhang aufgezeigt, inwieweit sich die institutionelle Gestaltung des EGKS-Vertrages mit den Institutionen des EWG-Vertrages sowie des EURATOM-Vertrages deckt und welche Modifizierungen innerhalb der Römischen-Verträge vorgenommen wurden.

Außerdem gilt es herauszufinden, ob die deutsch-französische Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg der Schlüssel für die EG darstellt oder inwieweit die Verhandlungen der Römischen-Verträge von der Beziehung zwischen Frankreich sowie der BRD abhängig waren. Außerdem soll untersucht werden, ob das Scheitern der EVG einen Einfluss auf die Vertragsverhandlungen der Römischen Verträge hatte. Zudem wird die Rolle Großbritanniens und der USA in den Gesamtkontext mit eingebettet, was besonders die Ablehnung Großbritanniens bei den Vertragsverhandlungen für die EG aufzeigt. Weiterführend wird das Verhältnis Frankreichs und der BRD zur NATO aufgezeigt und inwiefern sich das Verhältnis der BRD zur NATO nach der Suezkrise und der Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Römischen Verträge wandelte.

Es sollte mit Nachdruck erwähnt werden, dass der Hauptgegenstand der gesamten Ausarbeitung sich auf die Integrationsbestrebungen Frankreichs sowie die deutsch-französische Beziehung bezieht. Es wird in der Schlussbetrachtung die folgende Frage mit der Hinzunahme der Verhandlungen der EGKS, EVG, EWG und EURATOM beantwortet. War die Suezkrise ein Wendepunkt für die europäische Integration Frankreichs?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Rolle Frankreichs bei der Gründung der Europäischen Gemeinschaft vor der Suezkrise

2.1 Der Schuman-Plan als erste Etappe der französischen Annäherung an Europa

2.2 Das Scheitern der EVG

2.3 Die Vorverhandlungen der Römischen Verträge bis zur Suezkrise

3. Die Suezkrise als Wendepunkt für die europäische Integration Frankreichs

3.1 Ein kurzer Überblick über den Verlauf der Suezkrise

3.2 Die Suezkrise als Motor der Europäischen Gemeinschaft im Zusammenhang mit der Ratifizierung der Römischen Verträge

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Suezkrise von 1956 einen Wendepunkt für die europäische Integrationspolitik Frankreichs darstellte und wie dieses Ereignis die Verhandlungen zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) beeinflusste.

  • Die französische Integrationspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Die Auswirkungen des Scheiterns der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG)
  • Die Rolle der deutsch-französischen Beziehungen als Pfeiler der europäischen Integration
  • Die strategische Bedeutung der Suezkrise für die französische Entscheidung zur Ratifizierung der Römischen Verträge

Auszug aus dem Buch

Die Suezkrise als Wendepunkt für die europäische Integration Frankreichs

Der bewaffnete Konflikt der Suezkrise wurde durch die von dem ägyptischen Staatspräsidenten Gamal Abdel Nasser verkündete Verstaatlichung des Suezkanals heraufbeschworen. Der Grund für die Verstaatlichung des Suezkanals ist auf die fehlende finanzielle Unterstützung Ägyptens für den Assuan-Staudamm zurückzuführen, da die USA und Großbritannien jegliche Zahlungen für dieses Projekt im Juli 1956 verwehrten. Durch Nasser kam es somit am 26. Juli 1956 zur Verstaatlichung der Suez-Kanal-Gesellschaft. Mit der Verstaatlichung der Suez-Kanal-Gesellschaft wollte Nasser den Bau des Assuan-Staudamms trotz der finanziellen Verweigerung Großbritanniens und der USA durchbringen, aber er missachtete die Beteiligung der französischen sowie britischen Unternehmen an der Suez-Kanal-Gesellschaft. Großbritannien und Frankreich fühlten sich durch dieses radikale Vorgehen Nassers provoziert und planten daraufhin gemeinsam mit Israel eine militärische Offensive gegen das Nasser-Regime, welche als Operation Musketier bezeichnet wird. Von dieser geheimen militärischen Operation wurde die USA nicht unterrichtet, was einen fatalen Fehler darstellte. Die Verhandlungen über die Operation Musketier wurden von dem Dreierbündnis in Sévres abgehalten und das daraus resultierende strategische Vorgehen wurde in dem Protokoll von Sévres festgehalten. Innerhalb des Protokolls von Sévres wurde zu aller Erst festgelegt, dass die ägyptisch-jordanischen Kriegsvorbereitungen als ein Vorwand für Israel dienen sollen, um die ägyptischen Grenzen mit ihren Truppen zu überschreiten. Daraufhin wurde in dem Protokoll beschlossen, dass die britische und französische Regierung den kriegstreibenden Staaten ein Ultimatum stellen sollen, welches den Rückzug der Truppen beinhaltete. Die Hoffnung auf die Verweigerung des Ultimatums durch Nasser stellte der Schlüssel für die Kriegserklärung der britischen und französischen Truppen an das Nasser-Regime dar, um den Suezkanal zu befreien. Nasser verweigerte wie erwünscht das Ultimatum und es kam in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 1956 zum Krieg zwischen dem Dreierbündnis Frankreich, Großbritannien sowie Israel auf der einen Seite und Ägypten auf der anderen Seite.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Forschungsfrage, ob die Suezkrise als Wendepunkt für die französische Integrationspolitik fungierte und skizziert den methodischen Ansatz der Untersuchung.

2. Die Rolle Frankreichs bei der Gründung der Europäischen Gemeinschaft vor der Suezkrise: Dieses Kapitel analysiert die Anfänge der französischen Integrationsbemühungen, angefangen beim Schuman-Plan bis hin zum Scheitern der EVG und den anschließenden schwierigen Verhandlungen zu den Römischen Verträgen.

3. Die Suezkrise als Wendepunkt für die europäische Integration Frankreichs: Hier wird der Verlauf der Suezkrise detailliert nachgezeichnet und aufgezeigt, wie dieses Ereignis als Katalysator wirkte, um die französische Regierung zur Ratifizierung der Römischen Verträge zu bewegen.

4. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel führt die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Suezkrise tatsächlich eine beschleunigende Rolle für die europäische Integration Frankreichs spielte, indem sie das Misstrauen gegenüber anderen Optionen erhöhte.

Schlüsselwörter

Suezkrise, Europäische Integration, Frankreich, Schuman-Plan, EVG, Römische Verträge, EWG, EURATOM, Adenauer, Mollet, Integration, Bündnispolitik, Außenpolitik, Montanunion, Suezkanal.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die historische Zäsur der Suezkrise von 1956 und deren unmittelbare Auswirkungen auf die Haltung Frankreichs gegenüber der europäischen Integration und den Verhandlungen zu den Römischen Verträgen.

Welches ist das zentrale Ziel oder die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob die Suezkrise als entscheidender Wendepunkt für die europäische Integrationspolitik Frankreichs angesehen werden kann.

Welche thematischen Schwerpunkte werden in der Arbeit gesetzt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen, dem Scheitern der EVG, der strategischen Neuausrichtung Frankreichs während der Suezkrise und der daraus resultierenden Forcierung der EWG- und EURATOM-Gründung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt bei der Analyse zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die primär auf der Auswertung von Quellen (wie Regierungsdokumenten und Communiqués) sowie einer umfassenden Literaturanalyse basiert.

Was wird im umfangreichen Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der französischen Motivlage vor der Suezkrise, die Analyse des Krisenverlaufs sowie die Verknüpfung der politischen Ereignisse mit der institutionellen Gestaltung der europäischen Gemeinschaft.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Suezkrise, Römische Verträge, Schuman-Plan, Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), nationale Souveränität und Bündnispolitik.

Wie beeinflusste das Scheitern der EVG die weitere Integrationspolitik Frankreichs?

Das Scheitern der EVG führte zunächst zu einer Phase der Skepsis und einer starken Betonung nationaler Interessen, was die Verhandlungen über die Römischen Verträge zunächst erschwerte.

Warum galt die Suezkrise als Katalysator für die Ratifizierung der Römischen Verträge?

Die Krise verdeutlichte Frankreich seine politische Isolation und Abhängigkeit, was die Einsicht stärkte, dass eine verstärkte europäische Integration und ein gemeinsamer Markt der einzige Weg zur Sicherung des eigenen Einflusses und zur Unabhängigkeit von den USA und der UdSSR waren.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Hinwendung Frankreichs zum Projekt "europäische Integration". War die Suezkrise ein Wendepunkt für die europäische Integration Frankreichs?
Hochschule
Universität Paderborn  (Fakultät für Kulturwissenschaften > Historisches Institut > Zeitgeschichte)
Veranstaltung
Der Suezkanal – Schlüsselort der Globalisierung
Note
1,3
Autor
Yannick Puhze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
27
Katalognummer
V1000705
ISBN (eBook)
9783346387950
ISBN (Buch)
9783346387967
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Suezkanal Globalisierung europäische Integration Suezkrise Frankreich Suezkrise als Wendepunkt Suezkanal als Schlüssel der Globalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Yannick Puhze (Autor:in), 2020, Die Hinwendung Frankreichs zum Projekt "europäische Integration". War die Suezkrise ein Wendepunkt für die europäische Integration Frankreichs?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1000705
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Leseprobe aus  27  Seiten
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