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Förderung eines reflektierten Umgangs mit Geschichte. Analyse eines Werbespots im Geschichtsunterricht

Titel: Förderung eines reflektierten Umgangs mit Geschichte. Analyse eines Werbespots im Geschichtsunterricht

Hausarbeit , 2013 , 23 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit wird am Beispiel des Werbespots "It’s time for another revolution" der Renault-Tochter "Dacia" zeigen, wie man eine Lernumgebung konkret gestalten kann, um reflektiertes Geschichtsbewusstsein zu schulen. Die De-Konstruktionskompetenz ist hierbei von besonderer Bedeutung.

Das Erlernen dieser Fähigkeit ermöglicht es den Kindern und Jugendlichen, sich bewusst und kritisch mit "fertigen" Geschichten des Alltags auseinanderzusetzen und diese zu hinterfragen. Nur so lernen die Schülerinnen und Schüler, historische Sachverhalte richtig und ohne falsche Schlüsse zu verstehen und zu verarbeiten. Im ersten Teil der Arbeit werden verschiedene theoretische Ansätze von Geschichtsdidaktikern wie Jörn Rüsen, Karl-Ernst Jeismann oder Bodo von Borries bezüglich der Wechselwirkung von Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur diskutiert.

Dabei soll beantwortet werden, warum das Geschichtsbewusstsein im Geschichtsunterricht geschult werden muss und welche Kompetenzen dabei im Besonderen entwickelt werden, um historisch denken zu lernen. Hier stehen die theoretischen Positionen der Autoren Jörn Rüsen, Karl-Ernst Jeismann und Hans-Jürgen Pandel im Vordergrund, da diese im aktuellen geschichtsdidaktischen Diskurs allgemein anerkannt sind. Da die drei genannten Autoren keinen ausreichenden Bezug zum Unterrichtsalltag herstellen, wird im Weiteren auf das FUER-Modell eingegangen. Dieses verdeutlicht, inwieweit Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Geschichtsunterrichts ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein vermittelt werden kann.

Anschließend gilt es, die für die Lernumgebung gewählte geschichtskulturelle Form und deren Absichten knapp zu erläutern. Im zweiten Teil der Arbeit erfolgt der Transfer auf die Praxis. Zunächst wird der Werbespot kurz vorgestellt – Entstehungshintergrund, Triftigkeit, Gestaltungsmittel und so weiter. Abschließend werden Methoden präsentiert, die in der Lernumgebung beispielhaft zum Einsatz kommen könnten, um ein reflektiertes und (selbst-) reflexives Geschichtsbewusstsein bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie: Geschichtskultur, Geschichtsbewusstsein, Kompetenzen

2.1 Geschichtskultur und Geschichtsbewusstsein

2.2 Kompetenzen im Geschichtsunterricht: das FUER-Modell

2.3 Geschichte in der Werbung

3 Historisierende Werbung

3.1 „It’s time for another revolution“: Inhalt und Ziele

3.2 Gestaltung der Lernumgebung am Gegenstand der Werbung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler durch die didaktische Analyse von Werbespots dazu befähigt werden können, historische Inhalte kritisch zu hinterfragen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie man durch die Anwendung der Re- und De-Konstruktionskompetenz einen reflektierten Umgang mit geschichtskulturellen Angeboten aus der Lebenswelt der Jugendlichen fördern kann.

  • Grundlagen der Geschichtskultur und des Geschichtsbewusstseins
  • Kompetenzentwicklung im Geschichtsunterricht mittels des FUER-Modells
  • Die Funktion und Wirkung historisierender Elemente in der modernen Werbung
  • Methodische Vorgehensweisen zur De-Konstruktion von Mediendarstellungen im Unterricht
  • Transfer theoretischer didaktischer Ansätze auf ein konkretes Praxisbeispiel

Auszug aus dem Buch

3.1 „It’s time for another revolution“: Inhalt und Ziele

Im Jahr 2008 veröffentlichte die Automobilfirma „Dacia“ einen Werbespot zur Vermarktung ihres Kombi „Revolucion“. Der Spot, für den Markus Walter Regie führte, wurde von der Firma Nordpol in Hamburg entwickelt.

In dem Spot der Renault-Tochter „Dacia“ trifft Fidel Castro in einer „Hacienda“ augenscheinlich auf allerhand altersmüde „Revolutionäre“: Mahatma Ghandi, Ho Chi Minh, Martin Luther King, Lenin, Rosa Luxemburg und Mao Tse-Tung sitzen am Computer, vor dem Fernseher oder spielen Kicker. Nur Fidel Castro, Karl Marx und Che Guevara hoffen noch auf eine „Revolution“. Während sie gemeinsam auf der Veranda sitzen, sagt Che Guevara: „It’s time for another revolution“. Darauf entgegnet Karl Marx: „It’s about what people need”. Die „Revolution“ folgt zum Schluss des Werbespots: der neue, von Schaulustigen umringte „Dacia Logan Revolucion“ zum Preis von 8.400 Euro.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Diskrepanz zwischen traditionellem, inhaltsorientiertem Geschichtsunterricht und der Notwendigkeit, einen reflektierten Umgang mit Geschichtskultur im Alltag der Schülerinnen und Schüler zu schulen.

2 Theorie: Geschichtskultur, Geschichtsbewusstsein, Kompetenzen: In diesem Kapitel werden zentrale didaktische Konzepte wie die Geschichtskultur nach Pandel und Rüsen sowie das FUER-Modell als Basis für die historische Kompetenzentwicklung dargelegt.

3 Historisierende Werbung: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen mit dem Phänomen der Werbung und analysiert beispielhaft den Spot „It’s time for another revolution“, um daraus methodische Ansätze für den Unterricht abzuleiten.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die kritische Auseinandersetzung mit der medialen Inszenierung von Geschichte im Unterricht essenziell für die Bildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins ist.

Schlüsselwörter

Geschichtskultur, Geschichtsbewusstsein, Geschichtsunterricht, FUER-Modell, De-Konstruktionskompetenz, Historisierende Werbung, Methodenkompetenz, Historisches Denken, Didaktik, Medienanalyse, Sachkompetenz, Erinnerungskultur, Konstruktivismus, Bildgrammatik, Revolution.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Herausforderung, wie Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten und selbstreflexiven Umgang mit historischen Inhalten in ihrem Alltag – insbesondere in der Werbung – angeleitet werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themenfelder sind die theoretischen Grundlagen des Geschichtsbewusstseins, das Kompetenzmodell FUER und die Analyse von Werbespots als Formen der Geschichtskultur.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, mit denen Lehrkräfte im Unterricht die De-Konstruktionskompetenz von Schülern stärken können, um historische Darstellungen in den Medien kritisch zu prüfen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine theoriegeleitete didaktische Analyse, bei der fachwissenschaftliche Konzepte (wie von Rüsen oder Pandel) auf ein konkretes Fallbeispiel (den Dacia-Werbespot) angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Diskussion der Begriffe Geschichtskultur und Kompetenzentwicklung sowie in eine praxisorientierte Analyse eines Werbespots zur didaktischen Gestaltung von Lernumgebungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geschichtskultur, De-Konstruktionskompetenz, FUER-Modell, Historisierende Werbung und methodisches Vorgehen im Geschichtsunterricht.

Warum wird gerade der Werbespot „It’s time for another revolution“ als Beispiel gewählt?

Dieser Spot eignet sich hervorragend, da er historische Figuren in einem fiktiven, kommerziellen Kontext nutzt und somit die Notwendigkeit unterstreicht, „fertige“ Geschichtsbilder kritisch auf ihre historische Korrektheit und Intention zu hinterfragen.

Wie trägt das FUER-Modell zur Lösung der Forschungsfrage bei?

Das FUER-Modell liefert ein strukturiertes Kompetenzgerüst, das es Lehrkräften ermöglicht, theoretische Anforderungen der Geschichtsdidaktik in konkrete Unterrichtsschritte, wie die Methodenkompetenz der De-Konstruktion, zu übersetzen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderung eines reflektierten Umgangs mit Geschichte. Analyse eines Werbespots im Geschichtsunterricht
Hochschule
Universität Potsdam  (Historisches Institut/ Didaktik der Geschichte)
Note
1,4
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V1000615
ISBN (eBook)
9783346389053
ISBN (Buch)
9783346389060
Sprache
Deutsch
Schlagworte
förderung umgangs geschichte analyse werbespots geschichtsunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Förderung eines reflektierten Umgangs mit Geschichte. Analyse eines Werbespots im Geschichtsunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1000615
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Leseprobe aus  23  Seiten
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