Inhaltsverzeichnis
BILDVERZEICHNIS IV
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS V
ANLAGENVERZEICHNIS VI
1 EINLEITUNG 1
2 GRUNDLAGEN 2
2.1 Global Players und ihre strategischen Ausrichtungen 2
2.1.1 Global Player 2
2.1.2 Internationale Grundstrategien 2
2.1.2.1 Ethnozentrisches Personalmanagement 2
2.1.2.2 Polyzentrisches Personalmanagement 3
2.1.2.3 Regiozentrisches Personalmanagement 3
2.1.2.4 Geozentrisches Personalmanagement 3
2.2 Kultur: Begriffsdefinition und Kategorisierung 4
2.2.1 Kultur 4
2.2.2 Kulturelle Profile 4
3 AUSGEWÄHLTE SCHWERPUNKTE DES INTERNATIONALEN
PERSONALMANAGEMENTS 6
3.1 Internationale Personalführung 6
3.2 Internationale Personalbeurteilung 9
3.3 Internationale Personalentwicklung 12
3.4 Internationale Personalhonorierung 14
4 FAZIT 17
5 LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS 19
6 ANLAGEN 20
Bildverzeichnis
Abbildung 1: 360 Beurteilung.
Abbildung 2: ideale Kombination der besten Aspekte zweier Kulturen
Abbildung 3: unterschiedliche Entwicklungsmodelle
Anlagenverzeichnis
Anlage A1: Internationale Personalführung. 20
Anlage A2: Personalbeurteilungsmodell 21
Anlage A3: Praxisbeispiel anhand der Daimler-Chrysler AG 22
1 Einleitung
Die Grundlagen dieser Arbeit befassen sich mit zwei wesentlichen strategischen Fragen, die den personalpolitischen Kurs eines global players im Vorfeld bestimmen:
1) Auf welchen Märkten wollen wir tätig sein? 2) Wie wollen wir den Wettbewerb auf diesen Märkten bestreiten? 1
Wenn ein Unternehmen sich entscheidet, auf ausländischen Märkten tätig zu sein, dann stellt sich die Frage, welche Begebenheiten, Sitten und Gebräuche vor Ort herrschen. Die Hofstede Studie soll nachfolgend darüber Aufschluss geben und eine Sensibilität für die fremde Landeskulturen erreichen. Getreu dem Motto: „Bist du in Rom - verhalte dich wie ein Römer“ 2 soll kulturelle Toleranz statt Ignoranz geschaffen werden. Die zweite Frage soll nachfolgend mit den Internationalisierungsstrategien geklärt werden. Will ein Unternehmen die eigene Kultur auf die Unternehmensteile im Ausland übertragen, ohne auf fremde Begebenheiten Rücksicht zu nehmen oder sind die ausländischen Einheiten mehr oder weniger autark und können sich der fremden Kultur anpassen?
Mit dem Hintergrund der Internationalisierungsstrategien und der kulturvergleichenden Studien werden die ausgewählten Funktionen Personalführung, -einsatz, -beurteilung und -honorierung näher beleuchtet. Es wird anhand von Beispielen aufgezeigt, dass Gründe für eine Vielzahl von Fehlschlägen multinationaler Unternehmen im Ausland primär auf Mängel im Verständnis der wesentlichen kulturellen Unterschiede zurückzuführen sind. Dadurch resultiert oft eine falsche Personalpolitik, die sich gravierend auf andere Bereiche auswirken kann.
In der folgenden Arbeit wird hauptsächlich auf die Triade, d.h. die drei größten Wirtschaftszonen Europa, Asien und Amerika fokussiert, da es den Rahmen sprengen würde, jedes Land mit seinen Besonderheiten zu berücksichtigen.
1 vgl. Schäfer: Skript WS 2004/2005 HRM 1, S. 22
2 Wilde.: Interkulturelles Management, S. 103
2 Grundlagen
2.1 Global Players und ihre strategischen Ausrichtungen
2.1.1 Global Player
Ein global player oder multinationales Unternehmen (MNU) ist auf unterschiedlichen Märkten im In- und Ausland tätig. Ein MNU liegt nach Perlitz dann vor, wenn die Auslandsaktivitäten zur Erreichung und Sicherstellung der Unternehmensziele von wesentlicher Bedeutung sind. 3 Manche Auffassungen engen den Begriff des global players stärker ein, indem sie ihn am Auslandsandsanteil des Umsatzes festmachen. Eine Internationalisierung ist demzufolge erst dann erreicht, wenn das Stammland nicht mehr maßgeblich zum Gesamtumsatz beiträgt und somit das geschäftliche Schwergewicht nicht mehr in nur einem Staat liegt. Die Motive auf internationalen Märkten tätig zu werden sind sehr vielfältig und werden deshalb nur exemplarisch angesprochen. Mögliche Gründe sind die Risikostreuung, Kostenvorteile durch niedrige Löhne und Materialkosten, der Zutritt zu bestimmten Technologien und die Ausnutzung der höheren Wachstumspotentiale anderer Märkte und Kundengruppen. Diese vielfältigen Motive führen zu unterschiedlichen Internationalisierungsstrategien des Personalmanagements. 4
2.1.2 Internationale Grundstrategien
Im internationalen Personalmanagement lassen sich unterschiedliche Ausrichtungen feststellen. Das E.P.R.G-Schema von Perlmutter soll hier wegen seiner Vollständigkeit herangezogen werden. Dieses unterscheidet zwischen der ethnozentrischen, polyzentrischen, regiozentrischen und geozentrischen Orientierung. 5
2.1.2.1 Ethnozentrisches Personalmanagement
Beim ethnozentrischen Personalmanagement geht die Unternehmensführung davon aus, dass die Muttergesellschaft eine überlegene Unternehmenskultur besitzt und diese auf die ausländischen Tochtergesellschaften transferiert. Schlüsselpositionen sind fast ausschließlich Stamm- 3 vgl.Zentes: Grundbegriffe des Internationalen Managements, S. 142
4 vgl. ebenda, S. 151
5 vgl. Clermont: Internationales Personalmanagement, S. 7
Arbeit zitieren:
Constantin Falcoianu, 2004, Personalpolitische Aspekte von 'Global Players', München, GRIN Verlag GmbH
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