MBA International Financial Management / Frankfurt am Main Assignment M01
Inhalt
Seite
Abbildungsverzeichnis 3
1. Einleitung 4
2. Haushalte 4
2.1. Die Nutzenfunktion eines Haushalts 5
2.2. Die Budgetrestriktion eines Haushalts 6
2.3. Nutzenmaximierung als das ökonomische Ziel eines 8
Haushalts
3. Das Arbeitsangebot eines Haushalts 9
3.1. Verhalten bei voll flexibler Einteilung der Arbeitszeit 9
3.1.1. Bestimmung der Menge der angebotenen Arbeit 10
3.1.2. Arbeitsmengenänderung bei Lohnerhöhung 12
3.1.3. Arbeitsmengenänderung bei Preiserhöhung 14
3.1.4. Arbeitsmengenänderung bei Erhöhung des
Nichtarbeitseinkommens 16
3.1.5. Die Arbeitsangebotskurve eines Haushalts 17
3.2. Verhalten bei Arbeitszeitbeschränkungen 18
3.2.1. Verhalten bei festen Arbeitszeiten 18
3.2.2. Verhalten bei festen Arbeitszeiten mit
Überstundenzuschlägen 20
3.3. Verhalten bei unterschiedlicher Besteuerung 21
3.4. Verhalten bei unterschiedlichen Arbeitsaufwendungen 22
4. Schlußbemerkung 23
Quellenverzeichnis 24
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Abbildungsverzeichnis
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Abbildung 1: Die Indifferenzkurve einer Nutzenfunktion 6
Abbildung 2: Die Budgetrestriktion eines Haushalts 8
Abbildung 3: Nutzenmaximum eines Haushalts 9
Abbildung 4: Nutzenmaximales Arbeitsangebot 12
Abbildung 5: Arbeitsmengenänderung bei Lohnerhöhung 14
Abbildung 6: Arbeitsmengenänderung bei Preiserhöhung 15
Abbildung 7: Arbeitsmengenänderung bei Erhöhung des Nichtarbeitseinkommens 16
Abbildung 8: Arbeitsangebotskurve 18
Abbildung 9: Beschränkte Arbeitszeitregelungen 19
Abbildung 10: Auswirkungen von Überstundenzuschlägen 20
Abbildung 11: Auswirkungen von unterschiedlicher Besteuerung 22 Abbildung 12: Auswirkungen von unterschiedlichen Arbeits-
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Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, das Verhalten von Haushalten bezüglich ihres Arbeitsangebotes auf dem Arbeitsmarkt zu beleuchten. Das Arbeitsangebot hat mehrere Dimensionen (volkswirtschaftliche Mengendimension, Verhaltensdimension der Haushalte, die
Qualitätsdimension und die Intensitätsdimension) 1 , doch soll sich hier nur auf die Verhaltensdimension konzentriert werden. Es wird dargestellt, welche Ziele Haushalte verfolgen, welche Kriterien das Arbeitsangebot von Haushalten bestimmen und wie sich die angebotene Arbeitsmenge von Haushalten bei Änderungen von Rahmenbedingungen und externen Einflüssen verändert und wie Haushalte auf diese reagieren. Auf Wechselwirkungen der Arbeitsangebotsmengen von einzelnen
Haushaltsmitgliedern bei Änderung von Rahmenbedingungen 2 soll hier nicht näher eingegangen werden. Hier gilt die Definition von Haushalten aus Punkt 2.
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Die Mikroökonomie versteht unter Haushalten „die kleinsten wirtschaftenden Einheiten, die ein gemeinsames Budget verwalten und einen gemeinsamen Plan für den Einkommenserwerb und den Güterverbrauch aufstellen“. 3 Sie treffen also Konsumentscheidungen basierend auf ihren Präferenzen für unterschiedlichste Güter 4 in Abhängigkeit des ihnen zur Verfügung stehenden Einkommens. 5 Unabhängig von der Anzahl und dem Verhältnis der in einem Haushalt lebenden Personen wird angenommen, daß die nach außen gerichteten Aktivitäten (Güternachfrage, Arbeitsangebot) den gemeinsamen Willen der Haushaltsmitglieder repräsentieren. Der Entscheidungsprozeß, wie es zu
1 Vgl. Franz, 1996, S.19f.
2 Vgl. Franz, 1996, S.62ff.
3 Herberg, 1994, S.57f.
4 Vgl. Varian, 1995, S.32f.
5 Vgl. Herberg, 1994, S.60f.
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Präferenzen der Haushaltsmitglieder kommt, ist nicht Teil der mikroökonomischen Betrachtung. 6
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Alle Güter, die ein Haushalt konsumiert, stiften den Haushaltsmitgliedern einen bestimmten Nutzen. Dieser Nutzen hängt von den individuellen Bedürfnissen und den Präferenzen der Haushaltsmitglieder ab. Bei den Gütern handelt es sich um alle Konsumgüter, die ein Haushalt für den Konsum in Betracht zieht. 7 Freizeit kann ebenfalls als Gut aufgefaßt werden und ist somit bei den Konsumentscheidungen des Haushalts mit inbegriffen. Der Nutzen eines Haushalts kann als Funktion von allen vom Haushalt präferierten und konsumierten Güter dargestellt werden. Hierbei bilden x1 bis xn die Mengen der unterschiedlichen Konsumgüter, z die Menge der konsumierten Freizeit und s die Menge des zur Verfügung stehenden Einkommens, welches der Haushalt spart. Somit läßt sich für einen Haushalt folgende Nutzenfunktion U darstellen: 8
U=(x1,...,xn,z,s)
Zur Vereinfachung und für die zweidimensionale graphische Darstellungsmöglichkeit lassen sich die Konsumgüter und das Sparen zum Güterbündel X zusammenfassen und somit ergibt sich folgenden Nutzenfunktion U: U=(X,z)
Graphisch läßt sich der Nutzen eines Haushalts aus dem Konsum des Güterbündels X und der Freizeit z mittels der Indifferenzkurve I darstellen. Jeder Punkt auf der Indifferenzkurve I in Abbildung 1 stellt die Kombinationsmöglichkeiten der Menge des Güterbündels X und der Menge der Freizeit z mit gleichem Nutzenniveau für den Haushalt dar. Der
6 Vgl. Herberg, 1994, S.58
7 Vgl. Herberg, 1994, S.69ff.
8 Vgl. Franz, 1996, S.29
5
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Haushalt kann also die Menge des konsumierten Güterbündels verringern und mit höherem Freizeitkonsum substituieren, ohne daß sich sein Nutzen verändert. 9
Abbildung 1: Die Indifferenzkurve einer Nutzenfunktion
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Damit ein Haushalt Güter zum Konsum erwerben kann, benötigt er ein Einkommen. Das Einkommen eines Haushalts setzt sich zum einen aus dem Lohn, welchen er für angebotene Arbeit erzielt, und zum anderen aus Geldmittelzuflüssen (z.B. Zinsen, Dividenden, Mieten, Pensionen) zusammen. Es sei unterstellt, daß es sich beim Einkommen um das Nettoeinkommen des Haushalts handelt, also Steuer und Sozialabgaben schon abgezogen sind, und das Nettoeinkommen dem Haushalt zum Konsum des Güterbündels X zur Verfügung steht. 10
Da einem Haushalt pro Periode eine feste Anzahl an Stunden zur Verfügung steht, die er zwischen Arbeitszeit und Freizeit aufteilen kann, je nachdem wie viele Mitglieder ein Haushalt hat und je nachdem ob es gesetzliche Einschränkungen bezüglich des Anbietens von Arbeit gibt, läßt sich die Zeitaufteilung eines Haushalts mit folgender Gleichung darstellen:
9 Vgl. Herberg, 1994, S.78
10 Vgl. Herberg, 1994, S.119
6
Arbeit zitieren:
Sven Brueninghaus, 2002, Arbeitsangebotsverhalten von Haushalten, München, GRIN Verlag GmbH
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