Inhaltsverzeichnis
Teil 1: Die weiterführende Schule 4
1.1 Der Übergang von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule 5
1.1.1 Der Übergang in Sachsen 6
1..1.1 Beschlüsse und Grundsätze zum Übergang in Sachsen 6
N Schulgesetz des Freistaates Sachsen ( 34 Wahl des Bildungsweges)
N Schulordnung des Freistaates Sachsen ( 21 Bildungsempfehlung)
1.1.2 Der Übergang in Brandenburg 7
1.1.2.1 Beschlüsse und Grundsätze zum Übergang in Brandenburg 7
N Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg
(Brandenburgisches Schulgesetz - BbgSchulG)
1.1.3 Übergangsansichten 8
1.1.4 Mögliche Vorschläge zur Verbesserung des Übergangs 9
1.1.5 Drei Tage in der Gesamtschule Geschwister Scholl Schule R 12
1.16 Resümee 14
Teil 2: Die Grundschule 15
2.1 Regeln und Rituale in der Grundschule 16
2.1.1 Regeln und Rituale Einführung 16
2.1.2 Regeln und Rituale Definitionsansätze 16
2.1.3 Rituale Das Für und Wider 18
2.2 Mein Praktikum in der Grundschule W 20
2.2.1 Meine Beobachtungsschwerpunkt: Regeln und Rituale 21
2.2.2 Regeln und Rituale in der Klasse 2b 21
2.2.3 Vier tolle Wochen in der Grundschule W 27
Teil 3: Meine Unterrichtsversuche 29
3.1 Einleitung 30
3.2 Unterrichtsvorbereitungen 31
2
T e i l 4 : A n l a g e n 3 2
4.1 Fragebogen der weiterführenden Schule 33
4.2 Literatur 34
3
Teil 1: Die weiterführende Schule
Gesamtschule Geschwister Scholl Schule R.
30.08.2004 – 01.09.2004
4
1.1 Der Übergang von der Grundschule zu einer weiterführenden
Schule
Jedes Kind bewältigt seinen ersten Übergang vom Kindergarten zur Grundschule und begegnet dabei vielen Neuheiten, Veränderungen und anderen Erfahrungen. Verknüpft ist dieser erste Übergang, die Einschulung, natürlich mit einer Feier, Vorfreude auf die Schule, Neugier, Interesse, manchmal aber auch mit Ängsten und Problemen. Die Kinder treten in einen neuen Lebensabschnitt, den sie fast allein meistern müssen. Nicht viel anders ist es da mit dem Übergang von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule.
In der Grundschulzeit, noch behütet von den Eltern, der Lehrerin und vielen gewonnenen Freunden, erleben die Grundschulkinder den ersten Schritt zum „Erwachsen werden“ Sie entscheiden sich für eine weiterführende Schule und erleben so einen weiteren Übergang in ihrer Schulzeit, der genauso wichtig und gleichzeitig schwierig ist, wie die Einschulung.
Von neuen kommen viele Veränderungen auf die Kinder zu und viele Fragen schwirren in ihren Köpfen umher, die sich mit Vorfreude, aber auch mit Ängsten beschäftigen. Was erwartet mich in der neuen Schule?
Wie sind die neuen Fächer?
Werde ich neue Freunde finden?
Was ist mit meinen alten Freunden?
Wie sind die Lehrer?
Bin ich gut genug für die Schule?
Auch den Eltern fällt diese Entscheidung nicht leicht. In vielen Bundesländern können sie entscheiden, welche Schule für ihr Kind richtig ist. Auch sie haben Fragen und treten Problemen und neuen Erfahrungen gegenüber.
Um den Übergang für die Kinder und Eltern so leicht, wie möglich zu machen sollten die Grundschulen, sowie alle weiterführenden Schulen gemeinsam kooperieren. Eltern suchen nach bestimmten Kriterien, die ihnen helfen sich zu entscheiden. Sie erwarten persönliche Beratungsgespräche mit den Kindern durch Lehrer, Vorstellungsveranstaltungen der weiterführenden Schule oder Informationsveranstaltungen der Grundschule, was das Kind in der neuen Schule erwartet.
5
Jeder Schüler nimmt den Übergang von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule anders war. Viele erleben den Übergang intensiver als andere. Manchen fällt überhaupt kein Unterschied auf und wieder andere finden nur teilweise Probleme zur Grundschule. Die Kinder beschäftigen sich mit vielen Fragen. Die Aufgabe einer Grundschule und einer weiterführenden Schule ist es, zusammen, die Kinder auf diesen Übergang vorzubereiten, ihnen für Fragen zur Verfügung zu stehen und verschiedene Hilfe anzubieten.
1.1.1 Der Übergang in Sachsen
1.1.1.1 Beschlüsse und Grundsätze zum Übergang in Sachsen
Schulgesetz des Freistaates Sachsen (§ 34 Wahl des Bildungsweges)
N Die Grundschule und die weiterführende Schule haben die Aufgabe, die Eltern und Kinder kontinuierlich bei der Wahl der Schullaufbahn zu beraten. Dabei werden nicht nur die Leistungen des Kindes in Bezug auf die fachlichen Ziele der Lehrpläne berücksichtigt, sondern auch die für den Schulerfolg wichtigen allgemeinen Fähigkeiten.
N Die Grundschule und die weiterführenden Schulen müssen gemeinsam für Kontinuität der Bildung und Erziehung sorgen. Dies erfordert Zusammenarbeit und gegenseitige Information über die Bildungs- und Erziehungsziele.
Schulordnung des Freistaates Sachsen (§ 21 Bildungsempfehlung)
Mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse vier erhalten die Erziehungsberechtigten eine Empfehlung für die Schulform, die für die weitere schulische Förderung am besten geeignet erscheint. Dabei wird zwischen dem Gymnasium und der Mittelschule entschieden. Über die Empfehlung und deren Begründung entscheidet die Lehrerkonferenz. 1 1 Schulgesetz des Freistaates Sachsen
6
1.1.2 Der Übergang in Brandenburg
In den meisten Bundesländern trennen sich die Schülerinnen und Schüler einer Klasse nach dem vierten Schuljahr. Sie wechseln auf eine weiterführende Schulform, die auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind.
Für die Schüler ist das meist ein Neuanfang, ein neuer Lebensabschnitt und wird unterschiedlich aufgenommen und bewältigt.
Das bedeutet Veränderung, Neues und Unbekanntes.
In Brandenburg wechseln die Schülerinnen und Schüler nach der sechsten Klasse auf eine weiterführende Schule. Dabei stehen ihnen das Gymnasium, die Realschule oder die Gesamtschule zur Auswahl.
In Brandenburg erlebte ich mein dreitägiges Praktikum in einer siebten Klasse an einer Gesamtschule.
Aber auch hier ist der Übergang nicht anders, als in Sachsen. Auch wenn die Schüler in Brandenburg älter sind, stehen sie genauso einer neuen Schule, neuen Fächern, Lehrern und neuen Mitschülern gegenüber. Für jeden ist der Übergang mit anderen Empfindungen verbunden, seien es Vorfreude, Ängste oder Probleme, der Sachverhalt bleibt gleich. Um den Schülern den Übergang zu erleichtern sollten die Grundschulen und die weiterführenden Schulen zusammen arbeiten.
1.1.2.1 Beschlüsse und Grundsätze zum Übergang in Brandenburg
Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Schulgesetz - BbgSchulG)
§ 52 Gutachten der Grundschule
Vor der Erarbeitung der Grundschulgutachten werden die Eltern über die Abschlüsse und Berechtigungen der Bildungsgänge der weiterführenden allgemein bildenden Schulen beraten. Die Grundschule erstellt nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse der Jahrgangsstufe sechs ein Gutachten, das Angaben über Fähigkeiten, Leistungen und Neigungen und die allgemeine Entwicklung des Kindes in der Grundschule sowie eine Empfehlung für einen Bildungsgang in der Sekundarstufe I enthält.
7
§ 53 Aufnahme in eine weiterführende allgemein bildende Schule
(1) Für die Aufnahme in eine weiterführende allgemein bildende Schule sind neben dem Wunsch der Eltern die Fähigkeiten, Leistungen und Neigungen (Eignung) der Schülerin oder des Schülers maßgebend. Die Eltern wählen durch einen Erstwunsch und einen Zweitwunsch je eine Schule, an der ihr Kind den gewünschten Bildungsgang belegen soll.
(2) Die Eltern sind durch die Lehrkräfte der weiterführenden allgemein bildenden Schule über das Auswahlverfahren bei Übernachfrage, die Abschlüsse und Berechtigungen der Bildungsgänge der Sekundarstufe I und die sich daraus jeweils ergebenden Möglichkeiten der Fortsetzung der Ausbildung in der Sekundarstufe II sowie über die jeweiligen Bildungsziele des gewählten Bildungsgangs zu beraten.[..] 2
1.1.3 Übergangsansichten
Beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule sind nicht nur die Kinder besorgt. Sie sind zwar die Hauptperson, aber auch die Eltern und Lehrer haben ihre Gedanken und Sorgen. Wie empfindet jede Personengruppe diese Entscheidungsfrage? Wie erleben die Kinder eigentlich den Übergang?
Den meisten Kindern fällt es schwer sich von der Grundschule zu trennen. Sie haben sich dort eingelebt und finden das kleine, bunte Schulhaus gemütlich. Sie haben Freunde kennen gelernt und verstanden sich meist mit ihrer Lehrerin oder dem Lehrer. Die wichtigste Stütze für die meisten ist, das mindestens ein Freund oder eine Freundin auf die neue Schule mitkommt. Jemanden bei sich zu haben, den man kennt, hilft das Neue hinzunehmen.
Der neuen Schule sehen viele mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits freuen sie sich auf die neuen Fächer und Lerninhalte. Manche sehen mit Neugier den neuen Mitschülern und Lehrern entgegen.
Auf der anderen Seite haben die Grundschüler Angst vor Neuem. Sie befürchten keine Freunde zu finden, von der Klasse nicht angenommen zu werden, sich nicht zu Recht zu finden in dem großen neuen Haus. Ein Problem, was viele haben ist die Angst vor den 2 Schulgesetz Brandenburg
8
älteren, vielleicht brutalen Schülern. In der Grundschule noch die „Großen“, werden die Schüler wieder zu den „Neuen“, den „Kleinen“.
Dazu kommt noch die Angst den Leistungserwartungen nicht gerecht zu werden, in den neuen Fächern viel lernen zu müssen und nicht alles zu verstehen, sowie die Angst vor einem großen Leistungsdruck durch Häufung von Klassenarbeiten in kurzen Zeitabschnitten.
Die Befürchtung man müsse wieder gehen, wenn man nicht gut genug ist. Durch das soziale Umfeld hören die Kinder von zu vielen Hausaufgaben, wenig Freizeit und viel Lernen zu Hause. Sie stehen unter dem Druck das alles nicht zu schaffen. Ein weiterer Aspekt sind die vielen neuen Lehrer in den neuen Fächern. Einige Schüler befürchten, dass die Lehrer streng sind und nicht soviel Verständnis haben. Die Liste der Befürchtungen über die neue Schule ist schlüssiger Weise länger. Vor Neuem, Unbekannten hat man immer Respekt und Angst.
Und wie sehen die Eltern den Übergang ihres Kindes?
Sie stehen vor der schwierigen Entscheidung, auf welche Schule ihr Kind gehen soll. Dabei wollen sie nicht falsch machen. Viele Eltern wünschen sich Beratungsgespräche und Informationen über die neue Schule. Sie benötigen Anhaltspunkte, die ihnen helfen, sich zu entscheiden.
Meist schätzen sie ihre Kinder besser ein, als sie sind. Viele haben ein schlechtes Bild von einer Gesamtschule und sehen ihr Kind lieber auf dem Gymnasium. Sie sind aufgrund der vielen Veränderungen, die ihr Kind erlebt, besorgt. Ein längerer Schulweg, eine neue Umgebung, Leistungsdruck oder andere Sorgen fließen in die Entscheidung mit ein. Die dritte Personengruppe sind die Lehrer.
Sie kennen die meisten Übergangsprobleme ihrer Schüler und sind bemüht diese zu vermindern. Die Problemeinschätzung deckt sich im hohen Maße mit den Befürchtungen der Schüler. 3
1.1.4 Mögliche Vorschläge zur Verbesserung des Übergangs
Die Schulen haben die Aufgabe den Kindern den Übergang so einfach, wie möglich zu machen, indem sie durch verschiedene Informationsveranstaltungen die Kinder auf die 3 Mitzlaff, Hartmut; Wiederhold, Karl A.: Gibt es überhaupt Übergangsprobleme?
9
neue Schule vorbereiten. Schließlich werden sie vielen neuen Gegebenheiten, Regeln und Räumlichkeiten ausgesetzt.
Um für jedes Kind die richtige Schule zu finden, ist es nötig seine individuelle Lern- und Leistungsfähigkeit zu entwickeln und zu erkennen.
Nicht nur die Grundschule muss die Grundlagen für ein weiterführendes Lernen legen, sondern auch die aufnehmenden Schulen sollten bemüht sein, die Kinder dort „abzuholen, wo sie stehen“ und den Anfangsunterricht in der weiterführenden Schule dementsprechend zu gestalten. 4
Es ist eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Grundschule und den weiterführenden Schulen nötig. So sollten alle Kinder auf den Übergang vorbereitet werden. Der Übergang könnte in der Grundschule Thema im Unterricht, beispielsweise Deutsch, sein, mit Informationen, die von den weiterführenden Schulen kommen und mit Einbeziehung der Ängste und Gefühle der Kinder. Sie sollten besprochen und ernst genommen werden, so dass die Kinder in die Entscheidung des Schulwechsels mit einbezogen werden. 5
Es sollte ein ständiger Kontakt zwischen den Lehrern der Grundschule und der weiterführenden Schule stehen. Regelmäßige Hospitationen und Besprechungen könnten dabei helfen. 6
Die weiterführenden Schulen könnten dabei Tage anbieten, an denen die Fünftklässler bzw. die Siebtklässler besucht werden können, um den Unterricht zu beobachten. Um in dem Neuland der weiterführenden Schule gut lernen zu können, brauchen Schulerinnen und Schüler verschiedenes Rüstzeug. Nach Müller-Bardorff 7 sind das nicht
nur kognitive und lernmethodische Voraussetzungen, sondern auch soziale und emotionale Stabilität. Kinder brauchen emotionale Geborgenheit und Orientierung, um den neuen Herausforderungen entgegen zu treten. Sie brauchen die Kulturtechniken lesen, schreiben und rechnen, um die Freude an neuen Aufgaben und Problemen nicht zu verlieren. Sie 4 Mitzlaff, Hartmut; Portmann, Rosemarie; Wiederhold; Karl A. Damit der Übergang seine Schrecken verliert 5 Mitzlaff, Hartmut; Portmann, Rosemarie; Wiederhold; Karl A. Damit der Übergang seine Schrecken verliert 6 Bergmann, Heiner: Übergänge vorbereiten 7 Müller-Berdorff, Helga.: Gut ausgerüstet in die weiterführende Schule
10
sollten mit Arbeitstechniken vertraut sein, die ihnen eine eigenständige und planvolle Auseinandersetzung mit neuen Fächern und neuem Stoff ermöglichen. 8
Der Anfangsunterricht in der weiterführenden Schule sollte so gestaltet sein, dass jedes Kind seine Kräfte weiter entwickeln kann. Er sollte an den Grundschulunterricht anknüpfen und auch einige Formen (Freiarbeit, Gruppenarbeit, u. a.) übernehmen. Dafür ist es nötig, dass Grundschullehrer und Lehrer der weiterführenden Schulen kooperieren. Die Lehrpläne und Lehrbücher müssen auf die Primarstufe abgestimmt werden. Die weiterführenden Schulen sollten wissen, was in der Grundschule, wie behandelt wurde, um die Art am beginn fortzuführen.
Die Beratung der Eltern sollte intensiviert, die Beratungskompetenz der Lehrer erhöht werden. 9 Die meisten Eltern glauben, dass ein Besuch am Gymnasium besser sei, als an
einer anderen Schule. Meist sind die Kinder aber von den Leistungen nicht für ein Gymnasium kompetent. Deshalb sollten die Beratungen der Schulen und die Möglichkeiten nach der Schule genau erklärt werden.
Um den Kindern die ersten Tage in der weiterführenden Schule zu verschönern, sollten am ersten Schultag Theaterstücke der älteren Schüler gezeigt werden. Viele Kinder wünschen sich einen Rundgang durch das neue Schulhaus, um sich zu Recht zu finden. Ein Kennenlernspiel in der neuen Klasse senkt die Aufregung und erleichtert das aufeinander Zugehen. 10
In den Ferien sollte ein „Tag der offenen Tür“ stattfinden, damit Eltern und Kinder sich in der Schule umgucken können, die verschiedenen Klassenräume entdecken können, die Lehrer befragen und Schulbücher „beschnuppern“ können.
Den Kindern steht ein neuer Lebensabschnitt bevor, auf den sie gut vorbereitet, aber auch gut aufgenommen werden müssen. Um das zu gewährleisten ist es nötig, dass Grundschule und weiterführende Schule zusammen arbeiten, sowie mit Rat und Tat den Eltern und Kindern zur Seite stehen, damit jeder sich in seinem Interesse informieren und beraten lassen kann. Die innere Aufregung, sowie die kleinen Ängste werden den Kindern nicht ganz genommen werden können, denn etwas Neues ist immer aufregend und spannend, aber der Übergang soll nicht abschrecken, sondern willkommen heißen. 8 Müller-Berdorff, Helga.: Gut ausgerüstet in die weiterführende Schule 9 Mitzlaff, Hartmut; Portmann, Rosemarie; Wiederhold; Karl A. Damit der Übergang seine Schrecken verliert
10 Mitzlaff, Hartmut; Wiederhold, Karl A.: Gibt es überhaupt Übergangsprobleme?
11
1.1.5 Drei Tage in der Gesamtschule Geschwister Scholl Schule R.
Im ersten Teil meines Praktikums besuchte ich drei Tage die Klasse 7b in der Gesamtschule Geschwister Scholl Schule R..
Diese Schule befindet sich in einer kleinen Stadt in Brandenburg. Mein Praktikum begann in einer siebten Klasse, da die Grundschule in Brandenburg erst in der sechsten Klasse endet.
Das Schulsystem teilt in drei Schularten, das Gymnasium, die Realschule und die Gesamtschule. Ein Grundschüler muss sich also nach der sechsten Klasse zwischen drei Schulen entscheiden. Dabei spielen meist die Leistungen der Schüler eine Rolle, aber die Eltern und Lehrer können bei dieser Wahl mitwirken bzw. helfen.
Den Übergang von der Grundschule zur Gesamtschule erlebten die Schüler unterschiedlich. Etwa die Hälfte der Klasse besuchte die anhängende Grundschule in R.. Die anderen kommen von Grundschulen aus den umliegenden Dörfern und anderen Orten. Die meisten Kinder kannten den Schulhof, das Schulhaus und einige Lehrer aber schon vom „Tag der offenen Tür“, der in den Sommerferien stattfand. Der Direktor erzählte mir von zahlreichen Besuchern und Interesse der Eltern. Die Schule in R. gestaltet in den Sommerferien jeweils am Beginn und am Ende der Sommerferien einen solchen Tag. Dabei können alle Interessierten die Schule kennen lernen. Die Fachlehrer stellen ihre Räume vor, ältere Schüler stehen als „Wegweiser“ zur Verfügung und für Fragen gibt es viele Ansprechpersonen. Auf den Tischen werden Arbeiten von Schülern ausgebreitet, Bücher liegen zum rein schauen herum und in jedem Raum gibt es vieles über neue und alte Fächer zu entdecken.
Im Gespräch mit dem Direktor erfuhr ich, dass er im Schuljahr mit den umliegenden Grundschulen in Kontakt steht und sie teilweise, wie es eine Zeit erlaubt, besucht. Er hospitierte und sah sich in den Grundschulen um. In einer besonderen Stunde stellte er den sechsten Klassen seine Schule, mit ihren Fächern und Besonderheiten vor. Leider konnte er aus Zeitgründen nicht alle Schulen erreichen.
Bevor das neue Schuljahr begann, wurden die Eltern der neuen Klassen zu einem Elternabend mit den Kindern eingeladen. Dort wurde unter anderem das Schulkonzept erläutern, die neuen Materialien genannt, die zu besorgen sind, wichtige Daten erwähnt und natürlich Fragen beantwortet.
12
Als am 09.08.2004 für die neuen siebten Klassen das Schuljahr begann, waren die Schüler sicher aufgeregt und nervös.
Um ihnen den Einstieg zu erleichtern wurden die ersten vier Stunden zur Klassenleiterstunde. In diesen Informationsstunden stellte sich die neue Klassenlehrerin noch einmal vor, erklärte den Stundenplan und die neuen Fächer. Die Klasse beging einen Rundgang durch die Schule und durfte in jedes Klassenzimmer reinschauen, wobei die Nummerierung der Zimmer erklärt wurde.
Unter anderem wurden den Schülern Regeln und Normen vertraut gemacht, die in so einer großen Schule unverzichtbar erscheinen. Dabei handelte es sich unter anderem, um den pünktlichen Unterrichtsbeginn, der freundliche Umgang untereinander und anderes. Im Gespräch mit einigen Lehren konnte ich erfahren das in den ersten Wochen der Unterricht etwas langsamer stattfindet. Die Lehrer warten beispielsweise bis alle ihre Aufgaben erfüllt haben. Im Deutschunterricht gibt es noch eine Lesekontrolle, die dann weg fällt. Viele Lehrer benutzen für die Tafel eine Art Schulausgangsschrift, die bei jedem aber individuell ist, so wie sie auch bei den Schülern wird. Meist werden unterschiedlich farbige Kreiden, für Begriffe oder Einzelheiten benutzt, um die Wichtigkeit hervor zu heben, so wie in der Grundschule.
Insgesamt übernehmen die Lehrer teilweise Unterrichtsmethoden aus der Grundschule (Freiarbeit, Gruppenarbeit), die sie dann nach und nach weglassen. Die Schüler haben so den Eindruck, dass der Unterricht nicht soviel anders ist, als in der Grundschule. Um das zu beurteilen befragte ich durch einen Fragebogen (Anlage 4.3) die Schüler aus der Klasse, wobei ich über das Ergebnis positiv überrascht war.
In der Klasse sind 11 Mädchen und 14 Jungs, die wie folgt antworteten.
Auf die Frage nach der alten Schule gab es natürlich verschiedene Antworten. In Frage zwei beschwerten sich die meisten über den langen Weg bis zur Schule. Früher mussten sie nur laufen oder Rad fahren, heute nehmen über die Hälfte der Klasse den Bus zur Schule, der aber zur Verfügung gestellt wird.
Beim Lieblingsfach gab es Mehrfachnennungen, aber im Großen und Ganzen hatte ich eine sehr sportliche Klasse, denn neun Schüler nannten Sport. Danach folgten Kunst mit acht, Französisch, Arbeitslehre, Englisch mit drei und Biologie mit zwei Stimmen. Den neuen Stundenplan finden viele nur mittelmäßig gut, wobei mir von Einzelnen erklärt wurde, dass der Unterrichtstag einfach zu lang ist.
13
Überrascht war ich über die Antworten nach der Verständlichkeit des Unterrichtstoffes. Die Hälfte der Klasse kreuzte an, dass dieser so wie in der Grundschule sei. Neun Schüler finden ihn leicht und verständlich und nur drei schwierig und anstrengend. An der neuen Schule besser fanden 13 Schüler die neuen Fächer, zwölf Schüler die Mitschüler, sieben die neuen Lehrer, zwei den Schulweg, zehn Schüler den Schulhof, zwei den neuen Stundenplan und vier die Klassenzimmer. Auch bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich.
Bei der Frage, was den Schülern nicht gefällt, schrieben neun Schüler nichts hin. Fünf Schüler beschwerten sich über den Klassenzimmerwechsel, vier Schülern gefallen die Mitschüler nicht und jeweils ein Schüler schrieb in die Zeile der Schulhof, die Hausaufgaben, die Lehrer und die Klassenzimmer.
Erleichternd waren die Antworten auf die Frage, ob es Ängste oder Unangenehmes gibt. Die ganze Klasse kreuzte hier nein an.
Im Gesamten fühlten sich die Schüler nach circa drei Wochen an der neuen Schule wohl. Sie wurden am ersten Schultag herumgeführt und ihnen wurde vieles erklärt. Die Lehrer stehen ihnen mit Hilfe zur Verfügung.
Vielleicht sind noch einige Verbesserungen möglich, aber der Fragebogen zeigt, dass die Schule ihr Möglichstes tut, denn die neuen Schüler fühlen sich wohl.
1.1.6 Resümee
Nach den drei Tagen in einer weiterführenden Schule bin ich jedoch froh mich für die Kleineren entschieden zu haben.
In der Gesamtschule herrscht teilweise ein sehr barscher und lauter Umgangston unter den Mitschülern, der mir zu Beginn etwas erschreckend vorkam. In der Pause war es unruhig und das Verhalten der Schüler sehr auffallend, woran ich mich erst gewöhnen müsste. Viele Lehrer betreten das Klassenzimmer erst kurz vor der Stunde, so dass in der Pause keine Aufsicht da ist. Man könnte meinen, dass dies in einer siebten Klasse nicht mehr notwendig ist, aber die drei Tage zeigten es mir anders. Vielleicht bin ich aber auch durch die Grundschule verwöhnt, wo die Kinder ihre Pause mehr spielerisch verbringen.
14
Teil 2: Die Grundschule
Bewegte Grundschule W.
02.09.2004 – 07.10.2004
15
2.1 Regeln und Rituale in der Grundschule
2.1.1 Regeln und Rituale – Einführung
In den letzten Jahren wurden Regeln und Rituale immer wieder als wichtig gepredigt. Sie werden als Heilmittel und große Hilfe für Kinder empfohlen. Aber, wenn man den Schulalltag beobachtet, findet man nicht viel Anwendung von unterschiedlichen Ritualen. 11
Um dies einmal selbst einzuschätzen, beobachtete ich die Anwendung von Regeln und Ritualen in meinem Praktikum an der Grundschule in W..
2.1.2 Regeln und Rituale – Definitionsansätze
In der Pädagogik reden viele vom Wiedergewinnen der Rituale. Dabei wird in der Regel immer positiv von Regeln und Ritualen gesprochen. Aber kaum jemand hat sich damit systematisch beschäftigt. 12
Im Allgemeinen sind Rituale besondere, sozial gestaltete, situative und aktionale Ausdrucksformen von Kultur. Rituale sind geschlossene Erlebnisse, die durch wiederkehrende Handlungen, einen erkennbaren szenischen Aufwand und eine Aufmerksamkeit für Details im Ablaufgeschehen, wie auch in der räumlichen Kontextgestaltung eines Rituals zum Ausdruck kommen. 13
In der Pädagogik gibt es verschiedene Definitionen, die verschiedene Ebenen betonen. Nach Piper 14 , sind Rituale für alle Teilnehmenden gleichartige Handlungen, durch deren
Mitvollzug sie ihre Zugehörigkeit darstellen. Das Rituale stiftet einen gemeinsamen Bezugspunkt, der die Teilnehmenden als eine Einheit zusammenfasst. Meyer 15 definiert Rituale als wiederkehrende, gestaltete Handlungen, die in einer
gewohnten Ausprägung und Reihenfolge der Bestandteile ablaufen. […]. In der Pädagogik haben Rituale also ein weites Feld an Definitionen. 11 Kaiser Astrid: 1000 Rituale für die Grundschule 12 Kaiser Astrid: 1000 Rituale für die Grundschule 13 Pfütze, Hermann: Ohne Rand und Band. Zur nachlassenden Bestätigung von Ritualen 14 Piper, Hauke: Rituale im Aufwind 15 Meier, Richard: Rituale rund um den Körper
16
Wimmer und Schäfer 16 zählen drei zentrale Definitionsmerkmale auf. Danach heißt es,
Rituale sind unverzichtbar. Sie bezeichnen Handlungs- und Ereigniskomplexe und verkehren das Alltägliche ins Außergewöhnliche. Nach diesen drei Merkmalen wäre nicht jeder pädagogischer Kontext ein Ritual, sondern nur die, die einen festen unverzichtbaren Bestandteil im Schulalltag bekommen.
Kaiser 17 definiert Rituale als Sequenz von verbalen und nonverbalen Äußerungen und
Handlungen symbolischen Gehalts. Rituale können nicht einfach auf andere Weise wiedergegeben werden. Sie werden bestimmt durch eine Leitidee, die sowohl festgelegte und unveränderliche als auch variable auszugestaltende Elemente umfasst. Rituale setzen für alle beteiligten Zeichen und helfen ihnen mit gefühlswirksamen, agierten Bildern ihre Realität anzupassen. Kaiser fasst in folgenden Ausführungen und Kriterien die Definitionen von Ritualen zusammen:
- Rituale werden interaktiv von mehreren Personen hergestellt und gemeinsam getragen
- sie bestehen aus festen, sich wiederholenden Handlungen
- sie bilden ein sozialen System
- es kommt eine gemeinsame Leitidee zum Ausdruck
- sie haben einen besonderen Charakter, der sie vom Alltäglichen abhebt
- sie sind ganzheitlich angelegt und umschließen emotionale Dimensionen
- sie bekommen für die Beteiligten einen hohen Stellenwert und werden unverzichtbar
- sie sind an ein bestimmtes szenisches Arrangement gebunden
- sie sind an bestimmte gegenständliche Elemente gebunden, die teils festgelegt, teils variabel sind
- sie vollziehen sich immer auf einer emotional-symbolischen Ebene
- ihre Wirkung ist nicht immer vollständig erklärbar.
In der Schule werden Rituale genutzt, um die Arbeit im Unterricht zu strukturieren, den Schülern eine Orientierung zu geben, die Schulzeit zu gliedern und jedem einzelnen einen psychischen Halt zu geben.
16 Wimmer, Michael/Schäfer, Alfred: Zur Aktualität des Ritualbegriffs 17 Kaiser Astrid: 1000 Rituale für die Grundschule
17
2.1.3 Rituale – Das Für und Wider
Ritualen werden meist vielfältige positive Funktionen zugeschrieben, aber sie sind auch gleichzeitig umstritten.
Wigger 18 weist unter anderem auf einen formalen Rahmen im Schulleben für das soziale
Miteinander, sowie Orientierungs- und Strukturierungshilfe in offenen Lernsituationen hin. Sie müssen ständig neu überdacht werden, um das Erstarren zu verhindern. Rituale entlasten durch Gewohnheiten und stellen im offenen Unterricht Lernhilfen dar. Andererseits fixieren Rituale den Lernenden auf die Lehrkraft. Sie sind sehr lehrkraftzentriert und widersprechen dabei individualen Konzepten, da die meisten Rituale auf Anregungen des Lehrers entstehen.
Ein anderes positives Argument ist, dass Rituale das soziale Miteinander regeln. Heute brauchen Kinder sich wiederholende Übungen, um zur Ruhe zu kommen, sich zu konzentrieren und sich somit geborgen zu fühlen. Sie stören dabei nicht sich selbst oder andere. Für den Lehrer ist es von Vorteil, da er im Unterricht keine Störungen hat, um ihn zu gestalten.
Durch Rituale wird das Unterrichtsgeschehen für die Schüler durchschaubar. Je mehr Aufgaben, Übungen oder Zeichen wiederholt werden und ihnen eine Struktur gegeben wird, desto besser können die Kinder eine Struktur erkennen. Sie beteiligen sich an den Verabredungen ohne Zwang, da sie sich daran orientieren. Da Rituale eine zeitliche und räumliche Struktur haben, erleichtern sie den Ablauf einer Stunde. Kinder können so dem „roten Faden“ in der Stunde folgen.
Anderseits wird Ritualen vorgeworfen, dass sie die Kinder lehrerabhängig machen. Sie verhindern die eigenen Entscheidung oder das eigene Arbeiten, weil sie an sich binden. So müssen die Schüler, die sich nicht an das Ritual halten, aus der Handlung austreten, sich zurückziehen oder sie durchbrechen und werden zu Störenden oder Träumern. Deshalb sollten Rituale es ermöglichen aus dem Zusammenhang einer Handlung auszutreten, um den Schülern und auch dem Lehrer eine Gelegenheit zur Selbstentscheidung zu geben. Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Ordnung und gleichablaufenden Handlungen. Das zeigt sich im Spielverhalten, aber auch bei alltäglichen Dingen, wie das Einschlafen. Rituale helfen Kindern ihren Drang nach Ordnung zu stillen. Sollen Kinder vor der Stunde 18 Wigger, Maria: Rituale des Schullebens. Lexikon Sachunterricht
18
ihre Jacken in der Garderobe aufhängen und nicht mit ins Klassenzimmer nehmen, entspricht dies den Ordnungsbedürfnissen der Kinder.
Im gleichen Beispiel helfen Rituale Kindern zur Selbständigkeit. Ist die Garderobe im Keller des Schulhauses oder in einer anderen Etage müssen Kinder den Weg selbst gehen, um ihre Jacke aufhängen zu können. Dabei begegnen sie vielleicht anderen Kindern oder anderen Situationen, in denen sie sich selbst helfen müssen. Ein weiteres Gegenargument ist das der Unterwerfung. Je mehr Einzelheiten im Schulleben geregelt sind und je stärker das Verhalten der Schüler in feste Bräuche eingebunden ist, desto mehr erscheint die Schule als Institution in der die Freiheit auf der Strecke bleibt. Rituale sollen dazu dienen, die Kinder für die Welt stark machen, sie zu selbständigen Menschen zu erziehen, sie aber nicht abzugrenzen oder einzuschüchtern. Aber Rituale helfen dabei klare Strukturen und regelmäßige wiederkehrende Handlungen zu geben. Der Mensch braucht Verlässigkeit und Halt im Alltag. Das beginnt schon am Morgen mit dem Zähneputzen, mit gesunder Ernährung oder gesunder Lebensweise, die gut für den Körper und die Seele sind.
Lehrer, die Rituale im Unterricht ablehnen, zählen unter anderen folgende Gründe auf: 19
- Rituale sind Äußerlichkeiten, die bild sind und machen
- sind ein Pseudo-Ordnungssystem
- sind andressierte Gewohnheiten
- können vom Unterricht ablenken
- manipulieren und versklaven Menschen
- sind ein Disziplinierungsmittel Aber den oben genannten negativen Äußerungen stehen viele positive Argumente gegenüber: 20
- vermitteln das Gefühl von Zuverlässigkeit, Geborgenheit, Ruhe
- können Schulalltag aufhellen
- strukturieren den Unterricht, eine Situation oder Aufgabe
- können Konflikte regeln
- entlasten, da sie nach der Einführung nicht mehr erarbeitet werden müssen
- helfen, Worte zu vermeiden 19 Butters Christel/Gerhardinger, Rita: Die Kraft der Rituale 20 Butters Christel/Gerhardinger, Rita: Die Kraft der Rituale
19
- vermitteln symbolische Ordnung und damit psychischen Halt
- gestatten das Mitmachen und motivieren zum Nachmachen Nach Kaiser 21 sind weder die Argumente noch die Gegenargumente von der Hand zu
weisen. Denn Rituale stabilisieren auf der einen Seite und binden auf der andren. Die entwickelnde Funktion der Schule sollte nicht vergessen werden.
Um im Schulleben mit Ritualen zu funktionieren, sollte ein gutes Verhältnis von Bewahren und Entwickeln gehalten werden. Nicht alle Situationen sollten durch Rituale strukturiert sein. Jedes Kind braucht auch mal seinen eigenen Weg, um mit einer Aufgabe, Situation oder Schwierigkeit zu Recht zukommen.
2.2 Mein Praktikum in der Grundschule W.
Vom 02.09.2004 – 07.10.2004 besuchte ich für mein Blockpraktikum B die Grundschule in W.. Sie befindet sich an einer befahrenen Straße in einer relativ ruhigen Wohngegend. Vor der Schule befindet sich gleich eine Bushaltestelle, an der die Kinder ankommen. Zur Unterstützung gibt es einen Schülerlotsen.
Das Schulhaus ist neu und innen, wie außen in schönen bunten Farben gestaltet. Es gibt ein extra Zimmer für Musik, Kunst, Ethik, Sachunterricht und Werken. Außerdem noch eine Lernwerkstatt, zwei Computerzimmer, eine Garderobe, einen Speisesaal und eine eigene neue Turnhalle.
An das Schulhaus schließt sich einen großartiger Sportplatz und Schulgarten, sowie ein Schulhof mit vielen unterschiedliche Klettergerüsten, Seilbannen und anderem an. Die Grundschule W. ist eine „Bewegte Grundschule zur Förderung der Gesundheit mit offenen Unterrichtsformen“.
Kinder wollen sich bewegen und laufen, hüpfen, steigen, rollen oder klettern gehört zu ihren Lieblingsaktionen. Die Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht den Kindern dafür, während des Lernens, aber auch dazwischen und danach, Gelegenheit zu bieten. So gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, dieser Aufgabe zu folgen.
Im Unterricht gibt es dabei bestimmte Bewegungspausen, Entspannungspausen, Konzentrationsübungen und Übungen zum Stillwerden.
21 Kaiser Astrid: 1000 Rituale für die Grundschule
20
Arbeit zitieren:
Carmen Richter, 2004, Regeln und Rituale in der Grundschule - ein Erfahrungsbericht, München, GRIN Verlag GmbH
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Regeln und Rituale in der Primarstufe
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In Quaderstadt - Auf der Suche nach verschiedenen Quadernetzen
Unterrichtsentwurf, 12 Seiten
Carmen Richter's Text Regeln und Rituale in der Grundschule - ein Erfahrungsbericht ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Carmen Richter hat den Text Regeln und Rituale in der Grundschule - ein Erfahrungsbericht veröffentlicht
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