Kulturtourismus ist ein sehr weit gefächerter Begriff. In der Literatur findet man deshalb eine Vielzahl von Definitionen. Eine allgemein Gültige (von Becker) sei hier genannt:“ Kulturtourismus nutzt Bauten, Relikte und Bräuche in der Landschaft, in Orten und Gebäuden, um dem Besucher die Kultur-, Sozial- und Wirtschaftsentwicklung des jeweiligen Gebietes durch Pauschalangebote, Führungen, Besichtigungsmöglichkeiten und spezifisches Informationsmaterial nahezubringen. Auch kulturelle Veranstaltungen dienen häufig dem Kulturtourismus.“
Ziel dieser Arbeit soll es sein, anhand des Beispieles der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) „Deutschland kulinarisch“ und das Konzept des Weintourismus im Saale Unstrut Gebiet, die touristische Bedeutung von Kochkunst (Ess- und Trinkkultur) für eine Region herauszuarbeiten. Außerdem soll das Zusammenspiel kultureller Ressourcen mit Spezialitäten einer Region für den deutschen Kulturtourismus als Wachstumsbranche gezeigt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Tourismus in Deutschland
2. Die Entwicklung des Kulturtourismus
3. Kulturtourismus - eine Begriffsbestimmung
4. Kochkunst als touristische Attraktion
5. Deutschland kulinarisch
5.1 Kernprodukt
5.2 Preispolitik
5.3 Distributionspolitik
5.4 Kommunikationspolitik
6. Weintourismus
6.1 Definition Weinstrasse
6.2 Vorraussetzungen für Weinstrassen
6.3 Die Entstehung der Weinstrasse
7. Tourismus an der Weinstrasse
8. Das touristische Angebot
9. Die Zielgruppenansprache
10. Zusammenfassung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Bedeutung von kulinarischen Erlebnissen, insbesondere der Kochkunst und des Weintourismus, als wesentliche Attraktionen für den modernen Kulturtourismus in Deutschland. Das primäre Ziel ist es, das Zusammenspiel von regionalen Spezialitäten und touristischen Angeboten aufzuzeigen sowie die Effektivität von Vermarktungskonzepten zu analysieren.
- Analyse des Kulturtourismus als Wachstumssegment
- Untersuchung des Konzepts „Deutschland kulinarisch“ der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT)
- Evaluierung des Weintourismus am Beispiel des Saale-Unstrut-Gebiets
- Zusammenhang zwischen regionalen Ressourcen und touristischer Vermarktung
- Strategien zur Zielgruppenansprache und Positionierung im Wettbewerb
Auszug aus dem Buch
4 Kochkunst als touristische Attraktion
Ziel dieser Arbeit soll es sein, anhand der Beispiele DZT „Deutschland kulinarisch“ und das Konzept des Weintourismus im Saale Unstrut Gebiet, die touristische Bedeutung von Kochkunst ( Ess- und Trinkkultur) für eine Region herauszuarbeiten. Außerdem soll das Zusammenspiel kultureller Ressourcen mit Spezialitäten einer Region für den deutschen Kulturtourismus als Wachstumsbranche gezeigt werden.
Wie bereits erwähnt, gehören auch Speisen und Getränke zu den Wesen einer Region. Jedes Land der Welt weist typische Köstlichkeiten auf. So verbindet man Italien mit Pasta und Pizza, die Franzosen mit gutem Wein und Baguette oder die Norweger mit gutem Fisch. Zu der guten internationalen Küche gehört auch Deutschland. So gibt es in der Bundesrepublik beispielsweise eine Bandbreite an Würstchen, Bieren, Brotsorten aber auch deutschem Wein und Schnaps. Das Land von dieser Seite zu zeigen und zu vermarkten, versucht die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Tourismus in Deutschland: Beschreibt den Tourismus als bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Deutschland und analysiert aktuelle Trends wie den Strukturwandel und die wachsende Bedeutung von Erlebnisreisen.
2. Die Entwicklung des Kulturtourismus: Beleuchtet die Ursprünge und Hintergründe des Kulturtourismus, insbesondere als Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen und das Bedürfnis nach Erleben und Nostalgie.
3. Kulturtourismus - eine Begriffsbestimmung: Definiert den Begriff Kulturtourismus und ordnet ihn als Teilmarkt des Reisemarktes ein, wobei die subjektive Wahrnehmung von kulturellen Aktivitäten betont wird.
4. Kochkunst als touristische Attraktion: Führt das Ziel der Arbeit ein, die touristische Relevanz von Ess- und Trinkkultur als wesentlichen Bestandteil des Deutschlandtourismus zu untersuchen.
5. Deutschland kulinarisch: Analysiert das Marketingkonzept der DZT zur Vermarktung kulinarischer Routen in Deutschland, inklusive Kernprodukt, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik.
6. Weintourismus: Untersucht die Kombination von Fremdenverkehr und Weinanbau, definiert Weinstrassen und analysiert spezifisch das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut.
7. Tourismus an der Weinstrasse: Identifiziert die spezifischen Merkmale des Fremdenverkehrs in Weinregionen und die Rolle der regionalen Gegebenheiten für das touristische Erlebnis.
8. Das touristische Angebot: Erörtert das Zusammenspiel von Natur und Kultur als Basis für das touristische Angebot und bewertet die konzeptionelle Aufstellung der Destination Saale-Unstrut.
9. Die Zielgruppenansprache: Diskutiert die Notwendigkeit einer klaren Zielgruppenpositionierung und analysiert die Eignung der Destination für Kurz- und Tagesurlauber.
10. Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont das Potenzial kulinarischer Themenreisen zur Stärkung des Deutschlandtourismus.
Schlüsselwörter
Kulturtourismus, Deutschland kulinarisch, Weintourismus, DZT, Regionale Küche, Tourismusmarketing, Thementourismus, Saale-Unstrut, Ess- und Trinkkultur, Zielgruppenansprache, Destinationsmarketing, Kulinarische Routen, Tourismuswirtschaft, Freizeitverhalten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die touristische Bedeutung von Kochkunst und kulinarischen Spezialitäten sowie den Weintourismus als Teilbereich des Kulturtourismus in Deutschland.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Vermarktung kulinarischer Reisekonzepte, der Bedeutung von kulturellen Ressourcen für den Tourismus und der strategischen Entwicklung von Weindestinationen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die touristische Bedeutung der Ess- und Trinkkultur aufzuzeigen und das Zusammenspiel von kulturellen Ressourcen mit regionalen Spezialitäten als Wachstumsmarkt darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung von Marktdaten sowie der Betrachtung von spezifischen touristischen Konzepten und Beispielen wie dem Projekt „Deutschland kulinarisch“.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Vermarktungsstrategien der DZT für kulinarische Deutschland-Routen und untersucht detailliert das Konzept, die Voraussetzungen und die Entstehung des Weintourismus im Saale-Unstrut-Gebiet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Kulturtourismus, Weintourismus, Destinationsmarketing, kulinarische Routen, DZT und regionale Identität.
Wie bewertet der Autor den aktuellen Stand der Weindestination Saale-Unstrut?
Der Autor stellt fest, dass die touristische Gestaltung in diesem Gebiet noch nicht voll ausgereift ist, betont jedoch die großen Chancen für das Segment durch eine gezieltere Angebotsgestaltung.
Warum ist eine homogene Zielgruppenansprache für Weindestinationen so wichtig?
Da verschiedene Gästegruppen (wie Senioren oder Familien) unterschiedliche Bedürfnisse haben, ist eine klare Profilierung notwendig, um die Qualität des touristischen Angebots zu sichern und Fehlpositionierungen zu vermeiden.
- Arbeit zitieren
- Alexander Pachmann (Autor:in), 2002, Kochkunst als touristische Attraktion, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/14797