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Leviathan, Bourgeois und Proletarier, Minima Moralia, Fantasie, die keine war - Zwischen staatlicher Ordnung und individuellem Befreiungsdrang

Titel: Leviathan, Bourgeois und Proletarier, Minima Moralia, Fantasie, die keine war - Zwischen staatlicher Ordnung und individuellem Befreiungsdrang

Hausarbeit , 2001 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Arkadius Neumann (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen des Proseminars „Ordnungstheorien – Befreiungstheorien“ stand die Untersuchung zweier sozialwissenschaftlicher Stränge im Mittelpunkt: Nachdenken über die Ordnung von Staat und Gesellschaft sowie Nachdenken über die Befreiung von Herrschaft. Diesen Ausrichtungen liegen unterschiedliche Annahmen über Gesellschaft zugrunde. Auf der einen Seite ist es Chaos und Konfusion, die in einem Konsens und in der Bildung von Normen bewältigt werden müssen, auf der anderen Herrschaft und Unterdrückung, die ein freies Leben verhindern und daher zu bezwingen sind.

Im Laufe der Jahrhunderte beschäftigten sich zahlreiche Personen mit der Kollision von staatlichem Reglement und individuellem Freiheitsstreben. Es gestaltet sich daher als unmöglich, eine absolute Auseinandersetzung, sowohl unter quantitativer als auch qualitativen Betrachtung, mit dieser Thematik vorzunehmen. Es ist vielmehr geboten, sich für eine überschaubare Anzahl von Publikationen zu entscheiden und diese kritisch zu durchleuchten. Doch selbst dieses Vorgehen offenbart seine Grenzen, die schlicht in der Menge der zu bearbeitenden Informationen eines Werkes liegen. Aus diesem Grund beschränkte sich die Auswahl auf bestimmte Abschnitte/Kapitel einer Schrift, wobei es sich inhaltlich um besonderes relevante Passagen handelte, deren Vergleich mit den anderer Autoren sich als sinngerecht erwies.

Bewusst wurde zudem eine Textauswahl aus unterschiedlichen Epochen getroffen, um die verschiedenen, für die jeweilige Zeit aktuellen Argumentationsansätze aufzuzeigen und einer Interpretation zu unterziehen. Da es sich teilweise um Wortgefüge handelt, die aus heutiger Sicht als sprachlich überholt erscheinen, wurde jeder Passus zunächst resümiert und erst anschließend einer inhaltlichen Analyse unterzogen.

Die hier behandelten Ausschnitte entstammen den allseits bekannten Publikationen von Thomas Hobbes, Karl Marx und Friedrich Engels, Theodor W. Adorno sowie Karl Heinz Bohrer.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Thomas Hobbes: Leviathan (Auszug)

1.1. Zusammenfassung

1.2. Interpretation

2. Marx/Karl, Engels/Friedrich: Bourgeois und Proletarier (aus dem Manifest der Kommunistischen Partei)

2.1. Zusammenfassung

2.2. Interpretation

3. Theodor W. Adorno: Minima Moralia

3.1. Zusammenfassung

3.2. Interpretation

4. Karl Heinz Bohrer: Fantasie, die keine war

4.1. Zusammenfassung

4.2. Interpretation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen des Proseminars „Ordnungstheorien – Befreiungstheorien“ das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit staatlicher Ordnung und dem menschlichen Streben nach Befreiung von Herrschaft. Dabei wird analysiert, wie unterschiedliche Denker aus verschiedenen Epochen die Kollision von staatlichem Reglement und individuellem Freiheitsstreben theoretisch bewältigt und interpretiert haben.

  • Kritische Analyse von Ordnungstheorien und deren anthropologischen Grundlagen.
  • Untersuchung der historischen Genese von Staatskonzepten bei Thomas Hobbes.
  • Bewertung der klassenkämpferischen Dynamik und Gesellschaftsstruktur bei Marx und Engels.
  • Reflexion über die kritische Theorie Adornos im Kontext der industriellen Massenproduktion.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der 68er-Debatte und dem Begriff der Fantasie bei Karl Heinz Bohrer.

Auszug aus dem Buch

1.2. Interpretation

Der ausgewählte Text Thomas Hobbes’ baut auf der Frage der Ordnung auf. Zunächst stellt der Verfasser fest, dass der Mensch Schutz gegen seine Feinde benötigt, um ungestört bzw. in Sicherheit seiner Arbeit nachgehen zu können. Hier impliziert Hobbes bereits die Idee, dass der Mensch von Natur aus nicht unbesorgt leben kann, ohne sich um die eigene Sicherheit zu kümmern, d.h. das Bild einer pessimistischen Anthropologie des Menschen ist für Hobbes Überlegungen entscheidend. Die Vorstellung eines inneren und/oder äußeren Feindes, der dem Menschen demzufolge auf jeden Fall zu schaffen machen wird, ist dadurch vorhanden und lässt – für das Modell von Hobbes unabdingbar - zwangsläufig die Frage nach einer Gegenmaßnahme aufkommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thomas Hobbes: Leviathan (Auszug): Diese Analyse behandelt die Staatsgründung durch einen Vertrag, bei dem Menschen ihre Freiheit zugunsten einer zentralen, schützenden Macht aufgeben, um den kriegerischen Naturzustand zu überwinden.

2. Marx/Karl, Engels/Friedrich: Bourgeois und Proletarier (aus dem Manifest der Kommunistischen Partei): Hier wird die Geschichte als Abfolge von Klassenkämpfen gedeutet, in denen die Bourgeoisie durch ihre industrielle Produktionsweise ihr eigenes Ende und die Revolution des Proletariats einleitet.

3. Theodor W. Adorno: Minima Moralia: Adorno untersucht die Entfremdung des Menschen durch die industrielle Massenproduktion und die damit verbundene Notwendigkeit, sich aus den Fesseln der totalitären Warenwelt zu befreien.

4. Karl Heinz Bohrer: Fantasie, die keine war: Dieser Abschnitt kritisiert die 68er-Bewegung für ihre Bewusstseinsleere und die Diskrepanz zwischen ihrem revolutionären Anspruch und ihrer tatsächlichen Konformität gegenüber den bestehenden Institutionen.

Schlüsselwörter

Ordnungstheorien, Befreiungstheorien, Thomas Hobbes, Leviathan, Klassenkampf, Proletariat, Bourgeoisie, Theodor W. Adorno, Minima Moralia, Warenfetischismus, Karl Heinz Bohrer, 68er-Bewegung, Gewalt, Staat, Emanzipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Untersuchung des Konflikts zwischen staatlicher Autorität und dem Wunsch des Einzelnen nach Freiheit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Legitimation von Herrschaft, der Einfluss von Klassenkämpfen auf die Gesellschaft, die Auswirkungen der industriellen Massenproduktion auf das Individuum und die historische Bewertung politischer Bewegungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, verschiedene Ansätze aus der politischen Theorie und Philosophie durch eine strukturierte Zusammenfassung und anschließende Interpretation vergleichend darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Textanalyse, bei der primär die ausgewählten Quellentexte zunächst resümiert und anschließend in ihrem historischen und inhaltlichen Kontext kritisch hinterfragt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Werke von Hobbes, Marx/Engels, Adorno und Bohrer in jeweils zwei Schritten: einer systematischen Zusammenfassung und einer analytischen Interpretation.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Naturzustand, Klassenkampf, Entfremdung, Warenfetischismus, Gewaltmetapher und Bewusstseinsleere sind zentral für das Verständnis der Arbeit.

Wie bewertet der Autor die Rolle des „Leviathans“ bei Hobbes?

Der Autor ordnet Hobbes' „Leviathan“ als Argument für eine starke, absolutistische Staatsführung ein, die aus der Notwendigkeit heraus entsteht, den kriegerischen Naturzustand durch Gehorsam zu beenden.

Warum kritisiert Bohrer die 68er-Bewegung so scharf?

Bohrer kritisiert, dass viele ehemalige Aktivisten der 68er-Bewegung heute die von ihnen früher bekämpften Institutionen stützen und dabei den ursprünglichen, „fantasievollen“ Anspruch der Bewegung zugunsten einer karriereorientierten Anpassung aufgegeben haben.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leviathan, Bourgeois und Proletarier, Minima Moralia, Fantasie, die keine war - Zwischen staatlicher Ordnung und individuellem Befreiungsdrang
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Gesellschafts- und Politikanalyse)
Note
1,7
Autor
Arkadius Neumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
25
Katalognummer
V21259
ISBN (eBook)
9783638249164
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leviathan Bourgeois Proletarier Minima Moralia Fantasie Zwischen Ordnung Befreiungsdrang
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Arkadius Neumann (Autor:in), 2001, Leviathan, Bourgeois und Proletarier, Minima Moralia, Fantasie, die keine war - Zwischen staatlicher Ordnung und individuellem Befreiungsdrang, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/21259
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Leseprobe aus  25  Seiten
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