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Weiblicher Rechtsextremismus in Deutschland. Organisationen, Strategien und Gesellschaftsbereiche

Title: Weiblicher Rechtsextremismus in Deutschland. Organisationen, Strategien und Gesellschaftsbereiche

Term Paper , 2017 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, ob die verstärkte Aktivität der Frauen eine Gefahr für die Demokratie darstellen kann.

Die Zahl der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, die dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet werden, nimmt wieder zu. Für das Jahr 2015 belief sich nach Schätzungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz das rechtsextremistische Personenpotenzial auf circa 22 600.

Seit einigen Jahren wird beobachtet, dass sich das rechtsextreme Spektrum verändert und dass diese Veränderungen eng mit der Kategorie Gender verknüpft sind. Denn der Anteil der Frauen in der rechtsextremen Szene steigt kontinuierlich an.

Zudem werden Frauen des rechtsextremen Spektrums zunehmend im Gemeinwesen, in Schulen, in Vereinen und in sozialen Berufen aktiv. Ihre Aktivitäten werden jedoch kaum wahrgenommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition, Abgrenzung, Ziel und Differenzierung

3. Weiblicher Rechtsextremismus

3.1 Quantitative und qualitative Einschätzungen

3.2 Organisationen

3.2.1 Gemeinschaft Deutscher Frauen (GDF)

3.2.2 Düütsche Deerns „Nordlichter“ (DDN)

3.3 Strategien

3.3.1 Assimilation

3.3.2 Anknüpfung

4. Gesellschaftsbereiche

4.1 Familie und Erziehung

4.2 Schule

4.3 Soziale Arbeitsfelder

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Aktivität von Frauen im rechtsextremen Spektrum und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob diese verstärkte Einbindung eine Gefahr für die demokratische Gesellschaft darstellt. Dabei werden die Strategien der Akteurinnen, ihr öffentliches Auftreten sowie ihre Einflussnahme auf zentrale gesellschaftliche Bereiche analysiert.

  • Analyse der quantitativen und qualitativen Rolle von Frauen in rechtsextremen Strukturen.
  • Untersuchung spezifischer Strategien wie Assimilation und Anknüpfung an traditionelle Frauenbilder.
  • Betrachtung der Einflussnahme in den Bereichen Familie, Erziehung und Schule.
  • Evaluation der Gefährdungspotenziale im Kontext sozialer Arbeitsfelder.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Assimilation

Im Alltag verhalten sich rechtsextreme Frauen sehr unauffällig und werden häufig nicht als solche wahrgenommen (Lehnert/Radvan 2015, 19). Dies ist begründet durch das allgemeine Stereotyp vom rechtsradikalen Mann, der das auffälligere Verhalten zeigt und ein solches Verhalten wird auch von rechtsradikalen Frauen erwartet (Lehnert/Radvan 2015, 19).

Seit einiger Zeit werden im rechtsradikalem Milieu verhaltensbezogene Veränderungen beobachtet. Die Frauen beginnen sich selbst zu organisieren (Elverich 2007, 2). Besonders junge rechtsextreme Frauen würden dies tun und seien dabei perfekt „assimiliert“ (Meinhadt 2007, 1), d. h. sie passen sich den verfassungskonformen gesellschaftlichen Gruppen vordergründig an. Das beobachtete Verhalten der Frauen wird als „strategisch“ (Eifler/Radvan 20) beschrieben. „Noch agieren sie im Hintergrund nach der Prämisse: Helfen, heilen, pflegen oder die Kasse verwalten...“ (ZDB 2015, 7), diese Beobachtung bezieht sich auf Funktionen, die diese Frauen bei Veranstaltungen oder innerhalb der Organisationen wahrnehmen. Sie haben zum Beispiel einen eigenen Sanitätsdienst, das »Braune Kreuz«, der bei Kundgebungen und Konzerten eingesetzt wird, sie sind Kassenprüfer oder sie kümmern sich um rechtsextreme Strafgefangene in Gefängnissen usw. (Röpke 2007, 3).

Innerhalb der Szene gibt es keine heterogenen Kleidungsmuster mehr. Es gibt Skingirls, die jung und flippig wirken und die Renees genannt werden (Elverich 2007, 2). Erkennbar sind diese an ihrer typischen Frisur, einen insgesamt sehr kurzen Haarschnitt, der im Gesichtsbereich einen Haarkranz aus längeren Haaren aufweist (Elverich 2007, 2). Traditionell völkische Frauenverbindungen kleiden sich dagegen eher volklorisch und wieder andere orientieren sich an Kleidungsmustern, die der politisch linken Szene zugeordnet werden (Elverich 2007, 2). „Die meisten geben sich solide und bürgerlich - sie wollen nicht auffallen...“ (ZDB 2015, 9) und „Äußerlich sind sie kaum noch erkennbar, nur Codes oder Symbole auf Haut oder Kleidung können sie verraten“ (ZDB 2015, 9).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der zunehmenden weiblichen Präsenz in der rechtsextremen Szene ein und erläutert die Forschungsabsicht der Arbeit.

2. Definition, Abgrenzung, Ziel und Differenzierung: Dieses Kapitel definiert den Begriff Rechtsextremismus im wissenschaftlichen Kontext und grenzt ihn gegen den Radikalismus ab.

3. Weiblicher Rechtsextremismus: Hier werden die Rolle, Organisationen und spezifische Strategien von rechtsextremen Frauen innerhalb der Szene näher beleuchtet.

4. Gesellschaftsbereiche: Dieses Kapitel analysiert die konkrete Einflussnahme durch Frauen in den Bereichen Familie, Erziehung, Schule und in sozialen Berufen.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Frauen, Gender, Volksgemeinschaft, Assimilation, Anknüpfung, Familienbild, Soziale Arbeit, Pädagogik, Kameradschaften, Verfassungsschutz, Radikalisierung, Gesellschaft, Ideologie, Demokratie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Rolle von Frauen im rechtsextremen Spektrum und untersucht deren zunehmende Aktivität sowie deren Bedeutung für rechtsextreme Strukturen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Felder sind die Rolle der Frau in der Szene, die Strategien zur gesellschaftlichen Unterwanderung sowie der Einfluss auf Familien, Schule und soziale Berufe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt die Frage, ob die verstärkte Aktivität von Frauen eine Gefahr für die demokratische Grundordnung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Beobachtungen zu rechtsextremen Gruppierungen und deren Strategien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die quantitative und qualitative Analyse der Beteiligung von Frauen, die Vorstellung von Frauengruppen wie GDF und DDN sowie die Strategien der Assimilation und Anknüpfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Rechtsextremismus, Gender, »Volksgemeinschaft«, Assimilation, Soziale Arbeit und pädagogische Einflussnahme.

Welche Bedeutung haben Organisationen wie die GDF für die Szene?

Organisationen wie die Gemeinschaft Deutscher Frauen dienen der Vernetzung, der Bildung eines kommunalen Unterbaus und der strategischen Unterstützung der rechtsextremen Ideologie unter dem Deckmantel privater Interessen.

Wie wirkt sich die Strategie der "Assimilation" auf die Wahrnehmung aus?

Durch die Anpassung an bürgerliche Verhaltensweisen und Kleidungsmuster bleiben rechtsextreme Frauen unauffällig und werden seltener als Teil der Szene wahrgenommen, was ihre Tätigkeit in sozialen Berufen begünstigt.

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Details

Title
Weiblicher Rechtsextremismus in Deutschland. Organisationen, Strategien und Gesellschaftsbereiche
College
University of Applied Sciences Coburg
Course
Der Bürger und sein Staat
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V995408
ISBN (eBook)
9783346364975
ISBN (Book)
9783346364982
Language
German
Tags
Rechtsextreme Frauen in der sozialen Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Weiblicher Rechtsextremismus in Deutschland. Organisationen, Strategien und Gesellschaftsbereiche, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/995408
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