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Credit Default Swap. Wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Aspekte

Titel: Credit Default Swap. Wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Aspekte

Seminararbeit , 2021 , 31 Seiten , Note: 2

Autor:in: Damir Pandur (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Fokus dieser Arbeit richtet sich zunächst auf Kreditderivate allgemein, zu deren Familie der CDS gehört. Es wird auf Kredite und das Kreditrisiko eingegangen, danach stellt die Arbeit die Grundlagen derivativer Kreditinstrumente vor. Anschließend wandert der Blick auf den stark wachsenden Markt derivativer Finanzprodukte und dessen Entstehung. Das zweite Kapitel endet mit einer Vorstellung der wichtigsten Ausprägungsformen von Kreditderivaten.

Das dritte Kapitel widmet sich dem CDS selbst. Es werden zu Beginn die Marktteilnehmer vorgestellt und die einzelnen Credit Events näher erläutert. Der Unterscheidung von physischem und barem Ausgleich im Kreditfall folgt ein kurzer Blick zu den Möglichkeiten der Preisbestimmung beim CDS. Die für den Aufschwung des CDS mitverantwortlichen ISDA-Standardverträge werden in Kapitel 3.6 untersucht und im Anschluss wird auf die Leerverkaufsverordnung der EU aus dem Jahr 2012 eingegangen.

Um die Überleitung zur steuerlichen Behandlung des CDS zu schaffen, werden in Kapitel 4 die unternehmensrechtlichen Grundsätze zur Bilanzierung von Kreditderivaten (im speziellen des CDS) vorgestellt. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die maßgebliche Unterscheidung zwischen der Bilanzierung des CDS als Garantie bzw. als Option gelegt. Dieser Gliederung schließt sich das fünfte Kapitel an, in welchem weiterhin der Fokus auf die steuerrechtliche Behandlung des CDS als Garantie bzw. als Option gelegt wird. Abschließend wird die Arbeit mit einem Fazit zu den wichtigsten ausgearbeiteten Aspekten abgerundet.

Mittlerweile eines der bekanntesten Kreditderivate am Finanzmarkt dar. Mitverantwortlich für dessen Bekanntheit war unter anderem der Ausbruch der Finanzkrise 2008. Im Rahmen dieser Krise wurden Kreditausfallversicherungen oft in einem Atemzug mit den finanziellen Schwierigkeiten manch europäischer Staaten genannt. Aus dieser spannenden Ausgangslage heraus versucht diese Arbeit sowohl betriebswirtschaftliche und rechtliche als auch steuerrechtliche und bilanzielle Aspekte des Credit Default Swap zu beleuchten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

2. KREDITDERIVATE

2.1. KREDIT UND KREDITRISIKO

2.2. GRUNDLAGEN DERIVATIVER KREDITINSTRUMENTE

2.3. ENTSTEHUNG VON KREDITDERIVATEN UND DEREN MARKT

2.4. DIE WICHTIGSTEN AUSPRÄGUNGSFORMEN VON KREDITDERIVATEN

3. CREDIT DEFAULT SWAP (CDS) – BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE ASPEKTE

3.1. DEFINITION UND ÜBERBLICK

3.2. MARKTTEILNEHMER

3.3. CREDIT EVENTS

3.4. PHYSICAL SETTLEMENT VS CASH SETTLEMENT

3.5. PREISBESTIMMUNG (BEWERTUNG) BEI CDS

3.6. EINHEITLICHE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR DEN HANDEL MIT CDS (ISDA- STANDARDVERTRÄGE)

3.7. DIE LEERVERKAUFSVERORDNUNG DER EU (2012)

4. CREDIT DEFAULT SWAP – UNTERNEHMENSRECHTLICHE BEHANDLUNG

4.1. GESETZLICHE GRUNDLAGEN FÜR DIE UNTERNEHMENSRECHTLICHE BEHANDLUNG VON KREDITDERIVATEN

4.2. BILANZIERUNG DES CDS ALS GARANTIE

4.2.1. Bilanzierung durch den Sicherungsnehmer

4.2.2. Bilanzierung durch den Sicherungsgeber

4.3. BILANZIERUNG DES CDS ALS OPTION

5. CREDIT DEFAULT SWAP – STEUERRECHTLICHE BEHANDLUNG

5.1. DER CDS ALS GARANTIE – STEUERRECHTLICHE BEHANDLUNG

5.2. DER CDS ALS OPTION – STEUERRECHTLICHE BEHANDLUNG

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die betriebswirtschaftliche Ausgestaltung sowie die unternehmens- und steuerrechtliche Behandlung von Credit Default Swaps (CDS) vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung als Instrument des Kreditrisikotransfers.

  • Grundlagen von Kreditderivaten und deren Entstehungsprozess
  • Betriebswirtschaftliche Funktionsweise von CDS inklusive Bewertungsmodellen
  • Regulatorische Rahmenbedingungen wie die ISDA-Standardverträge und die EU-Leerverkaufsverordnung
  • Unterscheidung der Bilanzierung von CDS als Garantie oder als Option
  • Analyse der steuerrechtlichen Auswirkungen der verschiedenen Vertragsgestaltungen

Auszug aus dem Buch

3.2. Marktteilnehmer

Der Kreditderivate-Markt ist ein Markt, welcher zumeist von hoch spezialisierten Teilnehmern genutzt wird. Unangefochten an der Spitze stehen die Banken. Sie bilden sowohl in der Rubrik der Sicherungsgeber als auch bei den Sicherungsnehmern die größte Gruppe. Auch Hedge Fonds nutzen das Potential von Kreditderivaten in besonderem Ausmaß. Alleine zwischen den Jahren 2004 und 2006 hat sich ihr Marktanteil verdoppelt und machte im Jahr 2006 insgesamt ein Drittel aus. Die vermehrte Einflussnahme von Hedge Fonds auf den Kreditderivate-Markt hatte einige Auswirkungen auf den gesamten Markt. So wurde die Liquidität des gesamten Marktes stark erhöht, zugleich nahm auch die Nachfrage nach höheren Kreditrisiken zu. Die Möglichkeit, das Kreditrisiko separat handeln zu können, bringt für die Banken entscheidende Vorteile mit sich. Große Banken, die viele Kredite an einzelne Großunternehmen vergeben, können dadurch das Ausfallrisiko absichern, verteilen und auslagern. Für kleine Banken, die keinen Zugang zu der guten Bonität internationaler Großkunden haben, ergibt sich die Möglichkeit, durch den Verkauf von CDS ihr Kreditportfolio breiter zu streuen. Auch hier wird das Risiko dadurch besser über den Kapitalmarkt verteilt, zusätzlich können dadurch Kreditausfälle besser verkraftet werden. Der CDS wird zumeist außerbörslich gehandelt, was einerseits den Vorteil der individuellen Gestaltungsmöglichkeiten mit sich bringt, andererseits eine geringere Handelbarkeit und Transparenz der Kontrakte zur Folge hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung beleuchtet die Rolle des CDS am Finanzmarkt und beschreibt das Ziel der Arbeit, sowohl betriebswirtschaftliche als auch rechtliche Aspekte zu untersuchen.

2. KREDITDERIVATE: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen von Kreditrisiken und die Entwicklung derivativer Kreditinstrumente sowie deren wichtigste Ausprägungsformen.

3. CREDIT DEFAULT SWAP (CDS) – BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE ASPEKTE: Es werden die Funktionsweise, Marktteilnehmer, Credit Events, Bewertungsaspekte und die regulatorischen Rahmenbedingungen für CDS analysiert.

4. CREDIT DEFAULT SWAP – UNTERNEHMENSRECHTLICHE BEHANDLUNG: Das Kapitel widmet sich den bilanziellen Grundsätzen und unterscheidet dabei detailliert zwischen der Bilanzierung eines CDS als Garantie und als Option.

5. CREDIT DEFAULT SWAP – STEUERRECHTLICHE BEHANDLUNG: Hier werden die steuerlichen Konsequenzen der CDS-Gestaltung als Garantie bzw. Option unter Berücksichtigung des Maßgeblichkeitsprinzips dargestellt.

6. FAZIT: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die weitere Entwicklung der CDS-Regulierung ab.

Schlüsselwörter

Credit Default Swap, CDS, Kreditderivate, Kreditrisikotransfer, ISDA Master Agreement, Bilanzierung, Steuerrecht, Garantie, Option, Leerverkaufsverordnung, Finanzkrise, Drohverlustrückstellung, Referenzschuldner, Cash Settlement, Physical Settlement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Credit Default Swap (CDS) als einem zentralen Instrument am Markt für Kreditderivate.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Neben der betriebswirtschaftlichen Funktionsweise und der Marktbedeutung stehen die unternehmensrechtliche Bilanzierung und die steuerrechtliche Einordnung im Vordergrund.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Ausgestaltung des CDS sowie die maßgeblichen Unterschiede in der bilanziellen und steuerlichen Behandlung je nach Einstufung als Garantie oder Option aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine fundierte Literatur- und Rechtsquellenanalyse durchgeführt, um die betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte zu strukturieren und gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Grundlagen der Kreditderivate, eine betriebswirtschaftliche Analyse des CDS, sowie eine detaillierte Prüfung der bilanziellen und steuerrechtlichen Behandlung unter Berücksichtigung geltender Gesetze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kreditrisikotransfer, Credit Events, Bilanzierung als Garantie oder Option und regulatorische Anforderungen wie die Leerverkaufsverordnung.

Wie unterscheidet sich die Bilanzierung bei einem Physical Settlement?

Beim Physical Settlement findet eine physische Lieferung des Referenzaktivums statt, was rechtlich komplexer ist als ein bloßer Barausgleich, weshalb hierfür meist notierte Anleihen genutzt werden.

Warum wird die Bilanzierung eines CDS als "Garantie" oder "Option" differenziert?

Die Differenzierung ist entscheidend für die bilanzielle Darstellung: Bei der Garantie erfolgt keine eigenständige Bewertung, während die Einstufung als Option die Passivierung einer Verbindlichkeit bzw. Aktivierung im Umlaufvermögen erfordert.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Credit Default Swap. Wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Aspekte
Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz
Note
2
Autor
Damir Pandur (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
31
Katalognummer
V995074
ISBN (eBook)
9783346365422
ISBN (Buch)
9783346365439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
finanz finanzinstrument credit default swap cds steuern recht aktien finanzmarkt Aktienbörse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Damir Pandur (Autor:in), 2021, Credit Default Swap. Wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Aspekte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/995074
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Leseprobe aus  31  Seiten
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