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Der Sprachgebrauch im deutschsprachigen Judo im Vergleich

Titel: Der Sprachgebrauch im deutschsprachigen Judo im Vergleich

Hausarbeit , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jonas Kandylakis (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inwiefern spielen neben dem deutschen Sprachgebrauch andere Sprachen eine wichtige Rolle im Judo? Welche Fachbegriffe tauchen oft auf? Welche Medien werden genutzt? Neben der Beantwortung dieser und noch weiterer Fragen, bietet diese Ausarbeit außerdem eine kurze historische Zusammenfassung des Judos in Deutschland.

Der sanfte Weg, auch unter dem Namen Judo bekannt, ist in Deutschland bereits seit vielen Jahren verbreitet. Ausgehend davon ist es besonders interessant, den Sprachgebrauch im deutschsprachigen Raum näher linguistisch unter die Lupe zu nehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Historischer Hintergrund

3 Hauptteil

4 Fazit

5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den spezifischen Sprachgebrauch im deutschsprachigen Judo und analysiert das Zusammenspiel zwischen traditioneller japanischer Terminologie und deutschen Fachbegriffen im Trainingsalltag.

  • Historische Entwicklung des Judo in Japan und Deutschland
  • Bedeutung der japanischen Fachterminologie als "Common Ground"
  • Integration deutscher Begriffe und Anweisungen im Training
  • Analyse von Videosequenzen zur Vermittlung von Bewegungsabläufen
  • Die Rolle der Etikette im Sprachgebrauch (Reishiki)

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Sprachgebrauch im Judo – Grundlegende japanische Begrifflichkeiten

Um den Sprachgebrauch im Judo näher zu betrachten, bietet sich an zu schauen, in welchen Formen das Judo eigentlich Sprache nutzt. Hier gibt es das klassische Setting: Das gängige Training im Verein. An dieser Stelle gibt es bereits eine Reihe an Begriffen, die in jedem Fall benötigt oder auch als zu erlernendes Grundwissen betrachtet werden. Wie bereits im Kapitel zum historischen Hintergrund erklärt wurde, stammt dieser traditionelle Kontaktsport aus Japan. Folglich ist auch eine Vielzahl an Begrifflichkeiten diesem, auch in Deutschland, entnommen. Beginnen tut dies schon bei der Trainingsstätte. Diese wird nicht, wie es in den meisten deutschen Sportvereinen üblich ist, einfach Halle, oder Sporthalle genannt, sondern trägt den Namen „Dojo“. Dieses Bezeichnung lässt sich am besten in den Worten Kanos beschreiben: „In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass das Wort Dojo aus dem Buddhismus kommt, wo es einen „Ort der Erleuchtung“ bezeichnet. Vergleichbar zu einem Kloster, ist ein Dojo ein geheiligter Ort, zu dem Leute kommen, um ihren Körper und Geist zu perfektionieren.“

Um einem Dojo zu entsprechen bedarf es einiger Vorkehrungen im Verein zu treffen. Der Boden muss mit Matten ausgelegt werden, die im Fachjargon „Tatami“ genannt werden und eigentlich als traditioneller Fußboden in japanischen Haushalten ihren Gebrauch finden. Ein weiterer essenzieller Bestandteil des Judo-Trainings ist die entsprechende Kleidung. Um die in der Sportart wichtigen Griffe und Würfe korrekt und gut ausführen zu können, wird der „Judogi“ verwendet. Während die weiße Jacke und die weiße Hose keine besonderen Bezeichnungen haben, so hat der Gürtel hingegen einen höheren Stellenwert: Dieser zeigt an, welche Stufe der Graduierung der Trainierende innehat. Hier wird in zwei Graduierungs-Grade unterschieden. Der Erste erstreckt sich in Deutschland vom weißen bis zum braunen Gurt. Diese Klasse nennt sich „Kyu“ und bedeutet übersetzt so viel wie „Stufe“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung beschreibt die Entstehung der Arbeit im Rahmen eines Seminars und definiert das Ziel, den Sprachgebrauch im Judo durch Literatur und Videobeobachtung zu untersuchen.

2 Historischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge des Judo in Japan, die Philosophie von Jigoro Kano und die Etablierung des Sports in Deutschland durch Pioniere wie Erich Rahn.

3 Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Verwendung japanischer Fachbegriffe im Training und kontrastiert diese mit der deutschen Sprache, wobei Aspekte wie Etikette, Prüfungsordnungen und die praktische Vermittlung beleuchtet werden.

4 Fazit: Das Fazit bestätigt, dass japanische Fachbegriffe eine essenzielle Basis bilden, jedoch durch deutsche Bezeichnungen ergänzt werden, um den Trainingsalltag und die technische Vermittlung zu erleichtern.

5 Ausblick: Der Ausblick diskutiert mögliche sprachliche Einflüsse aus anderen Kampfsportarten wie dem Brazilian-Jiu-Jitsu oder MMA und schlägt weiterführende Vergleichsarbeiten vor.

Schlüsselwörter

Judo, Sprachgebrauch, japanische Fachbegriffe, Kampfsport, Training, Etikette, Reishiki, Judogi, Kyu-Grad, Dan-Grad, Randori, Kata, Traineranweisungen, deutsche Sprache, Sportdidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert den spezifischen Sprachgebrauch innerhalb der japanischen Sportart Judo, wie sie in deutschen Vereinen praktiziert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die historische Entwicklung des Judo, die Bedeutung der japanischen Terminologie als Basis und die parallele Nutzung deutscher Begriffe zur Anleitung im Training.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu zeigen, wie sich eine Mischform aus japanischen Fachbegriffen und der deutschen Sprache im Trainingsalltag etabliert hat und wie diese vermittelt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur sowie die direkte Beobachtung und Auswertung von Videosequenzen aus dem Judotraining.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung grundlegender japanischer Begrifflichkeiten, der Etikette (Reishiki) und die Beobachtung von Trainingseinheiten hinsichtlich der sprachlichen Kommunikation zwischen Trainer und Judoka.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Judo, Sprachgebrauch, japanische Terminologie, Training, Etikette, Vermittlung und Sportfachsprache.

Warum spielt die Etikette beim Sprachgebrauch eine so wichtige Rolle?

Die Etikette (Reishiki) bildet das Fundament für ein respektvolles Miteinander im Dojo, wobei feste japanische Grußformeln und Rituale den Rahmen jeder Trainingseinheit definieren.

Welchen Einfluss haben Prüfungsordnungen auf die Sprache?

Die offiziellen Prüfungsordnungen des Deutschen Judo-Bundes schreiben verbindlich bestimmte japanische Fachbegriffe vor, die jeder Judoka für den Aufstieg in höhere Gürtelgrade beherrschen muss.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Sprachgebrauch im deutschsprachigen Judo im Vergleich
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,7
Autor
Jonas Kandylakis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V994748
ISBN (eBook)
9783346361738
ISBN (Buch)
9783346361745
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sprachgebrauch judo vergleich linguistik germanistik kampfsport deutsch sprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Kandylakis (Autor:in), 2020, Der Sprachgebrauch im deutschsprachigen Judo im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/994748
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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