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Europäische Kapitalmarktunion und Stabilitätsziele. Risikodiversifikation und Risikominderung durch Stärkung kapitalmarktbezogener Unternehmensfinanzierung

Title: Europäische Kapitalmarktunion und Stabilitätsziele. Risikodiversifikation und Risikominderung durch Stärkung kapitalmarktbezogener Unternehmensfinanzierung

Research Paper (undergraduate) , 2019 , 42 Pages , Grade: Gut 15 Punkte

Autor:in: Jonathan Avtalyon (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

Wäre das europäische Finanzsystem als Finanzierungssystem stabiler, wenn sich Unternehmen stärker über Kapitalmärkte finanzierten? 2015 hat die Europäische Kommission ihren Aktionsplan zur Schaffung einer Kapitalmarktunion veröffentlicht. In erster Linie sollen die europäischen Kapitalmärkte integriert werden, um mehr Kapital in die Realwirtschaft zu leiten und so Wachstum zu fördern. In zweiter Linie führt die Kommission die Stabilität des Finanzsystems als Zweck und Folge von Integration und verstärkter Finanzierung über Kapitalmärkte an, die Schockbewältigung, Risikoteilung und Unabhängigkeit von Kreditinstituten ermöglichten.

Die Untersuchung erarbeitet eine interdisziplinäre Antwort auf die Frage, ob die vermehrte Finanzierung europäischer Unternehmen über Aktien, Schuldverschreibungen, crowdinvesting und Kreditfonds das europäische Finanz(ierungs)system diversifizieren und systemisches Risiko mindern kann. Diese Fragen erlangen neue Bedeutung angesichts der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der Suche nach Wegen zur Erholung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

I. Europäische Kapitalmarktunion …

II. … und Stabilität durch Diversifikation durch Stärkung kapitalmarktbezogener Unternehmensfinanzierung – Konkretisierung der Fragestellung und Untersuchungsgang

B. Abstraktionen der Finanzsystemstabilität

I. Finanzsystemstabilität formell und materiell – Definitionsansätze

II. Systemisches Risiko

III. Risikominderung durch Diversifikation bezogen auf Entitäten und das System

IV. Zwischenergebnis

C. Stabilität des europäischen bankkreditbezogenen Unternehmensfinanzierungssystems

I. Unternehmen als Entität im europäischen Bankfinanzierungssystem: Struktur und Finanzierung

II. Banken als Entität im europäischen Bankfinanzierungssystem: Kreditrisiko, Transformation und Intermediation

III. System(in)stabilitätspotenzial der bankkreditbezogenen Unternehmensfinanzierung

1. Dimension der Systemstruktur des Finanzierungssystems

2. Dimension der Kapitalstruktur des Finanzierungssystems

IV. Zwischenergebnis

D. Stabilität des europäischen kapitalmarktbezogenen Unternehmensfinanzierungssystems

I. Unternehmensfinanzierung durch Aktien und Schuldverschreibungen unter Intermediation von Investmentbanken

1. Risiken der Entitäten innerhalb der bankvermittelten Unternehmensfinanzierung durch Wertpapiere i. e. S.

2. Systemstabilitätspotenzial der Unternehmensfinanzierung über Aktien- und Schuldverschreibungsmärkte – wertende Analyse unter Bezug auf das Bankfinanzierungssystem

II. Unternehmensfinanzierung durch crowdinvesting als bankunabhängige Alternative der CMU

1. Risiken der Entitäten innerhalb der Unternehmensfinanzierung durch crowdinvesting

2. Systemstabilitätspotential der Unternehmensfinanzierung durch crowdinvesting – wertende Analyse unter Bezug auf das Bankfinanzierungssystem

III. Unternehmensfinanzierung durch Kreditfonds als bankunabhängige Alternative der CMU

1. Risiken der Entitäten innerhalb der Unternehmensfinanzierung durch Kreditfonds

2. Systemstabilitätspotential der Unternehmensfinanzierung durch Kreditfonds – wertende Analyse unter Bezug auf das Bankfinanzierungssystem

IV. Zwischenergebnis

E. Schlussbetrachtung mit Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und inwiefern eine verstärkte Finanzierung von Unternehmen über Kapitalmärkte das Finanzsystem stabiler machen kann, indem sie die Abhängigkeit von Bankkrediten reduziert und Risiken diversifiziert. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) als Rückgrat der europäischen Wirtschaft.

  • Analyse der Stabilität im europäischen Bankfinanzierungssystem
  • Untersuchung systemischer Risiken und deren Diversifikation
  • Evaluation von Aktien- und Schuldverschreibungsmärkten als Finanzierungsalternativen
  • Bewertung von Crowdinvesting und Kreditfonds in der Kapitalmarktunion
  • Auswirkungen der Finanzierungsstruktur auf die Resilienz der Realwirtschaft

Auszug aus dem Buch

II. Systemisches Risiko

Wie die Finanzsystemstabilität ist auch der Begriff des systemischen Risikos nicht eindeutig fassbar und hat verschiedene Elemente: Umfasst sind (i) die Betroffenheit des Finanzsystems als Gesamtheit oder bedeutender Institutionen, (ii) die Disruption der Systemakteure und ihrer Funktionen, i. e. ihrer Leistungen für das System, (iii) die Übertragung nichtsystemischer Schocks innerhalb des Systems aufgrund seiner Vernetztheit und die daraus folgende Verstärkung (Ansteckung), (iv) die negativen Wirkungen auf die Realwirtschaft, (v) der durch das Systemrisiko herrschende Vertrauensverlust und (vi) der evolutive Charakter systemischen Risikos.

Der evolutive Charakter systemischen Risikos liegt in seiner Brückenwirkung von vorgelagerten anfänglichen Schocks zu nachgelagerten systemischen Ereignissen als Realisierung und hat vier Entwicklungsphasen: Ein externes Ereignis führt zu einem anfänglichen, nichtsystemischen Schock bei einzelnen Finanzinstitutionen (i), den diese aufgrund ihrer Vernetztheit an andere weitergeben und so vergrößern (ii), wodurch weitere Akteure unter Stress i. S. wirtschaftlichen Drucks in Form von Risiken geraten (iii), sodass es schließlich zu einer weiteren Verstärkung durch Zweitrundeneffekte kommt (iv). Systemisches Risiko hat eine strukturelle (i) und eine zeitliche (ii) Dimension: Die strukturelle Dimension systemischen Risikos misst bzw. hat ihre Quelle in der Finanzsystemstruktur, insb. Größe, Struktur, Marktanteile, Risikokonzentration und Vernetztheit der Finanzentitäten. Die zeitliche Dimension stellt sich in der Aggregierung systemischen Risikos über die Zeit dar, das aus dem kollektiven Verhalten der Entitäten in Abhängigkeit von wirtschaftlichen Phasen folgt, meist Prozyklizität fördernd.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Einführung in die Kapitalmarktunion (CMU), ihre Ziele zur Stärkung der Unternehmensfinanzierung und die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Stabilität des Finanzsystems.

B. Abstraktionen der Finanzsystemstabilität: Herleitung des Stabilitätsbegriffs, Analyse systemischer Risiken und des Konzepts der Risikodiversifikation auf Systemebene.

C. Stabilität des europäischen bankkreditbezogenen Unternehmensfinanzierungssystems: Analyse der dominierenden Bankfinanzierung, insbesondere für KMU, und Ermittlung des damit verbundenen systemischen Instabilitätspotenzials.

D. Stabilität des europäischen kapitalmarktbezogenen Unternehmensfinanzierungssystems: Untersuchung von Aktien- und Schuldverschreibungsmärkten, Crowdinvesting sowie Kreditfonds als alternative Finanzierungsquellen zur Diversifizierung und Stabilitätserhöhung.

E. Schlussbetrachtung mit Ausblick: Fazit der Analyse, dass eine Diversifizierung der Finanzierungsquellen durch eine vertiefte Kapitalmarktunion das systemische Risiko senken und die Stabilität des Finanzsystems erhöhen kann.

Schlüsselwörter

Kapitalmarktunion, Finanzsystemstabilität, Systemisches Risiko, Bankkreditfinanzierung, KMU, Risikodiversifikation, Unternehmensfinanzierung, Aktienmärkte, Schuldverschreibungen, Crowdinvesting, Kreditfonds, Prozyklizität, Finanzintermediation, Realwirtschaft, Finanzmarktregulierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie eine stärkere Integration der europäischen Kapitalmärkte und die Diversifizierung von Unternehmensfinanzierungsquellen dazu beitragen können, das europäische Finanzsystem resilienter gegenüber Krisen zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Finanzsystemstabilität, systemisches Risiko, die Rolle von Banken versus Kapitalmärkten bei der Finanzierung sowie neue Finanzierungsmodelle wie Crowdinvesting und Kreditfonds.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ergründen, ob und wie ein Wandel von einer bankzentrierten hin zu einer kapitalmarktgestützten Finanzierungsstruktur für europäische Unternehmen systemisches Risiko reduzieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Analyse, bei der abstrakte Stabilitätskonzepte mit aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen und empirischen Erkenntnissen zur Finanzmarktstruktur verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des bestehenden, bankkreditgeprägten Systems und die kritische Würdigung alternativer Kapitalmarktinstrumente (Aktien, Schuldverschreibungen, Crowdinvesting, Kreditfonds) unter dem Aspekt der Stabilitätssteigerung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kapitalmarktunion, systemisches Risiko, Finanzstabilität, Diversifikation, Bankenabhängigkeit und KMU-Finanzierung sind die zentralen Begriffe.

Warum sind KMU für die Analyse so bedeutsam?

KMU bilden die Mehrheit der europäischen Unternehmen und tragen maßgeblich zu Wachstum und Beschäftigung bei; da ihre Finanzierung stark von Banken abhängt, sind sie bei Schocks im Bankensektor besonders gefährdet.

Inwiefern stellen Kreditfonds ein Risiko oder eine Chance dar?

Kreditfonds bieten als alternative Finanzierungsquelle eine Chance zur Diversifizierung und Entlastung der Banken, bergen jedoch Risiken, die durch angemessene Regulierung und ein effektives Risikomanagement kontrolliert werden müssen.

Was bedeutet "systemisches Risiko" in diesem Kontext?

Es bezeichnet das Risiko, dass Schocks innerhalb eines Finanzsystems aufgrund der Vernetzung der Akteure zu einer Instabilität des gesamten Systems oder der Realwirtschaft führen.

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Details

Title
Europäische Kapitalmarktunion und Stabilitätsziele. Risikodiversifikation und Risikominderung durch Stärkung kapitalmarktbezogener Unternehmensfinanzierung
College
Humboldt-University of Berlin
Course
Schwerpunktfach Bankrecht und Finanzordnung
Grade
Gut 15 Punkte
Author
Jonathan Avtalyon (Author)
Publication Year
2019
Pages
42
Catalog Number
V990920
ISBN (eBook)
9783346353412
ISBN (Book)
9783346353429
Language
German
Tags
Kapitalmarktunion Unternehmensfinanzierung Systemrisiko Bankenunion Kapitalstruktur Wertpapiere crowdinvesting Kreditfonds Systemstabilität interdisziplinär peer-to-peer Kreditintermediation Aktien Schuldverschreibungen Diversifikation Eigenkapital Fremdkapital VWL BWL Rechtswissenschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jonathan Avtalyon (Author), 2019, Europäische Kapitalmarktunion und Stabilitätsziele. Risikodiversifikation und Risikominderung durch Stärkung kapitalmarktbezogener Unternehmensfinanzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/990920
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