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Die EU als sicherheitspolitischer Akteur. Ein Beispiel anhand der Libyen Krise

Titel: Die EU als sicherheitspolitischer Akteur. Ein Beispiel anhand der Libyen Krise

Akademische Arbeit , 2018 , 21 Seiten , Note: 2.3

Autor:in: Nicole Brandlmeier (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird anhand des Realismus und des Institutionalismus erklärt, wie die Sicherheitspolitik der Europäischen Union ausgerichtet und entstanden ist ebenso weshalb sie sich in der Internationalen Politik engagiert. Diese wird anschließend analysiert und ausgewertet. Des Weiteren wird näher darauf eingegangen, welche genauen Interessen innerhalb der EU herrschten und warum die EU auf Libyen keinen ausschlaggebenden Einfluss hatte. Zum Schluss wird die EU mit der NATO verglichen, da die NATO, im Vergleich zur EU, in der Libyenkrise ein sicherheitspolitischer Akteur war.

Zur Darstellung der Theorien dienen Literatur von Robert O. Keohane (Neorealism and its critics), Jervis Roberts (International Security) und Kenneth N. Waltz (Theory of International Politics), ebenso wie Manfred G. Schmidt zur Interdependenz (Wörterbuch zur Politik). Weitere Literatur zur Europäischen Union und ihren außenpolitischen Ausrichtungen werden von Sigmar Schmidt und Wolf Schünemann (Europäische Union), Werner Weidenfeld (Die Europäische Union) und Hans-Georg Ehrhart (Europa als sicherheitspolitischer Akteur), ausgelegt. Ferner werden viele Angaben der Webseiten der einzelnen Institutionen, wie der NATO und der EU entnommen. Durch die Möglichkeiten der Digitalen Welt werden Informationen der Zeitungsartikel durch deren Archive und Internetseiten verwendet.

Die Europäische Union hat sich seit dem Vertrag von Lissabon erheblich fortentwickelt. Konstitutionelle Erneuerungen haben dazu geführt, dass die Europäische Union mit mehr Kooperation ihre Ziele und Interessen weiterhin erfolgreich verfolgen kann. Zu den Interessen gehören unter anderem die Friedenssicherung, die Förderung von Rechtsstaatlichkeit und die der Menschenrechte, weiterhin die Integration anderer Länder und die Förderung von Demokratie.
,"Der Arabische Frühling", eine im Dezember 2010 beginnende Reihe von Aufständen, Proteste und Revolutionen in der Arabischen Welt fordern die Europäische Union in ihrer Sicherheitspolitik heraus und bringt sie schnell an ihre Grenzen. Durch Sanktionen und humanitäre Hilfestellung trug die Europäische Union ihren Beitrag zur Friedenssicherung bei. Es stellt sich jedoch die Frage, warum konnte die Europäische Union kein Sicherheitspolitischer Akteur werden?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Libyen Krise

3. Die Reaktionen innerhalb der EU

4. Die GASP/GSVP seit Lissabon

5. Neo-Realismus

6. Neoliberale-Institutionalismus ,, Instituions Matter”

7. Die Europäische Identität in der Internationalen Politik

7.1. Die schwere Entwicklung der GASP und GSVP

7.2. Die Ziele und Werte der GASP

8. Der Interessen Dissens

9. EU und Libyen

10. Die EU und die NATO

11. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand der theoretischen Ansätze des Realismus und des Institutionalismus, warum die Europäische Union während der Libyen-Krise nicht als einheitlicher sicherheitspolitischer Akteur agieren konnte und welche Faktoren ihre Handlungsfähigkeit beeinflussten.

  • Analyse der EU-Sicherheitspolitik im Kontext der Libyen-Krise
  • Gegenüberstellung von Neo-Realismus und Neoliberalem Institutionalismus
  • Bewertung der Rolle der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP/GSVP)
  • Untersuchung der institutionellen Zusammenarbeit zwischen EU und NATO
  • Diskussion über nationale Interessenkonflikte innerhalb der EU

Auszug aus dem Buch

2. Die Libyen Krise

Im Jahre 2004 wurde in den Medien berichtet, wie Deutschlands Bundeskanzler Gerhard Schröder, Libyen eine Partnerschaft anbot. Zusammen mit Libyens Herrscher Muammar al-Gaddafi, wollte er ein politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit anstreben. Man sprach von einem „Neubeginn” bilateraler Beziehung zu Libyen. Vier Jahre später schloss, der damalige italienische Premierminister, Silvio Berlusconi einen Freundschaftsvertrag mit Libyen ab. Im selben Jahr, nahm die Europäische Union Verhandlungen über ein Rahmenabkommen mit Libyen auf: eine Zusammenarbeit in gemeinsamen Interessen, wie Handel und Migration, so wie dessen Eingliederung in die bi- und multilateralen internationalen Beziehungen.

Diese noch so ermundernden Verhandlungen mit dem Ziel die Beziehung Europas und seiner südlichen Nachbarschaft zu pflegen, nahmen im Frühjahr 2011 eine ‘gewaltige’ Wendung. Der „Arabische Frühling”, hatte nun auch Libyen erreicht.

Proteste, Aufstände und Demonstrationen, begannen seit dem 15.02.2011 gegen das Gaddafi Regime und wurden gewaltsam vom Regime niedergeschlagen. Schnell wurden die Zustände als „Bürgerkriegsähnlich” gewertet.

Aufgrund angehender Eskalation von Gewalt gegen Zivilisten verabschiedete der UN Sicherheitsrat am 26.02.2011 die Resolution 1970. Ein Waffenembargo und gezielte Sanktionen gegen Gaddafi, einige Familienangehörige so wie hochrangige Regime-Angehörige wurden von dem internationalen Strafgerichtshof beschlossen. Das Embargo umfasste die Sperrung von Konten und Reiseverbote.

Aufgrund mangelnder Reaktion von der libyschen Seite, verabschiedete der UN Sicherheitsrat am 17.03.2011 die Resolution 1973 mit folgenden Beschluss gegen das Gaddafi Regime: „mit dem Ausdruck seiner großer Besorgnis, über die sich verschlimmernde Lage, die Eskalation der Gewalt und die zahlreichen Opfer unter der Zivilbevölkerung und erneut erklärend, dass die libysche Behörden dafür verantwortlich sind, die libysche Bevölkerung zu Schützen”:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Ambitionen der EU als globaler Akteur und führt in die Fragestellung ein, warum sie in der Libyen-Krise keine handlungsfähige sicherheitspolitische Rolle einnehmen konnte.

2. Die Libyen Krise: Dieses Kapitel skizziert die diplomatischen Bemühungen um Libyen vor 2011 sowie die Eskalation der Gewalt während des „Arabischen Frühlings“, die zur UN-Resolution 1973 führte.

3. Die Reaktionen innerhalb der EU: Hier wird analysiert, wie die EU auf den Konflikt reagierte, wobei die Uneinigkeit der Mitgliedsstaaten und die Dominanz nationaler Alleingänge im Vordergrund stehen.

4. Die GASP/GSVP seit Lissabon: Dieses Kapitel erläutert die institutionellen Reformen des Vertrags von Lissabon, insbesondere die Einführung des Hohen Vertreters und des EAD, zur Stärkung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

5. Neo-Realismus: Die theoretischen Grundlagen des strukturellen Realismus, basierend auf Akteuren, Machtstreben und Anarchie im internationalen System, werden hier definiert.

6. Neoliberale-Institutionalismus ,, Instituions Matter”: Das Kapitel beschreibt den kooperativen Ansatz durch Institutionen und Regime, um Anarchie durch Interdependenz und gemeinsame Regeln zu bewältigen.

7. Die Europäische Identität in der Internationalen Politik: Die Entstehung der EU als Wirtschaftsbündnis und die Herausforderungen bei der Identitätsbildung in der Außenpolitik werden hier thematisiert.

7.1. Die schwere Entwicklung der GASP und GSVP: Das Kapitel betrachtet die historische Entwicklung der sicherheitspolitischen Integration der EU, von der EPZ bis zur Sicherheitsstrategie nach 2001.

7.2. Die Ziele und Werte der GASP: Hier werden die normativen Ziele der GASP, wie Friedenssicherung und Förderung der Rechtsstaatlichkeit, zusammengefasst.

8. Der Interessen Dissens: Die Ursachen für die unterschiedlichen Positionen der EU-Staaten (Frankreich, Deutschland, Italien) im Libyenkonflikt werden detailliert analysiert.

9. EU und Libyen: Es wird untersucht, warum die institutionelle Bindung Libyens an die EU begrenzt war und welche machtpolitischen Spielräume der EU zur Verfügung standen.

10. Die EU und die NATO: Das Kapitel vergleicht die Profile beider Organisationen und erläutert die Funktionsweise des „Berlin-Plus“-Abkommens zur Krisenbewältigung.

11. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass nationale Interessen und die mangelnde sicherheitspolitische Reife der EU eine einheitliche Rolle in der Libyen-Krise verhinderten.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Libyen-Krise, Sicherheitspolitik, GASP, GSVP, Neo-Realismus, Neoliberaler Institutionalismus, UN-Resolution 1973, NATO, Berlin-Plus-Abkommen, Interdependenz, Außenpolitik, Krisenmanagement, Souveränität, Machtinteressen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle der Europäischen Union als sicherheitspolitischer Akteur am Fallbeispiel der Libyen-Krise und beleuchtet die Gründe für deren mangelnde Handlungsfähigkeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Erklärungsmodelle des Realismus und Institutionalismus, die Entwicklung der GASP/GSVP nach dem Vertrag von Lissabon sowie die sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen EU und NATO.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, warum die EU trotz bestehender sicherheitspolitischer Strukturen im Libyenkonflikt nicht einheitlich agieren konnte und welche nationalen Interessenkonflikte dabei eine Rolle spielten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die theoretische Konzepte (Realismus, Institutionalismus) auf die empirischen Ereignisse der Libyen-Krise anwendet und durch Literatur sowie offizielle Dokumente untermauert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Analyse der EU-Strukturen und der Libyen-Krise sowie den Vergleich mit der NATO als sicherheitspolitischem Akteur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sicherheitspolitik, GASP, Libyen-Krise, EU, NATO, Neo-Realismus und Neoliberaler Institutionalismus charakterisieren.

Warum konnte die EU im Libyen-Fall keine Führungsrolle einnehmen?

Die Arbeit zeigt, dass die EU aufgrund einer fehlenden gemeinsamen strategischen Lageeinschätzung und der Priorisierung nationaler Interessen durch ihre Mitgliedsstaaten gespalten war.

Welche Rolle spielt die NATO in der Analyse?

Die NATO wird als erfolgreicheres sicherheitspolitisches Instrument im Libyen-Einsatz dargestellt, wobei das „Berlin-Plus“-Abkommen als notwendige Ergänzung für die militärischen Defizite der EU hervorgehoben wird.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die EU als sicherheitspolitischer Akteur. Ein Beispiel anhand der Libyen Krise
Hochschule
Universität Regensburg
Note
2.3
Autor
Nicole Brandlmeier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V990851
ISBN (eBook)
9783346353535
ISBN (Buch)
9783346353542
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sicherheitspolitischer akteur beispiel libyen krise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicole Brandlmeier (Autor:in), 2018, Die EU als sicherheitspolitischer Akteur. Ein Beispiel anhand der Libyen Krise, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/990851
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Leseprobe aus  21  Seiten
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