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Arbeitsbedingte psychische Belastungen in der stationären Krankenpflege. Eine empirische Untersuchung

Title: Arbeitsbedingte psychische Belastungen in der stationären Krankenpflege. Eine empirische Untersuchung

Research Paper (postgraduate) , 2020 , 36 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Melanie Stark (Author)

Nursing Science - Miscellaneous

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In dieser empirischen Hausarbeit werden im Rahmen des quantitativen Forschungsansatzes die Ausprägungen von arbeitsbedingten psychischen Belastungen in der stationären Krankenpflege untersucht und auf der Studiengrundlage Maßnahmen skizziert, welche die psychische Gesundheit von Pflegekräften erhalten beziehungsweise diese fördern können.

Die Coronakrise in diesem Jahr brachte erneut zum Vorschein, wie knapp die Ressource Pflegepersonal tatsächlich ist. Die Brisanz wird durch die aktuellen politischen Entscheidungen deutlich, so wurden bedingt durch die Corona-Pandemie Personaluntergrenzen in der stationären Krankenpflege ausgesetzt und kürzlich in Niedersachen eine Arbeitszeiterhöhung für Pflegekräfte von 60 Stunden pro Woche gesetzlich legitimiert. Bereits heute ist von einem erheblichen Fachkräftemangel in der stationären Krankenversorgung auszugehen, Berechnungen zufolge fehlen 131.500 Pflegekräfte in stationären Einrichtungen. Der Fachkräftemangel wird sich voraussichtlich durch die zukünftigen Bevölkerungs- und Beschäftigungsstrukturen weiter verschärfen. Dies stellt vor dem Hintergrund einer stetigen Ökonomisierung im Gesundheitswesen eine große Herausforderung für die Branche dar.

Die einhergehende Arbeitsverdichtung in der stationären Krankenversorgung scheint sich auf die Gesundheit der Mitarbeiter auszuwirken. Pflegende weisen erhöhte Ausfallzeiten auf, ca. 17,9% der Fehltage resultieren aus psychischen Störungen. Arbeitsbedingte psychische Belastungen können langfristig die Entstehung von psychischen Erkrankungen begünstigen und weisen eine Kausalität zum vorzeitigen Ausstieg aus dem Pflegeberuf auf.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spannungsfeld stationäre Krankenpflege

2.1. Zukünftige Herausforderungen für die stationäre Krankenpflege

2.2. Arbeitsbedingte psychische Belastungen in der Pflege

2.3. Auswirkungen von arbeitsbedingten psychischen Belastungen

3. Methodik

3.1. Forschungsdesign und Untersuchungsinstrument

3.2. Datengrundlage und Stichprobe

3.3. Datenerhebung

3.4. Datenauswertung

4. Ergebnisse

4.1. Bewertung der arbeitsbedingten psychischen Belastungsfaktoren

4.2. Abgeleitete Maßnahmen aus den Studienergebnissen

5. Diskussion

5.1. Diskussion der Studienergebnisse

5.2. Methodenkritik

6. Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Ausprägungen arbeitsbedingter psychischer Belastungen bei Pflegekräften in der stationären Krankenversorgung, um auf Basis der empirischen Ergebnisse gesundheitsfördernde Maßnahmen für das Pflegemanagement abzuleiten.

  • Analyse der Belastungssituation im stationären Pflegedienst
  • Untersuchung quantitativer und qualitativer Arbeitsbelastungsfaktoren
  • Evaluation des sozialen Arbeitsumfelds und der Arbeitsorganisation
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur psychischen Gesundheitsprävention

Auszug aus dem Buch

2.2. Arbeitsbedingte psychische Belastungen in der Pflege

Hohe physische und psychische Belastungen in der stationären Krankenpflege führen zu einem vorzeitigen Ausstieg aus dem Beruf und können Einfluss auf den Gesundheitszustand der Beschäftigten nehmen. Die Techniker Krankenkasse berichtete in ihrem Gesundheitsreport über erhöhte Ausfallzeiten bei den Beschäftigten in der Pflegebranche, wobei rund 17,9% aller Fehltage aus psychischen Störungen resultieren (TK, 2019). Herr Dr. Baas gab in diesem Zusammenhang an: „[...] Ja, es geht Deutschlands Kranken- und Altenpflegern gesundheitlich überdurchschnittlich schlecht. Sie sind öfter und länger krank als Menschen in anderen Berufen. Kranken- und Altenpfleger fallen durchschnittlich jährlich für rund 23 Tage krankheitsbedingt aus, das sind acht Tage mehr, als in der Vergleichsgruppe aller Beschäftigten (15 Tage). Analog dazu erhalten sie durchschnittlich mehr Arzneimittel und davon auch größere Mengen. Besonders die Psyche ist beim Pflegepersonal vergleichsweise stark betroffen [...]“ (TK, 2019).

Dieses Phänomen spiegelt sich auch in der beruflichen Praxis der Autorin wieder, auffallend viele Pflegekräfte frequentieren die Klinik für Psychiatrie, um professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Ursachen für erhöhte psychische Belastungen im Pflegeberuf sind vielseitig. Schichtdienst, im Besonderen Nachtarbeit, als auch häufiges Einspringen und Mehrarbeit können als Grund identifiziert werden. Ferner spielen arbeitsbedingte psychische Traumatisierungen eine große Rolle. Auch geringe Aufstiegschancen und schlechte materielle Rahmenbedingungen in Bezug auf ausbleibende Honorierung sowie unterdurchschnittliche Bezahlung können psychische Belastungen begünstigen. Psychische Belastungen wirken sich auf die Entstehung von psychischen Erkrankungen aus, darunter zählen unter anderem Depressionen, Posttraumatische Belastungsstörungen und Burnout. Für Letzteres definiert der Autor die mangelnde Abgrenzung von der Arbeit als Risikofaktor und erkennt eine deutlich erhöhte Prävalenz bei Pflegekräften.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Fachkräftemangel und die steigende Arbeitsverdichtung in der stationären Krankenpflege als zentrale Herausforderungen für die psychische Gesundheit der Beschäftigten.

2. Spannungsfeld stationäre Krankenpflege: Dieses Kapitel erörtert die ökonomischen Rahmenbedingungen und die daraus resultierenden Belastungsfaktoren für das Pflegepersonal, inklusive gesundheitlicher Auswirkungen.

3. Methodik: Hier wird der quantitative Forschungsansatz begründet, das Studiendesign erläutert und die Durchführung der Onlinebefragung mittels BGW-Fragebogen detailliert dargelegt.

4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Auswertung der Befragungsdaten, unterteilt in die verschiedenen Belastungsdimensionen sowie erste abgeleitete Maßnahmen.

5. Diskussion: Hier werden die Ergebnisse kritisch interpretiert, mit der ursprünglichen Forschungshypothese abgeglichen und einer methodischen Reflexion unterzogen.

6. Resümee und Ausblick: Das Schlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und plädiert für eine fortgesetzte Beobachtung sowie weitere Studien zur Wirksamkeit gesundheitsfördernder Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Krankenpflege, psychische Belastung, Arbeitsverdichtung, Fachkräftemangel, quantitative Arbeitsbelastung, qualitative Arbeitsbelastung, Schichtarbeit, Gesundheitsförderung, Burnout, Stressprävention, Mitarbeitergesundheit, stationäre Versorgung, Arbeitsorganisation, psychische Erkrankung, Pflegemanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die spezifischen arbeitsbedingten psychischen Belastungen von Pflegekräften, die unter ökonomischem Druck in der stationären Krankenversorgung tätig sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Bereiche quantitative Arbeitsbelastung, qualitative Belastungsfaktoren durch Patientenverhalten, Arbeitsorganisation, das soziale Arbeitsumfeld und die außerberufliche Situation ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, das Ausmaß psychischer Belastungen empirisch zu ermitteln und konkrete Managementmaßnahmen zur Erhaltung der Mitarbeitergesundheit zu skizzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde ein quantitativer Forschungsansatz gewählt, der auf einer schriftlichen Onlinebefragung von 28 Pflegekräften mit einem standardisierten BGW-Fragebogen basiert.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen die detaillierte Datenauswertung der Befragung präsentiert sowie daraus abgeleitete Interventionsmöglichkeiten für das Management diskutiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die quantitative Arbeitsbelastung, der Fachkräftemangel, die stationäre Krankenpflege, psychische Prävention und das Stressmanagement durch Supervision oder Dienstplanung.

Welche Rolle spielt der Faktor "Patientenverhalten" bei den Ergebnissen?

Die Untersuchung zeigt, dass insbesondere Aggressivität und mangelnde Motivation von Patienten signifikante qualitative Belastungsfaktoren für das Pflegepersonal darstellen.

Inwieweit konnten die aufgestellten Hypothesen bestätigt werden?

Die Forschungshypothese, dass die untersuchten Bedingungen zu starken Belastungen führen, konnte nicht vollumfänglich verifiziert werden, da die Daten partiell starke, aber in der Gesamtschau differenzierte Ausprägungen aufzeigen.

Welche Rolle spielen Führungskräfte bei der Reduzierung der Belastung?

Die Autorin betont, dass Führungskräfte durch Instrumente wie eine partizipative Dienstplanung, Fallsupervision und eine gesunde Gestaltung von Schichtmodellen signifikant zur Entlastung beitragen können.

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Details

Title
Arbeitsbedingte psychische Belastungen in der stationären Krankenpflege. Eine empirische Untersuchung
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Melanie Stark (Author)
Publication Year
2020
Pages
36
Catalog Number
V989027
ISBN (eBook)
9783346349378
ISBN (Book)
9783346349385
Language
German
Tags
Empirische Forschung Pflegemanagement Gesundheitsprävention Stationäre Krankenpflege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Stark (Author), 2020, Arbeitsbedingte psychische Belastungen in der stationären Krankenpflege. Eine empirische Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/989027
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