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Unterstützte Kommunikation. Wie wird Gebärdensprache im schulischen Alltag eingesetzt?

Title: Unterstützte Kommunikation. Wie wird Gebärdensprache im schulischen Alltag eingesetzt?

Term Paper , 2019 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Alina We (Author)

Speech Science / Linguistics

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Summary Excerpt Details

Die folgende Fragestellung ist für den Aufbau der Arbeit handlungsleitend: Wie wird Gebärdensprache in den schulischen Alltag mit eingebunden? Es wird ein Überblick über verschiedene Kommunikationshilfsmittel gegeben. Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt jedoch auf dem Kommunikationshilfsmittel der Gebärden. Unterstützte Kommunikation ist für Menschen, die nicht sprechen können, das wichtigste Verständigungsmittel. Jedoch sind viele nicht betroffene Menschen über die Unterstützte Kommunikation nicht ausreichend informiert. Dieser Text beleuchtet die Unterstützte Kommunikation von allen Seiten. Die Unterstütze Kommunikation kann den Alltag betroffener Personen und der Menschen in ihrem Umfeld erleichtern. Betroffene Menschen sind nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern oft auch alte Menschen, Flüchtlinge oder Personen, die aus anderen Gründen übergangsweise oder dauerhaft nicht sprechen können oder wollen.

Gebärden sind ein sehr wichtiges Kommunikationshilfsmittel, da diese Sprache fast alle Menschen der Welt lernen können. Außerdem kann Gebärdensprache immer und jederzeit angewendet werden und es sind keine weiteren Hilfsmittel, wie beispielsweise elektronische Geräte nötig, um zu kommunizieren. Allgemein ist zum Verständnis zu sagen, dass Kommunikation in diesem Text auf verbale und nonverbale Interaktion zwischen Menschen zu beziehen ist. Außerdem ist zu sagen, dass sich ausschließlich auf die Entwicklung in Deutschland bezogen wird, da sonst der Umfang dieser Arbeit zu groß wird. Zudem behandelt die vorliegende Arbeit bei der Gebärdensprache und deren Nutzung nur Kindern mit einer geistigen Behinderung im schulischen Kontext.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unterstützte Kommunikation

2.1 Entwicklung Unterstütze Kommunikation in Deutschland

2.2 Zielgruppe der Unterstützen Kommunikation

2.3 Elektronische Kommunikationshilfen

2.4 Nicht-elektronische Kommunikationshilfen

2.5 Körpereigene Kommunikationsformen

2.6 Praktische Anwendung der Unterstützten Kommunikation

3. Gebärden

3.1 Geschichte der Gebärden

4. Unterstützte Kommunikation an integrativen Schulen

4.1 Gebärden an einer Schule für geistig Behinderte

4.2 Studienergebnisse zum Partizipationserleben hörgeschädigter Kinder an der allgemeinen Schule

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Möglichkeiten, Gebärdensprache effektiv in den schulischen Alltag von Kindern mit geistiger Behinderung zu integrieren, um ihre Teilhabe und Kommunikationsfähigkeit zu stärken.

  • Grundlagen und Formen der Unterstützten Kommunikation
  • Methodische Einbindung von Gebärden in den Unterricht
  • Unterschiede zwischen integrativen Schulen und Sonderschulen
  • Analyse des Partizipationserlebens von hörgeschädigten Kindern
  • Bedeutung der sozialen Interaktion für die Persönlichkeitsentwicklung

Auszug aus dem Buch

4.1 Gebärden an einer Schule für geistig Behinderte

Das Beispiel handelt von einer vierten Klasse einer Schule für geistig Behinderte (vgl. Schlüter 2005, S. 327). Die Schüler und Schülerinnen sind seit der ersten Klasse zusammen, sind jedoch mittlerweile zwischen neun und elf Jahren alt und wurden bereits mit Unterstützter Kommunikation in Verbindung gesetzt (ebd). Zum Beispiel wurde an jedem Montagmorgen im Morgenkreis der Wochenplan in Form von Bildern als Gedächtnisstütze aufgehangen (ebd.). Allgemein ist über die Schule zu sagen, dass wissenschaftlichen Unterlagen zufolge zwischen 20 und 40 Prozent von Schülern einer geistig behinderten Schule keine Lautsprache beherrschen beziehungsweise auf sich aufmerksam machen können (vgl. Schlüter 2005, S. 321). Diese Prozentzahlen sagen, dass der Bedarf an Unterstützter Kommunikation an Schulen für geistig Behinderte sehr hoch ist (vgl. Schlüter 2005, S. 322). Mitten in der zweiten Klasse stieß eine Schülerin dazu, die ausschließlich mit Gebärden kommunizierte (vgl. Schlüter 2005. S. 327). Dem Klassenteam blieb nichts anderes übrig als den gesamten Schulalltag mit Gebärden zu unterstützten, damit sich Jeder in der Klasse gleichermaßen am Unterricht beteiligen konnte (ebd.). Innerhalb des Lehrerteams in der Klasse wurde entschieden, sich an der deutschen Gebärdensprache zu orientieren, damit die Kinder nach der Schule oder im weiteren Leben immer noch weiter kommunizieren können (ebd.). Es gab keine motorischen und kognitiven Bedenken bei der Ausführung (ebd.). Natürlich können alle Kinder die Ausführung im feinmotorischen Bereich nicht perfekt, aber man kann sie verstehen und das ist das entscheidende (ebd.). Bei den Alltagsgebärden konnten die Kinder sehr schnell verstehen, was es bedeuten soll (ebd.). Bei den etwas schwierigeren Gebärden erstellten die Kinder sich selber Vereinfachungen bis sie die richtige Bewegung der Gebärde können (ebd.). Zu vergleichen ist dies mit den Kindern, wenn sie in der Lautsprache ein schweres Wort nicht beherrschen. Sie vereinfachen es zuerst bevor sie es richtig aussprechen können (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert Unterstützte Kommunikation und formuliert die zentrale Fragestellung zur Integration von Gebärdensprache im schulischen Alltag.

2. Unterstützte Kommunikation: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Hilfsmittel, die Zielgruppe sowie die historische Entwicklung und praktische Anwendung in Deutschland.

3. Gebärden: Hier werden Kategorien der Gebärdensprache erläutert und die historische Entwicklung vom Methodenstreit bis zur heutigen Akzeptanz nachgezeichnet.

4. Unterstützte Kommunikation an integrativen Schulen: Dieses Kapitel analysiert die Vorteile der Kommunikation für Schüler im gemeinsamen Unterricht und stellt eine Studie zum Partizipationserleben vor.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Gebärdensprache für das Selbstbild der Betroffenen zusammen und gibt Ausblicke auf zukünftige Anforderungen an Schulen.

Schlüsselwörter

Unterstützte Kommunikation, Gebärdensprache, geistige Behinderung, Inklusion, Integrationsschule, Partizipation, Kommunikationshilfen, Sonderpädagogik, Lautsprache, Hörschädigung, Förderplan, Selbstwertgefühl, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Unterstützten Kommunikation, insbesondere dem Einsatz von Gebärden, um Menschen ohne oder mit eingeschränkter Lautsprache die Teilhabe am sozialen und schulischen Leben zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die verschiedenen Kommunikationssysteme (elektronisch, nicht-elektronisch, körpereigen), die Rolle der Gebärdensprache im Unterricht sowie die Inklusion von Kindern mit Förderbedarf.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie Gebärdensprache konkret in den Alltag von Schulen eingebunden werden kann, um eine bessere Verständigung und soziale Integration zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen und Studienergebnissen (insbesondere Hintermair & Lepold, 2010), um Theorie und Praxis zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Unterstützten Kommunikation, die Geschichte und Systematik der Gebärden sowie die praktische Umsetzung an integrativen und Sonderschulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Unterstützte Kommunikation, Gebärdensprache, Inklusion, Partizipation und Förderplanung definiert.

Wie unterscheidet sich der Ansatz an integrativen Schulen von dem an Sonderschulen für geistig Behinderte?

Während in integrativen Schulen der Fokus auf der Teilhabe der beeinträchtigten Kinder in einer Gruppe hörender Kinder liegt, wird an Sonderschulen oft der gesamte Tagesablauf durch Gebärden als ständiges Kommunikationsmedium strukturiert.

Warum ist das "Selbstbild" der Kinder ein so wichtiger Aspekt?

Das Selbstbild verbessert sich signifikant, wenn Kinder durch Gebärden in die Lage versetzt werden, sich selbst zu artikulieren und von ihrer Umgebung verstanden zu werden, anstatt passiv auf die Interpretation anderer angewiesen zu sein.

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Details

Title
Unterstützte Kommunikation. Wie wird Gebärdensprache im schulischen Alltag eingesetzt?
College
University of Cologne
Grade
1,7
Author
Alina We (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V986837
ISBN (eBook)
9783346353061
ISBN (Book)
9783346353078
Language
German
Tags
Gebärdensprache Unterstützte Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alina We (Author), 2019, Unterstützte Kommunikation. Wie wird Gebärdensprache im schulischen Alltag eingesetzt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/986837
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