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Theoretische Überlegungen zur Traumbearbeitung als Interventionsmethode und Wirkmechanismus in den Gruppentherapieformen des Göttinger Modells

Title: Theoretische Überlegungen zur Traumbearbeitung als Interventionsmethode und Wirkmechanismus in den Gruppentherapieformen des Göttinger Modells

Term Paper , 2020 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Michael Rauch (Author)

Psychology - Consulting and Therapy

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie die Untersuchung von Träumen in der Gruppentherapie ein wichtiges Element therapeutischen Fortschritts werden kann. Im Gegensatz zur Dyade in der Einzeltherapie ist bei der Traumanalyse in der Gruppenpsychotherapie – wie bei allen anderen Analyse- und Interventionsformen – der Umstand zu beachten, dass sich die Beziehungen auf 3 Ebenen manifestieren. Zwischen einzelnen Mitgliedern, zwischen einem Gruppenmitglied und der Leiterin der Gruppe, sowie zwischen einem Gruppenmitglied und der gesamten Gruppe. In dieser gesteigerten Komplexität ließe sich das Unbehagen vieler Therapeuten in Zusammenhang mit der Arbeit in und mit Gruppen vermuten. Nicht umsonst heißen Lehrbücher etwa: "Keine Angst vor Gruppen".

Wie sieht nun ein adäquater Umgang mit Träumen einzelner Gruppenmitglieder aus, sodass den Bedürfnissen des Patienten, der Gruppe, der aktuellen Phase und Situation am besten Rechnung getragen wird? Eine erschöpfende und generalisierbare Antwort auf diese Frage kann nur asymptotisch gelingen und nicht Anspruch dieser Arbeit sein. Stattdessen soll nach einer kurzen Einführung in den Traum und dessen Funktion im klassisch Freud´schen Sinne, über den Umgang und den spezifischen Nutzen von Träumen in der Gruppenpsychotherapie gesprochen werden. Vor dem Hintergrund des Freud´schen Postulats, der Traum sei eine halluzinierte Wunscherfüllung, soll in Abhängigkeit der angewandten Gruppentherapieformen des Göttinger Modells jeweils für einen spezifischen Umgang mit Träumen argumentiert werden. In der abschließenden Diskussion werden Möglichkeiten, Grenzen und Implikationen der Traumbearbeitung als Intervention und Wirkmechanismus in der Gruppenpsychotherapie erörtert.

Wie gelingt eine gemeinsame Bearbeitung des Traums? Welche Rolle und Aktivität kommen dem Analytiker zu und welche den anderen Teilnehmern? Außerdem: Wie profitieren Gruppenmitglieder von der Analyse eines Traumes eines anderen Teilnehmers? In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie die Untersuchung von Träumen in der Gruppentherapie ein wichtiges Element therapeutischen Fortschritts werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Träume und deren Funktion – Traumdeutung & Traumarbeit

3. Über den Umgang und spezifischen Nutzen von Träumen in den Gruppenpsychotherapieformen des Göttinger Modells

3.1 Traumbearbeitung in Abhängigkeit der gewünschter Regressionstiefe

3.1.1 Psychoanalytisch interaktionelle Gruppentherapie

3.1.2 Psychoanalytisch orientierte Gruppenpsychotherapie

3.1.3 Die analytische Gruppenpsychotherapie

Diskussion: Möglichkeiten, Grenzen und Implikationen der Traumbearbeitung als Intervention und Wirkmechanismus in der Gruppenpsychotherapie

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert und die methodische Umsetzung der Traumbearbeitung innerhalb der verschiedenen Gruppentherapieformen des Göttinger Modells, mit dem Ziel, den Traum als therapeutisches Interventionswerkzeug und Wirkmechanismus in der Gruppenpsychotherapie theoretisch zu fundieren.

  • Grundlagen der Freud'schen Traumtheorie und Traumarbeit
  • Differenzierung des Traumumgangs nach Regressionstiefe im Göttinger Modell
  • Vergleich der psychoanalytisch interaktionellen, psychoanalytisch orientierten und analytischen Gruppentherapie
  • Traumbearbeitung als kommunikativer Akt und interpersonelles Spiegelungsphänomen
  • Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Traumanalyse in Gruppen

Auszug aus dem Buch

3. Über den Umgang und spezifischen Nutzen von Träumen in den Gruppenpsychotherapieformen des Göttinger Modells

Selbstverständlich ist die Traumanalyse im psychodynamischen Sinne den Gruppenpsychotherapien vorbehalten, die sich aus einer ursprünglich psychoanalytischen Richtung herausgebildet haben. Das Göttinger Modell ist das in Deutschland am weitesten verbreitete Gruppenverfahren, welches von Heigl und Heigl-Evers bereits in den 70er Jahren initiiert wurde. Dabei handelt es sich um ein Modell, dass – ebenso wie die englische Schule um Foulkes (1948) – Psychoanalyse und Sozialpsychologie kombiniert (vgl. König, 2008).

Der Traum soll in dieser Arbeit speziell anhand der drei Behandlungsformen des Göttinger Modells untersucht werden: Der analytischen Gruppenpsychotherapie, der psychoanalytisch orientierten Gruppenpsychotherapie und der psychoanalytisch interaktionellen Gruppenpsychotherapie. Die inhaltliche Begrenzung auf dieses Modell soll allerdings nicht den Eindruck einer Beschränkung der abstrahierten Ergebnisse bezüglich des Umgangs mit dem Traum in Gruppen erwecken, denn das Göttinger Modell ist ein relativ offenes wie anschlussfähiges Modell für Methoden und Interventionen bspw. der mentalisierungsbasierten Psychotherapie, der übertragungsfokussierten Psychotherapie, sowie Elementen der dialektisch-behavioralen Therapie (Arbeitsgemeinschaft Gruppenpsychotherapie und Gruppenanalyse – Göttinger Modell, 2020). Zunächst folgt nun eine Differenzierung zwischen den drei Behandlungsformen des Göttinger Modells anhand dem für den Umgang mit Träumen relevanten Parameter: der Regressionstiefe. Für die jeweilige Methode soll dann die Art der Traumbearbeitung in der Gruppe sowie dessen therapeutischer Nutzen theoretisiert und erörtert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel führt in die historische Entwicklung der Traumanalyse ein und skizziert den Übergang von der individuellen Dyade zur komplexeren Gruppendynamik, in der Träume neue Fragestellungen aufwerfen.

2. Träume und deren Funktion – Traumdeutung & Traumarbeit: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Freud'schen Traumtheorie erläutert, wobei insbesondere die Unterscheidung zwischen manifestem Inhalt, latenten Traumgedanken und den Mechanismen der Traumarbeit im Fokus stehen.

3. Über den Umgang und spezifischen Nutzen von Träumen in den Gruppenpsychotherapieformen des Göttinger Modells: Dieses Kapitel differenziert den methodischen Umgang mit Träumen innerhalb des Göttinger Modells anhand des Parameters der Regressionstiefe.

3.1 Traumbearbeitung in Abhängigkeit der gewünschter Regressionstiefe: Es wird untersucht, wie unterschiedliche therapeutische Modelle auf verschiedenen topischen Ebenen arbeiten und welche Auswirkungen dies auf die Arbeit mit Träumen hat.

3.1.1 Psychoanalytisch interaktionelle Gruppentherapie: Dieses Kapitel erörtert, warum bei Patienten mit strukturellen Störungen auf der bewussten Ebene eine regressionsfördernde Technik wie die Traumanalyse meist nicht angezeigt ist.

3.1.2 Psychoanalytisch orientierte Gruppenpsychotherapie: Hier wird aufgezeigt, wie auf einer vorbewussten Ebene eine mittlere Regression angestrebt wird, bei der Träume vorwiegend im Hinblick auf ihre interpersonelle Bedeutung im Hier und Jetzt der Gruppe gedeutet werden.

3.1.3 Die analytische Gruppenpsychotherapie: Dieses Kapitel fokussiert auf die Arbeit mit unbewussten Fantasien, bei der Traum- und Phantasiearbeit als Mittel zur vertieften Selbsterkenntnis und zur Überwindung von Widerständen innerhalb der Gruppe dienen.

Diskussion: Möglichkeiten, Grenzen und Implikationen der Traumbearbeitung als Intervention und Wirkmechanismus in der Gruppenpsychotherapie: Die abschließende Diskussion reflektiert die Stärken der Gruppen-Traumarbeit gegenüber dem Einzelsetting und betrachtet aktuelle Einflüsse wie die Corona-Pandemie auf das Traumgeschehen.

Schlüsselwörter

Gruppenpsychotherapie, Göttinger Modell, Traumdeutung, Traumarbeit, Psychoanalyse, Regressionstiefe, interpersonelle Beziehungen, Übertragung, Gegenübertragung, manifeste Trauminhalte, latente Traumgedanken, Wunscherfüllung, Gruppenanalyse, Triebkonflikt, psychodynamische Therapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Fundierung und der praktischen Anwendung der Traumbearbeitung im Rahmen der verschiedenen Gruppenpsychotherapieformen des Göttinger Modells.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verbindet klassische psychoanalytische Traumtheorien mit den spezifischen Anforderungen und Dynamiken der Gruppenpsychotherapie, insbesondere unter Berücksichtigung unterschiedlicher Regressionsniveaus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen und die notwendigen methodischen Anpassungen der Traumanalyse in Abhängigkeit der spezifischen Behandlungsformen des Göttinger Modells (interaktionell, orientiert, analytisch) herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse psychodynamischer und psychoanalytischer Konzepte sowie deren systematischer Anwendung auf die Struktur des Göttinger Modells.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Traumbearbeitung in Abhängigkeit von Regressionstiefen variiert und wie interpersonelle Prozesse in der Gruppe als Spiegel für unbewusste Inhalte genutzt werden können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Göttinger Modell, Traumarbeit, Regressionstiefe, Gruppenanalyse, psychoanalytische Interaktion und interpersonelle Spiegelung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Traumbearbeitung in den drei Gruppenformen des Modells?

Während die interaktionelle Form auf bewusster Ebene arbeitet und keine Regressionsförderung sucht, nutzt die analytische Form die Regression gezielt, um unbewusste Fantasien und Konflikte in der Gruppe bearbeitbar zu machen.

Warum ist die Anwesenheit anderer Gruppenmitglieder für die Traumarbeit so wertvoll?

Andere Teilnehmer fungieren als "Spiegelflächen", die den Traum affektiv lebendig machen und eine Kommunikation über interpersonelle Beziehungen ermöglichen, was über das bloße Verständnis des individuellen Traums hinausgeht.

Welche Rolle spielt die Corona-Pandemie in der Diskussion der Arbeit?

Die Arbeit reflektiert die aktuelle Relevanz veränderter Träume während der Krise und diskutiert, wie die Traumbearbeitung einen Weg zurück in den üblicheren therapeutischen Prozess bieten kann.

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Details

Title
Theoretische Überlegungen zur Traumbearbeitung als Interventionsmethode und Wirkmechanismus in den Gruppentherapieformen des Göttinger Modells
College
International Psychoanalytic University
Grade
1,0
Author
Michael Rauch (Author)
Publication Year
2020
Pages
20
Catalog Number
V985256
ISBN (eBook)
9783346343383
ISBN (Book)
9783346343390
Language
German
Tags
theoretische überlegungen traumbearbeitung interventionsmethode wirkmechanismus gruppentherapieformen göttinger modells
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Rauch (Author), 2020, Theoretische Überlegungen zur Traumbearbeitung als Interventionsmethode und Wirkmechanismus in den Gruppentherapieformen des Göttinger Modells, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/985256
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