Diese Literaturrecherche untersucht anhand von sieben vorhandenen Arbeiten, welchen Einfluss Führung auf die Performanz von virtuellen Teams in Unternehmen hat. Das Ziel ist es, den erforderlichen Überblick über das Forschungsfeld zu geben. Im Jahr 2020 ist das Arbeiten durch die aktuelle Corona-Pandemie oftmals nicht mehr so möglich, wie es davor war. Deswegen müssen Arbeitgeber schnell und innovativ zu alternativen Konzepten wechseln. So werden viele Arbeitgeber vor die Herausforderung gestellt, den Mitarbeitern das Arbeiten ohne direkten Kontakt zu ermöglichen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter trotzdem gut miteinander kommunizieren können.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Relevanz der Forschungsfrage
3. Definitionen
3.1 Transformationale und Transaktionale Führung
3.2 Self- leadership
3.3 Self- managed Teams
3.4 Leaderplex framework
3.5 Shared und concentrated leadership
4. Methode
4. 1 Auswahl der Fachdatenbanken
4.2 Suchbegriffe
4.3 Inklusions- und Exklusionskriterien
4.4 Kodierung
5. Ergebnisse
5.1 Transformationale Führung
5.2 Transformationale und Transaktionale Führung
5.3 Transformationale Führung und Self- Leadership
5.4 Verschiedene Führungsstile
6. Diskussion
6.1 Zusammenfassung des Forschungsstandes
6.2 Implikationen für die Forschung und Praxis
6.3 Zukünftige Forschung:
6.4 Limitationen
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlich fundierten Überblick über den Einfluss verschiedener Führungsstile auf die Performanz virtueller Teams in Unternehmen zu geben. Basierend auf einer Literaturanalyse wird untersucht, welche Führungsansätze die Effektivität und Kommunikation in räumlich verteilten Arbeitsumgebungen fördern oder einschränken können.
- Analyse des Einflusses von Führung auf die Leistung virtueller Teams
- Untersuchung von transformationaler und transaktionaler Führung
- Rolle von Self-leadership und Shared-leadership
- Einfluss von technologischen Medien und strukturellen Rahmenbedingungen
- Synthese von Forschungsergebnissen zur Ableitung von Empfehlungen für die Praxis
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
„The virtual environment and its various communication technologies have created a new context for leadership and teamwork” (Hambley et al., 2006, S.1). Wie man anhand des Zitates erkennt, spielte schon 2006 die virtuelle Arbeitswelt eine immer größere Rolle. Im Jahr 2020 ist das Arbeiten durch die aktuelle Corona Pandemie oftmals nicht mehr so möglich, wie es davor war. Deswegen müssen Arbeitgeber schnell und innovativ zu alternativen Konzepten wechseln. So werden viele Arbeitgeber vor die Herausforderung gestellt, den Mitarbeitern das Arbeiten ohne direkten Kontakt zu ermöglichen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter trotzdem gut miteinander kommunizieren können. Eine Lösung dafür können virtuelle Teams bieten. Diese werden als „team or group whose members are mediated by time, distance, or technology, […] includ[ing] computer-mediated communications and computer-supported cooperative work “(Driskell et al., 2003, S.297) definiert.
Allerdings gibt es bisher nur wenig Forschung darüber, welcher Führungsstil die Performanz von virtuellen Teams am besten fördern kann. Virtuelle Führung wird als „social influence process mediated by AIT [advances information technologies] to produce a change in attitudes, feelings, thinking, behavior, and/ or performance with individuals, groups, and/or organizations” (Avolio et al., 2001, S.617), definiert. Zudem sind die Ergebnisse bis jetzt sehr divers und unübersichtlich, da es sehr viele Führungsstile gibt. Aufgrund dessen untersucht dieser Literatur Review anhand von sieben vorhandenen Papern, welchen Einfluss Führung auf die Performanz von virtuellen Teams in Unternehmen hat. Das Ziel ist es, den erforderlichen Überblick über das Forschungsfeld zu geben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der virtuellen Arbeitswelt ein und definiert die zentralen Begriffe sowie die Zielsetzung des Literatur Reviews.
2. Relevanz der Forschungsfrage: Hier wird der Mehrwert virtueller Teams für Unternehmen sowie die theoretische Bedeutung einer fundierten Führung innerhalb dieser Strukturen erläutert.
3. Definitionen: In diesem Abschnitt werden theoretische Grundlagen wie transformationale und transaktionale Führung, Self-leadership und das Leaderplex-Modell wissenschaftlich definiert.
4. Methode: Dieser Teil beschreibt den systematischen Recherchevorgang, inklusive der genutzten Datenbanken, Suchbegriffe und der angewandten Inklusions- und Exklusionskriterien für die Auswahl der Paper.
5. Ergebnisse: Die zentralen Forschungsergebnisse aus den ausgewählten Studien werden nach Führungsstilen gegliedert und detailliert gegenübergestellt.
6. Diskussion: Das Fazit des Forschungsstandes fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, diskutiert Implikationen für Forschung und Praxis und reflektiert die Limitationen der Arbeit.
Schlüsselwörter
Virtuelle Teams, Führung, Performanz, Transformationale Führung, Transaktionale Führung, Self-leadership, Shared-leadership, Virtuelle Arbeit, Kommunikation, Leaderplex framework, Management, Innovationsmanagement, Literatur Review, Teamleistung, Arbeitswelt 2020.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht in Form eines Literatur Reviews, wie Führungskräfte die Leistungsfähigkeit von virtuellen Teams in Unternehmen beeinflussen können.
Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit adressiert?
Zentrale Themen sind verschiedene Führungsstile (z. B. transformational, transaktional, shared leadership), das Konzept von virtuellen Teams und deren Performanz in einer digitalen Arbeitsumgebung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, den Einfluss von Führung auf die Performanz virtueller Teams durch eine systematische Analyse existierender wissenschaftlicher Paper zu klären und einen Überblick über den Forschungsstand zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Erstellung verwendet?
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in Fachdatenbanken wie PsycInfo, Web of Science und Business Source Ultimate unter Anwendung festgelegter Inklusions- und Exklusionskriterien durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil präsentiert die Definitionen der relevanten Führungsbegriffe, die methodische Vorgehensweise bei der Suche und die detaillierte Darstellung und Auswertung der Ergebnisse aus sieben ausgewählten empirischen Studien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird am besten durch Begriffe wie Virtuelle Führung, Performanz von virtuellen Teams, Transformationale Führung und Shared-leadership beschrieben.
Warum gibt es widersprüchliche Ergebnisse bezüglich der transformationalen Führung?
Die Arbeit stellt fest, dass Studien unterschiedliche Ergebnisse zeigen, was vermutlich an den verschiedenen Stichproben (Studenten vs. berufstätige Teams) und den unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Studien liegt.
Welche Rolle spielen die "Monitor"- und "Producer"-Rollen im virtuellen Kontext?
Die Analyse zeigt, dass diese Verhaltensrollen innerhalb des Leaderplex-Modells besonders in gut performenden Teams häufiger auftreten und signifikant zur Effektivität beitragen.
Ist eine externe Führungskraft für virtuelle Teams zwingend notwendig?
Die Forschung ist hier nicht eindeutig; die Arbeit zeigt jedoch, dass neben hierarchischer Führung auch Konzepte wie Shared-leadership und strukturelle Unterstützungen maßgeblich zur Teamleistung beitragen können.
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- Anonym (Author), 2020, Die Performance von virtuellen Teams in Unternehmen. Der Einfluss von Führung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/983846