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Die Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese auf das Christentum in Ostdeutschland nach dem zweiten Weltkrieg

Titel: Die Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese auf das Christentum in Ostdeutschland nach dem zweiten Weltkrieg

Hausarbeit , 2019 , 8 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Elke Buchholz (Autor:in)

Soziologie - Krieg und Frieden, Militär

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit untersucht die Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese auf das Christentum in Ostdeutschland in Bezug auf den Zeitraum nach dem zweiten Weltkrieg. Es soll herausgefunden werden, inwieweit die Modernisierung einen Einfluss auf die Relevanz von christlicher Kirche und Religion hat. Dies ist besonders interessant, da die kritischsten Stimmen gegen Kirchenasyl aus Ostdeutschland stammen. Die Arbeit nutzt die Definition der Säkularisierungsthese nach Gert Pickel als Grundlage, welche besagt, je größer der Modernisierungsgrad einer Gesellschaft ist, desto bedeutungsloser ist Religion für diese.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese nach dem zweiten Weltkrieg auf Ostdeutschland

2.1 Definition und Einführung der Messeinheiten für die Säkularisierungsthese

2.2 Der Verlauf der Kirchenaustrittsrate in Ostdeutschland

2.3 Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in Ostdeutschland

2.4 Ergebnisse des Vergleichs von BIP und Anzahl der Kirchenaustritte

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese auf das Christentum in Ostdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, um herauszufinden, inwiefern Modernisierungsprozesse die Relevanz von Kirche und Religion beeinflussen.

  • Vergleich von Modernisierungsindikatoren (BIP) und religiöser Vitalität (Kirchenaustrittsraten).
  • Theoretische Fundierung der Säkularisierung durch Gert Pickel.
  • Analyse des Entkirchlichungsprozesses in der DDR im historischen Kontext.
  • Untersuchung der Rolle politischer Repressionen gegenüber der Kirche.
  • Kritische Reflexion der Eignung der gewählten Messeinheiten für die Säkularisierungsthese.

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Einführung der Messeinheiten für die Säkularisierungsthese

Um zu verstehen was die Säkularisierungsthese besagt, muss zuerst verstanden werden, dass es keine einheitliche Definition der Säkularisierungsthese gibt, da auch für die Religion als einer der beiden Kernaspekte keine allgemeingültige Definition vorliegt (vgl. Lippmann 2008). Daher nimmt diese Arbeit die Definition der Säkularisierungsthese von Gert Pickel zur Grundlage. Diese besagt, dass je größer der Modernisierungsgrad einer Gesellschaft ist, desto bedeutungsloser ist Religion für diese (vgl. Pickel 2010). Dieser Bedeutungsverlust wird dabei ausdifferenziert durch die Beschreibung der Säkularisierung als ein Prozess, bei welchem unter anderem religiöse Institutionen und Handlungen an sozialer Relevanz verlieren (vgl. Wilson 1966). Somit konstatiert die Säkularisierungsthese einen Antagonismus von Religion und Moderne (vgl. Pollack, Pickel 2003).

Um die Relevanz von Religion in einer Gesellschaft zu ermitteln, bedienen sich die meisten Soziologen der Betrachtung der religiösen Vitalität, diese „umfasst den Grad der gesellschaftlichen Verteilung individueller Religiosität in gleicher Weise wie den Grad der Verteilung religiösen Verhaltensweisen” (Pickel 2010: 220). Diese lassen sich beispielsweise durch Kirchgangsraten, Anzahl der kirchenzugehörigen Personen, sowie Selbsteinschätzungen zu Glaube und Religiosität der Gesellschaftsmitglieder ermessen (vgl. Bruce 2002; Pickel 2010; Pollack, Pickel 2003). Um den Relevanzverlust von Religion, beziehungsweise die Abnahme religiöser Vitalität darzustellen, werden in dieser Arbeit die Kirchenaustrittsraten betrachtet, da diese einfach zu bewerten sind und regelmäßige Erhebungen vorliegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die aktuelle Debatte um die Relevanz von Kirche und Religion ein und formuliert die Forschungsfrage zur Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese in Ostdeutschland.

2. Die Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese nach dem zweiten Weltkrieg auf Ostdeutschland: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen sowie die verwendeten Messeinheiten (BIP und Kirchenaustrittsraten) und analysiert deren Verlauf in Ostdeutschland im Zeitverlauf.

2.1 Definition und Einführung der Messeinheiten für die Säkularisierungsthese: Hier wird die Definition von Gert Pickel als Grundlage etabliert und die Entscheidung für die Indikatoren Kirchenaustritte und BIP begründet.

2.2 Der Verlauf der Kirchenaustrittsrate in Ostdeutschland: Dieser Abschnitt beschreibt den rapiden Abwärtstrend der Kirchenmitgliedschaften in der DDR und identifiziert die Faktoren hinter diesem Entkirchlichungsprozess.

2.3 Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in Ostdeutschland: Hier wird die wirtschaftliche Entwicklung in der DDR zwischen 1950 und 1989 als Indikator für den Modernisierungsgrad analysiert.

2.4 Ergebnisse des Vergleichs von BIP und Anzahl der Kirchenaustritte: Dieses Kapitel setzt die Daten zum BIP und zu den Kirchenaustritten in Beziehung, um die Gültigkeit der Säkularisierungsthese zu prüfen.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Säkularisierungsthese in der untersuchten Form durch die vorliegenden Daten nur bedingt gestützt wird, da politische Repressionen als weitere wesentliche Einflussfaktoren fungierten.

Schlüsselwörter

Säkularisierungsthese, Ostdeutschland, Christentum, Kirche, Modernisierung, Bruttoinlandsprodukt, Kirchenaustrittsrate, DDR, Entkirchlichung, religiöse Vitalität, Gert Pickel, Detlef Pollack, Sozialgeschichte, Repression, Konfession

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die empirische Anwendbarkeit der soziologischen Säkularisierungsthese auf das Christentum in der ehemaligen DDR nach 1945.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Zusammenhang von Modernisierung (gemessen am BIP) und dem Relevanzverlust von Religion (gemessen an Kirchenaustritten) sowie der Rolle des politischen Systems der DDR.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, inwieweit Modernisierungsprozesse die Relevanz von Kirche und Religion in Ostdeutschland beeinflusst haben und ob die Säkularisierungsthese diesen Prozess hinreichend erklärt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretisch geleitete Analyse durchgeführt, bei der statistische Daten zur Kirchenaustrittsrate und zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) miteinander verglichen werden, um Korrelationen im Sinne der Säkularisierungsthese zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Messeinheiten, die historische Betrachtung der Kirchenaustritte, die wirtschaftliche Entwicklung der DDR und den abschließenden Vergleich dieser beiden Datensätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Säkularisierungsthese, Entkirchlichung, Modernisierung, DDR, Kirchenaustritte und religiöse Vitalität.

Warum lässt sich der Relevanzverlust der Kirche laut Autorin nicht allein mit dem BIP erklären?

Das BIP ist kein ausreichend präziser Indikator für Modernisierung, da der massive Entkirchlichungsprozess in der DDR auch stark durch politisch motivierte Repressionen des Staates gegen die Kirche geprägt war.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit über die Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Säkularisierungsthese in der untersuchten Form nicht vollständig auf das ostdeutsche Christentum zutrifft, da der Prozess der Entkirchlichung phasenweise verlief und stark mit politischem Druck korrelierte, statt nur durch Modernisierung bedingt zu sein.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese auf das Christentum in Ostdeutschland nach dem zweiten Weltkrieg
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,7
Autor
Elke Buchholz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
8
Katalognummer
V981708
ISBN (eBook)
9783346353757
Sprache
Deutsch
Schlagworte
anwendbarkeit säkularisierungsthese christentum ostdeutschland weltkrieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elke Buchholz (Autor:in), 2019, Die Anwendbarkeit der Säkularisierungsthese auf das Christentum in Ostdeutschland nach dem zweiten Weltkrieg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/981708
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Leseprobe aus  8  Seiten
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