Die Arbeit thematisiert die Erstellung eines individuellen Trainingsplans. Hierfür wird eine Krafttestung durchgeführt. Anschließend folgt die Trainingsplanung des Makrozyklus und des Mesozyklus. Die Arbeit schließt mit einer Literaturrecherche zum Thema "Effekte des Krafttrainings bei Osteoporose" ab.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Krafttestung
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
5 LITERATURRECHERCHE: EFFEKTE DES KRAFTTRAININGS BEI OSTEOPOROSE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf einer fundierten sportwissenschaftlichen Diagnose einen strukturierten Trainingsplan zur Leistungssteigerung, Körperstraffung und Gesundheitsprävention für eine 20-jährige Trainierende zu erstellen. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei auf die optimale Belastungssteuerung mittels der ILB-Methode bei einer Fitness-Beginnerin unter Berücksichtigung beruflicher Belastungsmuster.
- Erstellung einer fundierten Anamnese und Diagnose des Leistungsstandes
- Festlegung realistischer, messbarer Trainingsziele (Muskelaufbau, Körperfettreduktion)
- Konzeption eines progressiven Makrozyklus zur systematischen Leistungsentwicklung
- Detaillierte Planung des ersten Mesozyklus mit Fokus auf Ganzkörpertraining
- Wissenschaftliche Analyse der Effekte von Krafttraining bei Osteoporose
Auszug aus dem Buch
1.2 Krafttestung
Als Testverfahren ist der Mehrwiederholungskrafttest zu wählen, da die zu testende Person bereits Krafttrainingserfahrung aufzuweisen hat und somit mit der Durchführung des Testes nicht überfordert wird. Sie kennt die Testübungen bereits und kann die zu realisierbare Gewichtslast ungefähr einschätzen, was dabei hilft, die Testsätze möglichst gering zu halten. Außerdem ist sie aufgrund ihres sportgesunden Zustandes in dem Ausmaß, wie es der Krafttest erfordert, belastbar. Der 1-RM-Test ist in diesem Fall abzulehnen, da eine Bestimmung der Maximalkraft bei Trainingsanfängern aufgrund einer reduzierten Belastungsverträglichkeit aus sportmedizinischer Sicht nicht erwünscht ist (Buskies, Boeckh-Behrens, 1999, S.4). Diese Methode ist den Leistungssportlern vorenthalten. Die Intensitätsbestimmung über das subjektive Belastungsempfinden ist ebenfalls auszuschließen, da die Testperson noch eine Trainingsbeginnerin darstellt, die 4 Jahren lang kein Sport mehr gemacht hat. Somit ist das eigene Körpergefühl bzw. das subjektive Belastungsempfinden wahrscheinlich nicht in dem Ausmaß ausgeprägt, wie es für den Test sinnvoll wäre. Außerdem stellt Eifler (2013) fest, dass es hier „vor allem bei krafttrainingsunerfahrenen Personen … eine deutliche Diskrepanz zwischen intuitiv gewählter Last und gängigen trainingswissenschaftlichen Vorgaben bzw. Empfehlungen zur Intensitätsgestaltung zu geben“ (S. 86) scheint.
Der Testablauf orientiert sich am Ablaufschema von Zimmer (1999; zitiert nach Eifler, 2015a, S. 121). Der Test beinhaltet, dass eine Eingewöhnungsphase an das Krafttraining bereits stattgefunden hat. Getestet wurden nur diejenigen Übungen, die der Testperson bereits bekannt sind und an denen sie die letzten Wochen trainiert hat, da dadurch der Störfaktor Koordination weitgehend eliminiert wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der persönlichen Daten, Trainingsmotive und biometrischen Werte sowie Durchführung einer strukturierten Krafttestung als Basis für die weitere Planung.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Ableitung konkreter, messbarer Ziele wie Muskelaufbau und Körperfettreduktion aus den individuellen Motiven der Trainierenden.
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Festlegung des langfristigen Trainingsaufbaus basierend auf der ILB-Methode unter Berücksichtigung linearer Periodisierung.
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Detaillierte Ausarbeitung des ersten Trainingszyklus inklusive Geräteauswahl, Übungsreihenfolge und Belastungsparametern.
5 LITERATURRECHERCHE: EFFEKTE DES KRAFTTRAININGS BEI OSTEOPOROSE: Wissenschaftliche Untersuchung zur Wirksamkeit von Krafttraining auf Knochendichte und allgemeine Gesundheitsprävention.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Fitnessökonomie, Krafttestung, ILB-Methode, Makrozyklus, Mesozyklus, Muskelaufbau, Ganzkörpertraining, Trainingsplanung, Osteoporoseprävention, Leistungsdiagnose, Periodisierung, Belastungssteuerung, Körperzusammensetzung, Gesundheitsorientiertes Krafttraining.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die gesamte Trainingsplanung einer 20-jährigen Auszubildenden im Bereich Fitnessökonomie, von der Eingangsanalyse bis hin zur detaillierten Erstellung eines Makro- und Mesozyklus.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder sind die sportmedizinische Diagnose, die methodische Trainingsplanung (ILB-System) und die wissenschaftliche Fundierung des Krafttrainings hinsichtlich präventiver Effekte.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines maßgeschneiderten, motivierenden und sicheren Trainingsplans, der Muskelaufbau und Körperfettreduktion kombiniert und gleichzeitig einen Ausgleich zum überwiegend sitzenden Berufsalltag bietet.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für das Krafttraining verwendet?
Es wurde die ILB-Methode (Intensitäts-Leistungs-Bestimmung) gewählt, da diese speziell für den Fitness- und Gesundheitssport entwickelt wurde und eine individuelle Steuerung ermöglicht.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Auswertung, die Zieldefinition und die detaillierte Ausarbeitung des Trainingsplans inklusive der Auswahl der Übungen und Geräte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Trainingsplanung, ILB-Methode, Ganzkörpertraining, Krafttestung und Osteoporoseprävention definiert.
Warum wird ein Mehrwiederholungskrafttest anstelle eines 1-RM-Tests durchgeführt?
Da es sich um eine Trainingsbeginnerin handelt, dient der Mehrwiederholungskrafttest dem Schutz vor Überlastung und der besseren technischen Ausführbarkeit bei gleichzeitig hoher Aussagekraft für die Trainingsintensität.
Warum spielt die Rückenmuskulatur im Trainingsplan eine besondere Rolle?
Aufgrund der beruflichen Tätigkeit der Trainierenden, bei der sie den Großteil des Tages sitzend verbringt, wird die Rückenmuskulatur fokussiert, um Haltungsschäden und späteren Rückenbeschwerden vorzubeugen.
- Arbeit zitieren
- Isabella Jülch (Autor:in), 2016, Angewandte Trainingslehre im Krafttraining, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/975883