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Das Bruttoinlandsprodukt als Indikator für Wohlstand und Entwicklung. Möglichkeiten und Grenzen

Title: Das Bruttoinlandsprodukt als Indikator für Wohlstand und Entwicklung. Möglichkeiten und Grenzen

Seminar Paper , 2017 , 18 Pages , Grade: 2

Autor:in: Moritz Ebenführer (Author)

Economics - Economic Cycle and Growth

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern eine regelmäßige Messung des BIPs dazu geeignet ist, ein allgemeiner Indikator für sozialen Fortschritt und steigenden Wohlstand zu sein und welche Rechenmodelle als Alternative infrage kommen.

Spätestens seit der Veröffentlichung des Berichts der Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission ist eine internationale Debatte um das BIP und seine Verwendbarkeit entstanden. Um an diese Debatte anzuschließen, setzt sich diese Arbeit im Allgemeinen mit der Bedeutung des BIP- Wachstums für die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung auseinander.

Dazu soll zunächst anhand der Veranschaulichung von Berechnungsmethoden und lexikalischen Definitionen wertfrei erklärt werden, wie das BIP zustande kommt und seine Bedeutung in formaler Hinsicht geklärt werden. Anschließend wird auf den Einfluss des BIPs auf andere Teilbereiche der Ökonomie unter Einbezug des Faktors Elastizität verwiesen. Um die Rolle des BIP- Wachstums in sozialer Hinsicht zu erläutern und den Faktor Lebensqualität hervorzuheben, werden die Ergebnisse einer Studie des statistischen Bundesamts angeführt.

Nach dieser Auseinandersetzung mit dem BIP wird der Bericht der Commission on the Measurement of Economic Performance and Social Progress (2009) vorgestellt und einige darin enthaltener Kritikpunkte an der Verwendung des BIPS als Wohlstands und Entwicklungsindikator angeführt. Um die Kritik am bisherigen produktionsorientierten Messmodell zu vertiefen, werden Vorschläge der Kommission in den drei Punkten: Wirtschaftsindikatoren, Lebensqualität und Nachhaltigkeit angeführt.

Um die wirtschaftspolitische Bedeutung des Berichts der Kommission herauszuarbeiten und Ansätze zur Diskussion zu finden, wird ein kritischer Beitrag vorgestellt, in dem vor einer „Politisierung der amtlichen Statistik“ gewarnt und für eine im Kern wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik plädiert wird . Die somit aufgeworfene ideologische Debatte rund um das Wirtschaftswachstum wird mit Marterbauers Ansätzen für eine Entkoppelung von BIP- Zuwachs und Wohlstand komplimentiert.

Abschließend wird ein kurzes Resümee über die in der Arbeit aufgeworfenen Fragen und die geschilderten Sachverhalte geboten. Des Weiteren werden drei bereits existierende Rechenmodelle vorgestellt, die als alternative Ansätze für gerechtere Wohlstandsmessung gelten können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP)

2.1 Makroökonomische Zusammenhänge

2.2 Soziale Zusammenhänge (Lebensqualität)

3. Bericht der Kommission zur Messung wirtschaftlicher Leistung und sozialem Fortschritt

3.1 Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge

3.1.1 Wirtschaftsindikatoren:

3.1.2 Lebensqualität

3.1.3 Nachhaltigkeit

3.2 Probleme für die amtliche Statistik

3.3 Kritik an der Rezeption der Studie

4. Entkoppelung von BIP Zuwachs und Wohlstand

5. Alternative Wohlstandsindikatoren

6. Warum ist das BIP als Wohlstandsindikator so dominant?

7. Schlusssatz:

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des BIP-Wachstums für die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung und analysiert, inwieweit das BIP als Indikator für sozialen Fortschritt und Wohlstand geeignet ist.

  • Funktionsweise und Berechnungsmethoden des Bruttoinlandsprodukts
  • Kritik an der einseitigen Verwendung des BIP durch die Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission
  • Zusammenhang zwischen BIP, Lebensqualität und Nachhaltigkeit
  • Debatte um die Politisierung der amtlichen Statistik
  • Möglichkeiten zur Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Wohlstand

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Spätestens seit der Veröffentlichung des Berichts der Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission ist eine internationale Debatte um das BIP und seine Verwendbarkeit entstanden. Um an diese Debatte anzuschließen, setzt sich diese Arbeit im Allgemeinen mit der Bedeutung des BIP-Wachstums für die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung auseinander. Im Besonderen soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern eine regemäßige Messung des BIPs dazu geeignet ist, ein allgemeiner Indikator für sozialen Fortschritt und steigenden Wohlstand zu sein und welche Rechenmodelle als Alternative infrage kommen.

Dazu soll zunächst anhand der Veranschaulichung von Berechnungsmethoden und lexikalischen Definitionen wertfrei erklärt werden, wie das BIP zustande kommt und seine Bedeutung in formaler Hinsicht geklärt werden. Anschließend wird auf den Einfluss des BIPs auf andere Teilbereiche der Ökonomie unter Einbezug des Faktors Elastizität verwiesen. Um die Rolle des BIP-Wachstums in sozialer Hinsicht zu erläutern und den Faktor Lebensqualität hervorzuheben, werden die Ergebnisse einer Studie des statistischen Bundesamts angeführt.

Nach dieser Auseinandersetzung mit dem BIP wird der Bericht der Commission on the Measurement of Economic Performance and Social Progress (2009) vorgestellt und einige darin enthaltener Kritikpunkte an der Verwendung des BIPS als Wohlstands und Entwicklungsindikator angeführt. Um die Kritik am bisherigen produktionsorientierten Messmodell zu vertiefen, werden Vorschläge der Kommission in den drei Punkten: Wirtschaftsindikatoren, Lebensqualität und Nachhaltigkeit angeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Debatte um die Eignung des BIP als Wohlstandsindikator ein und umreißt die Struktur sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP): Das Kapitel erklärt die Berechnungsgrundlagen des BIPs und erläutert dessen Bedeutung sowie dessen makroökonomische und soziale Zusammenhänge.

3. Bericht der Kommission zur Messung wirtschaftlicher Leistung und sozialem Fortschritt: Hier werden die zentralen Kritikpunkte der Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission am BIP-basierten Messmodell sowie entsprechende Verbesserungsvorschläge detailliert diskutiert.

4. Entkoppelung von BIP Zuwachs und Wohlstand: Das Kapitel befasst sich mit der Frage, wie Wirtschaftswachstum von der Steigerung des allgemeinen Wohlstands entkoppelt werden kann, um ökologische und soziale Ziele besser zu berücksichtigen.

5. Alternative Wohlstandsindikatoren: Es werden alternative Messgrößen wie der GPI, der HDI und der Ökologische Fußabdruck vorgestellt, die über das reine BIP hinausgehen.

6. Warum ist das BIP als Wohlstandsindikator so dominant?: Eine Analyse der Gründe, warum das BIP trotz seiner Mängel weiterhin die dominierende Kennzahl in Wirtschaft und Politik bleibt.

7. Schlusssatz:: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und bekräftigt die Notwendigkeit, das BIP durch umfassendere Indikatoren zu ergänzen.

Schlüsselwörter

Bruttoinlandsprodukt, BIP, Wohlstandsmessung, Wirtschaftswachstum, Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission, Lebensqualität, Nachhaltigkeit, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Genuine Progress Indicator, Human Development Index, amtliche Statistik, Verteilungsgerechtigkeit, Produktivität, Entkoppelung, Sozialforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Aussagekraft des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als Indikator für Wohlstand und gesellschaftliche Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Berechnungsmethoden des BIP, die Kritik durch internationale Expertenkommissionen sowie die Diskussion über alternative Indikatoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es herauszuarbeiten, ob das BIP allein ausreicht, um sozialen Fortschritt zu messen, und welche alternativen Rechenmodelle hierfür existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Aufarbeitung vorhandener wirtschaftswissenschaftlicher Literatur und Berichte, insbesondere des Stiglitz-Sen-Fitoussi-Berichts, vorgenommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise des BIP, die Kritikpunkte an diesem Modell, die Problematik der statistischen Erfassung und die Möglichkeiten einer Entkoppelung von Wachstum und Wohlstand.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind BIP, Lebensqualität, Nachhaltigkeit, Wohlstandsmessung, Genuine Progress Indicator und Human Development Index.

Warum wird das BIP in der heutigen Politik trotz Kritik weiterhin genutzt?

Das BIP passt gut in das kapitalistische Wirtschaftssystem und ist aufgrund seiner einfachen Handhabung und monetären Objektivierbarkeit leicht zu kommunizieren.

Welche Rolle spielt die Lebensqualität in der Debatte?

Lebensqualität wird als mehrdimensionale Größe betrachtet, die Faktoren wie Gesundheit, Bildung und Freizeit umfasst, welche im BIP nicht ausreichend abgebildet werden.

Was empfiehlt die Kommission zur Verbesserung der Messung?

Die Kommission fordert u.a. eine getrennte Betrachtung von Einkommen und Produktion sowie die Einbeziehung subjektiver Lebenszufriedenheit und ökologischer Nachhaltigkeit.

Welche Alternative stellt der Genuine Progress Indicator (GPI) dar?

Der GPI korrigiert das BIP um soziale und ökologische Kosten, wie etwa Umweltschäden oder ungleiche Einkommensverteilung, um ein wahrheitsgetreueres Bild des Wohlstands zu liefern.

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Details

Title
Das Bruttoinlandsprodukt als Indikator für Wohlstand und Entwicklung. Möglichkeiten und Grenzen
College
University of Vienna
Grade
2
Author
Moritz Ebenführer (Author)
Publication Year
2017
Pages
18
Catalog Number
V962223
ISBN (eBook)
9783346312570
ISBN (Book)
9783346312587
Language
German
Tags
bip wirtschaftsindikator wohlfahrt entwicklung Stiglitz Fitoussi
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moritz Ebenführer (Author), 2017, Das Bruttoinlandsprodukt als Indikator für Wohlstand und Entwicklung. Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/962223
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