Diese Einsendeaufgabe unternimmt den Versuch einer exemplarischen Trainingsplanung für einen 21-jährigen Probanden, mit den Trainingszielen: Senkung des Blutdrucks, Körperfettreduktion und Verbesserung der Belastbarkeit.
In einem ersten Schritt erfolgt dabei zunächst die genaue Diagnose der Leistungsdaten des Probanden, bevor im zweiten Teil auf die Zielsetzung/ Prognose eingegangen wird. Im dritten Teil wird ein detaillierter Trainingsplan erstellt.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.2.1 Auswahl Ausdauertest
1.2.1.1 WHO-Test
1.2.1.2 Vita-Maxima-Test
1.2.1.3 Hollmann-Venrath-Test
1.2.2 Parameter und Durchführung des Ausdauertests
1.2.3 Auswertung Testergebnisse
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Testperson
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
2.1 Senkung des Blutdrucks
2.2 Körperfettreduktion
2.3 Verbesserung Belastbarkeit
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung Mesozyklus
3.3.1 Belastungsumfang und Belastungsprogression
3.3.2 Trainingsmethodik
3.4 Schluss
4 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, auf Basis einer individuellen Leistungsdiagnostik einen strukturierten 6-wöchigen Mesozyklus für eine Testperson zu erstellen, um deren gesundheitliche Parameter und Ausdauerleistungsfähigkeit gezielt zu verbessern. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die effektive Gestaltung eines Ausdauertrainingsprogramms zur Reduktion von Körperfett und Blutdruck sowie zur Steigerung der allgemeinen Belastbarkeit bei einem Trainingsanfänger.
- Analyse des gesundheitlichen IST-Zustands und der biometrischen Daten
- Durchführung und Auswertung einer sportspezifischen Leistungsdiagnostik
- Festlegung präziser, realistischer Trainingsziele mittels Prognose
- Erstellung einer detaillierten Trainingsplanung inklusive Belastungsparametern
- Fundierung der Trainingsmethodik durch wissenschaftliche Literaturrecherche
Auszug aus dem Buch
3.3.2 Trainingsmethodik
Gemäß dem Prinzip der variierenden Belastung (Lange, 2007) wird auch in der Methodik des Ausdauertrainings für unseren Trainierenden variiert. Der Trainierende startet ausschließlich mit der extensiven Dauermethode, später wird auch die intensive und variable Dauermethode eingesetzt. Um die Adhärenz und Freude am Training zu fördern und den Zyklus abwechslungsreich zu gestalten werden verschiedene Ausdauergeräte eingesetzt.
Es wird festgehalten, dass je länger der Zyklus dauert und je mehr Erfahrung der Trainierende im Ausdauersport sammelt, desto stärker nimmt die geforderte Leistung zu. Damit wird ausreichend Zeit eingeplant um ein solides Leistungsniveau zu entwickeln und vorzeitige Überlastung zu vermeiden.
Beim Ausdauertraining gibt es den Grundsatz: Häufigkeit vor Umfang vor Intensität. Entsprechend werden die Belastungsparameter jeweils in dieser Reihenfolge angepasst (Lange, 2007). Intensivere Einheiten wechseln sich mit moderaten Einheiten ab. Zu Beginn von Woche 5 findet eine Einheit im „REKOM-Bereich“ bei 50-55% der Hf max (Hottenrott, 2006) statt. Da der Trainierende anstrebt seinen Körperfettanteil zu senken, währenddessen aber auch die Ausdauerleistungen zu steigern, werden der Grundlagenausdauerbereich 1 und der Grundlagenausdauerbereich 2 miteinbezogen. Im GA1-Bereich wird bevorzugt die extensive Dauermethode bei etwa 60-75% der Hf max (Neumann et al.,2007; Hottenrott, 2006) eingesetzt. Dadurch wird das Herzkreislaufsystem stabilisiert und der Fettstoffwechsel ökonomisiert (Berg, 2004, S. 173-175).
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden die allgemeinen und biometrischen Daten der Testperson erhoben sowie ein geeigneter Ausdauertest ausgewählt, durchgeführt und ausgewertet, um den aktuellen Leistungsstand zu bestimmen.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Basierend auf der Anamnese werden konkrete Trainingsziele zur Blutdrucksenkung, Körperfettreduktion und Leistungssteigerung formuliert und deren Erreichbarkeit prognostiziert.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Hier erfolgt die Erstellung und Begründung eines 6-wöchigen Trainingsplans, unterteilt in Grob- und Detailplanung sowie theoretische Erläuterungen zur Methodik und Belastungsprogression.
4 LITERATURRECHERCHE: Dieses Kapitel liefert eine wissenschaftliche Einordnung des Themas durch die Analyse aktueller Studien zu Effekten von Ausdauertraining bei Übergewicht und Adipositas.
Schlüsselwörter
Ausdauertraining, Leistungsdiagnostik, Mesozyklus, Blutdrucksenkung, Körperfettreduktion, Fettstoffwechsel, Trainingsplanung, Dauermethode, Herzfrequenz, Gesundheitsmanagement, Trainingssteuerung, Grundlagenausdauer, Belastungsprogression, Prävention, Trainierbarkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begründung eines individuellen 6-wöchigen Ausdauertrainingsplans für einen 21-jährigen Probanden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportwissenschaftlichen Leistungsdiagnostik, der strukturierten Trainingsplanung zur Gesundheitsverbesserung und der Analyse von Anpassungseffekten durch Ausdauertraining.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch gezieltes Training den Blutdruck zu senken, den Körperfettanteil zu reduzieren und die kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit des Probanden zu steigern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden standardisierte Testverfahren (Hollmann-Venrath-Test) zur Leistungsdiagnostik genutzt und die Trainingsgestaltung basiert auf etablierten sportwissenschaftlichen Prinzipien wie der Dauermethode.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die diagnostische Datenerhebung, die Ableitung von Trainingszielen und die detaillierte Ausarbeitung des Mesozyklus inklusive Belastungsparametern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den Kernbegriffen zählen Ausdauertraining, Leistungsdiagnostik, Fettstoffwechselökonomisierung, Trainingssteuerung und Prävention.
Warum wurde für die Testperson gerade der Hollmann-Venrath-Test ausgewählt?
Da der Trainierende trotz einer Phase ohne intensives Training eine sportliche Vorgeschichte im Basketball aufweist, war der Test als Standard für eine mittlere bis gute Belastbarkeit am besten geeignet.
Wie begründet der Autor die zunehmende Intensität im Mesozyklus?
Die Progression folgt dem sportwissenschaftlichen Prinzip der Belastungssteigerung, um nach einer initialen Stabilisierung einen größeren Trainingsreiz zur Leistungssteigerung zu setzen.
- Arbeit zitieren
- Tymofiy Buhriy (Autor:in), 2020, Trainingslehre. Training mit einem 21-jährigen Kandidaten inklusive Leistungseinstufung und Hollmann-Venrath-Test, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/960778