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Optionspreistheorie und Discountzertifikate. Wie können Discountzertifikate bepreist werden?

Title: Optionspreistheorie und Discountzertifikate. Wie können Discountzertifikate bepreist werden?

Term Paper , 2009 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Economics - Finance

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Diese Seminararbeit diskutiert, wie Discountzertifikate mithilfe der Optionspreistheorie bepreist werden können.

Als sogenannte strukturierte Finanzprodukte gelten Finanzinstrumente, die als Kombination von Elementaranlagen der Kassa- und Terminmärkte bezeichnet werden können. Der Vorteil dieser Produkte für die Anleger besteht darin, dass sie sich durch den Kauf eines strukturierten Finanzprodukts Zahlungsprofile zusammenstellen können, die sich sonst vor allem private Anleger aufgrund von Transaktionskosten oder Marktzugangsbeschränkungen nicht oder nur nachteilig gegenüber den strukturierten Finanzprodukten generieren könnten. So lässt sich auch das Marktwachstum strukturierter Finanzprodukte seit Beginn der neunziger Jahre erklären.

Im Folgenden soll zuerst in Abschnitt zwei dargestellt werden, welche Zahlungsströme mit Discountzertifikaten verbunden sind und wie diese vor allem mit Mitteln der Optionspreistheorie dupliziert und bewertet werden können. In Abschnitt drei sollen dann ausgewählte empirische Studien vorgestellt werden, welche sich mit der Preisstellung der Emittenten von Discountzertifikaten beschäftigen und untersuchen, ob tatsächlich eine signifikante Überbewertung der Produkte seitens der Emittenten vorliegt und ob gegebenenfalls einzelne Emittenten auf diese Weise systematisch höhere Bruttogewinnmargen erzielen. Abschnitt vier fasst die Ergebnisse schließlich kurz zusammen

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Bewertung von Discountzertifikaten

2.1.Zahlungsstruktur von Discountzertifikaten

2.3.Bewertung über Reverse Convertibles

3.Empirische Ergebnisse zur Preisstellung der Emittenten von Discountzertifikaten

3.1.Die Studie von Baule, Rühling und Scholz

3.2.Die Studie von Wilkens, Erner und Röder

3.3.Die Studie von Baule, Entrop und Wilkens

4.Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Preisstellungspraxis von Emittenten bei Discountzertifikaten. Ziel ist es, die finanzmathematische Bewertung dieser strukturierten Finanzprodukte darzulegen und anhand empirischer Studien zu analysieren, ob Emittenten systematisch von fairen Marktpreisen abweichende Kurse stellen, um höhere Bruttogewinnmargen zu erzielen.

  • Methoden der Bewertung von Discountzertifikaten mittels Optionspreistheorie
  • Analyse des Einflusses von Laufzeit, Moneyness und Liquidität auf die Preisstellung
  • Vergleich der Ergebnisse verschiedener empirischer Studien zur Überbewertung
  • Untersuchung der Rolle von Emittenten und Bonitätsrisiken bei der Preisgestaltung

Auszug aus dem Buch

2.1.Zahlungsstruktur von Discountzertifikaten

Ein Discountzertifikat verbrieft das Recht, im Fälligkeitszeitpunkt den Wert einer vom Bezugsverhältnis abhängigen Anzahl an Einheiten des zugrunde liegenden Basistitels ausgezahlt zu bekommen, sofern dieser Wert nicht eine vorab fixierte Grenze, die als „Cap“ bezeichnet wird, an einem bestimmten Referenztag überschreitet. Im Fall der Überschreitung würde der Anleger im Fälligkeitszeitpunkt den Cap multipliziert mit dem Bezugsverhältnis ausgezahlt bekommen. Das Bezugsverhältnis gibt dabei an, wie viele Einheiten des Basistitels je Discountzertifikat ausgezahlt werden. Der Referenztag bezeichnet den Tag, an dem beobachtet wird, ob der Wert der Aktien den Cap überschreitet, und liegt typischerweise kurze Zeit vor dem Fälligkeitszeitpunkt.

Aus Vereinfachungsgründen soll im Folgenden zuerst davon ausgegangen werden, dass der Referenztag exakt dem Fälligkeitszeitpunkt entspricht. Die Rückzahlung aus dem Discountzertifikat am Fälligkeitszeitpunkt aus Sicht des Inhabers ergibt sich dann durch: DZ = α min {ST, X}.

Setzt man zusätzlich noch das Bezugsverhältnis auf 1, erhält der Inhaber eines Zertifikates den Wert einer Einheit des Basistitels bzw. den Cap, was zu einer weiteren Vereinfachung in der Bewertung führt: DZ = min {ST, X}.

Dieser Zahlungsstrom lässt sich nun unter anderem mit Hilfe der Optionspreistheorie bewerten. Dabei soll nach dem Duplikationsprinzip vorgegangen werden: Es werden für die Zahlungsströme aus dem Discountzertifikat Duplikationsportfolios gebildet, welche in jedem möglichen Umweltzustand exakt denselben Wert aufweisen wie das Zertifikat. Da sich das Zahlungsprofil strukturierter Finanzprodukte und speziell des Discountzertifikates wie in der Einleitung erwähnt aus Kombinationen der Elementaranlagen der Kassa- und Terminmärkte zusammensetzt, liegt es nahe, dass sich aus diesen Elementaranlagen auch das Duplikationsportfolio ergibt. Nach der Duplikation des Discountzertifikates durch einzelne Basiselemente werden diese Basiselemente einzeln bewertet.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der strukturierten Finanzprodukte ein und erläutert die Funktionsweise sowie die theoretische Problematik der Preisstellung bei Discountzertifikaten.

2.Bewertung von Discountzertifikaten: Hier werden die Zahlungsstrukturen erläutert und die finanzmathematische Bewertung mittels Duplikationsprinzip sowie der Vergleich zu Reverse Convertibles dargelegt.

3.Empirische Ergebnisse zur Preisstellung der Emittenten von Discountzertifikaten: Dieses Kapitel vergleicht drei wissenschaftliche Studien, die den Einfluss von Marktfaktoren, Emittenten und Bonitätsrisiken auf die Preisgestaltung untersuchen.

4.Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass die Bewertung maßgeblich von Annahmen zur Volatilität abhängt und teilweise deutliche Preisaufschläge existieren.

Schlüsselwörter

Discountzertifikate, Optionspreistheorie, Emittenten, Preisstellung, Duplikationsprinzip, Laufzeitphase, Moneyness, strukturierte Finanzprodukte, Bruttogewinnmarge, Bonitätsrisiko, Reverse Convertibles, Marktliquidität, Finanzinstrumente, Preisabweichung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Preisstellungspraxis von Emittenten bei Discountzertifikaten und prüft, ob die angebotenen Marktpreise von einem theoretisch "fairen" Wert abweichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die mathematische Bewertung von Zertifikaten mittels Optionsmodellen, die Auswirkungen von Marktfaktoren auf die Preisstellung sowie die empirische Untersuchung von Gewinnmargen der Emittenten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch eine theoretische Herleitung und einen Vergleich empirischer Studien zu klären, ob Emittenten bei Discountzertifikaten systematische Preisaufschläge gegenüber dem theoretischen Modellwert realisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das Duplikationsprinzip der Optionspreistheorie (z.B. nach Black-Scholes) zur Ermittlung fairer Werte genutzt und empirisch mittels Regressions- und Kovarianzanalysen untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die mathematische Bewertungsmethodik von Discountzertifikaten und Reverse Convertibles sowie eine detaillierte Auswertung dreier spezifischer empirischer Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Discountzertifikate, Preisstellung, Emittenten, Moneyness, Laufzeitphase und Duplikationsprinzip.

Warum spielt die "Moneyness" bei der Preisgestaltung eine Rolle?

Die Arbeit zeigt, dass die Moneyness die Transparenz des Produkts beeinflusst: Bei hoher Unsicherheit über die Tilgungsart (Aktie oder Cap) können Emittenten tendenziell höhere Margen erzielen.

Welchen Einfluss hat die Bonität der Emittenten?

Die analysierten Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen; während einige keinen signifikanten Einfluss finden, deutet die Einbeziehung von Ausfallrisiken darauf hin, dass die Bonität die Preisbildung beeinflussen kann.

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Details

Title
Optionspreistheorie und Discountzertifikate. Wie können Discountzertifikate bepreist werden?
College
University of Osnabrück
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V958629
ISBN (eBook)
9783346309709
ISBN (Book)
9783346309716
Language
German
Tags
optionspreistheorie discountzertifikate
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2009, Optionspreistheorie und Discountzertifikate. Wie können Discountzertifikate bepreist werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/958629
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