Ziel dieser Arbeit ist es einen Trainingsplan aufzustellen, um die Beweglichkeit und Koordination eines potenziellen Kunden, der sich auf einen Triathlon vorbereitet, zu optimieren.
Die Trainingsmotive dabei sind eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands, der aeroben Leistungsfähigkeit, der Beweglichkeit und eine Optimierung der Dehnfähigkeit.
Durch die Vorbereitung auf den Triathlon ist der Proband zeitlich eingeschränkt. Deshalb ist es wichtig ein effektives, zusätzliches Training zu gestalten. Sicherlich wird sich das Beweglichkeits- und Koordinationstraining auch positiv auf die jeweilige Disziplin auswirken, sodass es ein fester Bestandteil in der Trainingsplanung werden kann.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Trainingsplanung
3.2 Begründung
3.3 Schlussfolgerung und Zusammenfassung
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Trainingsplanung
4.2 Begründung
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, auf Basis einer fundierten Anamnese und eines Beweglichkeitstests, ein zielgerichtetes Trainingsprogramm für Beweglichkeit und Koordination für einen Triathleten zu erstellen, um dessen sportliche Leistung zu optimieren und muskuläre Dysbalancen zu beheben.
- Erfassung und Auswertung biometrischer Probandendaten
- Durchführung und Analyse standardisierter Beweglichkeitstests
- Entwicklung eines strukturierten Beweglichkeitstrainingsplans
- Konzeption eines progressiven Koordinationstrainings
- Wissenschaftliche Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnmethoden
Auszug aus dem Buch
3.2 Begründung
Bewusst wurden die Übungen vermehrt im statischen Bereich geplant. Der Proband hat zwar eine hohe Erfahrung an Training und sportlichen Aktivitäten, das Beweglichkeits- und Koordinationstraining hat jedoch bislang nur eine beiläufige Rolle gespielt. Somit können statische Übungen zunächst ein Gefühl für Dehnspannungen und Dehnreize übermitteln. Auch bewusst wurde auf einen hohen Anspruch an koordinativen Fähigkeiten verzichtet, da zunächst ein Gefühl erzeugt werden soll. Zusätzlich wurden bewusst die großen Muskelgruppen gesetzt, da beim Triathlontraining alle Muskeln im Körper angesprochen werden. Die Übungen werden von Kopf bis Fuß, von oben nach unten nacheinander durchgeführt um hier Strukturen zu verdeutlichen. Ein kleiner Schwerpunkt wurde auf die untere Körperhälfte gelegt, da der zuvor durchgeführte Test keine Defizite im Oberkörper aufzeigte und beim Radfahren und Laufen die Beine häufiger beansprucht werden.
Da der Proband keine gesundheitlichen, internistischen oder körperlichen Einschränkungen mitbringt, gilt es bei den Übungen diesbezüglich nichts zu beachten. Es wurde darauf geachtet viele Übungen im Stehen durchzuführen um hier ein Gegenstück zur sitzenden Tätigkeit aufzubauen. Wichtig ist, dass alle Übungen an der Grenze zur Dehnschwelle, also zum Beginn des Dehnreizes durchgeführt werden (Schönthaler und Ohlendorf, 2002). Das Training wird zwei Mal pro Woche stattfinden. Der Proband kann in seiner regulären Trainingsplanung nicht mehr Zeit aufbringen. Allerdings sind zwei Einheiten pro Woche ausreichend um die grundsätzliche Beweglichkeit zu verbessern (Rancour, Holmes & Cipriani, 2009).
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die persönlichen und sportlichen Daten des Probanden erfasst und im Hinblick auf dessen Belastbarkeit bewertet.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier wird der aktuelle IST-Zustand der Beweglichkeit mittels eines standardisierten Muskelfunktionstests nach Janda ermittelt und analysiert.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel beinhaltet die konkrete Trainingsplanung mit zehn Dehnübungen sowie deren fachliche Begründung und Zusammenfassung.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein progressives Koordinationstraining inklusive verschiedener Übungsvariationen für den Probanden detailliert geplant und begründet.
5 LITERATURRECHERCHE: In diesem Teil werden wissenschaftliche Studien zu den Effekten von Dehntechniken und deren Auswirkungen auf die Bewegungsreichweite analysiert.
Schlüsselwörter
Triathlon, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskeldehnung, Janda-Test, statisches Dehnen, dynamisches Dehnen, muskuläre Dysbalancen, Leistungssteigerung, Trainingsplanung, Prävention, Biometrie, Sportökonomie, Dehnfähigkeit, Propriozeption.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Erstellung von gezielten Trainingsplänen für Beweglichkeit und Koordination, angepasst an das Anforderungsprofil eines Triathleten.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Hauptthemen umfassen die sportartspezifische Anamnese, die Testung der Beweglichkeit, die Erstellung von Übungsprogrammen sowie die wissenschaftliche Fundierung durch Literaturrecherche.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Leistungsoptimierung und Verletzungsprävention durch ein zeitlich effizientes, zusätzliches Training, das in einen bereits vollen Trainingsalltag integrierbar ist.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird der Muskelfunktionstest nach Janda zur Ist-Analyse angewendet, kombiniert mit einer Literaturrecherche zu verschiedenen Dehnmethoden (statisch, postisometrisch, dynamisch).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden neben den Testergebnissen des Probanden die detaillierten Pläne für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining inklusive methodischer Begründung dargelegt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Triathlon, Beweglichkeit, Koordination, muskuläre Dysbalancen und Trainingsplanung charakterisiert.
Warum wurde ein Schwerpunkt auf die untere Körperhälfte gelegt?
Da der Proband ein Triathlet ist und bei den Disziplinen Radfahren und Laufen die Beine besonders stark belastet werden, wurde dieser Fokus gewählt.
Welche Rolle spielt die berufliche Tätigkeit des Probanden?
Die Arbeit berücksichtigt, dass der Proband einer überwiegend sitzenden Tätigkeit nachgeht, was ein Gegensteuern durch Bewegungsübungen im Stehen notwendig macht.
- Quote paper
- Christian Bürkel (Author), 2019, Beweglichkeitstraining und Koordinationstraining. Planung und Durchführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/958003