In dieser Einsendeaufgabe geht es um die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine junge Frau, die Beweglichkeitsdefizite im Alltag durch langes Sitzen festgestellt hat.
Die junge Frau – nachfolgend die “Kundin“ genannt – hat grundsätzlich keine gesundheitlichen Einschränkungen. Demnach ist sie als voll belastbar einzustufen. Dass bei höherer (läuferischer) Belastung vermehrt Krämpfe auftreten, schränkt das Beweglichkeits-/Koordinationstraining zunächst nicht ein, da die muskuläre Belastung hierbei vermutlich kaum in den Bereich steigt, in dem die Krämpfe auftreten. Die aufgekommenen Bewegungsdefizite in einigen Bereichen sind laut ihrer eigenen Aussage noch nicht besonders stark, zeigen sich jedoch im Vergleich zu früher doch eindeutig. Die gelegentlich auftretenden Verspannungen sind in ihrer Schwere, ebenfalls nach eigener Aussage der Kundin, nicht schwerwiegend und verschwinden nach einigen Tagen meist von selbst. Mit der nun anschließenden Beweglichkeitstestung werden die Beweglichkeitsdefizite herausgestellt. Erste Erfahrungen mit dem Thema „Dehnen“ hat sie bereits in ihrer Jugendzeit beim Handball erfahren und koordinativ ist sie durch die jahrelange Ausübung ihres Sports ebenfalls solide ausgebildet.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE – EFFEKTE DES DEHNENS IM HINBLICK AUF EINE VERBESSERUNG DER SPORTLICHEN LEISTUNGSFÄHIGKEIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, basierend auf einer individuellen Beweglichkeitsanalyse und der Erfassung persönlicher Trainingsmotive einen zielgerichteten Trainingsplan für eine Kundin zu erstellen. Dabei steht die Optimierung der Beweglichkeit sowie die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten im Mittelpunkt, flankiert durch eine wissenschaftliche Literaturrecherche zu den Auswirkungen verschiedener Dehnmethoden auf die sportliche Leistungsfähigkeit.
- Individuelle Anamnese und Beweglichkeitsdiagnostik
- Erstellung eines Trainingsplans für Beweglichkeitstraining
- Entwicklung eines koordinativen Trainingsprogramms
- Propriozeptives Training und Einsatz instabiler Unterlagen
- Evidenzbasierte Analyse von Dehnmethoden
Auszug aus dem Buch
Beweglichkeitstestung
Um die Beweglichkeit der Kundin zu testen, wird die Muskelfunktionsüberprüfung nach Janda (2000) angewendet. Folgende Muskelgruppen werden jeweils beidseitig getestet:
1) Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
2) Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas)
3) Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
4) Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
5) Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)
Die folgende Tabelle erläutert das Testverfahren genauer: [Tabelle mit Details zur Testdurchführung und Auswertung für die genannten Muskelgruppen]
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Dieses Kapitel erfasst die persönlichen Daten, sportlichen Aktivitäten und trainingsrelevanten Voraussetzungen der Kundin.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier wird mittels der Muskelfunktionsüberprüfung nach Janda der aktuelle Beweglichkeitszustand der relevanten Muskelgruppen analysiert.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Basierend auf den Testergebnissen wird ein strukturierter Plan erstellt, der gezielte Dehnmethoden zur Verbesserung der individuellen Defizite vorsieht.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich dem propriozeptiven Training sowie der Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit unter Verwendung spezifischer Übungsreihen.
5 LITERATURRECHERCHE – EFFEKTE DES DEHNENS IM HINBLICK AUF EINE VERBESSERUNG DER SPORTLICHEN LEISTUNGSFÄHIGKEIT: Diese Sektion untersucht wissenschaftliche Studien, um den Einfluss von statischen und dynamischen Dehnmethoden auf Kraftleistung und Sprungfähigkeit zu bewerten.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskelfunktionsüberprüfung, Janda, Propriozeption, Dehnmethoden, Kraftausdauerleistung, Sprunghöhe, Sportökonomie, Leistungsfähigkeit, Trainingsplanung, Athletiktraining, statisches Dehnen, dynamisches Dehnen, Trainingswissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine sportlich aktive Kundin, um deren Beweglichkeitsdefizite und koordinativen Fähigkeiten zielgerichtet zu optimieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Beweglichkeitsdiagnostik, der methodischen Trainingsgestaltung für Beweglichkeit und Koordination sowie der wissenschaftlichen Evaluation der Dehnmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines effektiven, auf die persönlichen Bedürfnisse und den Trainingszustand der Kundin zugeschnittenen Trainingsprogramms.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Beweglichkeitstestung wird die Muskelfunktionsüberprüfung nach Janda (2000) genutzt, ergänzt durch eine Literaturanalyse zur Validierung der gewählten Trainingsansätze.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination, unterteilt in verschiedene Übungsprogramme und Belastungsparameter.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Propriozeption, Janda-Test, statisches sowie dynamisches Dehnen und sportliche Leistungsfähigkeit.
Warum ist das Koordinationstraining für die Kundin relevant?
Aufgrund ihrer sportlichen Vorerfahrung und Ambitionen dient das Training der Verbesserung der motorischen Kontrolle, insbesondere durch Übungen auf instabilen Untergründen wie dem Airex-Kissen.
Welche Erkenntnis liefert die Literaturrecherche?
Die Recherche zeigt, dass die Auswirkungen von Dehnmethoden stark von der Art der Belastung abhängen; so kann statisches Dehnen kurzfristig einen negativen Einfluss auf die Kraftleistung haben.
- Arbeit zitieren
- Steffen Christmann (Autor:in), 2020, Erstellung eines individuellen Trainingsplans mit dem Schwerpunkt Beweglichkeits- und Koordinationstraining, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/953783