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Barbarossa und die römische Kommunalbewegung

Titel: Barbarossa und die römische Kommunalbewegung

Hausarbeit , 2007 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Tobias Heyer (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen König bzw. späteren Kaiser Friedrich Barbarossa und der römischen Kommune. Dabei soll ein Blick auf die entscheidenden politischen Vorgänge vor dem Hintergrund der relevanten Ereignisgeschichte geworfen werden. Auch das Papsttum muss für diese Zeit natürlich mitbetrachtet werden. Die römische Kommune funktioniert hierbei als Beispiel für die italienische Kommunalbewegung, mit der Barbarossa während seiner Regierungszeit viel zu tun bekam, vor allem als mächtige Gegenspieler seiner Interessen in Italien.
Bei der Erarbeitung des Themas wurden sowohl aktuelle Literatur benutzt, als auch ausführliche Quellenarbeit betrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Die Entstehung der römische Kommunalbewegung

2.2 Arnold von Brescia und seine Rolle in der römische Kommunalbewegung

2.3 Barbarossa und Rom

2.3.1 Der Konstanzer Vertrag und seine Auswirkungen

2.3.2 Die Dreiecksbeziehung von Kommune, Papst und Kaiser bis 1167

2.3.2.1 Erster Romzug und Kaiserkrönung

2.3.2.2 Barbarossas Konflikt mit Hadrian IV. und die Doppelwahl von 1159

2.3.2.3 Die Legitimierung des Kommunalsystems in Rom

2.3.3 Die Phase ab 1167 und der Vertrag von Venedig

3. Schlussteil mit Fazit

4. Literaturverzeichnis

4.1 Quellen

4.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen der aufstrebenden römischen Kommunalbewegung, dem Papsttum und Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Ziel ist es, die politische Dynamik und die wechselseitigen Interessen dieser drei Akteure darzustellen und zu analysieren, wie Friedrich Barbarossa die neue Organisationsform der Kommune in Rom politisch bewertete und strategisch einsetzte.

  • Die Entstehung und ideengeschichtliche Basis der römischen Kommunalbewegung
  • Die Rolle von Arnold von Brescia als treibender Akteur
  • Das Spannungsfeld zwischen kaiserlichem Machtanspruch und päpstlicher Stadtherrschaft
  • Die Auswirkungen diplomatischer Verträge (Konstanz, Venedig) auf die Kommune
  • Die politische Instrumentalisierung der Kommune durch den Kaiser zur Legitimierung seiner Herrschaft

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Der Konstanzer Vertrag und seine Auswirkungen

Der Vertrag von Konstanz , abgeschlossen am 23. März 1153, steht für ein erstes Abstecken und Begrenzen der Position und Möglichkeiten des zukünftigen Kaisers. Im Hinblick auf das Ziel der Kaiserkrönung und um den Einfluss des Papstes aus seiner innerländischen Kirchenpolitik herauszuhalten ging Friedrich I. dieses Abkommen ein, das seine Stellung zur Stadt Rom klar umschrieb. Er verpflichtete sich, ohne Zustimmung des Papsttums keinen Frieden mit Rom zu schließen und sich zu bemühen, jene Stadt der Herrschaft des Papstes zu unterwerfen und einen Idealzustand wie vor 100 Jahren wiederherzustellen.

In diesem Kontext kann man auch den berühmt-berüchtigten Brief eines gewissen Wezels (der wahrscheinlich aus dem Umkreis von Arnold von Brescia stammte oder gar ein Pseudonym von jenem selbst war) an den Königshof im Jahre 1152 stellen. Mit einem skandalösen und beleidigenden Tonfall reagiert jener Wezel auf die Wahlanzeige Barbarossas an Eugen III. - und damit an die sich abzeichnende Parteinahme Friedrichs für das Papsttum - und versucht den römischen Senat zur entscheidenden, alleinig kaiserwählenden Institution zu erheben. Der beleidigende Tonfall mag, wenn man Matthias Thumser folgt, daher stammen, dass man in der Stadt Rom davon ausgeht, dass Barbarossa sich eh nicht an ihre Vorstellungen halten wird und ihrer Kommune durch eine Bindung an dieselbe nicht die dringend benötigte Legitimationsgrundlage bieten wird. Konstanz markiert also eindeutig eine erste Frontstellung in der Beziehung von König und der Stadt Rom, die auch in den folgenden Kämpfen im Rahmen der Kaiserkrönung in Rom selbst ihren Ausdruck findet. Barbarossa konnte hier allerdings seine Versprechungen aus jenem Vertrag nicht erfüllen, eine Unterwerfung der Stadt blieb ihm verwehrt. Papst Hadrian IV. konnte sich wohl mit Recht im Stich gelassen fühlen. Ein Jahr später, 1156 schloß er mit König Wilhelm I. von Sizilien den Vertrag von Benevent, den wiederum Barbarossa als Vertragsbruch empfinden musste.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Dreierkonstellation von Kaiser, Papst und römischer Kommune ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung entlang des politischen Beziehungsgeflechts.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Ursprünge der Kommune, den Einfluss von Arnold von Brescia sowie die wechselhafte Politik Friedrich Barbarossas gegenüber Rom, geprägt durch Verträge und militärische Konflikte.

3. Schlussteil mit Fazit: Das Fazit resümiert die immense Bedeutung Roms für die Universalgewalten und bewertet Barbarossas Rompolitik als einen Prozess politischer Erfahrung und Interessenverschiebung.

4. Literaturverzeichnis: Hier werden die verwendeten Quellen und die für die Analyse herangezogene wissenschaftliche Sekundärliteratur aufgeführt.

Schlüsselwörter

Friedrich Barbarossa, Römische Kommunalbewegung, Papsttum, Konstanzer Vertrag, Arnold von Brescia, Senat, Kaiserkrönung, Schisma, Vertrag von Venedig, Staufer, Italienpolitik, Politische Legitimation, Mittelalter, Stadtverwaltung, Stadtherrschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem spannungsgeladenen Verhältnis zwischen dem römischen Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa und der im 12. Jahrhundert erstarkten römischen Kommunalbewegung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind der politische Aufstieg des römischen Senats, die ideelle Rückbesinnung auf die Antike, die Rolle von Kirchenkritikern wie Arnold von Brescia sowie die diplomatischen Bemühungen zwischen Kaiser und Papst.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die politische Strategie Barbarossas im Umgang mit Rom zu ergründen und aufzuzeigen, wie die Stadt als Faktor der Reichspolitik zwischen den zwei Universalgewalten (Kaiser und Papst) agierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse, die Primärquellen (wie Berichte von Otto von Freising) sowie eine fundierte Auswertung zeitgenössischer Sekundärliteratur kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Entstehung der Kommune, die Rolle von Arnold von Brescia und eine chronologische Betrachtung der Auseinandersetzungen und Verträge zwischen Barbarossa, den Päpsten und dem römischen Senat bis Ende des 12. Jahrhunderts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Barbarossa, Kommunalbewegung, römischer Senat, das Spannungsfeld zwischen Kaiser und Papst sowie der Konstanzer Vertrag.

Warum spielt der Konstanzer Vertrag eine so wichtige Rolle für das Verständnis der Arbeit?

Der Vertrag von 1153 markiert den ersten entscheidenden politischen Rahmen, in dem Barbarossa versuchte, seine Ansprüche gegenüber Rom und dem Papsttum zu fixieren, was die Frontstellungen für die Folgezeit maßgeblich beeinflusste.

Inwiefern beeinflusste Arnold von Brescia die römische Kommune?

Arnold von Brescia agierte als ideologischer Motor, der durch seine Kritik an der weltlichen Macht der Kirche und seine Forderung nach einer evangelischen Armut die politische Radikalisierung des Senats und den Aufstand gegen die päpstliche Stadtherrschaft befeuerte.

Wie veränderte sich Barbarossas Einstellung gegenüber Rom im Laufe seiner Herrschaft?

Mit zunehmender politischer Erfahrung und nach diversen militärischen sowie diplomatischen Rückschlägen verlagerte Barbarossa seine Interessen weg von der direkten, oft fruchtlosen Rompolitik hin zu anderen Schwerpunkten wie dem Kreuzzug nach Jerusalem.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Barbarossa und die römische Kommunalbewegung
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Veranstaltung
Proseminar
Note
2,3
Autor
Tobias Heyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
16
Katalognummer
V94554
ISBN (eBook)
9783640101160
ISBN (Buch)
9783640319978
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Barbarossa Kommunalbewegung Proseminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Heyer (Autor:in), 2007, Barbarossa und die römische Kommunalbewegung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/94554
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