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Robert Musils Essay "Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste“. Ein klassisches Essay?

Titel: Robert Musils Essay "Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste“. Ein klassisches Essay?

Seminararbeit , 2018 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Gattungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit Robert Musils "Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste" aus dem Jahr 1922. Doch bevor sich diesem genähert wird, muss der Essay im Allgemeinen näher beleuchtet werden. Was wird als Essay bezeichnet? Was macht das Essay aus? Diese beiden Fragen stellen die Leitfragen für das zweite Kapitel dieser Hausarbeit. Zunächst soll eine Annäherung an eine Essaydefinition vollzogen werden, die im Folgenden mit Wesensmerkmalen des Essays bereichert werden sollen.

Dieses Kapitel bietet im Anschluss die Grundlage für eine gattungspoetische Untersuchung des Essays „Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste“ von Robert Musil. Sie fragt nach dem Essayistischen, dem essayistischen Gehalt dieses Essays. Ist es ein klassisches Essay? Falls ja, was macht es dazu? Falls nein, was fehlt ihm dazu? Was macht dieses Essay aus?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Essay

2.1 Definitionsversuche

2.2 Merkmale des Essays

3. „Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste“- Ein klassischer Essay?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Essay „Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste“ von Robert Musil aus dem Jahr 1922 unter gattungspoetischen Gesichtspunkten, um zu klären, ob es sich dabei um einen klassischen Essay handelt.

  • Definition und Wesensmerkmale des Essays als literarische Gattung
  • Analyse der essayistischen Struktur bei Robert Musil
  • Untersuchung von Prozessualität, Offenheit und Dialektik im Werk
  • Die Rolle des Autors als „Spaziergänger“ im Text
  • Kritische Auseinandersetzung mit Zeitgeist und historischer Diagnose

Auszug aus dem Buch

2.1 Definitionsversuche

Der Essay wird in der Literatur heiß diskutiert. Schon allein die Begrifflichkeit ‚Essay‘ bereitet Schwierigkeiten. Kann das Fremdwort einfach in das Deutsche übersetzt werden? Hier scheiden sich die Geister. Einige verwenden die Übersetzung ‚Versuch‘ und finden dies treffend, andere sträuben sich hartnäckig dagegen:

„Das Wort Essay können wir nicht ins Deutsche übersetzen; Versuch ist wohl eine Übersetzung von essay, aber ein Essay ist eben kein Versuch... Mit dem Begriff Versuch verbindet sich für uns die Vorstellung des Unvollendeten oder doch noch nicht vollendeten, des Nur-Versuchs. Der Essay aber ist kein solcher Versuch, er ist eben ein Essay“.1

„Die Sprachreiniger um jeden Preis werden mir’s verargen, daß ich nicht schrieb Goethes schönste >Essays<, statt ein deutsches Wort zu wählen: Aufsatz, Abhandlung oder Versuch. Aber wer diese Essays liest, [...] wird zugeben müssen, daß nicht auf einen einzigen dieser Beiträge eines der drei Ersatzwörter zuträfe. >Aufsatz< wäre zu schulmeisterhaft, >Abhandlung< zu gelehrt, und >Versuch< zu nichtssagend“.2

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Modulprüfung ein und stellt die Leitfragen zur Gattung des Essays sowie zur spezifischen Untersuchung von Musils Werk vor.

2. Der Essay: Dieses Kapitel widmet sich der theoretischen Annäherung an den Essay durch Definitionsversuche und der Herleitung wesentlicher gattungsspezifischer Merkmale.

3. „Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste“- Ein klassischer Essay?: Der Hauptteil analysiert Musils Essay konkret auf Basis des zuvor entwickelten Merkmalskatalogs und prüft dessen essayistischen Gehalt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass es sich bei Musils Werk um ein klassisches Beispiel für einen Essay handelt.

Schlüsselwörter

Robert Musil, Das hilflose Europa, Essay, Gattungspoetik, Literaturgeschichte, Essayistik, Prozessualität, Offenheit, Dialektik, Spaziergang, Subjektivität, Perspektivität, Europakritik, Stilform, Zeitgeist.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich theoretisch mit dem Essay als literarische Gattung auseinander und untersucht darauf aufbauend Robert Musils Text von 1922.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Definition des Essays, seine Merkmale (wie Offenheit und Prozessualität) sowie die Anwendung dieser Merkmale auf das spezifische Werk Musils.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die gattungspoetische Einordnung von Musils „Das hilflose Europa“ und die Beantwortung der Frage, inwiefern es die Kriterien eines klassischen Essays erfüllt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer vergleichenden Untersuchung des Primärtextes unter Anwendung eines erstellten Merkmalskatalogs.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Struktur und den Inhalt von Musils Essay, wobei insbesondere die essayistischen Züge wie Abschweifungen, Dialoge und dialektische Sichtweisen aufgezeigt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Robert Musil, Essay, Gattungspoetik, Prozessualität, Offenheit und Europakritik.

Wie definiert der Autor das „Spazierengehen“ als Essay-Merkmal?

Es bezeichnet die Methode des Autors, das Thema nicht linear abzuarbeiten, sondern durch Abschweifungen und Umwege zu explorieren, was dem Leser eine offene Reise durch das Thema ermöglicht.

Welche Rolle spielt die „Offenheit“ in Musils Werk?

Die Offenheit dient der Erkenntnisfunktion, bei der das Ziel nicht in einem abgeschlossenen Ergebnis liegt, sondern im Anregen des Denkens und einer fortlaufenden, prozessualen Auseinandersetzung.

Wie geht Musil mit dem Wahrheitsanspruch um?

Musil stellt klar, dass es keine absolute Wahrheit gibt; Wahrheit wird vielmehr als etwas Prozessuales verstanden, das sich ähnlich wie ein „Sack“ ständig neu formt.

Welche Bedeutung hat das Personalpronomen „wir“ im Text?

Der gezielte Einsatz von „wir“ schafft eine dialogische Struktur und spricht den Leser direkt an, wodurch dieser aktiv in den essayistischen Diskurs einbezogen wird.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Robert Musils Essay "Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste“. Ein klassisches Essay?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
14
Katalognummer
V944745
ISBN (eBook)
9783346285560
ISBN (Buch)
9783346285577
Sprache
Deutsch
Schlagworte
robert musils essay europa reise hundertsten tausendste
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Robert Musils Essay "Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste“. Ein klassisches Essay?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/944745
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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