In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob das Schminkverhalten von Frauen von ihrem Beziehungsstatuts abhängt. Schafft eine lange Beziehung die Sicherheit sich der Maske zu entledigen? Ausgangspunkt ist dabei die Nullhypothese, dass der Beziehungsstatus keinen Einfluss auf das Schminkverhalten von Frauen hat. Die Variablen Beziehungsstatus und Schminkverhalten werden also zunächst als unabhängige stochastische Variablen angesehen und mit Hilfe des χ2- Unabhängigkeitstest untersucht. Das Schminkverhalten wird da-bei durch das Merkmal Massenverbrauch der Schminke charakterisiert und der Beziehungs-status kann folgende Merkmalsausprägungen annehmen: ledig geschieden und verheiratet. Das Alter der Probanden soll hierbei keine Rolle spielen.
Jeder will geliebt werden, wie er ist: Trotzdem scheuen sich die meisten Menschen davor, authentisch zu sein – ihr wahres Ich verbergen sie lieber hinter einer Maske. Doch kein Mensch kann ohne den äußeren Schein leben. Masken helfen, den Alltag einer Liebesbeziehung auszuhalten, behaupten Psychologen. Am Anfang der Liebe steht immer Täuschung! Aber wenn es so bleibt, dann bedeutet dies auch das schnelle Ende der Liebe. Zu Beginn versuchen wir instinktiv mit einer Maske, den Erwartungen des Liebespartners zu entsprechen. Wir schminken uns und kleiden uns entsprechend, um für den anderen möglichst attraktiv zu sein. Die ungeschminkte Begegnung ist riskant. Unser Verhalten ist kein reines Abbild unserer wahren, nackten Innerlichkeit, im Gegenteil.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen: Pearsson Chi2-Signifikanztest
2.1 Chi2-Anpassungstest
2.2 Chi2-Unabhängigkeitstest
2.3 Chi2-Homogenitätstest
3. Statistische Auswertung
4. Zusammenfassung und Diskussion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den statistischen Zusammenhang zwischen dem Beziehungsstatus von Frauen und deren täglichem Schminkverhalten, um zu prüfen, ob der Status als ledig, geschieden oder verheiratet einen signifikanten Einfluss auf den individuellen Kosmetikverbrauch hat.
- Analyse des Schminkverhaltens mittels Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest
- Einfluss des Beziehungsstatus auf das Authentizitätsverhalten (Maskierung)
- Statistische Auswertung von 200 Probandinnen mittels Programmiersprache R
- Überprüfung der Nullhypothese zur stochastischen Unabhängigkeit
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
„Jeder will geliebt werden, wie er ist: Trotzdem scheuen sich die meisten Menschen davor, authentisch zu sein – ihr wahres Ich verbergen sie lieber hinter einer Maske. Doch kein Mensch kann ohne den äußeren Schein leben. Masken helfen, den Alltag einer Liebesbeziehung auszuhalten, behaupten Psychologen. Am Anfang der Liebe steht immer Täuschung! Aber wenn es so bleibt, dann bedeutet dies auch das schnelle Ende der Liebe. Zu Beginn versuchen wir instinktiv mit einer Maske, den Erwartungen des Liebespartners zu entsprechen. Wir schminken uns und kleiden uns entsprechend, um für den anderen möglichst attraktiv zu sein. Die ungeschminkte Begegnung ist riskant. Unser Verhalten ist kein reines Abbild unserer wahren, nackten Innerlichkeit, im Gegenteil“ [in Anlehnung an, Welt 08].
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die psychologische Motivation hinter dem Tragen von „Masken“ in Partnerschaften dar und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Korrelation zwischen Beziehungsstatus und Schminkverhalten.
2. Theoretische Grundlagen: Pearsson Chi2-Signifikanztest: Hier werden die mathematischen Konzepte für nichtparametrische Tests erläutert, insbesondere die verschiedenen Anwendungsbereiche des Chi-Quadrat-Tests.
3. Statistische Auswertung: In diesem Kapitel erfolgt die konkrete Anwendung des Unabhängigkeitstests auf einen Datensatz von 200 Frauen, inklusive Korrekturen bei zu kleinen erwarteten Häufigkeiten.
4. Zusammenfassung und Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der statistischen Analyse und interpretiert diese im Kontext der psychologischen Ausgangshypothesen.
Schlüsselwörter
Schminkverhalten, Beziehungsstatus, Chi-Quadrat-Test, Signifikanztest, statistische Unabhängigkeit, Korrelation, Datenauswertung, Programmierung in R, empirische Untersuchung, Wahrscheinlichkeitstest, Probanden, Hypothesenprüfung, Merkmalsausprägung, Stichprobe, Kosmetikverbrauch
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, ob es einen statistisch nachweisbaren Zusammenhang zwischen dem Beziehungsstatus einer Frau (ledig, geschieden, verheiratet) und ihrem täglichen Schminkverbrauch gibt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themenfelder liegen an der Schnittstelle von angewandter Statistik und Verhaltenspsychologie, wobei besonders die mathematische Prüfung von Abhängigkeiten zwischen zwei Merkmalen im Fokus steht.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Widerlegung oder Bestätigung der Nullhypothese, dass der Beziehungsstatus keinen Einfluss auf das Schminkverhalten hat, gestützt auf eine empirische Datenerhebung.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird der Pearson Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest als nichtparametrisches statistisches Verfahren angewendet, wobei die Berechnungen mittels der Statistiksoftware R durchgeführt wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Chi-Quadrat-Verfahren und die praktische numerische Analyse der erhobenen Daten, inklusive notwendiger Anpassungen bei der Klassenbildung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Schminkverhalten, Chi-Quadrat-Test, Beziehungsstatus, statistische Signifikanz und die Datenverarbeitung mit R.
Warum wurde ein „rescaling“ der Daten vorgenommen?
Die Korrektur war notwendig, da bei der ursprünglichen Auswertung eine Fehlermeldung auftrat, weil einige Zellen zu kleine erwartete Häufigkeiten aufwiesen, was die Güte der Chi-Quadrat-Approximation beeinträchtigte.
Welches Ergebnis liefert die statistische Analyse?
Die Nullhypothese wurde in beiden Durchgängen eindeutig abgelehnt, was darauf hindeutet, dass der Schminkverbrauch tatsächlich vom Beziehungsstatus der Frauen abhängig ist.
Wie interpretieren die Autoren den Zusammenhang?
Die Interpretation deutet darauf hin, dass verheiratete Frauen sich weniger schminken, da sie durch das Vertrauen in den Partner weniger das Bedürfnis verspüren, sich hinter einer „Maske“ zu verstecken.
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- Anonym (Author), 2018, Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Beziehungsstatus und dem Usus des Schminkens?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/944743